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Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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92 Beiträge • Seite 2 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 7
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2012 16:01

Hobbit-Hunter hat geschrieben: Futter auf umweltgerechte Art hergestellt wurde.


Du als Bio darfst doch nicht mal wissen, wie Futter "umeweltgerecht" hergestellt wird....
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2012 16:10

ja, schöner Verschreiber :mrgreen:

Trotzdem, ändert nichts an der Sache, daß "ökologischer" Ackerbau ein mehrfaches an CO2-Ausstoß nach sich zieht. Umweltschutz und ökologischer Landbau schließen sich gegenseitig aus.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Kyoho » Fr Sep 14, 2012 16:19

Jupp1303 hat geschrieben:
Im Extremfall kann das und die anscheinend sehr engen Normen - und das werden wir auch so sagen - dazu führen, dass Erzeugnisse gar nicht geerntet werden. Oder anderweitig verarbeitet werden. Auch dazu suchen wir Interviewpartner.


Nun wo ist der Unterschied, ob ich gewachsene Früchte nicht ernte oder die Ernte vernichte zu dem Umstand, dass der Landwirt aufgrund esoterischem oder medialem Zwang ( sogen. BIO Anbau ) das Leistungspotential seines Standorts ( Boden und Klima ) nicht ausschöpft und dadurch geringere Erträge in Kauf nimmt, um diese dann teuer für begüterte soziale Schichten zugänglich macht ?


Der Unterschied liegt hauptsächlich an der staatlich garantierten Ausgleichzahlung.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Cairon » Fr Sep 14, 2012 16:31

Der Umgang hier ist hart, aber ehrlich und dass es hier eine klare Linie gibt zwischen Bio-Betrieben, Aussteigern auf den Philippinen und konventionellen Landwirten ist kein Geheimnis.

Sehr geehrter Herr Bock,
auch wenn Sie für die hier kritisierten Beiträge nicht persönlich die Verantwortung tragen, so stellen Sie ihre Arbeit doch mit ihnen in eine Reihe. Ich kenne einige Betriebe, die bereit waren sich zu öffnen und es später bitter bereut haben. Während des Interviews und der Aufnahmen war alles freundlich und höflich, als dann die Beiträge liefen sah die Welt ganz anders aus. Umgeschnitten, bedrohliche Musik, Skandalfernsehen.... Bei einem Betrieb war der Beitrag ok, 2 Jahre später hat jemand die Bilder aus dem Archiv hervor gekramt und der Landwirt fand sich plötzlich in einem ganz anderen Bericht wieder und wurde in ein schlechtes Licht gestellt. Verbände und Institutionen raten inzwischen von einer Zusammenarbeit mit den Medien ohne Rechtsbeistand und Unterstützung durch die Verbände ab. Auch wenn es hier von den anders ausgerichtet Leuten so dargestellt wird als hätten wir etwas zu verbergen und wollten keine Transparenz schaffen, so liegt das Problem doch ganz anders. Transparenz wäre ok, aber keiner will vorgeführt und falsch dargestellt werden. Bei vielen Bauern ist inzwischen das Vertrauen in die Medien bis in die Grundfesten erschüttert.
Warum versuchen Sie denn hier einzelne Landwirte zu finden? Wenden Sie sich doch an die örtlichen Landvolkverbände, die werden ihnen möglicherweise Gesprächspartner vermitteln und die haben auch gleich die entsprechenden Juristen zur Hand.

http://www.bauernverband.de
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon forenkobold » Fr Sep 14, 2012 17:55

Kaninchen hat geschrieben:Ich finde es schon sehr schade, dass Christians Initiative hier nicht besser genutzt wird. :roll:


Man sieht ja, wer hier wie überall wieder die Meinungshohheit anstrebt.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon forenkobold » Fr Sep 14, 2012 18:08

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Ihr könntet den Leuten mal klar machen, das artgerechte Tierhaltung viel Geld kostet.
Das man eben nicht z.B. 5 marinierte Hänchenkeulen für 1€ bekommen kann, wenn die Tiere vernünftig gehalten und das Futter auf umweltgerechte Art hergestellt wurde.


Dass die Keulen zu billig sind, ist kein Indiz für unvernünftige Haltung und schlechtes Futter.
Teureres Geflügelfleisch hat mehrere Ursachen:
-Haltungssysteme mit zuviel Verlusten (zb keine Behandlung im Krankheitsfall, Freilandhaltung von hierzuulande nicht heimischen Arten, schlechte Stallhygiene).
Bei Legehühnern weiß man von 20- 25% Ausfällen schlechten Haltungssystemen.

