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Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon marius » Di Aug 21, 2018 20:39

T5060 hat geschrieben:Bei einer guten Humusversorgung hat der Dürrestress der Pflanzen 14 Tage später eingesetzt. Hat am Ende auch nichts gebracht.



Im Getreide und sogar beim Mais ( Kolbenbildung ) sind 14 Tage wiederum Gold wert.
Nichts desto trotz würde ich auf Humus auch nicht viel setzen.
Der Humusaufbau kostet unterm Strich zuviel Geld ( z.b. über teurer Zwichenfruchtanbau oder Stroh reinhäckseln, oder Kompost rein, usw ) und dieser wirklich nur kleine also minimale Humusaufbau bringt doch unterm Strich finanziell eh nichts, wenn man die vorherigen teuren Kosten vom Aufbau rechnet.

Dasselbe gerede mit dem wichtigen Baustein Kali bei Trockenheit und Hitze. Alles leeres Gerede. Hatte mal eine ausgeprägte Trockenheit und eine mit D versrorgte Kaliwiese. Auf dieser Wiese ist bei Trockenhheit mit Abstand am wenigsten gewachsen.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Di Aug 21, 2018 22:31

Humusaufbau im Zuge des Greenings mit Senf und aus Spass immer mal der eine oder andere Hektar mit Landsberger, aber gar nichts machen und gar keine Scheisse ist auch nichts.
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Für Humusaufbau fehlt der Stickstoff in der Bilanz

Beitragvon adefrankl » Di Aug 21, 2018 23:53

T5060 hat geschrieben:Humusaufbau im Zuge des Greenings mit Senf und aus Spass immer mal der eine oder andere Hektar mit Landsberger, aber gar nichts machen und gar keine Scheisse ist auch nichts.

Nun da ich aufgrund der häufigen Frühjahrstrockenheit nur Winterkulturen anbaue, drängt sich der Zwischenfruchtanbau sowieso nicht gerade auf. In den letzen Jahren fehlte oft sowieso das Wasser, und ansonsten war eigentlich nur an den Stellen bei dnen es bei der Düngung des Getreides überlappungen gegeben hat ein vernünftiger Bestand zu beobachten. Ansonsten hat das eingearbeitete Stoh offensichtlich den Stickstoff gebunden. Da die Düngeverdordnung für irgendwelchen unterstützenden Stickstoff keinerlei Luft lässt, habe ich den Zwischenfruchtanbau eingestellt. Da lässt die Düngeverordung keinen weiteren Humusbaubau zu. Denn zusätzlicher Humus kann nur aus Stickstoff entstehen (C/N Verhältnis ~ 10/1) der in der Bilanz als Überschuss auftaucht und auch sonst niergends verschwindet wie GasförmigeVerluste nach der Ausbringung, Denitrifikation im Boden, ....
Somit verbietet die Düngeverdordnung faktisch einen stärkeren Humusaufbau (Dass nicht jeder eine humusmehrende Fruchtfolge hat ist ein anderes Thema)
Genau genommen würde ist bei einem Humusaufbau (viele Humusmehrer) irgendwann ein neues Gleichgewicht einstellen. Wenn dieses erreicht ist, dann braucht man keinen zusätzlichen Stickstoff, weil nun der Boden entsprechend mehr nachliefert (und vorrausgesetzt der Stickstoff aus dem Boden geht nicht verloren).
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon elchtestversagt » Mi Aug 22, 2018 8:02

Mit unserem horrenden Körnermaisanbau fehlt mit der neuen DüVo ein wichtiger Baustein, die Ausgleichsdüngung im Herbst.
Und so "klaut" das sich umsetzende Stroh im Frühjahr mit schöner Regelmässigkeit den Stickstoff im Getreide, den ich auch dann nicht nachdüngen darf, weil Limit erreicht. Erst bei der Getreideernte steht das N aus dem Stroh für das Getreide zur Verfügung, aber dann braucht es keines mehr. Also müssen wir auf Dauer Mais nach Mais nach Mais machen, ausbrechen aus diesem Teufelskreis ist nicht möglich.
Zum Thema Kali: Durch 50% Raps und KM in der Fruchtfolge sind fast alle meine Flächen in Versorgungsstufe E beim Kali ( C/D bei P).
Dennoch ist mein Getreide genau so schnell vertrocknet wie das der Nachbarn in Versorgungsstufe B/C ( immer Strohabfuhr und BGA Mais..)

