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Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon ChristianTV » Do Sep 13, 2012 20:46

Tag zusammen nochmal.

Mein Name ist Christian Bock, ich arbeite für ZDF-Zoom, eine Reportagesendung immer Mittwoch Abends. Wir möchten in einem Film über Lebensmittelherstellung und -vermarktung mit Landwirten sprechen, die etwas zum Verhältinis Erzeuger - Abnehmer sagen möchten, sprich: Die Frage beantworten, ob die Preispolitik der Discounter in Ordnung ist oder nicht und warum; und was es für den Landwirt in seiner Planung bedeutet.
Im Extremfall kann das und die anscheinend sehr engen Normen - und das werden wir auch so sagen - dazu führen, dass Erzeugnisse gar nicht geerntet werden. Oder anderweitig verarbeitet werden. Auch dazu suchen wir Interviewpartner.

Ursprünglich wollte ich wissen, ob jemand tatsächlich von der Netto-Aktion profitiert, also ob jemand wirklich von Netto die berühmten 10ct pro Artikel auch überwiesen bekommen hat. Netto stellt uns keine Interviewpartner zur Verfügung, was ich einigermaßen merkwürdig finde. Vielleicht liest das ja doch ein Beteiligter und beantwortet uns Fragen, gerne auch anonym.

Die Anfrage ist übrigens mit dem Admin besprochen, er bat darum, die Landwirtschaft nicht schlecht aussehen zu lassen. Wir werden uns Mühe geben. Auf Wunsch kann ich gerne Gesprächspartner oder Forenposts angeben, in denen meine Arbeit besprochen wurde, meine Homepage ist: www.cbtv.de beziehungsweise www.zoom.zdf.de

Besten Dank,
Christian Bock
mail: christian@cbtv.de
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Do Sep 13, 2012 21:23

Hallo Christian,

das Problem ist ein Anderes. Es ist die (zumeist) verdrehte und komplett verlogene Berichterstattung, welche querbeet von allen Sendern über Bauern und das nachgelagerte Gewerbe ausgestrahlt wird. Dies geschieht von den Fernsehsendern (und auch vielen anderen Medien) ganz sicher nicht bewusst. Sie haben keinen einzigen Landwirtschaftsexperten um das Material auf Plausiblität zu prüfen - ein gefundenes Fressen für sämtliche Spendensammelkonzerne, sich schwebend auf Kosten der GEZ-Zahler über den Rücken der Bauern zu bereichern.

Sie mögen mir jetzt nicht glauben, aber es ist echt haarsträubend, wie Bauern entweder als Krimminelle, Umweltsünder oder Volldeppen hingstellt werden.
Bauern denken und Handeln in Generationen - und in der Krimminaltätsstatistik dürften sie nicht mehr auffallen, wie andere Berufsgruppen.

Es wird schwierig sein, einen Bauern als Interviewpartner zu finden. Irgend ein Lügenbaron wie Ostendorff, Niemann oder Löwenstein wird sich schon zur Verfügung stellen, und die Chance nutzen, über die Bauern oder deren nachgelagerte Industrie herzuziehen.

Was bei einer (Mitleids)Aktion wie ein Herz für Erzeuger rauskommen kann, können Sie sich selbst ausrechnen. Ich kenne die Umsatzzahlen nicht genau. Aber nehmen wir mal an, es wird zB 1 Mio kg Milch im Jahr (von einer Molkerei) über dieses Programm verkauft und dann werden die 10 Cent/kg auf eine Mrd. kg (Alle Bauern dieser Molkerei) aufgeteilt, dann sind das pro kg 0,01 Cent, also ein Euro pro 10.000 kg.


Ein Marketinggag
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Do Sep 13, 2012 21:43

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Du mußt dir nicht immer nur das Zeug von Schimmel durchlesen, und rtl2 gucken.


Lieber Hobbit-Hunter,

du als Bio profitierst von Hetzern und verlogener Berichterstattung. Ich rede nicht von den 5% der Bauern, welche über ihren Schatten springen, sich die Hände auf dem Rücken zusammenbinden lässt und unter der eigenen Qualifikation arbeitet, um einer verschwenderischen Luxusgesellschaft (Porsche vor dem Bioladen) etwas mehr aus den Taschen zu locken, in dem man ihnen ein gutes Gewissen (mit)verkauft.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon forenkobold » Do Sep 13, 2012 23:00

Hallo Herr Bock,

Mit "Zoom" und dort zum Beispiel Herrn Mehltretter habe ich und einige andere hier schon ihre Probleme.
Vergangene Sendungen lasssen mich nicht auf eine neutrale Berichterstattung hoffen

Als Beispiel mag diese Sendung dienen.
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... 28/ZDFzoom
Zum Zeitpunkt als der Film gedreht wurde, war schon mit absoluter Sicherheit bewiesen, dass die Keime in Bremen niemals aus der Tierhaltung stammen konnten. Trotzdem suggerierten das Ihre Kollegen (Waren SIE auch involviert??) Ein an mittelalterliche Hexenjagden erinnerndes Vorgehen. Wider besseres Wissen einer Bevölkerungsgruppe die Schuld an einer großen leidvollen Tragödie zuzuschieben und sie deshalb verächtlich zu machen ist m.E. mehr als grenzwertig!

