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DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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74 Beiträge • Seite 5 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Di Nov 13, 2018 11:55

Todde hat geschrieben:
Du bestätigst mit Deinem Post, was ich geschrieben habe. Danke dafür, besser hättest Du Dich nicht outen können.
Da fliegen Leute durch die Welt, um ihre Ideologie zu belegen und die Realität auszublenden.
Ich habe mich schon gefragt, wie das Menschen von hier das für den IS machen konnten, Du bestätigst, dass sowas Menschen von hier für alles machen.

Man kann vor Ort nur im Kleinen wirken und politisch gewollte Ideologien nie von Außen bekämpfen, weil viel mehr Strömungen und Kräfte wirken, als man in ein paar Zeilen in irgendeinem Forum runterbeten kann. Differenzierte Betrachtung? Warum auch? Lieber irgendwelche Allgemeinplätze und Stammtischsprüche klopfen, wie?

Todde hat geschrieben:
Die europäische Öko-Konoliaition ist leider wesentlich schlimmer, denn die Menschen verrecken daran real.


Ernsthaft? An der Englischen sind keine Menschen real verreckt? Was wollt ihr mit eurer deutschen Doppelmoral bezwecken? Hauptsache beleidigend werden aber inhaltlich nicht liefern, willkommen liebe Alternative! :roll:
Unkonventionell
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon germane » Di Nov 13, 2018 12:16

Unkonventionell hat geschrieben:, spritzt Tod und Elend auf eure Felder, belastet das Grundwasser


Ich denke die Pflanzenzüchtung ist gefährlicher als ein paar Spuren von Pestiziden in der Nahrung:

http://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html

Der Weizen soll ja auch zu hochgezüchtet sein.
Wenn die Bio-Bauern besonders gesunde Sorten anbauen, dann sind das wahrscheinlich auch besonders giftige Sorten. Da züchtet man das Gift gleich hinein.
Und züchten tun wir überall!
Wie sich die Züchtung auf das Leben im Boden auswirkt, hat wahrscheinlich auch niemand beachtet.

Noch etwas nachträglich, weil ich es grad gefunden habe:

https://bio-markt.info/kurzmeldungen/dr ... niert.html
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
germane
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon anhilde » Di Nov 13, 2018 12:30

Autsch, ich wüsste wirklich gerne was Deine Links mit der “Giftig” Züchtung von robusten Sorten zu tun haben soll lieber Germane. Aber den stuss liest man von Dir ja immer wieder, Du scheinst wirklich selber daran zu glauben...
anhilde
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Di Nov 13, 2018 20:58

germane hat geschrieben:Ich denke die Pflanzenzüchtung ist gefährlicher als ein paar Spuren von Pestiziden in der Nahrung:

http://www.bund-lemgo.de/apfelallergie.html

Der Weizen soll ja auch zu hochgezüchtet sein.
Wenn die Bio-Bauern besonders gesunde Sorten anbauen, dann sind das wahrscheinlich auch besonders giftige Sorten. Da züchtet man das Gift gleich hinein.
Und züchten tun wir überall!
Wie sich die Züchtung auf das Leben im Boden auswirkt, hat wahrscheinlich auch niemand beachtet.

Noch etwas nachträglich, weil ich es grad gefunden habe:

https://bio-markt.info/kurzmeldungen/dr ... niert.html


Ja, das stimmt allerdings. Wenn man bedenkt was diese blöden Indianer in Guatemala mit dem Teosinte angestellt haben, da wird mir ganz anders. :roll:
Unkonventionell
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon germane » Do Nov 15, 2018 10:17

anhilde hat geschrieben:Autsch, ich wüsste wirklich gerne was Deine Links mit der “Giftig” Züchtung von robusten Sorten zu tun haben soll lieber Germane. Aber den stuss liest man von Dir ja immer wieder, Du scheinst wirklich selber daran zu glauben...


