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Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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62 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 26, 2021 18:44

Hier ist freie Marschlandschaft. Das anlegen von Sträuchern 7nd Bäumen darin ist nicht gestattet.
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon meyenburg1975 » Di Okt 26, 2021 19:55

Aber Eco Schemes braucht es nach Frau Kinast nicht mehr. Es gibt Durchhalteprämien :lol:

https://www.topagrar.com/management-und ... 23481.html

Bauern haltet aus, die Kinast haut euch raus.

Damals gab es EKs zu hauf. Dieses Mal wohl das goldene Tierwohlabzeichen am Bande :mrgreen:
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon Otto Mohl » Di Okt 26, 2021 20:17

Heinrich Löwe hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Ich könnte mich schlapplachen bei dem bekundeten Interesse am "Agroforst". Entlang meiner Ackerflächen stehen ganz natürlich Baumreihen. Im Einzugsbereich dieser Bäume ist der Ertrag mind. halbiert, es trocknet das Heu sehr schlecht und regelmäßig muss die Fläche abgesucht werden nach herabgefallenen Ästen. Außerdem muss in regelmäßigen Abständen immer wieder aufgeastet werden. Auch bedeckt das Laub im Herbst die frischen Saaten und die Wurzelausläufer behindern regelmäßig die Grundbodenbearbeitung. Wer sich für "Agroforstmaßnahmen" auf Äckern interessiert, kann meiner Meinung nach nicht ganz gescheit sein!
Rein optisch ist das natürlich eine ganz andere Sache. Aber davon kann man nicht leben.

Kann ich 1:1 bestätigen. Zufällig habe ich ein kleines Agroforstsystem, 1994 angelegt, wohl eines der ersten in D. Mit Walnüssen, 12 m Reihenabstand. Die Walnüsse sind jetzt zwar gut im Ertrag, aber Ackerbau darunter kannst du vergessen.
Und das kann ja nicht Sinn der Sache sein.

Das klingt echt spannend. Kannst du dazu bitte mehr berichten? Vielleicht auch mit Fotos
in einem separaten Faden? Warum angelegt? Wie angelegt? Wie ist das rechtlich? etc...
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon böser wolf » So Okt 31, 2021 17:36

Mal was zum zum Thema agroforst ......

https://www.rbb-online.de/unserleben/re ... irmer.html
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon DWEWT » So Okt 31, 2021 18:42

Über die ökologische Funktion von Agroforst habe ich nun nicht viel erfahren. Dass Bäume/Sträucher/Hecken in ausgeräumten Landschaften eine Bereicherung sind, war nie eine Frage. Dass dieser Bewuchs sich sehr gut mit der Haltung von Geflügel kombinieren lässt, ist ebenfalls längst bekannt und oft anzutreffen. Ob die Gewinnung von Holzkohle, für eine Aufbesserung des Ackerbodens, sinnvoll ist, wage ich mal zu bezweifeln. Bei diesem System, dessen Historie ja in Mittelamerika beheimatet ist, wurde damals eben nicht nur die Holzkohle vergraben, sondern sie wurde vorher angereichert mit aufbereitetem Dünger und anderen organischen Zutaten. Dass sich da eine Aufwertung des Boden incl. Düngewirkung einstellt, ist recht logisch. Bleibt die Hackschnitzelgewinnung vom Aufwuchs auf dem Agroforststreifen. Ob das ökonomisch sinnvoll ist, möchte ich bezweifeln. Interessant fand ich den Anbau von Exoten. Hier muss noch viel mehr an Forschung geschehen. Leider hatte die abgehalfterte Weinkönigin keine Kohle über, um sie dort zu investieren. Wir sind in dem Bereich mind. 20 Jahre zu spät dran! Etwas unglücklich war natürlich das Lagergetreide. Nicht viel Regen und Wind sind da die Verursacher. Eine stillgelegte Biogasanlage wird zukünftig auch keine Ausnahme mehr sein. Nach 20-jähriger Einspeisevergütung holt die Betreiber heute die geringe aktuelle Einspeisevergütung auf den Boden der Tatsachen zurück. Bleibt nur zu hoffen, dass die Kohle für den Rückbau zurückgelegt wurde. :wink:
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon DWEWT » Fr Nov 19, 2021 18:33

Super, alles wieder auf Anfang. Da die geschäftsführende Bundesregierung sich nicht auf die nationalen Regelungen zur GAP einigen kann, wird die Ampel sich bis Ende Februar mit dem Kram beschäftigen. M. Häussling ("Grüne") sagte eine komplette Neuorientierung an. Davon soll auch das Grünland profitieren.
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon ReinerStoff » Sa Nov 20, 2021 9:13

DWEWT hat geschrieben:M. Häussling ("Grüne") sagte eine komplette Neuorientierung an. Davon soll auch das Grünland profitieren.


