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Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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92 Beiträge • Seite 5 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Cairon » Sa Sep 15, 2012 17:29

Jochens Bruder hat geschrieben:Also Leute, ich weiß ja nicht warum ihr euch mit diesen Kommentaren der Lächerlichkeit preisgebt. In dem Eingangspostings vom Transparenz-Thread habe ich das hier geschrieben:

Wenn die Tierhalter wirklich Transparenz schaffen wollen dann sollten sie das auch ohne Einschränkungen und Kompromisse tun. Ein einziger Großbetrieb reicht dafür bundesweit aus. Wenn dort Journalisten und unabhängige Experten einen kompletten Mastdurchgang rund um die Uhr beiwohnen und dokumentieren könnten, inkl. Analysen von Futter, Gülle, Medikamente, Transport, Schlachtung und auch die Kostenkalulation, hätte man eine echte Transparenz und die Sache wird in allen Massenmedien verbreitet.

In diesem Betrieb geht selbstverständlich alles mit rechten Dingen zu. Dann müssen in den Reportagen natürlich auch Hinweise darauf sein wie es in anderen Betrieben zugeht die nicht so gesetzestreu sind. Und wie sich diese illegalen Praktiken auf die Herstellungskosten, Gesundheit von Mensch und Tier, Umweltbelastung usw. auswirken.

Wahrscheinlich werden manche Bilder aus dem Musterbetrieb dennoch für viele Verbraucher schockierend sein. Ich denke da nur mal an die Platzverhältnisse kurz vor der Ausstallung, das einfangen der Tiere und dann der Transport. Aber wer Transparenz fordert muß so etwas abkönnen. Da ja nach Auskunft der Fachverbände ca. 99,9% aller Betriebe völlig rechtskonform arbeiten kann, von den wenigen schwarzen Schafen abgesehen, niemand etwas zu verbergen haben.


Analysen von Futter:

Zukauffutter ist auf den Lieferscheinen dokumentiert, die genau Zusammensetzung bekommt man zur Not auch beim Hersteller. Eigenes Getreide wird auf den meisten Betrieben einmal im Jahr auf Inhaltsstoffe untersucht. Durch QS wird in den Eigenfuttermittel ein Monitorring auf Schadstoffe durchgeführt.

Gülle:

Die meisten Betriebe untersuchen ihre Gülle einmal im Jahr auf den Nährstoffgehalt um sie gezielt im Ackerbau einsetzen zu können. Die Güllemenge im Verhältnis zur verfügbaren Fläche wird über die Nährstoffbilanz dokumentiert. Gülleabgabe wird über Verträge und Transportdokumentation nachgewiesen.

Medikamente:

Werden über den Abgabeschein des Tierarztes und über das betriebliche Bestandsbuch über die Anwendung von Arzneimitteln mit Mittel, Dosierung, Standort während der Wartezeit, Wartezeit, Anwendende Person und Nummer des Abgabebeleges dokumentiert.

Transport:

Tier dürfen nur von Personen mit spezieller Ausbildung transportiert werden. Diese Ausbildung müssen über einen Ausbildungsnachweis nachgewiesen werden. Die Anzahl der geladenen Tiere werden über Lieferscheine und Tierbegleitscheine belegt. Die Polizei kontrolliert gerne mal Tiertransporter. Beim Abladen auf dem Schlachthof werden die Tier durch das Veterinäramt kontrolliert.

Schlachtung:

Auf den Schlachthöfen ist ein Amtstierarzt vorhanden des alles genau überwacht. jedes Tier wird am Schlachtband kontrolliert und ggf. beanstandet. Die Klassifizierung wird am ende des Schlachtbandes erfasst.

Meine Deckungsbeiträge sind Betriebsinterna und ich werde sie garantiert nicht durch die Medien blasen. Oder veröffentlichst Du alle Daten deiner Buddelschiff-Produktion?
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Frau Emmy Müller » Sa Sep 15, 2012 17:39

Jochens Bruder hat geschrieben:
forenkobold hat geschrieben:Unabhängig Experten? Die von greenpeace womöglich? Die von DIR genannten Punkte werden weitestgehend dokumentiert und sind Bestandteil von CC, QS und anderem. Und diese Aufzeichnungen werden von Leuten gesichtet, die mehr von Futtermittelanalysen u.ä. verstehen, als es Jounalisten in der Regel tun.

. Ich denke da an Wissenschaftler von staatlichen Forschungsinstituten, .