-Haltungssysteme mit zu schlechten Zunahmen (wesentlich höherer Futterverbrauch für gleichen Zuwachs, Ressourcenverschwendung)

u.v.a.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon forenkobold » Fr Sep 14, 2012 18:24

Um zum eigentlichen Thema zu kommen:
Herr Bock, wieso wollen Sie ausgerechnet nur über "Netto" recherchieren?
Da gibts doch noch viele andere, die sich in "FAIRnEss" im Bereich Milch hervortun wollen und wo bei den Bauern genausowenig bzw. noch weniger ankommt. Das Thema "falsche Werbeversprechen" ist doch mittlerweile dermaßen abgedroschen. Kräht kein Hahn mehr danach.

Wenn Sie ein wirklich spektakuläres Thema wollen, über das noch kein anderer gesendet hat, so können wir Ihnen aber gerne behilflich sein. Wie wäre es mit einer Sendung, in der Machenschaften aufgedeckt werden mit denen Landwirte in den Medien zu Unrecht in den Dreck gezogen werden.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Sep 14, 2012 18:48

Cairon hat geschrieben:
Sehr geehrter Herr Bock,
auch wenn Sie für die hier kritisierten Beiträge nicht persönlich die Verantwortung tragen, so stellen Sie ihre Arbeit doch mit ihnen in eine Reihe. Ich kenne einige Betriebe, die bereit waren sich zu öffnen und es später bitter bereut haben. Während des Interviews und der Aufnahmen war alles freundlich und höflich, als dann die Beiträge liefen sah die Welt ganz anders aus. Umgeschnitten, bedrohliche Musik, Skandalfernsehen.... Bei einem Betrieb war der Beitrag ok, 2 Jahre später hat jemand die Bilder aus dem Archiv hervor gekramt und der Landwirt fand sich plötzlich in einem ganz anderen Bericht wieder und wurde in ein schlechtes Licht gestellt. Verbände und Institutionen raten inzwischen von einer Zusammenarbeit mit den Medien ohne Rechtsbeistand und Unterstützung durch die Verbände ab.


Das sehe ich völlig anders, und zwar aus eigener Erfahrung. In den letzten 35 Jahren hatte ich über 100 Interviews, Radio- und TV Einladungen wegen des Buddelschiff-Geschäftes. Anfangs habe ich mich maßlos darüber aufgeregt wenn der Beitrag am Ende dann nicht so ausgefallen war wie ich das erwartet hatte. Irgendwann ist dann aber die Erkenntnis gereift dass die Journalisten nicht meine Hofberichterstatter sind sondern das produzieren müssen was Auflage / Quote bringt. Ausserdem steht im GG etwas über Pressefreiheit.

Da Verlage und Sender über eigene Rechtsabteilungen verfügen kommt es nur sehr selten zu juristisch relevanten Beanstandungen. Die von dir geschilderten Irritationen von Betrieben beruht oftmals auf ein Mißverständnis: Natürlich geben sich Journalisten während des Interviews nett und verständnisvoll. Was denn sonst? Nun hat sich der Journalist normalerweise im Vorfeld etwas in die Materie eingearbeitet um die richtigen Fragen stellen zu können. Das und die Aussagen des Interviews ergeben dann zusammen die Tendenz des Berichtes.

Mein lieber Cairon, was du hier forderst ist kontraproduktiv. Kein Mensch will Jubelperser-Berichte sehen denn die wären zudem völlig unglaubwürdig. Niemand, von einigen Bauern hier im Forum abgesehen, ist ohne Fehler und Schwächen. Deshalb ist ein kritischer Bericht, auch wenn er Ungenauigkeiten und mißverständliche Formulierungen enthält, fast immer besser als kein Bericht. Der Journalist macht den Bericht doch nicht für den betroffenen Landwirt, sondern für die Leser und Zuschauer, also letztendlich die Verbraucher. Und die sind längst nicht so dumm wie manche Bauern glauben.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Cairon » Fr Sep 14, 2012 19:02

Jochens Bruder hat geschrieben:
Das sehe ich völlig anders, und zwar aus eigener Erfahrung. In den letzten 35 Jahren hatte ich über 100 Interviews, Radio- und TV Einladungen wegen des Buddelschiff-Geschäftes. Anfangs habe ich mich maßlos darüber aufgeregt wenn der Beitrag am Ende dann nicht so ausgefallen war wie ich das erwartet hatte. Irgendwann ist dann aber die Erkenntnis gereift dass die Journalisten nicht meine Hofberichterstatter sind sondern das produzieren müssen was Auflage / Quote bringt. Ausserdem steht im GG etwas über Pressefreiheit.

