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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 04, 2020 21:28

Neuland79 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:Eigentlich hätte doch nach zwei Jahren schlechter Futterversorgung die Milchproduktion bereits merklich zurück gegangen sein müssen?

-im ersten Jahr waren noch ausreichend Futterreserven vorhanden oder auf dem Markt zu bekommen
-die Jungviehbestände haben deutlich abgenommen
-besseres Futter wurde zusätzlich vom Jungvieh in den Milchkuhbereich verschoben
-zumindest in unserem LKV Bereich (über 200.000 Kühe) hat der moderate Abbau der Kuhbestände zu einer Leistungssteigerung geführt

Dieses Jahr könnte es aufgrund der Mäuse aber schwieriger werden, vor allem wenn das Wetter auch noch problematisch wird.

Haben sich die Jungviehbestände verringert, weil mehr geschlachtet wurde oder weil weniger Kälber geboren wurden? Letzteres hätte doch zu einer Reduzierung der Milchproduktion führen müssen.


Der Anteil Kühe, die mit Fleischrasse besamt werden, ohnehin schon länger steigend, hat nochmal einen ordentlichen Schub bekommen. Die gehen direkt in die Kälbermast. Bei Milchrassekälbern werden die weiblichen groß gezogen und gehen mit 18-20 Monaten erst vom Hof. Die "fehlen" jetzt halt.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Apr 08, 2020 14:06

Da wird noch einiges auf uns zukommen. Ich hab ja schon einiges an Kühen auf die letzte Reise geschickt, nächste Woche nochmal ein halber LKW. Kühe, die nicht zwangsläufig wegmüssten, zum Teil auch schon wieder 2 bis 3 Monate tragend.
Dann geht das Melken auch wieder schneller.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Neuland79 » Mi Apr 08, 2020 14:49

meyenburg1975 hat geschrieben: Ich hab ja schon einiges an Kühen auf die letzte Reise geschickt, nächste Woche nochmal ein halber LKW. Kühe, die nicht zwangsläufig wegmüssten

Weil du die Milch nicht los wirst oder weil du kein Futter mehr hast? Und warum hast du die Kühe vor ihrem Ableben extra noch besamen lassen?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Apr 08, 2020 15:34

Die Aussichten für dieses Jahr waren Top, jetzt sind sie desaströs. Ich hoffe dass die 25 Cent im Sommer nicht nach unten durchbrochen werden.

Und für das Geld muss man nicht jede Kuh mitnehmen. Und wenn die Milch weniger werden soll, geht das nur über Abstockung. Der Preis für Altkühe ist schon abgerutscht und könnte auch noch deutlich nachgeben.

Kurzgesagt der erste Schaden ist der beste Schaden und kein Geld verdienen kann man auch mit weniger Arbeit.
Mal so aus deem Plattdeutschen übersetzt
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mi Apr 08, 2020 15:57

Bei SH Schlachtkühen ist so und so nicht die Welt an Geld zu erwarten. Dass die Preise erst erodieren, um dann wieder genau so zu steigen, hat man gut am Weizen gesehen. Ist natürlich kein Garant für die Milch, aber schon Mehrfach in der Coronakrise passiert. Ich vermute ja, dass das reduzieren (zum Teil aus Futternot) besser als gedacht geht, dann aber die anziehende Nachfrage nicht mehr bedient werden kann(so wie beim Reis). Ist aber typisch Molkereien, kaum tritt ein kleines Ungemach auf, wird Panik geschoben. Besonne und konkatenierte Reaktionen um gemeinsam unbeschadet aus der unpäßlichen Situation zu kommen, ist Fehlanzeige. Nun, muß sich das Sprichwort abermals bewahrheiten, dass man aus Schaden klug aber nicht reich wird. :(
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Mi Apr 08, 2020 16:38

Oh ich glaube unsere Gelehrten denken gerade falsch, denn die Forderung nach Abschlachtung der Kühe kann zur "Professorenschlachtung" werden.
Noch ist Corona nicht besiegt und noch ist das drumherum um Corona nicht klar. Das Corona kann erst der Anfang einer langen weltweiten Krise sein.
Aktuell sieht die Krise eher aus wie schaulaufen von Politmäuschen um den Posten des Bundeskanzlers aus, als das es wirklich um die Lösung einer internationalen Krise geht.
Egal wenn die Milch auch 20 Cent kostet, dann soll der Staat pro Kuh 1.000 € Zuschuß geben oder so.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Mi Apr 08, 2020 21:12

marius hat geschrieben:Mal sehen was die aktuelle Krise macht. Könnte eine ähnliche wie 2008 werden.
Was damals der Milchpreis gemacht hat, sollte noch allen bekannt sein.
Die im Weizenthread hab ich vor einigen Tagen schonmal vorgewarnt, dass eventuell Ungemach bevorstehen könnte.
Da dürft und müßt ihr schonmal hoffen das die Notenbanken eingreifen...


