So rosig die Jahresbilanz und das Exportgeschäft auch sein mögen, im Inland sieht sich EDF mit großen Herausforderungen konfrontiert. So machte der Konzern am Freitag deutlich, wegen der weiter sinkenden Strompreise in diesem Jahr ein geringeres operatives Ergebnis zu erwarten. Hintergrund ist die Senkung der staatlich reglementierten Tarife für Privathaushalte um 14 Prozent zum 1. Februar; im Basistarif kostet der Arbeitspreis seither 20,16 Cent je Kilowattstunde.
Zugleich kommen die Verhandlungen über Langfristverträge mit der Industrie nicht voran. Nur noch bis Ende dieses Jahres kann sie von EDF jährlich 100 TWh zum Sonderpreis von 4,2 Cent je Kilowattstunde beziehen. Zudem gibt es weiter große Unklarheit über den geplanten Bau von mindestens sechs neuen Kernreaktoren, insbesondere über die Finanzierung. Der französische Rechnungshof warnte jüngst eindringlich vor einer „Anhäufung von Risiken“. Nach einem Bericht der Zeitung „Les Echos“ kann EDF der Politik erst Ende dieses Jahres konkrete Angaben zu Kosten und Zeitplan machen.
Und der Martin zweifelt die Atomalternative ja auch an!
Und wir alle wissen es ja auch, Atomenergie ist insgesamt zu teuer!