Schauen Sie sich die Sendung an, lesen Sie die Kommentare des Herrn Keckl und dann die Entgegnung von Herrn Mehltretter.

http://blog.zdf.de/zdfzoom/2012/01/25/a ... eit-gehen/

Ich habe damals hier in diesem Forum dazu folgendes geschrieben.

Die 2 Beiträge von Herrn Keckl:
Super geschrieben, jede Aussage belegt, eigentlich für jeden verständlich und nicht widerlegbar.

Und so einfach totzuschlagen:
Reaktion von Mehltretter auf den ersten Beitrag (auf den zweiten braucht er garnimmer einzugehen, weil er schon auf den ersten die ÜBERZEUGENDEN Gegenargumente gebracht hat):

Ja, der Brunnen ist vergiftet und der Täter ist bekannt


Doch Ihre Kritik Herr Keckl, spiegelt offenbar die Haltung vieler Geflügelmäster wieder. Was interessieren uns wissenschaftliche Studien, wenn die Umsetzung der Ergebnisse schlecht für unseren Ertrag sind


Die Reaktion von Antonietta könnte von Heinzi dem Gockel stammen:

Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell im Schweinefleisch, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.



Obwohl zuvor Keckl ganz klar belegt hat, dass es eben NICHT so ist...
wen interessierts? Bei Hexenjagden und der Verfolgung von Bevölkerungsgruppen waren Fakten noch nie von Interesse.
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Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon forenkobold » Do Sep 13, 2012 23:02

Irgendwie verträgt mein Browser keine langen Beiträge

Deshalb hier die Fortsetzung. Wieso ist "ZOOM" kritisch zu sehen?

hahnchenmaststall-t42755-120.html
Beitrag von Gockel.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Hoschscheck » Fr Sep 14, 2012 11:42

Ich kann mich noch an den Fernsehbeitrag zu Wiesenhof erinnern.
Wiesenhof hatte das Interview im eigenem Hause selbst mit festgehalten und dann ungekürzt bei you toube eingestellt. :roll: :mrgreen:
Ich traue den Journalisten nicht. Vertrauen kann nur langsam erworben werden.


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BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Sep 14, 2012 12:41

Hallo Christian,

vor einigen Monaten hatte ich diesen Thread eröffnet:

verbrauchervertrauen-durch-transparenz-t75691.html

So wie ich die Kommentare interpretiere scheuen viele Landwirte die Transparenz wie der Teufel das Weihwasser. Und dass obwohl die ja alle völlig gesetzeskonform wirtschaften und nichts zu verbergen haben. Kritischer Journalismus mit reißerischen Schlagzeilen ist für diese Leute aber völlig OK wenn es um die Aufdeckung von Mißständen bei Bio-Betrieben usw. geht.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Sep 14, 2012 13:03

Jupp1303 hat geschrieben:
Jochens Bruder hat geschrieben:Wäre deine philipinsche Schweinehaltung für die deutsche Veterinärverwaltung transparent, kämst Du in den Knast !


Ja stimmt, vermutlich weil unsere Viecher keine AB, aber dafür frische Luft, Sonnenlicht, Grünfutter und viel Platz bekommen und trotzdem kerngesund sind. Sagt jedenfalls der örtliche Amtstierarzt.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon ChristianTV » Fr Sep 14, 2012 14:07

Moin zusammen,

Ihr pflegt aber einen ziemlich kernigen Umgang hier .. also auf die Entgegnung eines anderen Zoom-Beitrags kann ich nichts kommentieren, weil der nicht von mir war und ich keine Hintergründe kenne. Meine Beiträge waren über Elektroschrott, Zeitarbeit und Fernfahrer. Und da kamen keine Beschwerden meiner Protagonisten - abgesehen von denen natürlich, die wir kritisch angehen mussten. Wenn das die hier angegebene Angst ist, kritische Fragen gestellt zu bekommen, dann kann ich nur sagen, schade.

Also, falls doch jemand noch etwas sagen will, ich würde mich immer noch freuen, einen unabhängigen Gesprächspartner zu bekommen. Und je länger ich über die Netto-Initiative nachdenke, desto schräger kommt sie mir vor.

Gruß,
Christian Bock
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Jochens Bruder » Fr Sep 14, 2012 14:50

Hallo Christian,

wie du den Kommentaren entnehmen kannst ist dieses Forum wohl nicht der richtige Ort für deine Suche. Hast du schon mal daran gedacht nach Landwirten zu recherchieren die Urlaub auf dem Bauernhof anbieten? Die haben meistens ein anderes Verhältnis Laien und Verbrauchern gegenüber als das bei manchen Bauern hier im Forum der Fall ist.