...und die Ökobetriebe nicht diskriminiert werden....
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon Heinrich Löwe » Mi Nov 24, 2021 9:19

DWEWT hat geschrieben:Super, alles wieder auf Anfang. Da die geschäftsführende Bundesregierung sich nicht auf die nationalen Regelungen zur GAP einigen kann, wird die Ampel sich bis Ende Februar mit dem Kram beschäftigen. M. Häussling ("Grüne") sagte eine komplette Neuorientierung an. Davon soll auch das Grünland profitieren.

Da bin ich jetzt wirklich mal gespannt, ob wir Öko's doch noch in die Eco-Schemas reinkommen. Das wäre wieder reine Klientelpolitik. Weil - es ist schon richtig: Doppel-Förderung ist problematisch. Außerdem halte ich es für richig, die begrenzten Mittel mehr zur Ökologisierung der Konvi's einzusetzen. Find ich richtig, obwohl es für mich Einschnitte bedeutet.
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon böser wolf » Mi Nov 24, 2021 10:57

Heinrich Löwe hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:Super, alles wieder auf Anfang. Da die geschäftsführende Bundesregierung sich nicht auf die nationalen Regelungen zur GAP einigen kann, wird die Ampel sich bis Ende Februar mit dem Kram beschäftigen. M. Häussling ("Grüne") sagte eine komplette Neuorientierung an. Davon soll auch das Grünland profitieren.

Da bin ich jetzt wirklich mal gespannt, ob wir Öko's doch noch in die Eco-Schemas reinkommen. Das wäre wieder reine Klientelpolitik. Weil - es ist schon richtig: Doppel-Förderung ist problematisch. Außerdem halte ich es für richig, die begrenzten Mittel mehr zur Ökologisierung der Konvi's einzusetzen. Find ich richtig, obwohl es für mich Einschnitte bedeutet.

Vielleicht möchte ich und viele konvis gar nicht (zwangs)ökologiesiert werden !
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon Heinrich Löwe » Mi Nov 24, 2021 12:45

böser wolf hat geschrieben:
Heinrich Löwe hat geschrieben:Da bin ich jetzt wirklich mal gespannt, ob wir Öko's doch noch in die Eco-Schemas reinkommen. Das wäre wieder reine Klientelpolitik. Weil - es ist schon richtig: Doppel-Förderung ist problematisch. Außerdem halte ich es für richig, die begrenzten Mittel mehr zur Ökologisierung der Konvi's einzusetzen. Find ich richtig, obwohl es für mich Einschnitte bedeutet.

Vielleicht möchte ich und viele konvis gar nicht (zwangs)ökologiesiert werden !


Wenns paar Euros gibt, würdest auch Du vielleicht mehr Zwischenfrüchte anbauen?
Junge, Junge, solchen Leuten wie Dir, die sich anscheinen gar keine Waffel machen, weil "das haben wir immer so gemacht"...
denen würde ich wirklich den Geldhahn langsam zudrehen.

Ich bin aber sicher, viele Konvi's, grad jüngere, würden mehr machen, wenns kompensiert wird.
Heinrich Löwe
 
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Nov 24, 2021 12:59

Dafür müsste deutlich mehr Geld in die Förderung kommen. Höhere Ansprüche für weniger Geld, wie soll das funktionieren?
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon germane » Mi Nov 24, 2021 13:10

Otto Mohl hat geschrieben:
Heinrich Löwe hat geschrieben:
Kann ich 1:1 bestätigen. Zufällig habe ich ein kleines Agroforstsystem, 1994 angelegt, wohl eines der ersten in D. Mit Walnüssen, 12 m Reihenabstand. Die Walnüsse sind jetzt zwar gut im Ertrag, aber Ackerbau darunter kannst du vergessen.
Und das kann ja nicht Sinn der Sache sein.

Das klingt echt spannend. Kannst du dazu bitte mehr berichten? Vielleicht auch mit Fotos
in einem separaten Faden? Warum angelegt? Wie angelegt? Wie ist das rechtlich? etc...


