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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Fr Apr 03, 2020 10:20

Das Glück wird sein das diese Krise eine andere ist wie 2008 wird mancher denken.
Damals wurde Geld gedruckt und unverzüglich dahin geschoben wo der Brandherd war : Direkt zu den Banken.
Von dort wanderte das neue Geld in ein tiefes schwarzes Finanzloch.
Bei dieser Krise wird das Geld aber direkt an kleine Bürger verteilt.
Und das wird die Konsumentenpreise erhöhen. Also nicht Assets wie beim letzten mal ab 2008 sondern diesmal normale Konsumgüter wie Nahrungsmittel usw.

Aber nun habt ihr trotz steigender Nahrungsmittelpreise mehrere andere Probleme. Zum einen steigen in einer Stagflation ( von der ich ausgehe ) die Rohstoffpreise deutlich, bei schwacher Wirtschaft.
Ihr habt also deutlich höhere Erzeugerkosten. Insofern wären höhere Erzeugerpreise dringend nötig. Aber essen muss jeder auch die kommenden 20 % Arbeitslosen, Hartz4, Geringverdiener, Einwanderer und deren Sätze steigen mit der anziehenden Inflation sicher nicht mit.
Die logische Folge um Ruhe zu bewahren, und die auf dem Fuss folgen wird, sind Nahrungsmitteldeckel wie z.b. in Argentinien die dort bei 50 % Inflation eingeführt wurden.

Sowas hat zur Folge das Landwirte trotz eigentlich guter Marktpreise reihenweise pleite machen.
Das liegt daran das eine sozialistische Pleiteregierung den Markt auch hier ausser Kraft setzen wird.
Die Begründung lautet das man die Inflation wieder einfangen muss, aber es geht nur darum die Leute halbwegs unter Kontrolle zu halten weil sonst völliges Chaos droht.
Aber wie gesagt wird sowas zulange betrieben machen die Erzeuger also Landwirte Pleite dann kommts noch dicker.
Geht also nicht ewig.

Eingefrorene Nahrungsmittelpreise sind im Prinzip wieder eine Enteignung zum Wohl der Allgemeinheit was zulässig ist.
Steht doch im GG werden die Sozialisten sagen.
Was wir bei Vermieter leider heute schon sehen mit Mietendeckel und Kündigungsschutz trotz Mietschulden, und da ist mit enteignen noch lange nicht Schluss könnt ihr euch sicher sein...
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Fr Apr 03, 2020 10:42

Die Regierung wird die Inflation mit noch mehr Geld zuschütten. Ist völlig Irre, aber alles andere Für zu Bürgerkrieg. Egal was kommt, als Bauer kann ich mir wenigstens den Ranzen vollhauen! :lol:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Fr Apr 03, 2020 11:28

Geld drucken wäre nichtmal das Problem wenn die Wirtschaft mitwächst.
Sehen wir seit Jahren ohne große Probleme.
Aber jetzt steht die Wirtschaft und Geld wird mal richtig gedruckt.
Und nach Corona siehts für die Wirtschaft alles andere als rosig aus bei weiterer Gelddruckerei.
Explosive Zutaten und Mischung würde ich sagen.
Das könnte und wird wohl meine oft genannte Stagflation kommen, und die wird von allen Seiten zurecht gefürchtet...

Egal was kommt, als Bauer kann ich mir wenigstens den Ranzen vollhauen!

Wir werden sehen.
Auch nur, wenn nach mehreren Enteignungsorgien, die bei maroden Staatskassen kommen werden, noch was da ist.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 03, 2020 11:51

Hosenträger hat geschrieben:Die Regierung wird die Inflation mit noch mehr Geld zuschütten. Ist völlig Irre, aber alles andere Für zu Bürgerkrieg. Egal was kommt, als Bauer kann ich mir wenigstens den Ranzen vollhauen! :lol:


So drei Kühe zum Hand melken, eine Sau und nen halben Hektar als Selbstversorgeracker. Den Rest können die Veganer abgrasen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Apr 03, 2020 11:56

Ihr habt alle nur nichts zu tun.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 03, 2020 12:10

Ich habe ausnahmsweise mal ausreichendes Personal zur Zeit :D
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Manfred » Fr Apr 03, 2020 13:02

Passend dazu:

"Bayern MeG ruft zur Milchdrosselung auf"
https://www.topagrar.com/suedplus/news/ ... 15755.html

In der Gesamtschau natürlich richtig. Einzelbetrieblich wieder schwierig.
Die Gewinner werden die sein, die es nicht tun...
Da müssten die Molkereien schon selbst das Ruder übernehmen und anhand der durchschnittlichen Liefermengen der einzelnen Betriebe die Überlieferer gezielt bestrafen.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Fr Apr 03, 2020 13:53

Manfred hat geschrieben:Passend dazu:

"Bayern MeG ruft zur Milchdrosselung auf"
https://www.topagrar.com/suedplus/news/ ... 15755.html


Die Andechser Molkerei sucht dringend Bio-Milcherzeuger. Seit Jan. steigt die Nachfrage nach deren Produkten unaufhörlich.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Apr 03, 2020 14:14

Mengen und Preise das ist fast einzig eine Sache zwischen Lieferanten und Molkereien,
Gute Molkereien haben guten Absatz, brauchen immer Milch und zahlen gute Preise.
Bei den anderen ist das das Gegenteil.