@ Jupp: Wenn ich 7 Ferkel auf einem Quadratmeter zusammenquetsche die dann erstmals in ihrem Leben auf dem Weg zum Schlachthof mit Frischluft und Sonnenlicht in Berührung kommen, wie das in Deutschland erlaubt ist, dann würde ich auch keine Reporter auf den Hof lassen.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Kyoho » Fr Sep 14, 2012 15:12

ChristianTV hat geschrieben:Im Extremfall kann das und die anscheinend sehr engen Normen - und das werden wir auch so sagen - dazu führen, dass Erzeugnisse gar nicht geerntet werden. Oder anderweitig verarbeitet werden. Auch dazu suchen wir Interviewpartner.


Bei manchen Erzeugnissen gibt es gesetzlich festgelegte Normen. So dürfen bei Wein(Trauben) nur bestimmte Höchstmengen geerntet werden, die flächenbezogen sind. Was darüber geentet wird, muss zu Industriealkohol zwangsdestilliert werden. Da sich das nicht lohnt, bleiben die so genannten "Übermengen" hängen. Die EU weite Mengenbegrenzung dient zum einen der Qualtätsverbesserung, dass wenig geeignete Trauben erst gar nicht zu Wein verarbeitet werden. Zum anderen der Marktstabilisierung, dass in großen Ernten der Markt nicht mit billigen Weinen überschwemmt wird. Zudem gibt es Quoten, dass die Rebfläche nicht ausgeweitet werden dürfen bzw. nur wenn Pflanzrechte erworben werden.
Auch bei Milch und Zuckerrüben gibt es festgelegte Höchstquoten. Wird überliefert, so werden Strafen fällig. Momentan ist in der Diskussion, die Quoten abzuschaffen und dem Markt freies Spiel zu geben.
Gemüse erfordert hohe Erntekosten, daher kann es manchmal sein, dass die Ernte teurer ist, als der Erlös. Dann wird erntereifer Salat, Blumenkohl etc. auf dem Feld vernichtet. Auch bei Kartoffeln kann das vorkommen. Äpfel werden nicht geerntet, wenn der Preis für Saftware niedrig ist und sich das Aufsammeln nicht lohnt. Wenn man also keine 5 Euro die Stunde mehr bekommt. Produkte die leicht zu ernten sind und gut lagerfähig sind, wie Getreide und Ölsaaten werden in der Regel immer geerntet und eingelagert, bis sie am Markt mehr Geld bringen. Häufig weisen nicht geerntete Erzeugnisse auch Qualitätsmängel auf, so dass dafür ein schlechter Preis erzielt wird. Das können Pilzkrankheiten, Schädlinge wie Läuse, Krüppelwuchs durch Trockenheit oder einfach zu kleine Ware oder schlechtes Aussehen der Ware sein. So bleiben zu kleine und zu große Kartoffeln bei der Ernte auf dem Acker. Es lohnt sich nicht, sie extra zu sortieren und aufzuarbeiten. Früher in Gemischtbetrieben wurden sie gedämpft für die Schweine, heute sind die Betriebe zu spezialisiert, dass sich sowas nicht mehr lohnt. Eine weitere Verwertungsmöglichkeit besteht über Biogasanlagen. Wo große Mengen an so verwertbarer Biomasse anfällt, lohnt sich das. Wenns zu kleine Mengen sind, dann ist der Transport in die BGA zu teuer. Was auf dem Feld liegen bleibt, verursacht keine Kosten. Wenns im Lagerhaus rumgammelt, muss man sehen, wo man es kostengünstig entsorgt. Ich hoffe mal, ich konnte Dir in der Frage weiterhelfen.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Kyoho » Fr Sep 14, 2012 15:24

Wurde schon viel früher diskutiert: http://www.landtreff.de/ein-herz-fur-erzeuger-t33832.html
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Kaninchen » Fr Sep 14, 2012 15:38

Ich finde es schon sehr schade, dass Christians Initiative hier nicht besser genutzt wird. :roll:
Grüßle,
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon Kyoho » Fr Sep 14, 2012 15:50

Hobbit-Hunter hat geschrieben:Ihr könntet den Leuten mal klar machen, das artgerechte Tierhaltung viel Geld kostet.
Das man eben nicht z.B. 5 marinierte Hänchenkeulen für 1€ bekommen kann, wenn die Tiere vernünftig gehalten und das Futter um umweltgerechte Art hergestellt wurde.


Was müssten dann die Keulen kosten? 5 Euro werden die meisten dafür kaum ausgeben (können) und Futtermittel lassen sich nunmal in Südamerika viel günstiger erzeugen und transportieren. Das gilt insbesondere für Sojaschrot. Umwelt ist in dem Fall dem Verbraucher ziemlich wurscht, auch ob das Hähnchen dabei Sojaschrot aus gentechnisch veränderten Sojapflanzen gefressen hat und wie lange die Mast- bzw. Lebensdauer des Hähnchens war. Die Erzeuger produzieren das, was der Verbraucher am Schluss auch kauft, nicht was er angeblich zu kaufen bereit wäre.
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Re: Ein Herz für Erzeuger II: ZDF-Anfrage

Beitragvon H.B. » Fr Sep 14, 2012 15:56

@Kyoho,

dazu passt folgender Artikel (Dein Beitrag auf der vorigen Seite):

http://www.bio-berlin-brandenburg.de/pr ... berg-foel/
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