Es ist Idiologisch so gewollt, das wir in fünfzig Jahren zur Wüste werden ( oder Betonlandschaft...).
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon bauer hans » Mi Aug 22, 2018 9:29

göring-eckardt von den grünen sagt,dass die dürre durch fehlenden humus und pestizide verstärkt wird.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Stimmt

Beitragvon adefrankl » Mi Aug 22, 2018 9:42

bauer hans hat geschrieben:göring-eckardt von den grünen sagt,dass die dürre durch fehlenden humus und pestizide verstärkt wird.

Stimmt, fehlende Herbizide können die auswirkung von dürre massiv verstärken, wenn daduch die Fläche z.b. mit Disteln verseucht ist welche den Kulturpflanzen das Wasser entziehen.
Aber ich befürchte, das hat sie nicht gemeint. Faktisch ist es auch ausgeschlossen dass Göring-Eckardt derartige Zusammenhänge durchblickt.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon marius » Mi Aug 22, 2018 10:57

In einem Punkt kann ich den Grünen noch halbwegs zustimmen :
Weniger GV / ha.
Denn bei 1,5 GV/ha hat man natürlich mehr Reserven als bei 2,5 GV/ha.
Das ist klar. Da kann man in Trockenjahren auch mal den geplanten Getreideverkauf abblasen und GPS einsilieren.

Anssosnten wird wie immer viel Mist erzählt. Gerade heute im Radio hat eine Politikerin der Grünen gefordert den konventionellen Landwirten die Prämien zu steichen und nur noch an Biolandwirte auszubezahlen.
Denn die konventionvellen Landwirte wären für die Misere ( Klimawandel ) selber verantwortlich. Zudem würden sie mit ihrem Maisanabu die Böden ruinieren was Missernten zur Folge hat.
Naja, ohne Worte....und sowas macht dann Gesetze für ( gegen ) die Landwirtschaft.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon marius » Mi Aug 22, 2018 11:04

Also hier entpuppt sich der diesjährige Zwischenfruchtanbau wieder als Meldevermehrung. Die dürfte man abmulchen.
Sonst wächst da nichts trotz Saat vor 7 Wochen. Einige Milchviehhalter haben damals gar gepflügt, mit Kreiseleggenkombi gesät, teures Weidelgras und Alexklee gesät, dann noch Dünger rein + gewalzt weil sie das füttern wollten.
Gewachsen ist da ausser Unkräuter bisher überhaupt nichts.

Ich glaub da wäre es günstiger den Heuballen für 200 Euro zu kaufen und die Arbeit vom ZW Anbau noch garnicht mitgerechnet.
Und Humusaufbau kann ich da auch keinen erkennen.
Das war halt wieder so ein typischer Schlag ins Wasser, aber das sind die Landwirte ja bereits gewohnt.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon elchtestversagt » Mi Aug 22, 2018 12:46

Den erhöhten Maisanbau haben wir Bärbel Höhn und Renate Künast zu verdanken....
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon wastl90 » Mi Aug 22, 2018 13:51

elchtestversagt hat geschrieben:Den erhöhten Maisanbau haben wir Bärbel Höhn und Renate Künast zu verdanken....

Ein Satz der alles sagt! Volle Zustimmung!
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon wolf » Mi Aug 22, 2018 14:12

elchtestversagt hat geschrieben:Den erhöhten Maisanbau haben wir Bärbel Höhn und Renate Künast zu verdanken....


