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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 10, 2026 12:53

fleischverkäufer hat geschrieben:Sondern? Wenn ich jemanden als Anfänger bezeichne, bin ich mit seiner Leistung nicht zufrieden.Für mich war das ein Terroranschlag, und sonst nichts anderes.

Und da freut sich jeder normal denkende Mensch und Bürger, wenn die Terroristen Anfänger sind und bleiben. :klug:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 10, 2026 12:55

Für mich sind die Terroristen, die die Energieinfrastruktur sabotieren, Menschenfeinde.

Es erinnert mich an den deutschen Herbst mit der RAF, die rücksichtlos Menschen ermordete. Die töteten einfach die Polizisten und Personenschützer mit, sind dann halt "Kollateralschäden".
Und auch jetzt durch den Anschlag in Berlin sind Personen in ihrer Gesundheit zu Schaden gekommen.

Wir kann man so rücksichtslos sein? Diese Leute und deren Sympathisanten gehören umgehend`aus dem Verkehr gezogen. Für diese Leute müßte man dringend wieder Zuchthaus einführen (in Österreich "schwerer Kerker").
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 10, 2026 15:56

Golem: " KI-Rechenzentren: Meta sichert sich bis zu 6,6 Gigawatt Atomstrom"

https://www.golem.de/news/ki-rechenzentren-meta-sichert-sich-bis-zu-6-6-gigawatt-atomstrom-2601-204035.html

Golem hat geschrieben:Das Unternehmen Meta Platforms (Facebook) hat sich über neue Energievereinbarungen Zugriff auf bis zu 6,6 Gigawatt (GW) Kernkraftleistung bis 2035 gesichert. Die Leistung stammt aus einer Kombination bestehender Atomkraftwerke und geplanter Neubauten in den USA und soll vor allem den stark wachsenden Strombedarf von KI-Rechenzentren decken.

Die Ankündigung zu seinen Energieplänen machte Meta am 9. Januar 2026 in einer ausführlichen Mitteilung
(öffnet im neuen Fenster). Konkret arbeitet Meta dafür mit Vistra, Terrapower und Oklo zusammen.
...

Mmmhhh, 6,6 GW sind fünf große Kernkraftwerksblöcke wie z.B. das deutsche abgeschaltete Isar II eines war.
Und alleine Meta sieht für sich diesen Energiebedarf.
Mit welcher Energiequelle könnten deutsche oder europäische KI-Rechenzentren laufen? Sonne und Wind ist zu unzuverlässig. Kohle wird auch abgeschaltet. Parallel dazu wächst der normale Energiehunger in Deutschland wegen Umstellung auf E-Mobilität, Wärmepumpen und Transformierung von Energieprozessen der Industrie hin zu Elektrizität.
Wirtschaftsministerin Reiche soll aber auch keine neuen Gas-Kraftwerke bauen, so der Wunsch der Grün-Gläubigen.

Und kommende Nacht soll es jetzt bei mir -15 Grad geben und tagsüber weiterhin -10 Grad. Da geht jede Luft-Wasser-Wärmepumpe gnadenlos in die Knie. Vorlauftemperatur von weit über 60 Grad wird die Heizung ausrechnen.
Letztes Wochenende telefonierte ich mit einer Kumpeline, die in einem Neubau lebt, der keine 20 Jahre alt ist und mit einer Luft-Wärmepumpe beheizt wird inkl. Fußbodenheizung und dadurch niedriger Vorlauftemperatur.
Sie erzählte, daß sie letztens bei -10 Grad ihren Ofen anschüren mußte, weil die Wärmepumpe es nicht packte, das Haus zu beheizen.
Tja, schöne neue Welt.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 10, 2026 16:25

Südheidjer hat geschrieben:
Sie erzählte, daß sie letztens bei -10 Grad ihren Ofen anschüren mußte, weil die Wärmepumpe es nicht packte, das Haus zu beheizen.
Tja, schöne neue Welt.