Da Verlage und Sender über eigene Rechtsabteilungen verfügen kommt es nur sehr selten zu juristisch relevanten Beanstandungen. Die von dir geschilderten Irritationen von Betrieben beruht oftmals auf ein Mißverständnis: Natürlich geben sich Journalisten während des Interviews nett und verständnisvoll. Was denn sonst? Nun hat sich der Journalist normalerweise im Vorfeld etwas in die Materie eingearbeitet um die richtigen Fragen stellen zu können. Das und die Aussagen des Interviews ergeben dann zusammen die Tendenz des Berichtes.

Mein lieber Cairon, was du hier forderst ist kontraproduktiv. Kein Mensch will Jubelperser-Berichte sehen denn die wären zudem völlig unglaubwürdig. Niemand, von einigen Bauern hier im Forum abgesehen, ist ohne Fehler und Schwächen. Deshalb ist ein kritischer Bericht, auch wenn er Ungenauigkeiten und mißverständliche Formulierungen enthält, fast immer besser als kein Bericht. Der Journalist macht den Bericht doch nicht für den betroffenen Landwirt, sondern für die Leser und Zuschauer, also letztendlich die Verbraucher. Und die sind längst nicht so dumm wie manche Bauern glauben.


Ich denke Deine Buddelschiffe kann man kaum mit der aktuellen Hetzjagd auf konventionelle Landwirte vergleichen. Das Du diesen Standpunkt nicht verstehst mit deiner alternativen Aussteigermentalität war mir schon klar.
Das Problem scheine ja nicht nur ich so zu sehen, wenn unsere Berufsverbände schon vor der Zusammenarbeit mit den Medien warnen. Es geht nicht um Jubelgesänge sondern um faire Berichterstattung. Und mir ist schon klar, dass Journalisten für ihre Einschaltquote produzieren und schlechte Nachrichten und Skandale verkaufen sich nun mal gut. Warum sollte ich diese Menschen aber bei der Suche nach dem nächsten Reißer unterstützen. Ich habe ja geschrieben, es soll sich an unsere Berufsvertretung wenden, die haben Erfahrungen mit solchen Dingen und helfen dann "Missverständnisse" zu vermeiden.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Sep 14, 2012 19:03

forenkobold hat geschrieben:Um zum eigentlichen Thema zu kommen:
Herr Bock, wieso wollen Sie ausgerechnet nur über "Netto" recherchieren?
Da gibts doch noch viele andere...

Was soll diese Frage? Du bist doch der Oberschlaue hier. Obwohl ich kein allwissend geborener Landwirt bin meine ich die Antwort zu kennen:

1. Chef sagt: Christian, mach mal ne Story über diese seltsame Netto-Aktion.

2. Christian hört auf das Universalgenie Forenkobold und macht stattdessen eine Reportage über Bauernbashing.

3. Chef schmeißt Christian raus.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Sep 14, 2012 19:21

Cairon hat geschrieben:Es geht nicht um Jubelgesänge sondern um faire Berichterstattung. Und mir ist schon klar, dass Journalisten für ihre Einschaltquote produzieren und schlechte Nachrichten und Skandale verkaufen sich nun mal gut. Warum sollte ich diese Menschen aber bei der Suche nach dem nächsten Reißer unterstützen. Ich habe ja geschrieben, es soll sich an unsere Berufsvertretung wenden, die haben Erfahrungen mit solchen Dingen und helfen dann "Missverständnisse" zu vermeiden.


1. Chef sagt zu Christian: In Deutschland dürfen 7 Ferkel (bis 10kg) pro qm zusammengequetscht werden. Mache mal eine Story darüber.

2. Christian will das überprüfen und Bilder machen, aber keiner der angefragten Bauern läßt ihn auf den Hof.

3. Christian findet das seltsam, will aber dennoch seine Reportage machen und greift dann auf PETA-Material zurück und läßt sich von denen die Sachlage erklären.

4. Bauern beklagen Hetzjagd auf konventionelle Landwirte.

Capito?
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2012 19:23

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Leg mal ne andere Platte auf. Der Unfug wird nicht richtiger, wenn du ihn ständig wiederholst.


Es ist halt nun mal so:
Trotzdem, ändert nichts an der Sache, daß "ökologischer" Ackerbau ein mehrfaches an CO2-Ausstoß nach sich zieht. Umweltschutz und ökologischer Landbau schließen sich gegenseitig aus.

