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DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Mi Okt 17, 2018 21:37

Unbedingt anschauen!!! :prost:
Edit: Eine sehr informative Dokumentation, die von einem indischen Bundestaat handelt, der vor 12 Jahren zu 100% auf Bio umgestellt hat, ein Vergleich zu Deutschland und ein paar Schweizer Wissenschaftler und ihre verrückten Feldversuche. Dieser Beitrag ist keine Meinung, sondern dient allein der Verbreitung dieser Sendung. Danke für Ihr Interesse!


https://www.youtube.com/watch?v=RLqUYtUmvyE
Zuletzt geändert von Unkonventionell am Mi Okt 17, 2018 21:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Falke » Mi Okt 17, 2018 21:48

Themeneröffnungen, die nur aus einem Link (ohne wenigstens einem Satz zur Meinung des TE zum Thema) bestehen, werden hier normalerweise gesperrt.

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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon xaver1 » Do Okt 18, 2018 5:40

Hallo Unkonventionell, was denkst Du, wo wir heute wären, wenn zB. nach WK2 in Deutschland oder Österreich alles 100% ÖKO bewirtschaftet worden wäre?

mfg
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Manfred » Do Okt 18, 2018 6:20

Das Model Sikkim wären in Deutschland leicht umzusetzen.
Dazu müssten nur ca. 50% der Bevölkerung ihren Lebensstandard aufgeben und zukünftig für ein Einkommen von ca . 10% des aktuellen H4-Niveaus täglich mit ihren Handhacken auf die Felder ziehen.
Gute 17% Freiwillige scheint es in Bayern ja schon zu geben. Nur bei mir gemeldet hat sich davon aus unerfindlichen Grünen bisher noch kein einziger.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Jörken » Do Okt 18, 2018 7:49

Manfred hat geschrieben:Gute 17% Freiwillige scheint es in Bayern ja schon zu geben.

lol, der war gut. Ich sprang bei dem youtube Filmchen zufällig gleich auf Minute 24:30 und da kommt die Antwort: Automatisierung und Roboter. Buuu, nochmal Glück gehabt, alle wieder setzen im Büro und brav da bleiben!
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Manfred » Do Okt 18, 2018 8:05

Wir kommen beim Wissen im Bereich der regenerativen Landwirtschaft ja zum Glück gut voran.
Leider erweisen sich auch da die Grünen mehr Hindernis, statt uns bei der Forschung und der Verbreitung des Wissens zu helfen.
Diese ganzen kleinen Firlefanz-Roboter für Pflegearbeiten und sensorbestückte Hackmaschinen mögen irgendwann eine gewisse Bedeutung im Bereich der bislang noch handarbeitsintensiven Spezialkulturen erlangen.
Für den normalen Ackerbau sind sie viel zu teuer. Da wird es halt automatisierte Traktoren geben, die ein ausgeklügeltes Direktsaat- und Zwischenfruchtmanagement abwickeln. (Und auch da werden die Grünen wieder auf den Barrikaden stehen, wenn sie bemerken, was so alles an Säugern in den zu walzenden Zwischenfrüchten lebt...)

Mich ärgern nur immer wieder diese Vergleichen mit irgendwelchen kaum entwickelten Regionen und noch mehr, dass die Grünen, von denen die meisten ja aus guter Absicht handeln, nur immer neue Probleme und Hindernisse erzeugen, statt sich endlich kompetent beraten zu lassen und so Teil der Lösung zu werden.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Do Okt 18, 2018 9:53

@xaver1
Nun, ich bin nicht Gott und habe auch keinen Zugriff auf alternative Universen. Ich sehe mich außer Stande ihre Frage gewissenhaft zu beantworten. Ich weiß nur, dass es mal eine Zeit gab, in der Bauern autark waren und nicht vom Wohl eines Staates oder eines Staatenbundes abhängig waren.

@Manfred
Nehmen Sie es mir nicht übel, aber kann es sein, dass sie ein emotionales Problem haben, wenn Sie allein den Begriff "bio" hören?
Der Beitrag richtet sich doch erst mal an die Obst- und Gemüsebauern in Deutschland. Ich selbst kann nur für Hessen sprechen, hier fallen etwa 2% der Gesamtackerfläche auf Obst- und Gemüseproduktion. Gerade das letztere Segment hat noch viel mit Handarbeit zu tun.