Wieso das denn? Was haben die beiden mit dem Maisanbau zu tun?
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon elchtestversagt » Mi Aug 22, 2018 14:21

In dem Zeitraum entstand der erste Biogas-Boom.
Uns Kuschelerlass-Bärbel hat gesagt, die Landwirte von heute werden die Energiewirte von morgen.
In den "schlechten" Maisjahren 2007 und 2008 standen dann viele BGAs vor dem Ruin, und unter Angelas Führung und den Fingern der SPD wurde das ganze "verschlimmbessert" und bspw. der Güllebonus eingeführt.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon wolf » Mi Aug 22, 2018 15:04

Dachte ich mir schon, dass das weit hergeholt ist. Das EEG aus dem Jahr 2000 ist ja wohl insgesamt gesehen eine Erfolgsgeschichte, viele andere Volkswirtschaften beneiden uns darum oder versuchen es nachzuahmen. Der Anbau von Energiepflanzen entlastet auch den Markt für Raps und Getreide und führt oft eher zu einer Auflockerung der Fruchtfolge.

Bärbel Höhn zog erst fünf Jahre später in den deutschen Bundestag ein. Von Oktober 2005 bis Mai 2006 war sie nur ein gutes halbes Jahr Vorsitzende des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Sie war zu keiner Zeit Bundesministerin.

Renate Künast war vom 12. Januar 2001 bis zum 4. Oktober 2005 Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (EEG) ist am 01.04.2000 inkraft getreten. Landwirtschaftsminister war damals Karl-Heinz Funke.

Soweit zu den Fakten ohne Polemik.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon elchtestversagt » Mi Aug 22, 2018 15:38

Das EEG, besonders der BGAs ist unter Renate in Kraft getreten.
Und der Wurmfortsatz Bärbel war Ldw-Ministerin in NRW zu dem Zeitpunkt.
Ich habe nicht geschrieben, das es falsch war.
Nur mit dem Startschuss des EEG wurde erstmals dort Mais angebaut, wo vorher keiner war und wo welcher war in riesigem Umfang.
Bei den BGAs ist nur von Anfang an ein Fehler gemacht worden, der jetzt "teuer für die Veredelung" ist, die Entsorgung des Gärrest.
Ich hab nie verstanden, wenn man 50 ha eigenen Mais hat und 200 ha zukauft, das der ganze Gärrest dann auf den 50 ha verteilt werden durfte, erst mit dem Güllebonus wurde der Anteil der Gülle angerechnet, aber dafür reichten die 50 ha auch aus, es änderte sich also quasi nichts...

Die BGAs haben auch Vorteile...Ich bin meinen Mais gut los geworden...
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 22, 2018 17:55

wolf hat geschrieben:Dachte ich mir schon, dass das weit hergeholt ist. Das EEG aus dem Jahr 2000 ist ja wohl insgesamt gesehen eine Erfolgsgeschichte, viele andere Volkswirtschaften beneiden uns darum oder versuchen es nachzuahmen. Der Anbau von Energiepflanzen entlastet auch den Markt für Raps und Getreide und führt oft eher zu einer Auflockerung der Fruchtfolge.


In der Summe für die Stromverkäufer / Kapitalanleger : JA

Insgesamt : NEIN

Es wurde innerhalb kürzester Zeit nur eine Technikgeneration installiert, die nachfolgend eine bessere Technik bremsen.
Wir haben innerhalb kürzester Zeit eine ganze Solarindustrie aus dem Boden gestampft, die mittlerweile vollständig wieder verschwunden ist,
Neue Technik kommt heute aus Fernost. BIOGAS ist tod. Windkraft leidet und wandert gerade ab.
In dem für uns wichtigen Technikfeld Energiespeicher ist erst gar nichts mehr passiert.
Das Arbeitsgebiet Energieübertragung ist tod. Während hier über einen Quatsch von HGÜ Strecken als Erdkabel diskutiert wird,
bauen die Chinesen in 10 % der zeit HGÜ Strecken mit der sechsfachen Übertragungskapazität.
Das Geschäftsfeld GASTURBINEN in dem wir immer weltweit führend waren : TOD
Führend sind wir nur beim Strompreis, Tendenz : STARK STEIGEND

Das EEG gehört auf den Müllhaufen der Geschichte, weil es die technische Entwicklung ausgebremst hat, das Geschäft machen jetzt die Chinesen.
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