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DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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74 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon King Kong » Mi Okt 31, 2018 12:14

jap ich mach die Frittenbude und das Maislabyrinth. 8)
King Kong
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon anhilde » Do Nov 01, 2018 21:42

Und am besten noch irgendwie gegen sowas versichern...
anhilde
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Harald » Fr Nov 02, 2018 7:46

Um noch einmal auf das Urprungsthema zurückzukommen: Ludger Wess hat ein wenig zu der DOKU recherchiert. Hätte das ZDF besser auch machen sollen, bevor sie die Sendung als DOKU deklariert haben.

https://www.salonkolumnisten.com/das-10 ... -maerchen/
Das „100 Prozent Bio“-Märchen
Beispiele aus Asien zeigen angeblich, dass es möglich ist, auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger zu verzichten und dennoch gute oder sogar bessere Ernten einzufahren. Doch die Realität sieht anders aus.
Zuletzt geändert von Harald am Fr Nov 02, 2018 20:42, insgesamt 1-mal geändert.
Ich fordere den sofortigen Rücktritt der Bauernverbandspräsidenten Joachim Ruckwied (DBV) und Walter Heidl (BBV).
Beide sind unfähig, die Bauern ihres Verbandes in der Öffentlichkeit zu vertreten.
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Harald
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Qtreiber » Fr Nov 02, 2018 9:31

Harald hat geschrieben:Um noch einmal auf das Urprungsthema zurückzukommen: Ludger Wess hat in wenig zu der DOKU recherchiert. Hätte das ZDF besser auch machen sollen, bevor sie die Sendung als DOKU deklariert haben.

https://www.salonkolumnisten.com/das-10 ... -maerchen/
Das „100 Prozent Bio“-Märchen
Beispiele aus Asien zeigen angeblich, dass es möglich ist, auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger zu verzichten und dennoch gute oder sogar bessere Ernten einzufahren. Doch die Realität sieht anders aus.

Ich gebe zu, dass ich mir die Doku nicht angetan habe. Betreffs der "100% Bio" ist sie aber anscheinend kein Märchen, denn das wurde ja wohl umgesetzt. Es wird eben nur verschwiegen, dass die Bevölkerung dabei verreckt oder zumindest massiv auf Nahrungszufuhr von aussen angewiesen ist. :twisted:
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Todde » Fr Nov 02, 2018 10:57

Harald hat geschrieben:Um noch einmal auf das Urprungsthema zurückzukommen: Ludger Wess hat in wenig zu der DOKU recherchiert. Hätte das ZDF besser auch machen sollen, bevor sie die Sendung als DOKU deklariert haben.

https://www.salonkolumnisten.com/das-10 ... -maerchen/
Das „100 Prozent Bio“-Märchen
Beispiele aus Asien zeigen angeblich, dass es möglich ist, auf synthetische Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger zu verzichten und dennoch gute oder sogar bessere Ernten einzufahren. Doch die Realität sieht anders aus.


So unkonventionell einfach lässt sich der geneigt einfache TV-Zuschauer vom öffentlich rechtlichen Sender hinters Licht führen, klingt ja alles nach dem Paradies, warum ist da vorher nur niemand drauf gekommen?

Die indische Zeitung Sunday Guardian bilanzierte im Juni 2018, die Umstellung sei ein „Fiasko“: Sikkim produziere nur noch 20% seines Reisbedarfs, die Weizenproduktion sei von 21.600 Tonnen auf 350 Tonnen gefallen,

:roll:

Die Profiteure der staatlich verordneten Wende seien die Großhändler und vor allem die Zertifizierungsagenturen


Gegen Ideologien ist eben kein Kraut gewachsen, in Europa seit Jahrtausenden tief eingebrannt.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon urw » Fr Nov 02, 2018 20:00

Qtreiber hat geschrieben:Es wird eben nur verschwiegen, dass die Bevölkerung dabei verreckt oder zumindest massiv auf Nahrungszufuhr von aussen angewiesen ist. :twisted:
Bezieht sich diese Aussage auf ganz Indien oder nur auf Sikkim ?
Im März 2014 hat das BVerfG festgestellt, daß Teile des ZDF-Staatsvertrages verfassungswidrig sind. Parteifunktionäre sitzen demnach im Verwaltungs- & Fernsehrat und nehmen Einfluß auf die Berichtserstattung.
Rudolf Z. (z. Berliner Morgenpost)
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Manfred » Fr Nov 02, 2018 20:28

urw hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben:Es wird eben nur verschwiegen, dass die Bevölkerung dabei verreckt oder zumindest massiv auf Nahrungszufuhr von aussen angewiesen ist. :twisted:
Bezieht sich diese Aussage auf ganz Indien oder nur auf Sikkim ?



