Ja, schön ist der Zusatzaufwand nicht unbedingt aber bei weitem nicht so tragisch wie dargestellt.
Bei den gängigsten Anbietern ist das bei den Schlagkarteien doch schon integriert und auch mit wenig Aufwand gemacht.
Der EPPO Code ergibt sich aus der Kultur, wird also automatisch gesetzt. Die Zulassungsnummer kommt über das Ausgewählte Mittel und der Schlag kommt automatisch da man es irgendwo auch buchen muss.
Selbst die Buchung über PSM-Dok (wenn verfügbar) ist schneller als der bisherige Eintrag in den geerbten Excelkarteien.
Die Dokumentation ist 2026 zwar noch so zulässig, macht aber kein Sinn wenn ab 2027 die elektronische Erfassung sowieso Pflicht wird.
Der einzige Kritikpunkt den ich habe ist der fehlende Praxisbezug bei Obst/Weinbau. Sortenbedingt sind die BBCH Abweichungen massiv, unterschiedliche Wuchsgrößen führen zu unterschiedlichen Aufwandmengen und dann hat man noch unterschiedliche Zeilenabstände.
Das wird da nicht berücksichtigt und ist eine katastrophe in der Dokumentation.
Der ganze Schmuh kam übrigens durch ein Urteil, dass die Wasserversorger in den Einzugsgebieten die Daten zu den ausgebrachten Mitteln auf nachfrage nun Vorzeigen müssen.
Ging bisher nicht da es die Daten gar nicht gab und wenn, nicht in der entsprechenden geforderten Detailtiefe.