HAHAHAHA....Du hast null Einblick.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Sep 15, 2012 17:58

Lieber Cairo, niemand bezweifelt dass es die von dir genannten Kontrollen gibt. Nur sind da eben keine unabhängigen Experten und Journalisten mit dabei. In der Reportage müssen diese ganzen Kontrollmaßnahmen natürlich dokumentiert werden.

Wieso sollten die Buchhaltungsdaten veröffentlicht werden. Es geht nur darum festzustellen ob der dokumentierte Mastdurchgang im Vergleich zu den allgemein zugänglichen Durchschnittswerten profitabel war oder nicht. Das ist ein ganz entscheidender Punkt. Wenn die Profitmarge im Bereich der Durchschnittswerte liegt kann man sicher sein dass der dokumentierte Durchgang genau wie sonst auch durchgeführt wurde. Selbstverständlich unterliegt der Buchprüfer im Expertenteam der Schweigepflicht wie jeder Steuerberater auch.

Ähnliches gilt für andere Betriebsinterna. Z.B. reicht es völlig aus wenn der Futtermittelexperte feststellt dass die Mischungen im Rahmen der Bestimmungen liegen. Niemand verlangt eine Veröffentlichung der genauen prozentualen Zusammensetzung usw.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon forenkobold » Sa Sep 15, 2012 18:02

Lieber Cairo, niemand bezweifelt dass es die von dir genannten Kontrollen gibt. Nur sind da eben keine unabhängigen Experten und Journalisten mit dabei


Ich frage mich gerade, wieso wir schon wieder Zeit mit dem Quatschkopf verschwenden.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
OHHPSS.. zu spät
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Piet » Sa Sep 15, 2012 18:07

Jochens Bruder hat geschrieben:
Das muß selbstverständlich freiwillig geschehen, d.h. interessierte Betriebe können sich bewerben und erhalten auch eine Entschädigung für den zusätzlichen Aufwand. Auch ist es nicht notwendig die wirklich unappetitlichen Bilder zu zeigen. Z.B. würde es vollkommen ausreichen wenn der Bauer dem Journalisten sagt dass z.B. der Ausfall in seinen Ställen bei 1,2% liegt was etwas unterm Durchschnitt ist und man daran arbeitet diese Rate zu verkleinern weil jedes tote Tier ja nun mal auch einen finanziellen Schaden darstellt. Dann denkt der Zuschauer: Was, nur 1,2%, ich dachte immer das wäre viel mehr.



Wer soll die Entschädigung zahlen? Der Rest des Postings ist pure Spekulation, die nur dein :klug: unterstreichen soll.
Was passiert denn, wenn in dem Betrieb eine Krankheit (Seuche) ausbricht? Selbst wenn der Halter unschuldig ist, wird er gesteinigt!
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Sep 15, 2012 18:34

Piet hat geschrieben:Wer soll die Entschädigung zahlen? Der Rest des Postings ist pure Spekulation, die nur dein :klug: unterstreichen soll.
Was passiert denn, wenn in dem Betrieb eine Krankheit (Seuche) ausbricht? Selbst wenn der Halter unschuldig ist, wird er gesteinigt!


Wer hätte alles ein Interesse an solcher unabhängigen Dokumentation? Ich denke die Kosten sind für den TV-Sender, Bauern- und Verbraucherverbände eher unter der Rubrik "Portokasse" angesiedelt.

Ansonsten beweist dein Kommentar dass du nicht verstehen willst um was es eigentlich geht. Angenommen der dokumentierte Durchgang verläuft ganz normal wie sonst auch, alle ermittelten Werte liegen im Rahmen des Durchschnitts, dann ist das eine unbezahlbare Werbung für die Landwirtschaft. Warum? Weil die Verbraucher dann wissen dass ein profitabler Betrieb auch ohne grenzwertige Mauscheleien möglich ist.

Deshalb wird sich auch kaum ein Landwirt bewerben der auch sonst nicht ganz koscher wirtschaftet und sich illegale Wettbewerbsvorteile verschafft. Ich denke da z.B. an die schwarzen Schafe die AB als Wachstumsstimulator einsetzen. Solche Dinge würden bei einer Dokumentation sofort auffliegen.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Cairon » Sa Sep 15, 2012 18:48

Lieber Jochi,

Die dokumentierten Daten werden bei den Kontrollen durch das QS-System oder das Veterinäramt kontrolliert. Ich kann Dir die Daten der letzten 15 Jahre vorlegen, seit ich den betrieb übernommen habe. ich kann dir die Herkunft jedes Ferkels, den verbleib jedes Tieres und die Herkunft jedes kg Futters belegen. Das QS-System ist doch unabhängig und was sollen Journalisten dabei, die sind ja in den meisten Fällen nun keine Fachleute der Schweinehaltung. Bestandregister und die Betriebliche Buchführung stehen ja auch noch zur Verfügung.