Gab es hier früher mit Kirschen. Zwischen den Reihen Acker mit kaum Ertrag. Da müssen dann die Kirschen (Walnüsse) das Geld bringen. Acker zwischen den Reihen ist ziemlich sinnlos. Statt dessen Weide mit Vermarktung müsste funktionieren. Bezüglich N-Auswaschung könnte das schon sinnvoll sein, weil tiefwurzelnde Bäume den Zuviel-N aufnehmen.
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon rundumadum » Mi Nov 24, 2021 13:18

Grundsätzlich muss man sich auch leider bewusst sein, dass viele Dinge, die eben in der Vergangenheit "(annähernd) kostendeckend Entschädigt" wurden, in naher Zukunft zum unbezahlten Standart wurden. Da sind eben viele gebrannte Kinder dabei...

Auch wir hatten einen Wiesenböschung, die immer aufwendig per Hand gemäht wurde auf eigene Kosten angepflanzt. Als dank haben wir eine din-A 4 Urkunde und Anstecknadel bekommen und zusätzlich beim Stallbau dank dem Mist einige Gutachten anfertigen müssen.

Wir haben auch ein paar Wiesen dank Kulap bzw. VNP nicht gedüngt, keinen PS und mit Schnittzeitpunkt. Da wir damals eben mit dem Futter leicht auskamen. Als dank wurde eine Fläche zum Biotop... Ja gut, geht ja noch. Aber dank des dümmlichen Volksbegehren "Rettet die Biene", gibt es eben keine Entschädigung für "keine Düngung" mehr, da ja Biotop.

...

Als Folge daraus, habe ich nicht wirklich Bock irgendetwas zusätzlich zu machen, insofern es nicht fürstlich entlohnt wird. Ansonsten halte ich mich eben strikt an die Gesetzeslage bzw. gute fachliche Praxis, nicht mehr und nicht weniger. Denn alles, das man in der Vergangenheit freiwillig machte, wurde ein Strick draus!
Zuletzt geändert von rundumadum am Mi Nov 24, 2021 13:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon Otto Mohl » Mi Nov 24, 2021 13:20

meyenburg1975 hat geschrieben:Dafür müsste deutlich mehr Geld in die Förderung kommen. Höhere Ansprüche für weniger Geld, wie soll das funktionieren?
Geld umschichten. Es ist doch wohl nicht zu bestreiten, dass die derzeitige Basisprämie in sehr vielen Regionen eins zu eins an die Verpächter weiter gereicht wird.

Grünland Hecken, die jetzt da sind, sind weiterhin geschützt. Alles, was hinzu kommt, darf auch wieder entfernt werden. Und dann gibt es nur noch Förderung für Schläge mit Hecken, Schönstreifen.... Es könnte so einfach sein.
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Re: Eco-Schemes, so soll entschädigt weren

Beitragvon Otto Mohl » Mi Nov 24, 2021 13:22

rundumadum hat geschrieben:Grundsätzlich muss man sich auch leider bewusst sein, dass viele Dinge, die eben in der Vergangenheit "(annähernd) kostendeckend Entschädigt" wurden, in naher Zukunft zum unbezahlten Standart wurden. Da sind eben viele gebrannte Kinder dabei...

Auch wir hatten einen Wiesenböschung, die immer aufwendig per Hand gemäht wurde auf eigene Kosten angepflanzt. Als dank haben wir eine din-A 4 Urkunde und Anstecknadel bekommen und zusätzlich beim Stallbau dank dem Mist einige Gutachten anfertigen müssen.

Wir haben auch ein paar Wiesen dank Kulap bzw. VNP nicht gedüngt, keinen PS und mit Schnittzeitpunkt. Da wir damals eben mit dem Futter leicht auskamen. Als dank wurde eine Fläche zum Biotop... Ja gut, geht ja noch. Aber dank des dümmlichen Volksbegehren "Rettet die Biene", gibt es eben keine Entschädigung für "keine Düngung" mehr, da ja Biotop.

...

Als Folge daraus, habe ich nicht wirklich Bock irgendetwas zusätzlich zu machen, insofern es nicht fürstlich entlohnt wird. Ansonsten halte ich mich eben strikt an die Gesetzeslage, nicht mehr und nicht weniger. Denn alles, das man in der Vergangenheit freiwillig machte, wurde ein Strick draus!

Das mit dem Biotop wird hier ständig behauptet. In meinem Bundesland konnte ich alle Biotope und GLB wieder von meinen Flächen löschen lassen, weil sie früher mal in einer Agrarumeltmaßnahme waren.
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