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Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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109 Beiträge • Seite 3 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 8
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon wastl90 » Do Aug 16, 2018 16:45

Ich denke man sollte VERSUCHEN, wenn es denn irgendwie geht, sich auf breite Beine aufzustellen. Egal ob das auf dem Acker oder im Stall ist. Natürlich ist das durch eine ordentliche Bürokratieflut und einer Reihe von Vorschriften nicht ganz einfach und zwar politisch gewollt jedoch wird es gleichzeitig politisch unterbunden. Vor 12 Jahren waren Biogasanlagen und die schwarzen Sonnenplatten das Ding, politisch gewollt und gefördert. Heute ist jeder mit diesen Platten oder einen Pott am Hof ein halber Verbrecher weil er ja nur auf EEG Gelder aus ist. So schnell kann sich das Blatt wenden. Jede politische extreme Förderung hat den Landwirt bisher noch in eine Sackgasse laufen lassen. Das neue Ding ist Bio. Übersteigen die Erträge dann den Bedarf, man merkt das läuft von "selbst, dann ist sicherlich als erstes die Bioprämie weg. Sieht man doch super bei ökologischen Vorrangflächen - Körnerleguminosen funktionierten super, zumindest hier in Bayern, die Politik merkte das anscheinend auch und packte durch das Pflanzenschutzverbot eben nochmal eine Schippe drauf. Das ist mittlerweile nur noch ein jagen.

Ich denke man muss sich in Zukunft wirklich auf Nischen konzentrieren oder gucken richtig groß zu werden und Masse umschlagen.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon agrarflächendesigner » Do Aug 16, 2018 16:57

@Marko:
100% zustimmung, aber ich hab immer mehr die Meinung das gesunder Menschenverstand und Sachkentnisse in der Politik fehlanzeige sind.

Hab mal einen Intressangen Artikel gelesen, da hieß es Manager/Politiker müssen keine Fachexperten sein sondern wie Fußbaltrainer nur Ahnung vom Spiel haben. Leider hilft das auch nix wenn ich jemanden der nur MauMau kann als Schachexperten anheuere...
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Do Aug 16, 2018 19:44

Die Landwirtschaft hat sich immer angepasst :

1918 als die Gelehrten dem behinderten Kaiser weis machten, wenn die Schweine alle geschlachtet sind,
bleibt mehr Food fürs Volk, aber im Folgejahr fehlte der Dung am Acker und es reichte nicht mal mehr fürs Saatgut.
1935 waren wir dann Nährstand, blond und blauäugig; ab 1939 waren die Bauernsöhne dann "Wehrstand" und ließen sich als Kanonenfutter über den haufen schießen
1980 kamen dann die Kinder der Alt-Nazies zur ihrer Emanzipation von ihren Eltern und gründeten ihre eigene braune Partei, nannten die aber "DIE GRÜNEN"
Fortan wurden die medien gleichgeschaltet und auch mit NaziKids besetzt. Ab da war der Bauer nur noch Dreck.
2016 wurde Deutschland auf Veranlassung von grünen Nazies und ehem. FDJ Sekretären/innen mit Judenhassern überrollt
2017 sollen wir die Hälfte der Produktion aufgeben, damit die Polaken eine Perspektive haben und in EU und NATO bleiben.
Da dies kein Bauer freiwillig tut, hat man so Dinge wie DüVO, Tierwohl, Lagerstätten - und BImSch Terror erfunden
2018 hat Trump Mitteleuropa mit Chemtrails besprüht, damit es hier zu einer Dürre kommt
und er seine hormon - und gvo agrarprodukte nach Europa verkaufen kann.

Also wir passen uns schon immer an ..... immer brav was unsere grünen, braunen und roten Republikvernichter fordern
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Wini » Do Aug 16, 2018 20:01

Wir sollten beginnen, Olivenhaine anzupflanzen.
Die Bäume sind trockenresistent und liefern über Jahrhunderte gesundes Olivenöl.

Alternativ schlage ich für reine Ackerbaubetriebe ein Sabbatjahr vor.
1 Jahr Türkei-Urlaub, All-Inclusive ist derzeit schon für knapp 5.000€ pro Person zu haben.
Damit helfen wir den notleidenden türkischen Bundesgenossen.
Können uns nebenbei noch über Ackerbau in Trockengebieten Vor Ort informieren.
Und stützen die Preise in der Heimat durch fehlende Erntemengen.

