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Echte Landwirte :GAP 2020

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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86 Beiträge • Seite 6 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 21, 2019 15:50

T5060 hat geschrieben:Ach die Automatisierung. Man bekommt komplexere Systeme deren Bedienung, Wartung und Reparatur umso qualifiziertere Leute braucht und umso weniger Wenigqualifizierte.

In der Tierhaltung sinkt schon die Produktivität je AK und beim Getreide oder Kartoffeln ist auch nicht mehr viel drin

Altersstruktur_LKK_2017.JPG


Und wo ist denn hier Fantasie ? Das ist knallhartes abgesichertes Zahlenmaterial 117.000 Leute unter 50 und 60.000 unter 40 Jahren sind zu wenig.
Aber ich gestehe Dir zu, dass will keiner wahrhaben, das es so ist

Ich möchte dir das nicht absprechen. Allerdings muss man auch sehen wie sich die Betriebe zusammensetzen. Ich denke bei den älteren Herrschaften sind noch viele Karteileichen im Nebenerwerb oder klassisch auslaufenden Betrieben dabei mit entsprechend geringer Flächenausstattung.

Und klar ist auch, dass bei zunehmender Automatisierung und Digitalisierung der Fortschritt so groß sein muss, dass sich eben dieses rechnet. Wenn ich dadurch keine Einsparpotentiale sehe, dann darf man das eben auch nicht machen.
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 21, 2019 15:53

Family Guy hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben: Viele Dinge lassen sich aus der Ferne bewerkstelligen. Für welche Bereiche fehlen die qualifizierten Leute denn?


Für alle Bereiche. Der Mitarbeiter der eine Spritze fahren kann, den Mähdrescher und eine Horsch Pronto bedienen kann steht nicht mehr an jeder Ecke rum, wenn man einen guten Mitarbeiter findet, kann man schon froh sein.
Irgendwelche Hilfswillige werden werden auf die Dauer auch ziemlich teuer, weil sie, so meine persönliche Erfahrung, ungleich mehr kaputt machen als ein guter, besser Bezahlter. Je "elektronischer" die Steuerung, um so höher die Ansprüche an die Mitarbeiter.

Dann eben wieder die Frage ob der ganze Scheiß drin sein muss wenn man nicht die passenden Bediener hat? Ich muss ehrlich gestehen, dass ich auch lieber drauf verzichte. Bis ich mich wieder in die Steuerung hinein denke, irgend einen Fehler gefunden habe der zu einer Störung im System führt oder ähnliches, bin ich schon lange drei mal vom Schlepper gehüpft und habe mir das hinten live an der Maschine angesehen.
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon wastl90 » Mo Jan 21, 2019 15:54

T5060 hat geschrieben:
.... und Wastl sitzt eh fett im Speck und...


Wie darf ich den Kommentar verstehen?
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon T5060 » Mo Jan 21, 2019 16:08

wastl90 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
.... und Wastl sitzt eh fett im Speck und...


Wie darf ich den Kommentar verstehen?


Da wo man in einer Generation nur 5.000 qm Bauland verkaufen braucht um die nächsten 40 Jahre sorgenlos leben zu können :mrgreen:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon Estomil » Mo Jan 21, 2019 16:18

Gute Mitarbeiter sind in vielen Ecken des Landes garnicht mehr zu bezahlen. Die sind oft nurnoch da weil sie garnicht wissen was andere fuer sie zu zahlen bereit wären.
Ein gelernter Landwirt mit zehn Jahre Berufserfahrung ist heute ja auch gern gesehen bei dieversen Entsorgungsunternehmen, Kommunen, auf dem Bau, Logistik und in vielen Fällen gar im Büro.

So Macher Betrieb besonders in Süddeutschland muss bereits die Produktion runterfahren da sie ohne gute Leute nicht zu schaffen ist.

Und gut ist halt, dass der Mann seinen Arbeitsauftrag entgegen nimmt und loslegt.
Sehr gute Leute wissen selbst was zu tun ist und bei weniger guten muss man halt zwei dreimal am Tag neue Anweisungen geben.
Das funktioniert ja durchaus zb in einem sauenstall sofern immer einer da ist der weiss was gemacht werden muss.
Aber solche Leute kann man halt auch nicht Mal nen Wochenende alleine lassen. Und wenn man zwei drei von solchen Jungs da rumrennen hat, dann kommt der Betriebsleiter irgendwann ins schwitzen vor lauter Anweisungen geben und "zeigen".
Das schlimme ist dann, dass der Betriebsleiter dann arbeiten die nur er alleine erledigen muss und kann vernachlässigt da er ständig seine Jungs an die Arbeit kriegen muss.
Ich habe selbst schon erlebt, dass ich trotz einem Mann mehr auf dem Hof richtig in Stress geraten bin und Last hatte die Leute sinnvoll zu beschäftigen obwohl ich Arbeit für sechs Monate im Kopf habe.
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon Manfred » Mo Jan 21, 2019 16:50

T5060 hat geschrieben:Vor 3 Monaten war ich ehrlich auch noch besser drauf, aber zwischenzeitlich hab ich soviel Scheisse mit der Bearbeitung von Dürrehilfen gesehen, dass ich einiges mal hinterfragt habe.

Die deutsche Landwirtschaft hat Erlöse aus Baulandverkäufen, Windkraftpachten und Entschädigungen aus Straßenbau und Leitungsbau genommen,
um beste Lebensmittel billig zu produzieren und die Schicki-Micki-Läden, sowie die Expansion von ALDI, REWE, LIDL, EDEKA zu finanzieren.

