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Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon agrarflächendesigner » Mi Aug 15, 2018 8:43

Hallo Zusammen,

in den ganzen Diskussionen rund um die anhaltende Trockenheit kam immer wieder von vielen "Experten" die Aussage das die Landwirtschaft sich radikal umstellen müsse um solche Ereignisse zu meistern. Alle grünen Experten sind der Meinung das damit alles i.O wäre, leider hab ich aber nirgendwo mitbekommen was das im deteil bedeutet.
Persönlich bin ich der Meinung das es mithilfe von Winterungen (nutzen der Winterfeuchte), Zwischenfrüchten, trockenresistente Sorten und Pflanzen (soviel zum Urteil des EUGH), Fruchtfolge, ggf. Untersaten und Mulchsaat bzw. Striptill einige pflanzenbauliche Möglichkeiten gibt die Folgen einer Trockenheit etwas abzudämpfen, kenne aber jetz kein Wundermittel.

Wie seht ihr das?
Würd mich über einige berichte und einen Erfahrungsaustausch freuen.
Gruß
Sepp
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Manfred » Mi Aug 15, 2018 9:06

Die Kernaufgabe liegt darin, Humus aufzubauen und die Versickerungs- und Wasserspeicherfähigkeit der Flächen zu erhöhen, um die Niederschläge effektiv zu machen, statt sie ungenutzt abfließen zu lassen.
Die besten Praktiker weltweit machen das teils seit Jahrzehnten vor.
Was es braucht, sind mehr Praktiker (es gibt schon einige, auch hier im Forum), die das vorhandene Wissen in Lösungen umsetzen, die unter unseren Bedingungen funktionieren.


https://www.regenerative-landwirtschaft ... _Natur.pdf
https://www.regenerative-landwirtschaft ... nleben.pdf
https://www.regenerative-landwirtschaft ... _Weide.pdf
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon bauer hans » Mi Aug 15, 2018 11:01

agrarflächendesigner hat geschrieben:
in den ganzen Diskussionen rund um die anhaltende Trockenheit kam immer wieder von vielen "Experten" die Aussage das die Landwirtschaft sich radikal umstellen müsse um solche Ereignisse zu meistern....

alles besserwisser,die gern populistisch daher reden.
wenns zu trocken ist und dazu das getreide "gegrillt" wird,kanns keine höchsterträge geben.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 15, 2018 11:10

Bei einer guten Humusversorgung hat der Dürrestress der Pflanzen 14 Tage später eingesetzt. Hat am Ende auch nichts gebracht.

Ton, Lehm und Regen kann man nur durch solche ersetzen, alles andere ist Dummgelabber von Deppen die weder Ahnung noch Plan haben.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Zement » Mi Aug 15, 2018 11:25

bauer hans hat geschrieben:
agrarflächendesigner hat geschrieben:
in den ganzen Diskussionen rund um die anhaltende Trockenheit kam immer wieder von vielen "Experten" die Aussage das die Landwirtschaft sich radikal umstellen müsse um solche Ereignisse zu meistern....

alles besserwisser,die gern populistisch daher reden.
wenns zu trocken ist und dazu das getreide "gegrillt" wird,kanns keine höchsterträge geben.

Was mir Dir los ❓
Das in der Landwirtschaft so einiges aus dem "Ruder" gelaufen ist , das ist wohl hoffentlich klar .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon elchtestversagt » Mi Aug 15, 2018 11:29

Humus kann man aber auch nur aufbauen, wenn man den Boden füttert.
Die neue DüVo aber spricht genau dagegen, es soll nur die Pflanze ernährt werden, der Boden soll ausgelaugt werden.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon CarpeDiem » Mi Aug 15, 2018 11:50

In der ganzen Diskussion wird doch m.E. ein Punkt überhaupt nicht beachtet. Ich konnte beobachten, egal welche Pflanzen das waren, die während der vergangenen Wochen und Monaten im Schatten standen, eigentlich keine Tockenschäden äusserlich festzustellen waren. Besonders gravierend war dies beim Weizen. Deshalb glaube ich, dass die direkte Sonneneinstrahlung eine grosse Rolle spielt, denn da war alles zu sehen, bis hin zu Verbrennungen!
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon agrarflächendesigner » Mi Aug 15, 2018 12:00