Mich ärgern nur immer wieder diese Vergleichen mit irgendwelchen kaum entwickelten Regionen[...]

Entwicklung ist demnach gleichzusetzen mit technischer Entwicklung, den Anspruch der Himalaya-Bewohner die Natur zu ehren und als Geschenk Gottes zu betrachten und dementsprechend zu behandeln, ist demnach rückständig? Habe ich Sie richtig verstanden?

@Jörken
Selbstverständlich ist jede Neuerung erst einmal teuer und unrentabel. Wie viele 18jährige wird es wohl vor 60 Jahren gegeben haben, die sich ein eigenes Auto leisten konnten? Und heute fährt fast jeder mit einem durch die Gegend.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Manfred » Do Okt 18, 2018 11:41

@Unkonventionell:
In Foren wie diesem ist es üblich, sich zu duzen.
Ich habe kein Problem mit dem Begriff Bio. Ich bin Biobauer aus Überzeugung und aus gutem Grund Teil der Regenerative Agriculture und Holistic Management Bewegung.
Was mich aufregt, sind Menschen, die vorgeben, sich für Naturschutz und bäuerliche Landwirtschaft einsetzen zu wollen, in der Praxis aber genau das Gegenteil tun, wie eben die Grünen in Deutschland, und Teile diverser NGOs.
Um hinsichtlich derart komplexer Aufgabenstellungen gute Entscheidungen zu treffen, helfen nur ein ganzheitlicher Ansatz und Lernen, Lernen, Lernen.
Das Gegenteil tun die Grünen. Sie verfolgen einen ideologischen, wissenschaftsfeindlichen Ansatz und fordern Scheinlösungen vor jeweils völlig verkürztem Kontext. Und das führt dann fast immer zu diversen Kollateralschäden, die alles noch schlimmer machen, statt die Probleme zu lösen.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Do Okt 18, 2018 15:53

@Manfred:
Gut, dann frage ich dich: wie kommst du auf die politische Partei "die Grünen" oder "Teile diverser NGOs" wenn es hierbei doch um Permakultur geht, die dir als holistischem Bauern durchaus familiär sein dürfte? Liest du irgendetwas "zwischen den Zeilen"? Und ist nicht jede politische Partei von Ideologien geprägt? Wo wir schon beim Thema sind, wieviel Zeit investierst du pro Jahr in die Forschung?

Ich persönlich halte repräsentative Parteipolitik für veraltet und sollte durch eine bürgernahe Politik ersetzt werden, bzw. den Bürger als Teil der politischen Welt willkommen heißen. Gleichsam hat schon heute jeder Bürger die Möglichkeit sich politisch zu engagieren, das muss ja nicht gleich ausarten. Man kann die Arbeit auch verteilen und als Bund freier Menschen agieren (das meinte Marx auf der ersten Ebene mit Kommunismus).

Ich bin Hesse und wähle nächste Woche die Grünen. Nicht weil mir die korrupten Fratzen zusagen oder weil mir ihre verkappte Einstellung gefällt, sondern weil die Zeit reif für Veränderung ist. Mir ist dabei eine ökologische Bewegung lieber, als eine völkisch-nationale. :roll:

Kommt, nagelt mich ans Kreuz und verbrennt mich vor der Kirchentüre! :mrgreen:
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Manfred » Do Okt 18, 2018 16:30

Ich bin froh, nicht in Hessen wählen zu müssen. Die Wahl-Qual war in Bayern schon schlimm genug.
Aber wenn ich mir eure Kandidaten so ansehe...

Bevor Priska Hinz eine Stimme von mir bekäme, würde ich mir aber eher die Hand abhacken.
Was die Frau durch die von ihr gegen die vorliegenden Fachgutachten erzwungene FSC-Zertifizierung des Hessen-Forst in kurzer Zeit an Primärwäldern weltweit vernichtet hat, macht sie so einer der schlimmsten Verbrecherinnen gegen die Natur weltweit. In einer fairen Welt, der am Naturschutz liegt, würde sie dafür im Gefängnis landen.
Man kann nur hoffen, dass dieser Kapitalfehler von einer der Nachfolgeregierungen rückgängig gemacht wird, um zu retten, was noch zu retten ist.