Ich denke zumindest im Bereich der nicht-genossenschaftlichen Molkereien, sollte man die Lieferanteninteressen effektiv bündeln.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 03, 2020 17:01

Manfred hat geschrieben:Passend dazu:

"Bayern MeG ruft zur Milchdrosselung auf"
https://www.topagrar.com/suedplus/news/ ... 15755.html

In der Gesamtschau natürlich richtig. Einzelbetrieblich wieder schwierig.
Die Gewinner werden die sein, die es nicht tun...
Da müssten die Molkereien schon selbst das Ruder übernehmen und anhand der durchschnittlichen Liefermengen der einzelnen Betriebe die Überlieferer gezielt bestrafen.


Wenn man deutlich reduzieren will, geht das nur über Schlachtungen. Aufgrund der Preise ist die Abgabebereitschaft zur Zeit aber eher gering.

Weniger Kraftfutter ab Mitte der Laktation (begrenzt wegen Gesundheit) sowie früher trockenstellen kommt kaum was bei rum. Meine Erfahrung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Neuland79 » Fr Apr 03, 2020 17:22

Eigentlich hätte doch nach zwei Jahren schlechter Futterversorgung die Milchproduktion bereits merklich zurück gegangen sein müssen?
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Fr Apr 03, 2020 18:07

Die Flachpfeifen in Berlin sollen mal eine Betriebsaufgaberente einführen, dann entschärfen sich die größten Probleme.
Aber Berlin und Logik in diesem Dumme-Tussen-Verein auf dem Niveau eines Grundschullehrerzimmers.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Apr 03, 2020 20:10

Neuland79 hat geschrieben:Eigentlich hätte doch nach zwei Jahren schlechter Futterversorgung die Milchproduktion bereits merklich zurück gegangen sein müssen?

-im ersten Jahr waren noch ausreichend Futterreserven vorhanden oder auf dem Markt zu bekommen
-die Jungviehbestände haben deutlich abgenommen
-besseres Futter wurde zusätzlich vom Jungvieh in den Milchkuhbereich verschoben
-zumindest in unserem LKV Bereich (über 200.000 Kühe) hat der moderate Abbau der Kuhbestände zu einer Leistungssteigerung geführt

Dieses Jahr könnte es aufgrund der Mäuse aber schwieriger werden, vor allem wenn das Wetter auch noch problematisch wird.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Neuland79 » Sa Apr 04, 2020 18:15

meyenburg1975 hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:Eigentlich hätte doch nach zwei Jahren schlechter Futterversorgung die Milchproduktion bereits merklich zurück gegangen sein müssen?

-im ersten Jahr waren noch ausreichend Futterreserven vorhanden oder auf dem Markt zu bekommen
-die Jungviehbestände haben deutlich abgenommen
-besseres Futter wurde zusätzlich vom Jungvieh in den Milchkuhbereich verschoben
-zumindest in unserem LKV Bereich (über 200.000 Kühe) hat der moderate Abbau der Kuhbestände zu einer Leistungssteigerung geführt

Dieses Jahr könnte es aufgrund der Mäuse aber schwieriger werden, vor allem wenn das Wetter auch noch problematisch wird.

Haben sich die Jungviehbestände verringert, weil mehr geschlachtet wurde oder weil weniger Kälber geboren wurden? Letzteres hätte doch zu einer Reduzierung der Milchproduktion führen müssen.
Zuletzt geändert von Neuland79 am Sa Apr 04, 2020 18:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Sa Apr 04, 2020 18:21

Neuland79 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Neuland79 hat geschrieben:Eigentlich hätte doch nach zwei Jahren schlechter Futterversorgung die Milchproduktion bereits merklich zurück gegangen sein müssen?

-im ersten Jahr waren noch ausreichend Futterreserven vorhanden oder auf dem Markt zu bekommen
-die Jungviehbestände haben deutlich abgenommen
-besseres Futter wurde zusätzlich vom Jungvieh in den Milchkuhbereich verschoben
-zumindest in unserem LKV Bereich (über 200.000 Kühe) hat der moderate Abbau der Kuhbestände zu einer Leistungssteigerung geführt

Dieses Jahr könnte es aufgrund der Mäuse aber schwieriger werden, vor allem wenn das Wetter auch noch problematisch wird.

Haben sich die Jungviehbestände verringert, weil mehr geschlachtet wurde oder weil weniger Kälber geboren wurden? Letzteres hätte doch zu einer Reduzierung der Milchproduktion führen müssen. (denn soweit ich mich erinnere, hat mal jemand hier erzählt, dass eine Kuh spätestens nach 1,5 Jahren wieder ein Kalb bekommen muss, weil die Milchleistung so massiv nachlässt.)


Wenn die nach 18 Monaten noch kein Kalb hat, dann wandert sie als Hackfleisch in die Truhe.
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