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Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Grimli » Di Jul 07, 2020 15:46

das darf aber ruhig 2 mal gepostet werden. Ein Anstieg beim Käsepreis in den USA bedeutet das auch bei uns in 3-6 Monaten ein ähnlicher Anstieg folgen muss ! Der US Milchmarkt ist der Leitmarkt für alle Milchmärkte global.
Jetzz kann man nur abwarten ob Butter oder Pulver diesen Anstieg mitmachen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon marius » Di Jul 07, 2020 16:43

Hosenträger hat geschrieben:https://www.topagrar.com/rind/news/us-milchpreis-um-73-gestiegen-12104938.html?utm_source=topagrar Eine Preissteigerung um 73% bin in eines Monats ist wirklich eine Meldung wert! :D


Naja, laut dem Link soll der Preis nun aber erst so hoch liegen, wie im November 2019 also vor Corona.

Aber die Amis wissen halt wie Markt funktioniert. Ist nichts anderes wie an der Börse :

Im Mai sei die Nachfrage nach Milch wieder angezogen, während die Milchbauern die Produktion reduziert hatten. Zusammen mit dem Aufbau neuer Lagerbestände habe das zu einer Verknappung der Milch geführt, was den Anstieg der Käsepreise im Juni erkläre.


https://www.topagrar.com/rind/news/us-m ... 04938.html
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Di Jul 07, 2020 18:15

Juhu ...

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[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Hosenträger » Mo Jul 13, 2020 14:26

https://www.elite-magazin.de/news/newst ... 15273.html Kein Wunder, das bei den miesen Preise und guten Futterwachstum deutlich weniger Kühe geschlachtet werden. Jetzt fehlt nur noch ein Hackfleischnotstand! :shock: :x
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Mo Jul 13, 2020 14:40

Hosenträger hat geschrieben:https://www.elite-magazin.de/news/newsticker/10-weniger-schlachtkuhe-15273.html Kein Wunder, das bei den miesen Preise und guten Futterwachstum deutlich weniger Kühe geschlachtet werden. Jetzt fehlt nur noch ein Hackfleischnotstand! :shock: :x

Die ersten Containerschiffe mit Hackfleisch aus Südamerika sind doch schon auf hoher See.. :wink: :wink: ^^
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Do Jul 16, 2020 9:33

T5060 hat geschrieben:Juhu ...

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Melken fürs Konto scheint im Augenblick auch nicht möglich zu sein. Topagrar online meldet, dass zwischen Kosten und Erlös sich eine Differenz von 14 ct auftut. Warum wird überhaupt noch gemolken? Gibt es immer noch so viel Substanz? :mrgreen:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Jul 16, 2020 10:07

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Juhu ...

MelkenFürsVaterland


Melken fürs Konto scheint im Augenblick auch nicht möglich zu sein. Topagrar online meldet, dass zwischen Kosten und Erlös sich eine Differenz von 14 ct auftut. Warum wird überhaupt noch gemolken? Gibt es immer noch so viel Substanz? :mrgreen:


Was sind hier die sogenannten "Kosten" ? Ein Stundenansatz von 40 €, ein Pachtansatz von 500 € / ha und 1.000 PS in Fendt je 100 ha ?
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Do Jul 16, 2020 10:10

moinsen,

ja das ist wohl so, nur hier im norden gibts nur 31cent netto fürn juni im moment..also da kommste mit 14 cent unterdeckung garnicht mit aus... :prost:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Jul 16, 2020 11:32

Nur komisch, das gerade die Milchviehbetriebe gar nicht so schlecht da stehen.
Deshalb verstehe ich nicht, wieso man die Milch stetig perspektivlos schlecht reden muss.
Ok der Güllekomplex kostet sehr viel und jenseits der 150 Kühe die Fremdlöhne fressen alles auf.
Aber wenn man unter 150 Kühe hat, seine Sach richtig macht und nicht immer glaubt,
man muss stetig größer werden ( da darf dann der Stall auch mal 30 - 60 Jahre alt werden ),
ist Milch ein Sache die rund läuft.

Nur eins ist sicher : Mutterkühe, Prämien und irgendwas mit Getreidebau, ist das Ende.
Da sollte man besser gleich aufhören. Unter 300 ha braucht man da nicht drüber nachdenken.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon vansan » Do Jul 16, 2020 12:01

clemi hat geschrieben:moinsen,

ja das ist wohl so, nur hier im norden gibts nur 31cent netto fürn juni im moment..also da kommste mit 14 cent unterdeckung garnicht mit aus... :prost:


DMK für Juni 29,5 Cent netto....... :evil:
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon clemi » Do Jul 16, 2020 12:32

moinsen,

ja ich hab dmk ja mal inna coronakrise gelobt, und das ist der dank dafür :wink:
aber wie gesagt, als referenzmolkerei ziehen die preis für die anderen kleineren molkereien mit runter....obwohl die ja dieses jahr einen im molkereivergleich durchschnittlichen milchauszahlungspreis hinbekommen wollen..(sind ja ganz, megaaaaaa hohe ziele da!)
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon DWEWT » Do Jul 16, 2020 15:40