Dass unsere Parteien-"Demokratie" langfristig zum Scheitern verurteilt ist, wissen wir heute ja aus den Sozialwissenschaften. Diese Organisationsform ist nicht in der Lage, überwiegend gute Entscheidungen zu generieren, weil alle Entscheidungen vor verkürztem Kontext getroffen werden.
Aber ich bin guter Dinge, dass die Menschheit zukünftig Konzepte entwickeln wird, Demokratie besser zu organisieren.

Forschung ist ein breiter Begriff. Auf meine Recherchearbeit und das Weiterlernen dürften je nach Saison 20 bis 40 Stunden pro Woche entfallen. Für die praktischen Versuche ist es deutlich weniger. Dieses Jahr mussten sie witterungs- und zeitbedingt großteils ausfallen. Aber nächstes Jahr geht hoffentlich wieder was vorwärts.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Do Okt 18, 2018 21:40

@Manfred:
Ja, so direkt wollte ich das jetzt nicht schreiben. Was ich tue ist absolut Shizophren, aber diese Welt ist es auch schon viel zu lange! Die Jugend organisiert sich schon und ich bin echt auf die Bayern neidisch, dass bei den Grünen so viel Potential vorhanden ist. Du weißt ja auch, keine Partei hat sich um den Hambacher Forst gekümmert, aber das Aufbegehren um freie Natur steckt glaube ich in uns allen! Die Deutsche Naturromantik hat viel zu lange im Dämmerzustand verbracht! Deshalb wähle ich grün.

Forschung ist ein breiter Begriff. Auf meine Recherchearbeit und das Weiterlernen dürften je nach Saison 20 bis 40 Stunden pro Woche entfallen. Für die praktischen Versuche ist es deutlich weniger. Dieses Jahr mussten sie witterungs- und zeitbedingt großteils ausfallen. Aber nächstes Jahr geht hoffentlich wieder was vorwärts.


Ja, das ist Er allerdings :lol: Das ist schon eine gute Leistung! Hast du keine Folienhäuser? Mit welchen Böden arbeitest du?
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Manfred » Do Okt 18, 2018 22:33

Unkonventionell hat geschrieben:Die Deutsche Naturromantik hat viel zu lange im Dämmerzustand verbracht! Deshalb wähle ich grün.


Darauf läuft es letztlich hinaus. Eine religionsähnliche Motivation, die sich über wissenschaftliche Erkenntnisse hinwegsetzt.
Ich hatte eine lange Diskussion mit einem guten Freund, der sich vehement für einen 3. Nationalpark in Bayern aussprach. Nachdem kein Einziges seiner Sachargumente Bestand hatte und klar war, dass ein Wald-Nationalpark in Bayern nach deutschem Recht kaum ökologische Vorteile, aber im Gegenzug massive ökologische Nachteile hätte und deshalb nicht als Naturschutz sondern als Naturvernichtung einzustufen wäre, bleib ihm noch ein letztes Argument, das ich nicht widerlegen konnte, weil es kein sachliches ist: Seine romantisierende Sehnsucht nach einem Stück Wildnis vor der eigenen Haustür. Dafür ist er bereit, die resultierenden großflächigen Kahlhiebe in den borealen Wäldern Kareliens in kauf zu nehmen.
Wenn man so denkt, sollte man aber ehrlich sein, seine Egoismen klar benennen und sie nicht als Naturschutz tarnen.
Ein echter Naturschützer wird immer den an anderer Stelle entstehenden Schaden gegenrechnen.

