Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Di Jan 13, 2026 23:43

Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
Antwort erstellen
12534 Beiträge • Seite 835 von 836 • 1 ... 832, 833, 834, 835, 836
  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon beihei » So Jan 11, 2026 8:56

304 hat geschrieben:.....

Allerdings: Willst du wirklich Pellets?
Die unterliegen massiven Preisschwankungen und die kannst du nicht selbst produzieren. Lagervolumen sollte wenn dann dementsprechend groß sein, dass du nicht gerade für ~800€/t kaufen musst. Oder du kaufst dir einen Kombiofen wie einen ETA SH-Twin der auch mit 50cm Scheiten gefüttert werden kann. Aber egal was du machst: Mehrere Heizstäbe verbauen um in Kombination mit PV die Laufzeiten im Sommer sowie in den Übergangszeiten zu verringern.
.....


Aber Preisschwankungen bis du bei allen Energieträgern unterworfen. Strom , Gas Öl, selbst Brennholz wenn du es kaufen mußt , weil du selber keinen Wald hast und keine Geräte zum Brennholzmachen hast. Dann wäre ein Kombiofen eine gute Idee ... wenn das Alter nicht dagegen spricht ... wenn eh in ansehbarer Zeit das Brennholzmachen eingestellt werden muß, macht es wenig Sinn viel Geld für so eine Kombination auszugeben.
PV ist auch wieder so eine Sache . Strom durch PV steht genau dann nicht zur Verfügung wenn er am Nötigsten gebraucht wird. Ja, für die Übergangszeiten kann das funktionieren, dann darf aber auch keine anderen Begehrlichkeiten vorhanden sein , wie z. B. ein E- Auto.
Wahre Klasse ist, wenn du was zu sagen hast, aber dich enscheidest vor Dummschwätzern die Fresse zu halten. Ihr Spatzenhirn ist nicht dafür ausgelegt etwas zu kapieren.
Benutzeravatar
beihei
 
Beiträge: 3070
Registriert: Do Okt 27, 2011 16:09
Wohnort: Lummerland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Jan 11, 2026 9:35

Da legt unser Heidjer wieder so mittlerweile typisch deutsche Verhaltensmuster offen. :wink:
Wenn was modernes nicht funktioniert ist das gleich schlecht , und zu Alternativen fallen uns sofort genug Gründe ein, um uns nicht weiter damit beschäftigen zu müssen.
Dadurch kommen grüne Fanatiker, die selbst so leben, auf die Ideen, Umweltschutz und Pseudonachhaltigkeit gesetzlich zu verordnen.

Genau durch solche bequeme Verhaltensmuster lassen wir uns aktuell von der schlechtesten Politik , mindestens seit Gründung der BRD, regieren :roll:
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » So Jan 11, 2026 12:35

Falke hat geschrieben:Das Verwerfliche an einer Zusatzheizung für paar Tage/Wochen sind die Kosten!
Und wenn ich so ein Öfchen auch nur einmal anheize, muss ich (zumindest in Ö.) dafür ganzjährig Schornrsteinfegerkosten (in Ö. die Rauchfangkehrergebühr) zusätzlich zahlen,
und alle paar Jahre die Gebühren für die "Feuerstättensichtprüfung", die Abgasmessung usw. Das kostet bald mehr, als der Brennstoff. Ganz zu schweigen von dem Invest umgelegt
auf die paar Stunden Betriebszeit!

Warum wohl ist der Strom inzwischen so teuer? Weil die (wegen den volatilen EE notwendigen) Zusatzkraftwerke unter o.g. Bedingungen laufen. :cry:

A. aus Ö.


warum ist strom in deiner wahrnehmung teuer..? aktuell hier 20,9ct am tag und 13,9ct in der nacht - ich finde das schon ganz okay.. auch wenn ich selten welchen aus dem netz benötige..
weissnich
 
Beiträge: 3631
Registriert: Fr Jan 24, 2014 15:30
Wohnort: nordseeküste nds
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » So Jan 11, 2026 12:47

langholzbauer hat geschrieben:Da legt unser Heidjer wieder so mittlerweile typisch deutsche Verhaltensmuster offen. :wink:
Wenn was modernes nicht funktioniert ist das gleich schlecht , und zu Alternativen fallen uns sofort genug Gründe ein, um uns nicht weiter damit beschäftigen zu müssen.