Warum soll man bei der Hitze Mensch und Material weiter plagen ?
Einfach mal stilllegen, Prämie kassieren und ab in den Urlaub.

Gruß
Wini
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Do Aug 16, 2018 20:16

Ohne Scheiss werde Moslem, kaufe dir eine Haselnussplantage in der Türkei und du wirst als Bauer glücklich sein bis an dein Ende.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon wastl90 » Fr Aug 17, 2018 6:52

T5060 von dir habe ich auch schon bessere Beiträge gelesen. Die letzten Wochen enttäuschen mich wirklich. Habe deinen Beiträge ansonsten, bis auf deine krassen Ausrutscher, zu 90% zustimmen können bzw du hast hier mit wirklich Wissen aufgetrumpft! Ist das die Panik weil es bei dir knapp wird, du keinen Ausweg findest? Zu viel am Kali geschnuppert? Ansonsten muss man sich eben eingestehen, dass man sich in den nächsten Jahren etwas überlegen muss.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Landrat Oberlenker » Fr Aug 17, 2018 20:34

Auswandern! Putin sucht dringend tüchtige Bauern :klug:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Ulikum » So Aug 19, 2018 17:11

T5060 hat geschrieben:Bei einer guten Humusversorgung hat der Dürrestress der Pflanzen 14 Tage später eingesetzt. Hat am Ende auch nichts gebracht.

:mrgreen:
das kann man so pauschal auch nicht sagen das es nichts gebracht hat.


T5060 hat geschrieben:, Lehm und Regen kann man nur durch solche ersetzen, alles andere ist Dummgelabber von Deppen die weder Ahnung noch Plan haben.


:mrgreen:
Man kann aber durch falsches handeln die Fähigkeit von Lehmboden Wasser zu speichern sehr stark einschränken.

Und Regen (Niederschlag) hatten wir in meiner Region im letzten Erntejahr auch genügend, nur war halt die Verteilung -sagen wir mal so- etwas unglücklich.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Seegucker » So Aug 19, 2018 17:31

Eigentlich unterhalten wir uns über ein Extremjahr , ich habe 1976 erlebt , 2003 und jetzt eben 2018. Keiner kann sagen ,wenn das nächste Dürrejahr kommt.
Im Moment bin ich mit der Unterhaltung bzw. Neuverlegung von Drainagen beschäftigt.
Die letzten nassen Jahre haben meine Erträge mehr als die Dürrejahre beeinträchtigt , wobei ein See in einem meiner Äcker erst im April ausgetrocknet ist.
Übrigens kann ich mich noch an Fotografien aus unserem Familienalbum erinnern , als man zur Demonstration Zigarettenschachteln in die Trockenrisse gesteckt hat , das muß in den 50ern oder den frühen 60ern gewesen sein.
Nur die Diktatur braucht Zensur. Demokratie heißt Kampf der Meinungen.“
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Dolly72 » So Aug 19, 2018 19:15

da waren Zigarettenschachteln auch noch „softpacks“ 8)
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Stoapfälzer » So Aug 19, 2018 19:31

1907 soll noch trockener gewesen sein hat man hier erzählt, weiss da jemand was?
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon langer711 » So Aug 19, 2018 20:43

µelektron hat geschrieben:Was den Verbraucher angeht ... die Dummheit sieht man ja gerade bei den Umfragewerten der Wahlumfragen. Pfui Deibel was ein Proletenpack.



Lauf mit offenen Augen durch die Welt.
Schau mit Verstand in Zeitung und Glotze.
Und schon wird dir klar, das der Verbraucher so gemacht wurde, wie er ist.
Er ist nicht blöd geboren - er wurde blöd gemacht.

Ich halte das Ganze für einen Fehler des Systems - andere sehen dahinter eine Verschwörung.

Zum Thema:
Letztes Jahr stand uns das Wasser bis zum Hals
Dieses Jahr fehlte es überall.
In Summe also alles im Mittel.

Es nutzt doch jetzt nix, alle Erfahrungen über Bord zu werfen.
Wenns nur am Klimawandel liegen würde, hätten wir letztes Jahr auch schon Staub geschluckt.
Also ist auch sowas wie Zufall im Rennen.
Trockene Jahre gab es auch vor 100 Jahren schon mal, und doch wurde weiter gemacht.