Was ist denn so verwerflich daran, die par Tage/ Wochen mir Dauerfrost auch mit einem Ofen zuzuheizen?
Wer klar denken kann, verlässt sich nicht auf die WP allein.
An dem Heizungsgesetzt von Habeck hat mich gestört, dass sowas, selbst mit regionalem Brennholz, die Nachhaltigkeit abgesprochen werden soll.
Dabei ist es selbst mit Braunkohlebriketts ökologischer in diesen eisigen Zeiten die Kohle dort zu verbrennen, wo die Wärme gebraucht wird, statt das Stromnetz mit Heizpatronen weiter zu belasten und dafür entsprechende Netz- und Kraftwerkskapazitäten ganzjährig vorzuhalten.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 10, 2026 16:59

langholzbauer hat geschrieben:Was ist denn so verwerflich daran, die par Tage/ Wochen mir Dauerfrost auch mit einem Ofen zuzuheizen?
Wer klar denken kann, verlässt sich nicht auf die WP allein.
An dem Heizungsgesetzt von Habeck hat mich gestört, dass sowas, selbst mit regionalem Brennholz, die Nachhaltigkeit abgesprochen werden soll.

Kumpeline und ihr Mann hatten ja nicht ohne Grund einen Holzofen im Wohnzimmer stehen. Die sind auch so wohlhabend, daß sie sich das Holz bei der Tankstelle kaufen könnten.
Aber was macht Oma Else im 3. Stock des Mehrfamilienhauses (Altbau), wenn die Temperaturen in den Keller gehen? Da wird's dann schattig.
Bei den Grün-Beseelten vermisse ich immer sehr das ganzheitliche Denken. Nur weil für bestimmte Bauten eine Wärmepumpe eine gute Lösung ist, heißt das nicht, daß eine Wärmepumpe für die Millionen an Bestandsbauten in Deutschland passt. Auch muß irgendwo der Strom für die Wärmepumpe herkommen und gerade im Winter, wenn PV-Erträge mau sind, braucht die WP den überwiegenden Strom im Jahr.
Ich vermisse auch etwas die Aufklärung über Hybrid-Systeme, also z.B. Öl- oder Gas-Heizung kombiniert mit kostengünstiger Luft-Wärmepumpe und PV. Ich als Laie beghaupte, das kann auch eine gute Lösung sein, um fossile Brennstoffe einzusparen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon T5060 » Sa Jan 10, 2026 17:38

Unsere Ölheizung habe ich auch auf Dauerlast ausgelegt und die Spitzenlast wird über Kaminöfen geliefert
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 10, 2026 17:47

@Südheidjer
So geht es mir und vielen anderen auch.
WP haben ihren berechtigt zunehmenden Anteil an der Wärmeversorgung.
Dieses Zwangsgesetzt war aber genauso überflüssig, wie das Verbrennerverbot bei den Autos.
Für Eigenheime mit vorhandenen Pufferboilern wurden sie schon von günstigen PV- Mudulen + Tauchsieder als Insellösung eingeholt.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Fassi » Sa Jan 10, 2026 18:03

Südheidjer hat geschrieben:Kumpeline und ihr Mann hatten ja nicht ohne Grund einen Holzofen im Wohnzimmer stehen. Die sind auch so wohlhabend, daß sie sich das Holz bei der Tankstelle kaufen könnten.
Aber was macht Oma Else im 3. Stock des Mehrfamilienhauses (Altbau), wenn die Temperaturen in den Keller gehen?


Da geht eigentlich der Heizstab der Wärmepumpe an, und das Ding heizt weiter. Klemmen halt nur viele ab, um Strom (und damit Heizkosten) zu sparen. Wenn der angeht, kannst, laut meinem Cousin, dem Zähler beim Drehen zu gucken. Aber ansonsten spricht ja auch so nichts gegen das Zuheizen, zumal es ja Kosten der Primärheizung spart. Unser Kachelofen brennt auch seit Weihnachten, weil ich sonst Ende Januar wieder den Tanker bestellen kann.

Südheidjer hat geschrieben:Ich vermisse auch etwas die Aufklärung über Hybrid-Systeme, also z.B. Öl- oder Gas-Heizung kombiniert mit kostengünstiger Luft-Wärmepumpe und PV. Ich als Laie beghaupte, das kann auch eine gute Lösung sein, um fossile Brennstoffe einzusparen.