Wie meinst du das denn, weil ich bin neuen Dingen schon aufgeschlossen, aber ich muß einen Mehrwert darin sehen bzw. mindestens eine Gleichwertigkeit zu einer älteren Technik.

Heute morgen um 8:00 Uhr war es unter -18 Grad. Ich kann mich daran erinnern, daß hier im LT. bzw. eventuell sogar in diesem Faden hier von Leuten geschrieben wurde, daß sowas ja so gut wie nie vorkommen würde.
Sicherlich, die -18 Grad sind auch in der kalten und armen Heide etwas außergwöhnlich, aber -15 Grad gibt's immer wieder mal.
Auch tagsüber soll es bei den aktuell -10/-11 Grad bleiben, in der kommenden Nacht auch noch.

Nachher werde ich den Heizölverbrauch kontrollieren. Ich rechne mit 60 Litern in den letzten 24 Stunden. Das sind umgerechnet 600 KWh, das sind 25 KW Heizleistung pro Stunde. Da ist sogar die Ölheizung fast am Limit.
Luft-Wärmepumpen ala Vaillant 125/6 bräuchte ich also 3 Exemplare mit aktuell COP irgendwas unter 1,5. Also 400 bis 500 KWh Stromverbrauch pro Tag. Das wären dann über 100-150 Euro täglich Stromkosten plus die Kosten von 40.000 Euro oder mehr für die Wärmepumpe bzw. die Wärmepumpen.

Ich hoffe auch, daß die Heizölleitung tief genug liegt, weil die Entfernung Tanklager bis Heizung sind mehr als 25 Meter.
Südheidjer
 
Beiträge: 13145
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Jan 11, 2026 12:55

@ Weisnich
Versuch es nochmal mit realistischen Zahlen!
Z.B. von hier: https://www.bdew.de/service/daten-und-g ... isanalyse/ *

Wer günstiger kauft drückt diese Statistik.
Und wer selbst überwiegend einspeist und nur selten bezieht, treibt die Netz- und Bereitstellungskosten nach oben.

Wann begreift auch ein Weisnix, dass Lehnchens Traum, vom Netz als Speicher , physikalisch technischer Schwachsinn ist? :roll:

* Der BDEW will Elektroenergie verkaufen und wird sicher seine Statistik nicht nach oben verfälschen!
Zuletzt geändert von Falke am So Jan 11, 2026 14:52, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Leerzeichen nach dem Link vor dem * eingefügt
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Jan 11, 2026 13:14

Nix für ungut Heidjer!
Das war nur eine Feststellung zu Deinen Bedenken gegenüber Pellets oder dem Holzofen.

Wo ein Wille ist, gibt's auch ein Gebüsch ähm einen machbaren Weg.
Ob der so bequem , wie bisher ist , steht auf einem anderen Blatt.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon MikeW » So Jan 11, 2026 14:06

@langholzbauer

In Sachen Heizung ist, wie in vielen Anderen Dingen, die fortschreitende Bequemlichkeit der Menschen ihr selbstgemachtes Problem.
- warmes Haus ohne Holz in die Hand zu nehmen
- Auto fahren ohne zu schalten
- Feld bestellen ohne selbst zu lenken
uvm
Warum sag ich das ? Nicht um irgendjemanden zu kritisieren ... jeder ist absolut frei in seinen Entscheidungen und für sich und sein Umfeld selbst verantwortlich.
Aber all diese (vermeintlich) modernen Errungenschaften" gehen immer mit neuen Abhängigkeiten einher.
Fällt dercStrom aus bleibt das Haus kalt weil die WP ohne viel Strom nicht läuft. Und den Bedarf hat wohl keiner im Hausspeicher. Überspitzt .... der Mongole macht bei selben Minusgraden ein Feuer in seiner Jurte und hat es warm .... dafür muß er aber Holz tragen.
Fällt der Strom aus fährt auch das E-Auto nur so lang bis der Akku leer ist und Akku laden geht ohne Strom nicht.

Die Gesellschaften entwickeln sich nicht nach vorn sondern tun viel um im Extremfall auf Mittelalterniveau zu fallen. Wir alle werden abhängiger, angreifbarer, verwundbarer in unserer Existenz.