Die genannte Größenordnung bezieht sich auf Sikkim.
Dort gibt es nur wenig flache, effektiv maschinell bewirtschaftbare Flächen.
Die Region führt schon länger ca. 70% der nötigen Nahrungsmittel ein.
Durch die aufgezwungene Bio-Umstellung, aber auch den Strukturwandel und die damit verbundene Aufgabe von unwirtschafltichen Flächen, ging dieser Anteil wohl auf über 80% hoch.
Die Situation ist halt ähnlich wie in Österreich oder der Schweiz. Auf großen Teilen der Landesfläche kann keine international wettbewerbsfähige Landwirtschaft betrieben werden. Also veruscht man es auf der Bio- und Regional-Schiene und erhofft sich eine wirtschaftliche Kompensation durch einen wachsenden Öko-Tourismus.
Nur doof halt, dass man den Bauern keine Wahl gelassen und ihnen keine solide Ausbildung gegeben hat und ihnen dann auch nach wirtschaftlich das Genick bricht, indem man bei fallender Produktionsmenge die Nahrungsmittelpreise deckelt.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Sa Nov 03, 2018 15:55

Dann muss ich mich bei all Jenen entschuldigen, die in der letzten Zeit persönlich in Sikkim unterwegs waren! Ich kann mich leider nur auf die Aussagen Dritter stützen. :wink:

Ansonsten sehr faszinierend, wieviel Energie man darauf verwenden kann, Öko schlecht zu machen. Weil eigentlich ist das auch wichtig, denn Öko-Produkte kann man viel günstiger als Konvi produzieren, diese ganzen vollsynthetischen Mittel muss man ja schließlich käuflich erwerben und kann Sie nicht selbst mixen.

Alle Macht den Lobbyisten! Und verflucht sei die Stunde, wenn Landwirte zu Brüdern werden! Alles Heil Diskordia! :mrgreen: :gewitter:
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » Sa Nov 03, 2018 17:07

Wenn du Ökoware billiger als Konviware produzieren kannst, dann schnell ran an den Speck, die Margen sind sicherlich ganz toll! :prost:
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Sa Nov 03, 2018 17:46

Rohana hat geschrieben:Wenn du Ökoware billiger als Konviware produzieren kannst, dann schnell ran an den Speck, die Margen sind sicherlich ganz toll! :prost:


Der Ruf ist ruinert. Öko war gestern. :regen:
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Lonar » Sa Nov 03, 2018 19:42

Wieso du sagst doch das du billiger produzieren kannst als der Konventionelle. Der Öko Preis ist aber höher, also müsstet du doch dann sehr wirtschaftlich arbeiten können.
Finde den Fehler ;-)
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Sa Nov 03, 2018 20:05

Lonar hat geschrieben:Wieso du sagst doch das du billiger produzieren kannst als der Konventionelle. Der Öko Preis ist aber höher, also müsstet du doch dann sehr wirtschaftlich arbeiten können.
Finde den Fehler ;-)


Wieso? Wenn man richtig ökologisch produzieren will, braucht man viel Platz, da man seine "Gifte" ebenso anbauen muss. Das Hauptproblem ist: Es gibt kein wirklich seriöses Siegel :| Demeter ist ja fast 'ne Sekte... :roll:
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » Sa Nov 03, 2018 21:40

Achso, mit "richtig Platz" kann man dann billig produzieren? :roll:
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » So Nov 04, 2018 19:02

Rohana hat geschrieben:Achso, mit "richtig Platz" kann man dann billig produzieren? :roll:


Es ist weitaus komplizierter. Vielleicht sollte man auch vorher den Begriff "ökologisch" klären. Ich rede nicht von "bio". Nicht aufgezwungener Wille, sondern Unterwerfung und Anpassung,
"Richtig", bzw. den "richtigen Platz" bekommt man erst nach mind. 10 Jahren hin. Wenn man sich anstrengt, kann man die Anbaufläche verdoppeln.
Offenbar ist das Forum hier auch nicht wirklich deutsch. Unterwerfung ist doch eigentlich unser deutsches Tagesgeschäft. Hier sind die Leute auch allle so progressiv und Modern. Ich vermisse konservative Werte und Weltanschauung.
Ohne Unterwerfungskultur und Konservativismus entstehen keine strammen EIchen. :wink:
Unkonventionell
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » So Nov 04, 2018 20:28

Tu Butter bei die Fische. Schöne Worte machen kann jeder!
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