Ich werde dieses Jahr den Raps später drillen, als üblich oder auch garnicht, wenns nicht regnet.
Hab mir so etwa 10. September als NotHalt gesetzt.

Im Augenblick: "Säbel rasseln" sprich Wartung und Durchsicht.
Dann gehts spontan mit hoher Flächenleistung und wenig Rüstzeit zur Sache, wenn das Wetter sich normalisiert.
Wenn alle Stricke reissen, gibts halt Sommergetreide - wird schon.

Der Lange
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Kleine Korrektur

Beitragvon adefrankl » So Aug 19, 2018 20:58

T5060 hat geschrieben:Die Landwirtschaft hat sich immer angepasst :

1918 als die Gelehrten dem behinderten Kaiser weis machten, wenn die Schweine alle geschlachtet sind,
bleibt mehr Food fürs Volk, aber im Folgejahr fehlte der Dung am Acker und es reichte nicht mal mehr fürs Saatgut.
..........
2018 hat Trump Mitteleuropa mit Chemtrails besprüht, damit es hier zu einer Dürre kommt
und er seine hormon - und gvo agrarprodukte nach Europa verkaufen kann.

Also wir passen uns schon immer an ..... immer brav was unsere grünen, braunen und roten Republikvernichter fordern

Weitgehende Zustimmung. Allerdings war das mit den Schweinen im Kaiserreich bereits Anfang 2015 (war aber selbst da nicht dabei)

Und das mit den Chemtrails und Trockenheit halte ich ebenfalls für ein Gerücht, da:
1. Es derartige Wetterphasen schon immer gegeben hat. Es igbt bisher nicht einma eine auffällige Häufung. Insofern ist eine natürliche Ursache völlig plausibel, ja sogar wahrscheinlich.
2. Die Wetterzusammenhangänge sind derart komplex, dass man schon große Probleme hat mehr als fünf Tage das Wetter vorherzusagen (manchmal auch schon vorher). Um mit irgendwelchen mitteln wie Chemtrails, HAARPS etc. das Wetter zielgerichtet beeinflussen zu können müsste man aber die Auswirkungen von derartigen Eingriffen genau berechnen könnne. Dazu müsste man aber genau die Berechnungen über einen langen Zeitraum beherrschen die man für die Wettervorhersage braucht.
Was man kann ist, unter gewissen Umständen lokal das Wetter beeinflussen (Regen erzeugen durch Impfen von Wolken mit Silberjodid. Geht aber nur wenn es erstens Wolken gibt und zweitens diese nahezu regenbereit sind). Grundsätzlich könnte man durch Eingriffe wie HAARPS etc. das Wetter massiv verändern, wenn es gerade auf der Kippe ist und bereits kleine Einflüsse darüber entscheiden, ob es sich so oder so entwickelt. Nur dazu braucht man erstens eine solche Wetterlage, zweitens muss man die rechtzeitig erkennen und genau berechnen können und drittens muss man dann auch noch in der Lage sein den Eingriff am passenden Ort zur richtigen Zeit vornehmen zu können. Faktisch ist das völlig unrealistisch das man so großflächig das Wetter zielgerichtet und dann auch noch über längere Zeit beeinflusst.
Ansonsten würden auch keine Hurrikans mehr die USA treffen.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Manfred » Mo Aug 20, 2018 6:16

Der einzige Betrieb in D, den ich kenne, der bisher komplett auf Holistic Planned Grazing umgestellt hat.
Bei mir sind es ja bisher nur einige Teilflächen zu Versuchszwecken.
Auf dem Hof fand neulich auch das 2. Seminar in D zum Thema Holistic Management statt.

https://www.volksfreund.de/nachrichten/ ... d-26422353
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Ice » Mo Aug 20, 2018 9:16

Den Bullshit hab ich auch schon gelesen...

1. In der Eifel hat es stellenweise deutliche mehr geregnet, Region Monschau z.B. bereits 600 mm
2. Wenn man von 70 Milchkühen auf 20 Rinder umstellt ist das natürlich wirklich eine enorme Leistung die Scheune voll Futter zu haben.
3. Es soll ja jeder so machen wie er meint, aber was mich ankotzt ist, dass die Menschen denke sie hätten jetzt die Allheillösung parat.
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