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Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 15, 2018 19:55

Wini,

das ist im "prekären Konsumismus" so nicht vorzugehen.
Als Bauer hast du zu liefern, als Bahn hast du zu fahren,
deine Tiere, Erntehelfer und Lokführer fürstlich zu behandeln und zu entlohnen.
Schon gar nicht steht es dir frei den Verbraucher zu kritisieren, wenn der sich auf Flugreisen von 2.000 Jahresarbeitsstunden erholen muss.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Sottenmolch » Mi Aug 15, 2018 21:22

Heinrich Löwe hat geschrieben:Wenn die Beobachtung von @CarpeDiem richtig ist, könnte man sich mal Agroforstsysteme anschauen. Ich habe ein kleines, ca. 1/2 ha, mit Walnußbäumen.
Der Getreidebestand darunter überzeugt mich nicht; vielleicht muß man es mit anderen Baumarten versuchen.
....


Evtl. müsstest du da mal in Richtung Spanien schauen. Dort habe ich diese Art der Bewirtschaftung vor 15 Jahren schon mal gesehen, allerdings mit Pappeln die dann als Energieholz genutzt wurden.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 15, 2018 21:59

Vergesst es.... wurde alles schon untersucht für diverse Arten des Ausgleichs nach BNatSchG.
Ökologisch bringt es sehr wenig, die Deckungsbeiträge waren in allen Variationen negativ.
Experimentiert hat so ziemlich jede Hochschule auf dem Sektor,
an die Ergebnisse kommt man offiziell so gut wie nicht dran.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Aug 15, 2018 22:02

Heinrich Löwe hat geschrieben:Viehhaltende Betriebe müssen einfach mehr Grundfuttervorrat vorhalten; da sollte man ein Jahr wie dieses gut überstehen.

Wir haben hier zwei Extreme Jahre mit (z.T. deutlich) weniger Ernte UND deutlich höherer Zufütterung. Letztes Jahr abgesoffen und dieses Jahr verbrannt. Das ist halt ein Jahr zu viel.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon wastl90 » Mi Aug 15, 2018 22:11

Egal wer der Verursacher ist am Schluss müssen wir uns anpassen. Aber wie. Die norddeutschen wollten doch nach dem letzten Jahr am liebsten Reis anbauen, dieses Jahr ist es genau anders herum?! Ein Jahr ist kein Jahr auch wenn das natürlich bitter ist. Ansonsten muss man doch nur etwas weiter in den Süden oder nach Frankreich gucken. Möglichkeiten gibt es viele, so bequem wie Weizen, Mais, Gerste und Raps ist das sicherlich nicht.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon bauer hans » Mi Aug 15, 2018 22:24

Heinrich Löwe hat geschrieben:Triticale ist auch ein recht ertragssicheres Getreide.

triticale hatte den geringsten ertrag bei mir,allerdings war die späte fungizidspritzung gegen rost hochwirtschaftlich.
sommergerste hatte bei weniger aufwand gleich gedroschen.
ich werde wieder roggen anbauen,der sich auch gut füttern lässt.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 15, 2018 22:36

Etwa alle 10 - 15 jahre haben wir eine Mißernte. Das ist im weltweiten Vergleich eine ertragsstabile Anbauregion.
Dank unserem Dünge -, Silolager- und Steuerrecht wurde dem deutschen Bauern eine vorausschauende Planung defacto verboten.
Er soll naturnah wirtschaften und wenn die Natur dann mal dem Wunsch der Konsumisten nicht entspricht,
dann legt man ihm auch die letzte Vorbeuge vor der Katastrophe gegen ihn aus.
So haben sich auch die SS Todesschwadrone im April 1944 verhalten als sie jene ermordeten die beim Einzug der Allierten die weiße Fahne zeigten.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Lonar » Do Aug 16, 2018 1:25

meyenburg1975 hat geschrieben:Wir haben hier zwei Extreme Jahre mit (z.T. deutlich) weniger Ernte UND deutlich höherer Zufütterung. Letztes Jahr abgesoffen und dieses Jahr verbrannt. Das ist halt ein Jahr zu viel.

Eigentlich sogar drei, weil man im Jahr davor auch nicht unbedingt massig Cash in de Tasch hatte. Da kommt man dann auch in Versuchung die Reserven flüssig zu machen ;-)
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon 1055 » Do Aug 16, 2018 4:45

agrarflächendesigner hat geschrieben:Hallo Zusammen,

in den ganzen Diskussionen rund um die anhaltende Trockenheit kam immer wieder von vielen "Experten" die Aussage das die Landwirtschaft sich radikal umstellen müsse um solche Ereignisse zu meistern. Alle grünen Experten sind der Meinung das damit alles i.O wäre, leider hab ich aber nirgendwo mitbekommen was das im deteil bedeutet.
Persönlich bin ich der Meinung das es mithilfe von Winterungen (nutzen der Winterfeuchte), Zwischenfrüchten, trockenresistente Sorten und Pflanzen (soviel zum Urteil des EUGH), Fruchtfolge, ggf. Untersaten und Mulchsaat bzw. Striptill einige pflanzenbauliche Möglichkeiten gibt die Folgen einer Trockenheit etwas abzudämpfen, kenne aber jetz kein Wundermittel.