Die Höfe die keine externen Einkünfte haben/hatten, sind kaputt gespart.
Demgegenüber stehen zukünftige exzessive Auflagen für DüVO und JGS Anlagen, bei einem gleichzeitigen stetigen Bashing durch Politik und Medien.

Wunder es dann, dass eine Branche zwar viele junge Menschen für geile Brumm-Brumm begeistern kann,
aber es nicht schafft jungen Menschen eine dauerhafte Perspektive zu geben.

.... und Wastl sitzt eh fett im Speck und Stamo spürt weder was, noch hört er den Einschlag einer Bombe neben sich ... :-P



Langsam kommst du an den Punkt, an dem ich vor einigen Jahren war.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon T5060 » Mo Jan 21, 2019 17:21

Manfred hat geschrieben:
.... und Wastl sitzt eh fett im Speck und Stamo spürt weder was, noch hört er den Einschlag einer Bombe neben sich ... :-P



Langsam kommst du an den Punkt, an dem ich vor einigen Jahren war.[/quote]

Zitierfehler!
Falke

An dem Punkt war ich bei meiner Hofübernahme schon mit 30 Kühen im Anbindestall von Anfang an,
in einem Umfeld mit starkem Siedlungsdruck, einem chaotischen Bergwerksunternehmen und großkotzigen Bauplatzverkäufern :mrgreen:
Da kriegste nix geschenkt und da biste immer der Böse.
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon marius » Mo Jan 21, 2019 20:50

Manfred hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Vor 3 Monaten war ich ehrlich auch noch besser drauf, aber zwischenzeitlich hab ich soviel Scheisse mit der Bearbeitung von Dürrehilfen gesehen, dass ich einiges mal hinterfragt habe.

Die deutsche Landwirtschaft hat Erlöse aus Baulandverkäufen, Windkraftpachten und Entschädigungen aus Straßenbau und Leitungsbau genommen,
um beste Lebensmittel billig zu produzieren und die Schicki-Micki-Läden, sowie die Expansion von ALDI, REWE, LIDL, EDEKA zu finanzieren.

Die Höfe die keine externen Einkünfte haben/hatten, sind kaputt gespart.
Demgegenüber stehen zukünftige exzessive Auflagen für DüVO und JGS Anlagen, bei einem gleichzeitigen stetigen Bashing durch Politik und Medien.

Wunder es dann, dass eine Branche zwar viele junge Menschen für geile Brumm-Brumm begeistern kann,
aber es nicht schafft jungen Menschen eine dauerhafte Perspektive zu geben.

.... und Wastl sitzt eh fett im Speck und Stamo spürt weder was, noch hört er den Einschlag einer Bombe neben sich ... :-P



Langsam kommst du an den Punkt, an dem ich vor einigen Jahren war.



...und an dem Punkt ich schon vor vielen, vielen Jahren war und meinem Junior deshalb striktes Landwirtschaftsverbot erteilt habe, trotz guter Gebäudesubstanz und guter Flächenausstattung.

Für diese Aussage wurde ich hier von einigen belächelt, aber wie heisst es so schön, wer zuletzt lacht, lacht.....
:mrgreen:
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon T5060 » Mo Jan 21, 2019 21:01

marius hat geschrieben:
...und an dem Punkt ich schon vor vielen, vielen Jahren war und meinem Junior deshalb striktes Landwirtschaftsverbot erteilt habe, trotz guter Gebäudesubstanz und guter Flächenausstattung.

Für diese Aussage wurde ich hier von einigen belächelt, aber wie heisst es so schön, wer zuletzt lacht, lacht.....
:mrgreen:


Gescheitert würde ich nicht sagen bei dir, aber stinkfaul und nicht belastbar .... Weichei.... :mrgreen:
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon marius » Mo Jan 21, 2019 21:15

T5060 hat geschrieben:
Gescheitert würde ich nicht sagen bei dir, aber stinkfaul und nicht belastbar .... Weichei.... :mrgreen:


Du hast doch selber das " Dilemma" Landwirtschaft eben in deinem Beitrag angesprochen. Schon vergessen ? :mrgreen:

Also wenn ich mein Depot, Konto und sonstiges so anschaue, würde ich behaupten, deutlich erfolgreicher als viele pachtende Zukunftsbetriebe die ihr Geld in der LW versenkt haben.

Wo soll das hinführen wenn ich jetzt noch das arbeiten anfange ?
Wobei der Staat dann auch noch fast 50 % bei jedem zusätzlichem Euro mitverdient, womit ich diese völlig verkorkste Politik noch weiter üppig mitfinanzieren würde.
Da müßte ich ja völlig verrückt sein... 8)
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Re: Echte Landwirte :GAP 2020

Beitragvon wastl90 » Di Jan 22, 2019 10:09

T5060 hat geschrieben:
wastl90 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
.... und Wastl sitzt eh fett im Speck und...


Wie darf ich den Kommentar verstehen?


Da wo man in einer Generation nur 5.000 qm Bauland verkaufen braucht um die nächsten 40 Jahre sorgenlos leben zu können :mrgreen:

Da muss ich dich leider enttäuschen. Wir sind zwar in einer boomenden Region, der Hof liegt jedoch "etwas" im Nirgendwo. Flächen zum Großteil ziemlich arrondiert um den Hof. Mit Bauland an sich ist bei uns nichts....
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