Jochens Bruder hat geschrieben:Also Leute, ich weiß ja nicht warum ihr euch mit diesen Kommentaren der Lächerlichkeit preisgebt. In dem Eingangspostings vom Transparenz-Thread habe ich das hier geschrieben:
Wenn die Tierhalter wirklich Transparenz schaffen wollen dann sollten sie das auch ohne Einschränkungen und Kompromisse tun. Ein einziger Großbetrieb reicht dafür bundesweit aus. Wenn dort Journalisten und unabhängige Experten einen kompletten Mastdurchgang rund um die Uhr beiwohnen und dokumentieren könnten, inkl. Analysen von Futter, Gülle, Medikamente, Transport, Schlachtung und auch die Kostenkalulation, hätte man eine echte Transparenz und die Sache wird in allen Massenmedien verbreitet.
In diesem Betrieb geht selbstverständlich alles mit rechten Dingen zu. Dann müssen in den Reportagen natürlich auch Hinweise darauf sein wie es in anderen Betrieben zugeht die nicht so gesetzestreu sind. Und wie sich diese illegalen Praktiken auf die Herstellungskosten, Gesundheit von Mensch und Tier, Umweltbelastung usw. auswirken.
Wahrscheinlich werden manche Bilder aus dem Musterbetrieb dennoch für viele Verbraucher schockierend sein. Ich denke da nur mal an die Platzverhältnisse kurz vor der Ausstallung, das einfangen der Tiere und dann der Transport. Aber wer Transparenz fordert muß so etwas abkönnen. Da ja nach Auskunft der Fachverbände ca. 99,9% aller Betriebe völlig rechtskonform arbeiten kann, von den wenigen schwarzen Schafen abgesehen, niemand etwas zu verbergen haben.
Analysen von Futter:
Zukauffutter ist auf den Lieferscheinen dokumentiert, die genau Zusammensetzung bekommt man zur Not auch beim Hersteller. Eigenes Getreide wird auf den meisten Betrieben einmal im Jahr auf Inhaltsstoffe untersucht. Durch QS wird in den Eigenfuttermittel ein Monitorring auf Schadstoffe durchgeführt.
Gülle:
Die meisten Betriebe untersuchen ihre Gülle einmal im Jahr auf den Nährstoffgehalt um sie gezielt im Ackerbau einsetzen zu können. Die Güllemenge im Verhältnis zur verfügbaren Fläche wird über die Nährstoffbilanz dokumentiert. Gülleabgabe wird über Verträge und Transportdokumentation nachgewiesen.
Medikamente:
Werden über den Abgabeschein des Tierarztes und über das betriebliche Bestandsbuch über die Anwendung von Arzneimitteln mit Mittel, Dosierung, Standort während der Wartezeit, Wartezeit, Anwendende Person und Nummer des Abgabebeleges dokumentiert.
Transport:
Tier dürfen nur von Personen mit spezieller Ausbildung transportiert werden. Diese Ausbildung müssen über einen Ausbildungsnachweis nachgewiesen werden. Die Anzahl der geladenen Tiere werden über Lieferscheine und Tierbegleitscheine belegt. Die Polizei kontrolliert gerne mal Tiertransporter. Beim Abladen auf dem Schlachthof werden die Tier durch das Veterinäramt kontrolliert.
Schlachtung:
Auf den Schlachthöfen ist ein Amtstierarzt vorhanden des alles genau überwacht. jedes Tier wird am Schlachtband kontrolliert und ggf. beanstandet. Die Klassifizierung wird am ende des Schlachtbandes erfasst.
Meine Deckungsbeiträge sind Betriebsinterna und ich werde sie garantiert nicht durch die Medien blasen. Oder veröffentlichst Du alle Daten deiner Buddelschiff-Produktion?

unterstreichen soll.