T5060 hat geschrieben:Nur komisch, das gerade die Milchviehbetriebe gar nicht so schlecht da stehen.
Deshalb verstehe ich nicht, wieso man die Milch stetig perspektivlos schlecht reden muss.
Ok der Güllekomplex kostet sehr viel und jenseits der 150 Kühe die Fremdlöhne fressen alles auf.
Aber wenn man unter 150 Kühe hat, seine Sach richtig macht und nicht immer glaubt,
man muss stetig größer werden ( da darf dann der Stall auch mal 30 - 60 Jahre alt werden ),
ist Milch ein Sache die rund läuft.

Nur eins ist sicher : Mutterkühe, Prämien und irgendwas mit Getreidebau, ist das Ende.
Da sollte man besser gleich aufhören. Unter 300 ha braucht man da nicht drüber nachdenken.


Die Kurzbeschreibung der Milchviehbetriebe die deiner Meinung nach laufen, ist nach gekennzeichnet durch folenden Faktoren: Familienbetrieb, Selbstausbeutung, versklavte, unbezahlte Familienarbeitskräfte, Investitionsstau, tierunfreundliche und arbeitsunwirtschaftliche Altgebäude u.a.m. Oder noch kürzer gesagt: Milchwirtschaft von vorgestern!
Beurteile nicht Produktionssysteme, von denen du gar keine Ahnung hast.
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Jul 16, 2020 15:51

DWEWT hat geschrieben:Die Kurzbeschreibung der Milchviehbetriebe die deiner Meinung nach laufen, ist nach gekennzeichnet durch folenden Faktoren: Familienbetrieb, Selbstausbeutung, versklavte, unbezahlte Familienarbeitskräfte, Investitionsstau, tierunfreundliche und arbeitsunwirtschaftliche Altgebäude u.a.m. Oder noch kürzer gesagt: Milchwirtschaft von vorgestern!
Beurteile nicht Produktionssysteme, von denen du gar keine Ahnung hast.


Ne ich meinte die Familienbetriebe mit drei neuen Audi im Hof, Pickup, schickes Haus, viele tolle Frauen, drei Generationen der Fa. Fendt, Blumenkasten am Kuhstallfenster, PVA am Dach und volles Bankkonto.

Wie schrieb schon HENRICHS vor 100 Jahren : "Als die Gutsbesitzer wieder mal ein Stück Land verkaufen mussten, wunderten sich immer die Gutsbesitzer wo die Kleinbauern das Geld unterm Kopfkissen herholten."

amazon.de/Als-Landwirt-Schlesien-Alfred-Henrichs/dp/3769006054/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅŽÕÑ&dchild=1&keywords=als+Landwirt+in+Schlesien&qid=1594910939&sr=8-1
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon T5060 » Do Jul 16, 2020 15:52

Eins weis ich, wenn die den Milchpreis weiter zurück nehmen, wird zum SchlepperPflegeSeminar vorm ALDI Lager geladen :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Diskussion zum "Milchpreisvergleich"

Beitragvon Isarland » Do Jul 16, 2020 16:08

DWEWT hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Nur komisch, das gerade die Milchviehbetriebe gar nicht so schlecht da stehen.
Deshalb verstehe ich nicht, wieso man die Milch stetig perspektivlos schlecht reden muss.
Ok der Güllekomplex kostet sehr viel und jenseits der 150 Kühe die Fremdlöhne fressen alles auf.
Aber wenn man unter 150 Kühe hat, seine Sach richtig macht und nicht immer glaubt,
man muss stetig größer werden ( da darf dann der Stall auch mal 30 - 60 Jahre alt werden ),
ist Milch ein Sache die rund läuft.

Nur eins ist sicher : Mutterkühe, Prämien und irgendwas mit Getreidebau, ist das Ende.
Da sollte man besser gleich aufhören. Unter 300 ha braucht man da nicht drüber nachdenken.


Die Kurzbeschreibung der Milchviehbetriebe die deiner Meinung nach laufen, ist nach gekennzeichnet durch folenden Faktoren: Familienbetrieb, Selbstausbeutung, versklavte, unbezahlte Familienarbeitskräfte, Investitionsstau, tierunfreundliche und arbeitsunwirtschaftliche Altgebäude u.a.m. Oder noch kürzer gesagt: Milchwirtschaft von vorgestern!
Beurteile nicht Produktionssysteme, von denen du gar keine Ahnung hast.

Laufen die anderen mit neuem Stall, 500 Kühen, 10 Roboter, 5 Angestellten und Schulden, dass das Dach brennt, besser?
Die betreiben auch Selbstausbeutung, nicht physisch, aber psychisch.....
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