Und daran kannst auch du nix ändern. Deshalb ist ja der Mehrpreis gerechtfertigt, und niemand zweifelt diesen an.

Bio muss eben teurer weil zB:
Dass die Keulen zu billig sind, ist kein Indiz für unvernünftige Haltung und schlechtes Futter.
Teureres Geflügelfleisch hat mehrere Ursachen:
-Haltungssysteme mit zuviel Verlusten (zb keine Behandlung im Krankheitsfall, Freilandhaltung von hierzuulande nicht heimischen Arten, schlechte Stallhygiene).
Bei Legehühnern weiß man von 20- 25% Ausfällen schlechten Haltungssystemen.

-Haltungssysteme mit zu schlechten Zunahmen (wesentlich höherer Futterverbrauch für gleichen Zuwachs, Ressourcenverschwendung)

u.v.a.

was auch noch erwähnenswert ist:
Das Vortäuschen des ökologischen und gesundheitlichen Vorteils kostet Geld, mit Ausnahme von dummen Fernsehstarköchen - Möchte aber nicht wissen, ob die nicht von den *ekelhaft verlogenen Bioverbänden auch gekauft sind, weil so dumm kann selbst ein Koch nicht sein....(....)?)

*Das darf man so schreiben, weil voll umfänglich belegt.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2012 19:31

Jochens Bruder hat geschrieben:Das sehe ich völlig anders, und zwar aus eigener Erfahrung. In den letzten 35 Jahren hatte ich über 100 Interviews, Radio- und TV Einladungen wegen des Buddelschiff-Geschäftes. Anfangs habe ich mich maßlos darüber aufgeregt wenn der Beitrag am Ende dann nicht so ausgefallen war wie ich das erwartet hatte. Irgendwann ist dann aber die Erkenntnis gereift dass die Journalisten nicht meine Hofberichterstatter sind sondern das produzieren müssen was Auflage / Quote bringt. Ausserdem steht im GG etwas über Pressefreiheit.


Vorsätzliche Lügen ohne anschließende Berichtigung und Volksverhetzung sind nicht von der Pressefreiheit geschützt. Berichterstattung nach bestem Wissen und Gewissen wäre zu erwarten. Und inwieweit Lügen dritter, welche schon zum Zeitpunkt des Drehs bekannt waren, ausgestrahlt werden dürfen, weiß ich nicht.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2012 19:38

Jochens Bruder hat geschrieben:Der Journalist macht den Bericht doch nicht für den betroffenen Landwirt, sondern für die Leser und Zuschauer, also letztendlich die Verbraucher.


Kann mir kaum vorstellen, daß sich die Zuschauer für nachweisliche Lügen und unbegründete Hetzjagden interessiert.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Sep 14, 2012 19:50

Cairon hat geschrieben:Ich denke Deine Buddelschiffe kann man kaum mit der aktuellen Hetzjagd auf konventionelle Landwirte vergleichen. Das Du diesen Standpunkt nicht verstehst mit deiner alternativen Aussteigermentalität war mir schon klar.


Wie bitte? Ich habe noch kein einziges Interview abgelehnt wo von Anfang an klar war dass es um die Thematik Dritte Welt Billiglohn-Produktion geht. Ohne Ausnahme war das am Ende immer positive Werbung für mein Geschäft. Glaubst du nicht? Ist aber so. Weil ich nämlich ohne jede Verrenkung die Sachlage detailliert erläutert und den Journalisten Einblick in meine Buchhaltung angeboten habe.

Das ist sehr wohl vergleichbar mit kritischer Berichterstattung über Landwirtschaft. Ich habe argumentiert dass unsere Mitarbeiter wesentlich bessere Bedingungen haben als ortsüblich. Würden wir noch höhere Löhne zahlen wäre der Betrieb wegen der China Dumpingpreis-Konkurrenz sofort pleite. So, wenn nun der Landwirt dem Journalisten sagt: Ja, ich quetsche 7 Ferkel auf den Quadratmeter, aber wären es nur 5 hätten die Tiere zwar mehr Platz, aber ich müßte wegen der Preisdrückerei von Aldi, Netto & Co. leider Konkurs anmelden. Und all meinen Kollegen in der konventionellen Landwirtschaft geht es ähnlich.

So what? Der Zuschauer / Leser ist sachlich informiert und wird den Schwarzen Peter nicht den Landwirten, sondern den Bürokraten die für diese Gesetze verantwortlich sind, zustecken.
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