Fossil als Hybrid aber nur bei Bestandsheizung. Wenn die eh neu muss, machen Pellets oder Hackschnitzel mehr Sinn. Ist mittlerweile auch keine größerer Aufwand mehr, aber zum einen geht mir keiner wegen umweltschädlichen Stoffen auf den Nerv bzw wegen hochflüchtigen Stoffen und Explosionsgefahr. Darf die Tochter von Freunden meiner Eltern machen. Die hat ne Gas-Wärmepumpe-Hybridlösung und darf nun im Vorgarten ne Trennmauer zwischen den unterirdischen Gastank und die Wärmepumpe bauen, weil ihr sonst keiner den Tank befüllt. Ausschalten der Wärmepumpe ist für keinen der Lieferanten eine Lösung. Und ich muss auch zusehen, dass ich unseren Heizungumbau bis spätestens Frühjahr 27 fertigstellen, sonst darf ich dem Tankprüfer wieder über 200€ für mal kurz gucken bezahlen. Bzw er findet wieder irgendeine Kleinigkeit, und kommt zweimal.

Und zum anderen wird es im schwerer die Ölheizungen zu reparieren. Man braucht schon nen Altmeister und Ersatzteile hat, zumindest in meinem Umfeld, auch keiner mehr auf Lager. Wo bei unserer jetzt die Düse verreckt ist, war die Hütte zwei Tage kalt, bis die neue da war. Wie weiter vorne schon gesagt, wird es bei uns auf Pellet fürs Heizen und Wärmepumpe fürs Wasser hinauslaufen.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Sa Jan 10, 2026 18:07

Das Verwerfliche an einer Zusatzheizung für paar Tage/Wochen sind die Kosten!
Und wenn ich so ein Öfchen auch nur einmal anheize, muss ich (zumindest in Ö.) dafür ganzjährig Schornrsteinfegerkosten (in Ö. die Rauchfangkehrergebühr) zusätzlich zahlen,
und alle paar Jahre die Gebühren für die "Feuerstättensichtprüfung", die Abgasmessung usw. Das kostet bald mehr, als der Brennstoff. Ganz zu schweigen von dem Invest umgelegt
auf die paar Stunden Betriebszeit!

Warum wohl ist der Strom inzwischen so teuer? Weil die (wegen den volatilen EE notwendigen) Zusatzkraftwerke unter o.g. Bedingungen laufen. :cry:

A. aus Ö.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 10, 2026 18:39

Fassi hat geschrieben:Fossil als Hybrid aber nur bei Bestandsheizung. Wenn die eh neu muss, machen Pellets oder Hackschnitzel mehr Sinn. Ist mittlerweile auch keine größerer Aufwand mehr, aber zum einen geht mir keiner wegen umweltschädlichen Stoffen auf den Nerv bzw wegen hochflüchtigen Stoffen und Explosionsgefahr.

Für Hackschnitzelheizung und auch Pellets benötigt man den entsprechenden Platz. Bei mir würde das vermutlich ein zusätzliches Gebäude erfordern, was wiederum vermutlich nicht genehmigt werden würde wegen Außenbereich. Bei Hackschnitzel fehlt mir zusätzlich die entsprechende Logistik wie Trecker mit Frontlader. Rechnerisch müßte ich mit 80 Kubikmeter Hackschnitzel kalkulieren. Das ist schon ein bischen was.
Und das alles für die vielleicht 20 Jahre, die ich noch habe bis ich den Arsch zukneife?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 10, 2026 18:49

Das mit den Kosten und etwas Dreck im Haus stimmt schon.
Einmal jährlich Fegen und Feuerstättenschau( Bescheid) alle par Jahre sind aber noch wirklich günstiger, als z.B. täglich eine Flasche Bier. :wink:
Abgasmessung für Einzelfeuerung fällt m.W.n. nur einmalig an, wenn der Ofen keine Befreiung oder aktuelle Typprüfung hat.
Im Gegensatz dazu ist ein Ofen mit angepasster Speichermasse auch ein Stück Lebensqualität und dessen Strahlungswärme bei gleicher Raumtemperatur deutlich angenehmer.
Das Thema Sicherheit brauchen wir nach Berlin nicht neu erwähnen.
@Heidjer
Die benötigten Pellets kommen dort unter, wo jetzt die Öltanks stehen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 10, 2026 19:00

langholzbauer hat geschrieben:Die benötigten Pellets kommen dort unter, wo jetzt die Öltanks stehen.

Ne, geht nicht, der Pelletbunker sollte schon in der Nähe der Heizung sein.
Ein Ofen im Wohnzimmer zum Zuheizen ist auch nicht machbar, weil der Weg zum Schornstein zu weit ist. Das hatte ich erst kürzlich mit dem Schornie durchgesprochen. Bliebe also nur Ofen in Schornsteinnähe und das hieße Holz durch die Wohnung schleppen.
Jünger werde ich nicht.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon RABE-Profi » Sa Jan 10, 2026 19:37

Hat nicht ein berühmter Märchenerzähler mal gesagt, wer wollte mit dem Heizungsgesetz nur schauen wie weit man bei den Leuten gehen kann?
War da nicht was?