Mein Themenschwerpunkt ist das Grasland. Zum einen, weil es mich am meisten interessiert, zum anderen, weil die verschiedenen Formen des Graslands ca. 2/3 der Landfläche unseres Planeten sind und wegen dieser enormen flächenmäßigen Bedeutung auch eine entsprechen hohe Bedeutung für die Erhaltung unserer Lebensgrundlagen haben. Wenn es uns nicht gelingt, die Erosion des Graslandes zu stoppen und die Wüsten wieder zurück zu drängen, verlieren wir einen Großteil unserer Süßwasserspeicher und Nahrungsproduktionskapazität. Dann werden wir trotz des erwarteten Erreichens des Peaks der Erdbevölkerung um 2040 früher oder später nicht in der Lage sein, unsere Zivilisation aufrecht zu erhalten, weil Hunger und wirtschaftliche Not Bevölkerungswanderungen und daraus resultierende Spannungen auslösen werden, wie sie heute bereits wesentlicher Faktor bei all den Konflikten in Afrika und im Nahen Osten sind. Nur in viel größerem Umfang.
Und in dieser globalen Situation haben wir in Deutschland Menschen, die eine Partei wählen, die in unserem extrem verzeihenden Klima, in einem Land, dass nicht mal mehr annähernd in der Lage ist, sich selbst zu ernähren, nachhaltige Produktionskapazitäten in der Land- und Forstwirtschaft und Fischerei willentlich und teils für Generationen (speziell in der Forstwirtschaft, aber auch in der Landwirtschaft) zerstört, um ihre ideologischen bzw. religiösen Ziele durchzusetzen.
Das ist auf lange Sicht Selbstmord.
Da verhält sich die chinesiche Regierung ungleich intelligenter. Sie gewinnt nicht nur im eigenen Land mehrere 1000 ha verlorene Produktionskapazitäten jährlich durch Zurückdrängen der Wüsten zurück. Sie sichert seit Jahrzehnten die Wasserressourcen aus dem Himalaya und baut deren Schutz weiter aus. Sie sichert sich überall auf der Erde landwirtschaftliche Flächen und Transportrouten, um die im Land nicht mögliche Produktion zur Versorgung ihrer Bevölkerung abzusichern. Und diese Flächen und Transportwege wird China, sollte es irgendwann darauf ankommen, auch militärisch verteidigen.
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon stamo » Fr Okt 19, 2018 5:24

Gibt es eigentlich Sachargumente dafür, einen Quadratkilometer vermüllten Wald "Hambacher Forst" zu erhalten?
"Wenn ich Waldbesitzer bin, dann bin ich auch für den Wald und was daraus wird verantwortlich und deshalb der Profi."
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Unkonventionell » Fr Okt 19, 2018 10:25

@Manfred:

Nein, keine religionsähnliche Motivation. Es gibt in Deutschland mehr Wald als vor 100 Jahren, keine Frage. Aber die wirtschaftliche Dimension ist der "Natur" vollkommen egal. Da ist keine handelnde Entität, die irgendwelche hahnebüchenden Aufträge an ihre Schäfchen verteilt (altes Testament), sondern ein komplexer Rückkopplungsmechanismus, den du ja selbst gut beschreibst. Bei uns in der Region ist der NABU damit beschäftigt, die Herbstzeitlose aus der Auen-Graslandschaft zu verdrängen, O-Ton: Rückdrängung! Was aber mehr mit dem zeitlich längeren und räumlich tieferen Schnitt der Landwirte zusammenhängt. Muss auch nicht sein. Natur ist sowieso eine Illusion. Ist alles Kulturlandschaft, mindestens in Europa. Ich mein, "Naturschutz", allein das Wort. Natur, die geschützt wird, ist künstlich am Wirken gehalten, also nicht mehr Natur, sondern Kulturleistung. Ich halte mich da ganz an Aldo Leopold.

Deutschland sieht sich schon lange nicht mehr als Bauernland. Eigentlich ein Himmelfahrtskommando sich hier mit Landwirtschaft wirtschaftlich über Wasser halten zu wollen. Auch wenn jeder sein Päckchen zu tragen hat, wir haben alle eine freie Entscheidung getroffen, oder?
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Re: DOKU: Die Bio-Rebellen vom Himalaya

Beitragvon Rohana » Fr Okt 19, 2018 13:38

Unkonventionell hat geschrieben:Deutschland sieht sich schon lange nicht mehr als Bauernland. Eigentlich ein Himmelfahrtskommando sich hier mit Landwirtschaft wirtschaftlich über Wasser halten zu wollen. Auch wenn jeder sein Päckchen zu tragen hat, wir haben alle eine freie Entscheidung getroffen, oder?

Wie kommst du auf das schmale Brett?
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