Was willst Du denn damit belegen, wenn der Deckungsbeitrag eines Betriebes besser oder schlechter ist als der Durchschnitt, lassen sich daraus irgendwelche Schlüsse auf die Tiergesundheit oder das Wohlbefinden der Tiere ziehen? Die Rentabilität der Tierhaltung ist Sache des Tierhalters und wenn er dann in die Insolvenz muss, weil er schlecht gewirtschaftet hat ist das doch sein Problem.

Ich kenne keinen Schweinehalter, der nicht mit externen Futtermittelberatern zusammen arbeitet. QS-Betrieb dürfen nur Futtermittel mit dem QS-Zeichen einsetzen und müssen dass über die Lieferscheine belegen. Will man Futtermittel ohne Prüfzeichen einsetzen muss man sie selber entsprechend der QS-Vorgaben untersuchen lassen. Das die Ration entsprechend der Bedürfnisse der Schweine gestaltet werden muss liegt doch schon im Interesse des Tierhalters. Welchen Sinn sollte es haben Tier über- oder unterzuversorgen? Unterversorgung führt zu schlechten Leistungen und Überversorgung kostet unnötig Geld. bei zugekauften Alleinfuttermitteln ist die Gefahr ja eh sehr gering, da es von Futtermittelfirmen konzipiert wird. Man könnte höchsten Futter falsch einsetzen, wenn es für andere Altersstufen vorgesehen ist, aber warum sollte man das tun. Bei Selbstmischern wie uns könnte man bei den Vitaminen, den Mineralstoffen oder dem Eiweiß bzw. dem Aminogramm Fehler machen. Aber wo liegt der Sinn so etwas vorsätzlich falsch zu machen?

Du zweifelst doch den Bericht auf Youtube auch an und meinst die anderen Betriebe mache eh Schmuh machen. Was bringt es dann einen Durchgang genau zu zeigen wenn es dann eh heißt, es wurden die Betrieb nur für diesen Bericht aufgefixt und alle anderen würden sich nicht an die Regeln halten. Und schwarze Schafe hat man überall und es geht dabei um kriminelle Energie, siehe den Dioxinskandal. Solch kriminelle Energie wirst Du auch mit solchen berichten nicht abschalten. Aber wie schon gesagt, auch für Tierhalter gilt die Unschuldsvermutung und nicht die Umgekehrte beweispflicht. oder ist für Dich jeder Mensch ein Mörder, biss er seine Unschuld bewiesen hat?

Wie sieht die Futterberechnung den bei deinen Schweinen aus, welche Bedarfswerte nimmst Du, woher nimmst du die Daten für die Inhaltsstoffe und wer überprüft ob deine Ration passt?

Werden den die Produzenten von Fahrrädern permanent unabhängig überprüft? Wenn die bremsen nicht ok sind oder der Rahmen bricht kann es zu tödlichen Unfällen kommen. Gleiches gilt für Autos, Möbel und alle anderen Dinge des täglichen Lebens. Wollen wir da auch überall permanent unabhängige Prüfer hinstellen und wer soll die Kosten tragen?
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Sep 15, 2012 19:17

Es geht um das Vertrauen der Verbraucher. Die werden ständig mit Meldungen wie z.B. dieser

http://www.spiegel.de/wirtschaft/servic ... 55736.html

konfrontiert und verunsichert. Da glauben eben viele dass es ohne illegalen AB-Einsatz nicht möglich ist Fleisch zu den derzeitigen Preisen zu erzeugen. Nur durch eine unabhängige Dokumentation kann der Öffentlichkeit bewiesen werden dass es sehr wohl möglich ist in völlig gesetzeskonformer Weise wirtschaftlich erfolgreich zu produzieren. Damit nimmt man PETA und den Skandalreportern den Wind aus den Segeln.

Deshalb verstehe ich euren Beißreflex nicht. Und vor allem hat hier noch keiner eine wirksamere Methode genannt um das Verbrauchervertrauen zu steigern.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Frau Emmy Müller » Sa Sep 15, 2012 19:57

Jochen, bitte nicht immer auf die Konventionellen rumhacken, die Biolandwirte sind auch nicht besser.
Ich kenne Bio Ställe und es ist nicht alles Gold was glänzt. :wink:
Hatten wir diesen Link schon?
http://www.google.de/imgres?num=10&hl=d ... s:70,i:327
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Sa Sep 15, 2012 20:19

Frau Emmy Müller hat geschrieben:Jochen, bitte nicht immer auf die Konventionellen rumhacken, die Biolandwirte sind auch nicht besser.
Ich kenne Bio Ställe und es ist nicht alles Gold was glänzt. :wink:
Hatten wir diesen Link schon?
http://www.google.de/imgres?num=10&hl=d ... s:70,i:327


Ich hacke doch nicht auf die Konvis rum. Im Gegenteil, es geht mir darum die korrekt wirtschaftenden Betriebe vor der Mauschel-Konkurrenz zu schützen. Ausserdem hatte ich vorhin geschrieben dass eine derartige Studie auch in einem Biobetrieb gemacht werden sollte.