Für den unholden Andre´ erkläre ich das mal am, für die Teigeigenschaften wichtigen, Gluten, weil den Begriff wohl alle kennen:

Züchten wir in eine Weizensorte besonders gut Backeigenschaften hinein, dann ist es doch hochwahrscheinlich, das wir irgendwas am Gluten verändern. Sogar der Prof. Longin (https://www.uni-hohenheim.de/organisati ... ch-longin()hat mal zugegeben, dass in modernen Weizensorten das Gluten anders ist als früher.
Das Gluten gehört zu einer Stoffgruppe, der jemand mal den Namen " Lektine" gegeben hat. Die Lektine gehören wiederum zum Waffenarsenal mit dem sich der Weizen gegen Schädlinge wehrt. Züchten wir also immer robustere Weizensorten mit immer besseren Backeigenschaften werden wir höchstwahrscheinlich immer mehr Lektine hineinzüchten.
Dass jetzt Bücher wie "Weizenwampe" aktuell sind ist deshalb nur logisch.

Und es gibt noch einen Effekt:
Die Lektine produzieren die Weizenpflanzen nur wenn sie von Schädlingen angegriffen werden. Werden die Pflanzen im konv. Landbau durch Pestizide vor den Schädlingen geschützt, produzieren sie keine (weniger) Lektine und andere Abwehrstoffe.
Es ist also zu erwarten, dass die gleiche, giftig gezüchtete Weizensorte in konv. Qualität gesünder als in Bio-Qualität ist.
Deshalb sehe ich auch eine gewisse Gefahr, dass Vögel am modernen Bio-Weizen verenden wenn sie welchen fressen.

Ansonsten bist Du also ein halb ausgestiegener IT-ler, der mal sein gesamtes Geld mit dem Verkauf von Bio-Gemüse verdienen möchte. Gesundheitlich angeschlagen und dann sein Heil bei Bio suchen, das ist ein typisches Muster.
Und deshalb gibt in der grünen Szene eine Häufung solcher Leute, die dann auch schnell aggressiv werden.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon anhilde » Do Nov 15, 2018 10:58

War ich aggressiv? War mir gar nicht bewusst. Ich halte die Theorie halt im grossen und ganzen für Stuss. Ist aber egal vermutlich ist das gar nicht relevant.

Ich für meinen Teil, auf Zeit halb ausgestiegen aber sonst doch recht Gesund, habe einfach angefangen für mich selber zu denken und da kommt man von alleine zu dem Schluss, das wir mit konventionellen Mitteln völlig über unsere Verhältnisse leben. Natürlich auch nicht nur beim Essen. Betrachte die Landwirtschaft mal ganzheitlich thermodynamisch. Stark vereinfacht, wieviel Energie geht rein, wieviel kommt raus? Woher kommt die reingehende Energie? Und da rede ich nicht nur über den bösen Diesel den Du verfährst. Einfach mal ein bisschen weiter denken und den ganzen Lebenszyklus betrachten, nicht nur die Rosinen raus picken. Ist natürlich Aufwendig.

Ich muss nicht vom Gemüse leben, tue es aber eventuell mal. Man wird sehen was kommt. Ich suche nicht mein Heil in Bio, sondern ich glaube nur noch wenig von dem was mir erzählt wird. Viele Wahrheiten, mit denen man gross geworden ist und die ab Schule den Leuten eingeimpft werden, stellen sich halt bei näherer Betrachtung, sagen wir Vorsichtig, als Irrtum oder Halbwarheiten heraus.

U.a. aus dem Grund mache ich was ich mache. Ich schaue für mich was geht und was nicht, und es geht eine Menge mehr als man so denkt... Selber machen, selber erfahren und dann mitreden. Nachplappern gilt nicht. Und eins sollte jedem klar sein, sobald er lebt, hat er auch mehr oder weniger negativen Einfluss auf seine Umwelt, immer. Das haben die Grünen, und wohl so mancher Bio auch, nicht verstanden oder wollen es nicht war haben.

Mich zur grünen Szene zu zählen, ohne mich zu kennen, ist ein großer Irrtum. Da muss ich schmunzeln. Aber jemand der Bio anbaut muss ja auch unbedingt in diese Schublade passen...

Und wenn man wirklich Bio will, will man auch mit überzüchteten Sorten nix zu tun haben. Mein Emmer oder Einkorn dürfte noch recht ursprünglich sein. Natürlich verändert die Züchtung, tut die Evolution auch, nur langsamer.