Und nein, es gibt keinen der uns vor möglichen Extremereignissen beschützt ... keine Regierung, keine "Infrastrukturverwalter".
Regierungen kümmern sich aktuell um sich, ihren persönlichen Profit und um Interessen von Industrie und Kapital.
Infrastrukturbetreiber kümmern sich um ihren Profit.
Der normale Mensch hat noch nie interessiert, egal was sie früher oder heute erzählt haben. Er ist nur Erfüllungsgehilfe und Zahler.

Aber das wollen die meisten weder wissen noch verstehen ... es lebt sich aktuell ja gut in der "verantwortungsfreien Spaßgesellschafft"
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
MikeW
 
Beiträge: 3319
Registriert: Mo Mär 24, 2008 9:35
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 304 » So Jan 11, 2026 14:24

beihei hat geschrieben:Aber Preisschwankungen bis du bei allen Energieträgern unterworfen. Strom , Gas Öl, selbst Brennholz wenn du es kaufen mußt , weil du selber keinen Wald hast und keine Geräte zum Brennholzmachen hast....

Genau deswegen verlässt man sich ja nicht nur auf eine Lösung.
Ob jetzt Wärmepumpe, Pelletsheizung, Gasheizung, Ölheizung, Fernwärme oder Nachtspeicheröfen, die meisten auf dem Land haben doch trotzdem noch irgendwo einen Kaminofen / Kachelofen / Holzherd und etwas Scheitholz auf Vorrat um auf Preisspitzen und Störungen reagieren zu können.

Und daher auch Lagerhaltung um den Preisspitzen entkommen zu können. Und imho schneiden Holzpellets bei den Preisschwankungen besonders schlecht ab, die sind relativ lange und relativ hoch weil viele in der Stadt mit Holzpellets heizen aber keine Alternativen haben.

beihei hat geschrieben:PV ist auch wieder so eine Sache . Strom durch PV steht genau dann nicht zur Verfügung wenn er am Nötigsten gebraucht wird. Ja, für die Übergangszeiten kann das funktionieren, dann darf aber auch keine anderen Begehrlichkeiten vorhanden sein , wie z. B. ein E- Auto.

Im Großen und Ganzen: JA

Aber du kannst in den Übergangszeiten Warmwasser und Teile des Heizbedarfes decken und das relativ effizient. Bei einer Ölheizung oder bei einem Holzvergaser musst du erstmal hunderte Liter an Wasser erwärmen um auch nur einen einzigen Liter Warmwasser zu haben. Heizstäbe hast du hingegen mehrere im Puffer. Da wärmt der oberste dann nur gezielt die oberste Schicht auf, damit die Frischwasserstation funktioniert. Der mittlere und untere dient dann als Überschusssenke.

Und an den richtig kalten Tagen gibts idR (zumindestens hier) strahlenden Sonnenschein.
Tage mit -10°C und mehr und schneefreien Modulen (nur Reif) sind ertragsmäßig mit die besten Tage im Winter.
Problem sind eher die Tage mit über 0°C oder nur knapp unter 0°C, da ist dichter (Hoch-)Nebel angesagt und dementsprechend PV mehr oder weniger ein Totalausfall.

Südheidjer hat geschrieben:Ich hoffe auch, daß die Heizölleitung tief genug liegt, weil die Entfernung Tanklager bis Heizung sind mehr als 25 Meter.

Dann schließe das Haus per Fernwärmeleitung an.

Bei vielen Höfen ist hier die Hackschnitzelheizung gar nicht im Haus selbst.
304
 
Beiträge: 1174
Registriert: Do Okt 18, 2018 20:55
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » So Jan 11, 2026 14:25

langholzbauer hat geschrieben:Nix für ungut Heidjer!
Das war nur eine Feststellung zu Deinen Bedenken gegenüber Pellets oder dem Holzofen.

Wo ein Wille ist, gibt's auch ein Gebüsch ähm einen machbaren Weg.
Ob der so bequem , wie bisher ist , steht auf einem anderen Blatt.

Wenn ich 10 Jahre jünger wäre, dann sähe das anders aus.

Würde ich mir ein neues Haus bauen, dann vermutlich ein (Voll)Holzhaus mit WP mit Holzofen oder auch Pellets.