Ich bin mal wirklich gespannt ob hier jemand ein besseres Konzept hat.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » So Sep 16, 2012 8:18

Jochens Bruder hat geschrieben: es geht mir darum die korrekt wirtschaftenden Betriebe vor der Mauschel-Konkurrenz zu schützen.


Wenn man mal von den Bios absieht, wo siehst du denn in Deutschland eine "Mauschelkonkurrenz"?
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Cairon » So Sep 16, 2012 9:16

Der Platzbedarf eines Mastschweines ist gesetzlich definiert. Sollte es neue wissenschaftliche Erkenntnisse wird die Politik das sicher anpassen. Zur zeit gelten folgende Vorgaben:

http://www.laves.niedersachsen.de/porta ... _psmand=23
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » So Sep 16, 2012 10:08

schimmel hat geschrieben:Hobbit und Jochen leben auf einem anderen Planeten, der da heißt: Bamby - Blauäugigkeit - Volksverblödung - ich wünsch mir was - andere sind dumm - ich bin schlauer - Planet

Stimmt. Das haben Leute von deiner Intelligenz und Weitsicht auch zu denjenigen gesagt, die sich damals u.a. für das Verbot der Käfighaltung eingesetzt haben.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Cairon » So Sep 16, 2012 10:26

@Jochens Bruder

Was durch die Abschaffung der Käfighaltung passiert ist muss ich Dir ja wohl nicht sagen oder? Seit dem Jahr 2000 lag der Selbstversorgungsgrad bei Eiern bei bis zu 75%, nach dem Verbot der Käfighaltung fiel er auf bis zu 55%, auch wenn inzwischen eine leichte Erholung zu erkennen ist. War es denn wirklich sinnvoll die Produktion ins Ausland zu treiben, wo sie sich der Kontrolle deutscher Behörden entzieht?

@Hobbit-Hunter

Das ist deine persönliche Interpretation, für mich gelten die in Deutschland gültigen Gesetze. Wenn Du sie ändern willst, Gründe eine Partei, trommele eine Mehrheit zusammen, lasst Dich wählen und ändere sie. Ich kann auch sagen, dass Steuersystem ist ungerecht, berechtigt mich dass dann zur Steuerhinterziehung. Das Gesetz ist die Grundlage unseres Zusammenlebens und wenn jeder seine eigenen Gesetze machen könnte gäbe es ein schönes Chaos. Die gültigen Gesetze sind das Ergebnis von Wahlen und politischen Verhältnissen. Auch wenn man die Gesetze nicht mag, so haben sie Gültigkeit. Auch die Ablehnung von konventioneller Tierhaltung berechtigt Niemanden Ställe anzuzünden.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » So Sep 16, 2012 10:29

Cairon hat geschrieben:Der Platzbedarf eines Mastschweines ist gesetzlich definiert. Sollte es neue wissenschaftliche Erkenntnisse wird die Politik das sicher anpassen. Zur zeit gelten folgende Vorgaben:

http://www.laves.niedersachsen.de/porta ... _psmand=23


Was gesetzlich zugelassen ist muß nicht unbedingt automatisch gut sein. In Deutschland dürfen z.B. Banken, Energie- und Pharmakonzerne ganz legal die Bevölkerung bescheißen.

Ob das derzeitige Platzangebot tiergerecht ist kannst du ja mal ausprobieren: Wenn du im Stall 2 nebeneinanderliegende Buchten hast die mit einer Tür getrennt sind, dann lasse mal eine Bucht leer und setze in die andere soviele Tiere wie zulässig. Dann öffne die Tür und schaue was die Tiere machen. Wir haben das nämlich getestet mit dem Ergebnis dass die Schweine sich ziemlich gleichmäßig auf bei Buchten verteilt haben und viel mehr in Bewegung waren.

Wenn das bei dir anders ist, also alle Tiere in der angestammten Bucht bleiben, nehme ich alles was ich zum Platzbedarf gesagt habe zurück.
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