Auf jeden Fall hat ideologische Verblödung schon immer zum Verderben geführt.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » Sa Jan 10, 2026 20:11

Südheidjer hat geschrieben:Letztes Wochenende telefonierte ich mit einer Kumpeline, die in einem Neubau lebt, der keine 20 Jahre alt ist und mit einer Luft-Wärmepumpe beheizt wird inkl. Fußbodenheizung und dadurch niedriger Vorlauftemperatur.
Sie erzählte, daß sie letztens bei -10 Grad ihren Ofen anschüren mußte, weil die Wärmepumpe es nicht packte, das Haus zu beheizen.
Tja, schöne neue Welt.

Dann korrigiere mal die Heizkurve oder aktiviere den Heizstab (ggf. gar nicht angeschlossen).
Die Dinger haben auch bei Minusgraden kein Problem mit hohen Vorlauftemperaturen (wird auch fürs Legionellenprogramm benötigt), nur werden die direktelektrisch per Heizstab erreicht. Stromverbrauch und damit die Kosten steigen dabei aber exorbitant.

Südheidjer hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:Die benötigten Pellets kommen dort unter, wo jetzt die Öltanks stehen.

Ne, geht nicht, der Pelletbunker sollte schon in der Nähe der Heizung sein.

Pellets-Ansaugungen müssten bis zu ~25m überbrücken können.
Kann ein einfacher Sack + Holzgestell verwendet werden.

Allerdings: Willst du wirklich Pellets?
Die unterliegen massiven Preisschwankungen und die kannst du nicht selbst produzieren. Lagervolumen sollte wenn dann dementsprechend groß sein, dass du nicht gerade für ~800€/t kaufen musst. Oder du kaufst dir einen Kombiofen wie einen ETA SH-Twin der auch mit 50cm Scheiten gefüttert werden kann. Aber egal was du machst: Mehrere Heizstäbe verbauen um in Kombination mit PV die Laufzeiten im Sommer sowie in den Übergangszeiten zu verringern.

Falke hat geschrieben:Und wenn ich so ein Öfchen auch nur einmal anheize, muss ich (zumindest in Ö.) dafür ganzjährig Schornrsteinfegerkosten (in Ö. die Rauchfangkehrergebühr) zusätzlich zahlen,

Der zusätzliche Kaminofen/Holzherd ist auch für Notfälle.
Zentralheizungen fallen aus diversen Gründen auch gerne mal aus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon AF85 » Sa Jan 10, 2026 21:22

Falke hat geschrieben:Das Verwerfliche an einer Zusatzheizung für paar Tage/Wochen sind die Kosten!
Und wenn ich so ein Öfchen auch nur einmal anheize, muss ich (zumindest in Ö.) dafür ganzjährig Schornrsteinfegerkosten (in Ö. die Rauchfangkehrergebühr) zusätzlich zahlen,
und alle paar Jahre die Gebühren für die "Feuerstättensichtprüfung", die Abgasmessung usw. Das kostet bald mehr, als der Brennstoff. Ganz zu schweigen von dem Invest umgelegt
auf die paar Stunden Betriebszeit!

Warum wohl ist der Strom inzwischen so teuer? Weil die (wegen den volatilen EE notwendigen) Zusatzkraftwerke unter o.g. Bedingungen laufen. :cry:

A. aus Ö.

Das haben aber unsere Energiewendefanatiker bis heute nicht kapiert, unser siebengscheiter Ingenieur und noch ein paar so Träumer hier, sind da das beste Beispiel dafür.
Dieser wahnsinnige Haufen hat diesem Land einen so großen Schaden zugefügt, der nicht mehr zu reparieren ist.
Jeder der in diesem Land irgendetwas macht, muss seine Qualifikation nachweisen, aber um in die Regierung zu kommen reicht es wenn man einmal unfallfrei Teller gespült hat oder einfach nur mit Unfähigkeit geglänzt hat. Es ist doch der Wahnsinn, solche Totalversager bestimmen über die Zukunft eines Landes. Aber diejenigen die diese Verräter Gewählt haben, sind nicht viel besser.
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