Wie seht ihr das?
Würd mich über einige berichte und einen Erfahrungsaustausch freuen.
Gruß
Sepp


Bei mir steigt jedes mal der Blutfruck wenn ich diese Floskeln höre, besonders aus dem grünen Lager.
Diese Anna Lena B. hat sicher recht wenn sie sagt es muss sich was verändern, nur bleibt sie Beispiele schuldig.
Es kann nunmal nicht in jeder Region bio sein, und in jeder region funktioniert auch kein "no till" oder ZF.
Es kann nur ne Mischung aus allem sein.
Die Politik muss Anreize in Form von höheren Verbraucherpreisen schaffen, die dann endlich auch beim Landwirt ankommen und nicht im LeH steckenbleiben, so klappt das dann auch mit Rücklagen.
Die Forschung sollte endlich anfangen mehr auf extreme einzugehen und mehr das Augenmerk auf Trockenheit setzen statt auf Ertrag. Falls nötig sogar übers Gen.
Und zu allerletzt werden auch wir gefragt sein, Anbaumethoden so weit es geht zu ändern und anzupassen.
Dann sollte man der Sache auch Zeit geben, es passiert nunmal nix von heut auf morgen.
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon µelektron » Do Aug 16, 2018 7:16

Das ist ja wunderbar mit dem Anpassen, immer schön die Forderungen einer bestimmten Fraktion und deren erhellenden Erkenntnisse zu geniesen. Nur ... AUF WAS?
Im Einen Jahr säuft man ab, das Folgejahr trocknet man ein.
Selbst die Klimatologen wissen nicht wohin die Reise geht, im Nässejahr sagen sie 'da müsse man sich dran gewöhnen' und im Dürrejahr ebenso. Die Wetterfrösche kommen mit ihren Prognosen kaum über 3 Tage hinaus mit Wahrscheinlichkeiten > 50:50 und wir sollen unsere Kulturen, die Teilweise Jahrzehnte bestehen (Obst Weinbau beispielsweise) anpassen. Also wenn ich Glücksspiel betreiben will mach ich n Kasino auf!

Was den Verbraucher angeht ... die Dummheit sieht man ja gerade bei den Umfragewerten der Wahlumfragen. Pfui Deibel was ein Proletenpack.

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

Albert Einstein
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon meyenburg1975 » Do Aug 16, 2018 7:27

wastl90 hat geschrieben:Egal wer der Verursacher ist am Schluss müssen wir uns anpassen. Aber wie. Die norddeutschen wollten doch nach dem letzten Jahr am liebsten Reis anbauen, dieses Jahr ist es genau anders herum?! Ein Jahr ist kein Jahr auch wenn das natürlich bitter ist. Ansonsten muss man doch nur etwas weiter in den Süden oder nach Frankreich gucken. Möglichkeiten gibt es viele, so bequem wie Weizen, Mais, Gerste und Raps ist das sicherlich nicht.

Ich hab ja (fast) nur Grünland. Daher letztes Jahr Wasserbüffel, dieses Jahr Kamele. Ist nicht so leicht mit dem anpassen :mrgreen:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Qtreiber » Do Aug 16, 2018 12:16

T5060 hat geschrieben:.....ernsthaft mache ich mir Gedanken wie Frau Glöckner ihr Agrarstudium über die Runden gebracht hat,
was wiederum Anlass zu negativen Spekulationen gibt. Gut das sie kein Doktortitel hat.

Frau Klöckner (ich nehme an, wir meinen die gleiche Person) hat kein Agrarstudium. Einer ihrer Schwerpunkte im Studium (Politikwissenschaft, katholische Theologie und Pädagogik ) war AgrarPOLITIK, aber dazu braucht man keinen landwirtschaftlichen Sachverstand. :mrgreen:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon µelektron » Do Aug 16, 2018 13:08

Qtreiber hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:.....ernsthaft mache ich mir Gedanken wie Frau Glöckner ihr Agrarstudium über die Runden gebracht hat,
was wiederum Anlass zu negativen Spekulationen gibt. Gut das sie kein Doktortitel hat.

Frau Klöckner (ich nehme an, wir meinen die gleiche Person) hat kein Agrarstudium. Einer ihrer Schwerpunkte im Studium (Politikwissenschaft, katholische Theologie und Pädagogik ) war AgrarPOLITIK, aber dazu braucht man keinen landwirtschaftlichen Sachverstand. :mrgreen:


Weinkönigin Klöckner ;)
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Marco K. » Do Aug 16, 2018 13:24

Ich bin zwar kein Landwirt aber ich finde das alles etwas übertrieben mit der Dürre :roll: mal ganz ehrlich die Medien puschen immer alles hoch ob das BSE, Vogelgrippe ,Glyphosat oder sonstige Sachen sind, mal ist es zu nass mal wieder zu trocken, dann Glyphosat im Bier :lol: . Das ist halt die Natur nunmal ,nächstes Jahr ist es vielleicht wieder anders nämlich zu nass und dann ersäuft wieder alles , klar kann man das Ackerbaulich so ausrichten das es passt z.B Trockenheitstolerante Sorten oder Untersaat im Mais etc.aber Wer weiß denn bei der WWeizenaussaat im Oktober wie es im kommenden Jahr wird!?
HOBBYlandwirt ,der Zierpflanzengärtner gelernt hat! Meine Wirtschaftsfläche ist 200m2 groß und ich baue für Mich interessante landwirtschaftliche Nutzpflanzen in kleinen Parzellen an :mrgreen:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon HL1937 » Do Aug 16, 2018 15:58

Die Bauern als kleinste Minderheit sollen sich anpassen.

Die negrös anmutenden Fachkräfte müssen sich wohl nie anpassen.

Hier wird aber nicht soviel diskutiert, wie über das mittlerweile für andere notwendige Übel Landwirtschaft.
Früher war alles besser.
Gott schütze unsere Fluren, vor Merkel, den Grünen und anderen Kulturen.

Es wünsch mir einer was er will, es geb´ihm Gott zehnmal soviel.
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