Hier mein Zitat 6 Wochen alt.
Soweit seit ihr bis auch schon gekommen, mit euren aktuellen Beiträgen. :lol:
Wobei, die Notenbanken wie in meinem Zitat angekündigt haben die letzten Wochen tatsächlich eingegriffen und zwar richtig.
Insofern würde ich nicht die 2008 Tiefs sehen mit 20 Cent.
Aber was damals 20 Cent waren, sind heute 28 Cent wenn man den wachsenden Kostenblock mitbewertet.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Falke » Mi Apr 08, 2020 21:26

marius hat geschrieben:Hier mein Zitat 6 Wochen alt.


Noch schöner wäre, wenn du auch den Link zum zitierten Beitrag setzen würdest.
Dazu im zu zitierenden Beitrag das ganz kleine orange Kästchen links neben "von marius" rechtsklicken und <Link-Adresse kopieren> wählen. Im neuen Beitrag einfügen.
Nennt sich "beitragsgenaues Verlinken" ...

Gruß
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Bibbler » Do Apr 09, 2020 19:49

Kann mir da mal jemand weiterhelfen? DMK und Arla brauchen Milch, andere wollen drosseln. Was ist eigentlich los auf dem Milchmarkt? So wie ich das sehe ist Milch in den Läden da und dazu noch billig. Bei Penny 0.79€.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Apr 10, 2020 1:16

79 Cent bei Penny ist viel. Molkereien haben unterschiedliche Produkte für unterschiedliche Märkte.
Deshalb ist auch eine generelle Mengenreduzierung wenig sinnvoll.

Mengen und Preise sind eine Sache zwischen der Molkerei und ihren Bauern.
Auf Molkereiebene hat man viele Möglichkeiten mit Erzeugerbündelung, Besser - und Schlechterverwertungen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Apr 10, 2020 6:36

Bibbler hat geschrieben:Kann mir da mal jemand weiterhelfen? DMK und Arla brauchen Milch, andere wollen drosseln. Was ist eigentlich los auf dem Milchmarkt? So wie ich das sehe ist Milch in den Läden da und dazu noch billig. Bei Penny 0.79€.

Die einen liefern LEH und können sich vor Aufträgen nicht retten, die anderen haben mehr oder weniger Gastorgewerbe und Export. Die Gastronomen können fast nichts gebrauchen( das bischen Lieferservice ist nicht der Rede wert) Exporte vor allen nach Italien sind durch mangelnden Tourismus und Grenzschließungen schwierig. Scheinbar ist (vermutlich mangelnder Container) das Ventil Fernost noch nicht offen.
Eins ist aber klar! Essen wird immer gebraucht. Ganz egal auf welchen Weg es zu den Menschen kommt. Es müßen sich die Ein oder andere Molkerei jetzt neue Absatzwege suchen, was den einzelnen Chefs gerade herausfordert, und wie es scheint einzelne überfordert. :oops:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Kartoffelbluete » Fr Apr 10, 2020 8:23

Was heißt hier überfordert? Wenn eine Molkerei wie z.B. die "Schwabenmilch" in Ulm ihren Schwerpunkt
auf Käse gesetzt hat und damit die letzten Jahre richtig gut gefahren ist und im Milchpreisvergleich immer
mit ganz vorne dabei war und plötzlich bricht von Heute auf Morgen ein großer Teil vom Markt weg!!??
Da kann man nicht so plötzlich auf ein anderes Sortiment umstellen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Apr 10, 2020 10:35

Kartoffelbluete hat geschrieben:Was heißt hier überfordert? Wenn eine Molkerei wie z.B. die "Schwabenmilch" in Ulm ihren Schwerpunkt
auf Käse gesetzt hat und damit die letzten Jahre richtig gut gefahren ist und im Milchpreisvergleich immer
mit ganz vorne dabei war und plötzlich bricht von Heute auf Morgen ein großer Teil vom Markt weg!!??
Da kann man nicht so plötzlich auf ein anderes Sortiment umstellen.

Nicht das Sortiment ist das Problem. Die Absatzwege neu Aufzubauen. Eventuell andere Größen(von Großpack für Gastronomie zur Verbraucher Größe). Oder den Weg zu Direktvermarktern suchen....
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Fr Apr 10, 2020 10:40

moinsen,

ja das ist natürlich nicht so einfach und schnell zu bewerkstelligen, das problem ist halt das ganze marktgefüge in den nächsten monaten kann man nur schwer einschätzen von einer kurzen durststrecke mit einer hohen nachfrage im sommer bis totale marktverwerfungen bis in die nächsten jahre hinein ist da alles drinn im moment :?:

hier bin ich aber der meinung wenn jetzt wegen corona weltweit wieder eine milchkrise kommt sollten wir staatshilfen einfordern, der rest der wirtschaft wird grade mit geld zugeschmissen das steht den milchbauern und molkereien genauso zu.

ich erinnere nur an die dürrehilfe vor zwei jahren mit privater vermögensprüfung wo ein solider betrieb sicher nix bekommen hat, hier gibts jetzt zuschüsse mit ein paar klicks im internet innerhalb von 14 tagen auffn konto.....2te und 3te runde nicht ausgeschlossen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Apr 10, 2020 18:09

Nein einfach ist es nicht. Aber vor Erfolg kommt die Arbeit, nicht nur im Alphabet! :D
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