Aber wie verhindern?
Pflanzenbau unter PV?
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Heinrich Löwe » Mi Aug 15, 2018 16:46

@Manfred
Ich wirtschafte schon eine Weile regenerativ, - in Anlehnung, nicht das volle Programm- der höhere Humusgehalt hat dieses Jahr auch nichts genützt.
Da gebe ich @T5060 recht, wenn auch nicht im Ton.
Wenn die Beobachtung von @CarpeDiem richtig ist, könnte man sich mal Agroforstsysteme anschauen. Ich habe ein kleines, ca. 1/2 ha, mit Walnußbäumen.
Der Getreidebestand darunter überzeugt mich nicht; vielleicht muß man es mit anderen Baumarten versuchen.
Viehhaltende Betriebe müssen einfach mehr Grundfuttervorrat vorhalten; da sollte man ein Jahr wie dieses gut überstehen.
Man kann im Folieschlauch silieren, da braucht man nicht mal bauen.
Luzerne wird vielleicht eine Renaissance erleben.
Triticale ist auch ein recht ertragssicheres Getreide.
Bei Marktfruchtbetrieben ist eine Anpassungsstrategie sicher schwieriger. Bei der Sortenwahl gibt es nun mal nicht die eierlegende Wollmilchsau. Ich werde mehr Liquidität vorhalten von einem Jahr aufs andere. Man darf eben nicht so auf Kante fahren. In guten Jahren nicht übermütig werden und sich zu Luxusinvestitionen hinreißen lassen.
Heinrich Löwe
 
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 15, 2018 16:49

Heinrich Löwe hat geschrieben:Da gebe ich @T5060 recht, wenn auch nicht im Ton.


Kurz, knapp und deutlich - das ist ehrlich und bleibt hängen :mrgreen:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Aug 15, 2018 17:34

Anpassung geht nur über den Boden, nicht über politische Forderungen. Und auch das hat seine Grenzen.
Unser Marschboden kommt bei Nässe früher an seine natürliche Grenzen, wie bei Trockenheit. Liegt in der Natur der Sache.
Bild
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Manfred » Mi Aug 15, 2018 17:46

Ich bin mit meinen Versuchen der letzten Jahre recht zufrieden und werde das ausweiten.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Einhorn64 » Mi Aug 15, 2018 18:21

Heinrich Löwe hat geschrieben:Viehhaltende Betriebe müssen einfach mehr Grundfuttervorrat vorhalten; da sollte man ein Jahr wie dieses gut überstehen.
Man kann im Folieschlauch silieren, da braucht man nicht mal bauen.

Träume weiter, nach JGS VO muss auch unter Folienschläuchen das volle Programm sein, sprich WU Beton und eine Entwässerung mit Auffangbehälter.
Das einzige was hilft sind Wickelballen, selbst ein Strangwickler könnte je nach auslegung als Folienschlauch gewertet werden ...
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 15, 2018 18:40

Im Zusammenhang mit der Dürre hab ich bislang von Nicht-Rindviehhaltern und Nicht-Landwirten wenig Sinnreiches gehört,
ernsthaft mache ich mir Gedanken wie Frau Glöckner ihr Agrarstudium über die Runden gebracht hat,
was wiederum Anlass zu negativen Spekulationen gibt. Gut das sie kein Doktortitel hat.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Wini » Mi Aug 15, 2018 19:36

Was haltet Ihr eigentlich von der These, dass sich der Verbraucher anpassen muss ?
Was ist mit der ganzen Fliegerei, die über uns auch noch Kerosin ablässt ?
Was ist mit dem Straßen- und Schwerlastverkehr ?

Wenn es nicht mehr regnet ist der Ofen aus.
Da nützt auch die Umstellung auf Bio nix.

Gruß
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