Insgesamt denke ich aber, dass sich die Diskussion hier wenig lohnt. Die Mehrheit der Leute hier will halt gerne auf grossen Treckern auf grossen Quadraten mit möglichst grossen Maschinen rumfahren. Das ist eben voll Industrie kompatibel. Ich verstehe das ja auch, mir machen die Maschinen ja auch Spass, ändert aber nix daran dass es für die Ernährung der Menschen auf Dauer ein Irrweg ist. Es wird sich aber erst was ändern, wenn es nicht mehr anders geht. Wenn das Öl mal alle oder knapp ist, wird das die Weltbevölkerung schon regulieren. Die Natur ist da völlig entspannt vermute ich. Leute ohne Kinder juckt das nicht, ich habe aber welche und möchte auf die Frage "warum habt Ihr einfach so weiter gemacht" eine Antwort haben. Ich ändere was in meinem direkten Umfeld und diskutiere basierend auf eigenen Erfahrungen, ganz einfach. Hat mit Grün rein gar nichts zu tun.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » Do Nov 15, 2018 11:49

Emmer und Einkorn sind genauso gezüchtet wie Weizen, wenn du back to the roots willst, musst du schon Brot aus Grassamen backen ;) und: Auch wenn es möglicherweise thermodynamisch besser wäre den Diesel selbst zu trinken, finde ich ihn nicht so bekömmlich... deswegen muss ich noch lange nicht das schneller, weiter, höher Spiel mitmachen.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon anhilde » Do Nov 15, 2018 12:05

Geht nicht darum den Diesel selbst zu trinken, sondern mit dessen Energie vorzutäuschen langfristig, oder auch nachhaltig, auf diese Weise eine Weltbevölkerung ernähren zu können. Und das Öl bzw. die Energie daraus steckt überall drin. Wir leben in Bezug auf Energie und Resourcen ganz klassisch über unsere Verhältnisse.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » Do Nov 15, 2018 13:29

Ju, das ist sicher richtig, aber hat nix speziell mit der Landwirtschaft zu tun. Eine schöne Vorstellung wäre allerdings wenn der "Luxuskonsum", also der Energieaufwand für Dinge, die gar nicht oder nicht in diesem Ausmass wirklich benötigt werden, endlich mal zurückginge. Ist nicht realistisch, ich weiss :(
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon anhilde » Do Nov 15, 2018 13:46

Ich beziehe es halt auf Landwirtschaft und dort speziell auf die konventionelle, da ist es eben auch so. Und wenn man hier so mitliest bekommt man den Eindruck das eben auch dort, so wie in anderen Bereichen, diese Art des Wirtschaftens als "Alternativlos" angesehen wird, und das wird dann mit den wildesten Ideen begründet.

Das die Züchtung Pflanzen verändert und somit die Frucht ist völlig klar. Ich bestreite das nicht. Solange Menschen tun, verändern Menschen die Umwelt. Die Züchtung aber als Begründung für die Schädlichkeit biologischer Landwirtschaft anzubringen, finde ich persönlich schon sehr sehr abenteuerlich. Zumal man dort doch eher bereit ist ältere Sorten die robuster sind zu verwenden.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » Do Nov 15, 2018 14:31

Naja, führ' dir mal vor Augen wieviel Boden im Bio-Bereich bewegt wird, um den Effekt einer Herbizid-Spritzung zu haben, rein energetisch gesehen ist das auch nicht auf der positiven Seite. Muss man halt alles differenziert betrachten - wobei ich dir recht gebe, dass dahingehend die Qualität hier im Forum doch sehr nachgelassen hat.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon anhilde » Do Nov 15, 2018 14:39

Da ist ja Bio mit Pflug dann auch schon wieder "Bio konventionell". Wenn man sich jetzt regenerative Ideen anschaut? Da ist der Pflug aussen vor, ob das klappt kann ich noch nicht sagen, aber ich will mal in die Richtung Versuche starten.
anhilde
 
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » Do Nov 15, 2018 16:44

Klappen sollte es ja irgendwie schon, sonst ist der ganze Aufwand ja für die Katz... ich wünsch dir viel Erfolg!
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Fr Nov 16, 2018 12:50

Rohana hat geschrieben:Naja, führ' dir mal vor Augen wieviel Boden im Bio-Bereich bewegt wird, um den Effekt einer Herbizid-Spritzung zu haben, rein energetisch gesehen ist das auch nicht auf der positiven Seite.[...]


Irgendwas muss ich falsch machen, ich bewege die jeweilige Fläche genau 1x alle 10 Jahre. :mrgreen:
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