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Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon wastl90 » Mo Aug 27, 2018 19:45

agrarflächendesigner hat geschrieben:Natürlich ist die Technik teuer erkaufte Produktivität, ich möchte nur mit dem Märchen aufräumen dass größer = niedrige Kosten bedeutet. Der kliene Betrieb kann sich sowas dann viel eher auch über Maschinengemeinschaft oder Lohner reinholen.
Wenn du von den Erlösen sprichst sehe ich aber kleine Betriebe klar im Vorteil. Die Möglichkeit eine Nische zu besetzten ist da einfach bessesr gegeben. Wenns ansonsten an die Erlöse geht helfen nur alternative Vermarktungswege - und da hat die Menge auch schnell grenzen.
genau so sehe ich das auch. Aber gerade die großen Betriebe haben ja meist den höchsten Pachtanteil.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon agrarflächendesigner » Mo Aug 27, 2018 21:10

Das mit dem pachtanteil ist sehr regional unterschiedlich. Je nach Struktur kann das ein Problem sein wenn der Druck auf die Flächen hoch ist oder auch nicht wenn nur ein Abnehmer da ist.
Sorgen machen mir eher agrarinvestoren. Die wissen genau dass die Rendite nicht berauschend ist, in der Krise schlägt Ackerland aber alles. Leider fördert unsere Politik aber momentan den Ausverkauf und die Umverteilung von unten nach oben.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Wini » Mi Aug 29, 2018 7:18

Was haltet Ihr eigentlich vom Vorschlag, zukünftig in Deutschland Hanf für Medizinzwecke anzubauen ?

Wurde ja schon in der Frühgeschichte erfolgreich in Trockenregionen angebaut und sollte als
zukünftige Anbaualternative auch vom Bauernverband endlich gepuscht werden.

Gerade im kleinen Nebenerwerbsbetrieb sicherlich eine lohnende Anbaualternative und Aufwertung
der KULAP-Blühflächen in Bayern.

Seit Ihr schon Mitglied im deutschen Hanfanbauverband ?

https://www.youtube.com/watch?v=U0Ae3RoXbIw


Gruß
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Estomil » Mi Aug 29, 2018 9:14

Medizinisches Hanf kann man nur im Gewächshaus anbauen. Neben der abartig hohen Produktsicherheit muss nämlich auch sichergestellt werden, dass da nix abhanden kommt.
Sprich Zaun und Wachschutz.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 29, 2018 10:09

Ein Landwirt alleine ist in der Lage soviel THC Hanf zu produzieren, dass ganz Deutschland im Dauerzustand zugekifft ist.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Estomil » Mi Aug 29, 2018 10:24

Naja aber kaum auf dem Acker. Dafür ist die Sonneneinstrahlung schon arg knapp.
Es wird nicht ohne Grund in dem Bereich auf künstliche Lichtquellen gesetzt.
Ok wenn der Wirkstoffgehalt nicht so wichtig ist muss man das Zeug halt pur rauchen....
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Kyoho » Mi Aug 29, 2018 12:50

Aktionsplan Humusaufbau

https://www.radio912.de/infos/aus-aller-welt/wirtschaft/art107,1618309
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Estomil » Mi Aug 29, 2018 13:59

Kyoho hat geschrieben:Aktionsplan Humusaufbau

https://www.radio912.de/infos/aus-aller-welt/wirtschaft/art107,1618309


Kein Problem wenn wir mehr düngen dürfen.......


Alternativ könnte unsere Regierung allerdings auch Mal ein Förderprogramm für Hydrotherapie carbonisierung starten. Bei 2t erntereste im Schnitt pro ha wären das schonmal über 30mio Tonnen reiner Kohlenstoff der im Boden gebunden werden kann. Sprich über 100mio t CO2.

Dafür muesste die Technik nur weiterentwickelt werden und die kohlenstoffsenke acker auch entsprechen finanziell belohnt werden(CO2 Zertifikat)
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon T5060 » Mi Aug 29, 2018 14:23

Wenn wir nur CO2 Zertifikate für die Menge CO2 bekommen würden, die der Mais mehr bindet wie Wald.

Frau Göring-Himmler besticht natürlich wieder einmal durch Nichtwissen und das ist dann auch noch falsch.

Was sollen die Historiker in 100 Jahren über unsere Generation denken. In Harvard wird man dann den Landtreff bei archive.org ausgraben und als Quelle für Dissertationen verwenden. :mrgreen:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Estomil » Mi Aug 29, 2018 14:35

Naja solange der mais nicht irgendwo weggepackt wird, findet ja erstmal keine langfristige CO2 Bindung statt.

Die hydrotermale carbonisierung kann aber ein starker Baustein werden den CO2 ausstoss nachhaltig abzupuffern und unsere Böden noch massiv zu verbessern.

Ich hätte zu zumindest nichts dagegen jährlich 100t auf keinen Äckern verteilen zu dürfen.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon µelektron » Mi Aug 29, 2018 17:36

Hab über 3-4 Jahre Pferdemist gefahren, Resultat P und K am Endanschlag N Null laut Bodenanalyse Humus 0-60 > 3% ... Schluss mit Mist
... ich mag keine Gäste die erst die Tür eintreten und dann nicht merken wenn die Party vorbei ist.
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon µelektron » Mi Aug 29, 2018 17:39

T5060 hat geschrieben:Wenn wir nur CO2 Zertifikate für die Menge CO2 bekommen würden, die der Mais mehr bindet wie Wald.

Frau Göring-Himmler


:lol: :lol: :lol: :lol:

nach dem verlinkten Bericht schoss mir ' .... Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute ...' durch die Synapsen
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Wini » Sa Sep 08, 2018 21:12

Also ich würde gerne noch mehr Blühflächen anlegen.

In Bayern sind leider nur 3 Hektar Blühflächen nach KULAP förderfähig.
Warum eigentlich so bescheiden ?

Warum kann man nicht einfach die Blühflächen-Rechte anderer Landwirte übernehmen ?

Vielleicht erreicht ja die schöne Frau Kanniber eine Verbesserung der KULAP-Fördermaßnahmen
zusammen mit den greisenhaften Nieten des Bayrischen Bauernverbandes.

Kanniber in der Blühfläche.JPG
Kanniber in der Blühfläche.JPG (100.46 KiB) 683-mal betrachtet

Quelle: https://www.bayerischerbauernverband.de ... -zu-schaff

Gruß
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Trecker-fahrer » Sa Sep 08, 2018 21:34

Ich wußte garnicht das Bayern so eine hübsche Landwirtschaftsministerin hat :wink:
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Re: Die Landwirtschaft muss sich Anpassen

Beitragvon Wini » Di Sep 11, 2018 20:38

Genau, die Frau hat was !!
Würde mich über Ihren Besuch meiner Blühflächen auch sehr freuen.

Vielleicht kann Sie ja den Untergang der landw. Betriebe in Bayern, durch stärkere Förderung von Familienbetrieben stoppen.

Heute in der Zeitung:
Dramatisches Höfesterben in Unterfranken
https://www.mainpost.de/ueberregional/bayern/Rasantes-Hoefesterben-in-Bayern;art16683,10055611

Jeder 2. Landwirt hat in den vergangenen 20 Jahren seinen Hof aufgegeben.
Die Entwicklung hin zu immer größeren, industrialisierten Betrieben scheint ungebrochen.
Der kleine Familienbetrieb hat langfristig, ohne geänderte Fördermodelle, keine Überlebenschance.
Anpassung = Aufgabe

Gruß
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