Aber die Realität ist nun mal eine andere. Und so sieht es nicht nur bei mir aus, sondern bei einigen Kumpels ähnlich.

Die Umstellung der Heizsysteme in den Bestandsimmobilien ist eine Sache von ein bis zwei Generation und nicht holtadiplolta von jetzt auf gleich.
Gute und günstige Technologien die praxisnah sind, setzen sich von alleine durch, ganz ohne Politik.
Wieviel Geld hätte der Otto-Normal-Verbraucher mehr in der Tasche, wenn man in der Vergangenheit PV und Windkraft zurückhaltender
gefördert hätte und Energie etwas geringer besteuert hätte? Das sind Tausende Euros.
Dieses Geld könnte der Otto-Normal-Verbraucher mit Eigenheim nun in eine PV-Anlage investieren, dich sich von alleine rechnet, ohne Förderung.

Die deutsche Energiewende war und ist auch teilweise eine Umverteilung des Geldes von unten nach oben. Also ein Abmelken der sozial Schwächeren zu Gunsten der Reichen. Deswegen sind für mich die Grünen asoziale Feinde des Gemeinwohls. Also genau das Gegenteil, wie sie sich selbst sehen und immer darstellen. Die Grünen mit ihren grünen Utopien haben ihren Beitrag dazu geleistet, daß vielen Mitbürgern die Lebenshaltungskosten davon laufen. Das Leben ist teuer geworden dank grüner Pseudo-Welten-Rettung.
Südheidjer
 
Beiträge: 13145
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » So Jan 11, 2026 14:34

304 hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:Ich hoffe auch, daß die Heizölleitung tief genug liegt, weil die Entfernung Tanklager bis Heizung sind mehr als 25 Meter.

Dann schließe das Haus per Fernwärmeleitung an.

Bei vielen Höfen ist hier die Hackschnitzelheizung gar nicht im Haus selbst.

Ich weiß, daß sowas technisch geht. Aber würdest du eine Hackschnitzel- oder Pellet-Heizung in ein denkmalgeschütztes Gebäude bauen, was ausschließlich aus Holz besteht, also keine Mauern oder irgendwas? Was sagt die Versicherung dazu? Mir wäre das zu heikel, daß da ein Rückbrand in den "Bunker" (vermutlich auf dem Dachboden) erfolgt und alles abfackelt.
Wie macht man das mit dem Schornstein? Erstens sieht es Scheisse aus und das Denkmalamt wird vermutlich auch Nein sagen. Die hatten schon Theater gemacht wegen der Warmwasser-Kollektoren auf dem auch denkmalgeschützten Wohngebäude.
Alles nicht so einfach.
Südheidjer
 
Beiträge: 13145
Registriert: Sa Nov 15, 2014 22:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 260er » So Jan 11, 2026 15:00

Mir geht bei dem Thema immer durch den Kopf, dass wir uns aktuell eher zurückentwickeln.
Die letzten Jahrzehnte haben die Haushalte ihren Strom zugekauft und geheizt wurde mit Gas ( Gasleitung), Heizöl ( Heizöltank) und das alles zu bezahlbaren Preisen und ohne große Ausfälle wie z.B. akutell in Berlin oder den Grundlastproblemen bei den erneuerbaren.
Das ganze hat wunderbar funktioniert. (never change a running system)

Jetzt soll am besten jeder eine PV Anlage, Stromspeicher und Wärmepumpe einbauen und ein E-Auto fahren um sich selbst mit Strom, Wärme und Mobilität zu versorgen.
Oft sind dafür bei Bestandsgebäuden Dämmung, neue Fenster oder andere Heizkörper nötig.
Die Kosten dafür um das gleiche Ergebnis wie vorher zu erzielen sind doch verrückt :shock:
Und dann hast trozt Speicher noch das Problem, das man ja während tagsüber die Sonne scheint mit dem E-Auto in der Arbeit ist, den eigenen Strom günstigst ins Netz abgibt und abends beim laden teuer bezahlen muss, weil keine Sonne mehr scheint.

Da wird die Bevölkerung wohl eher dazu gedrängt, das Ersparte auszugeben, um die eh schon schwächelnde Wirtschaft anzukurbeln.
260er
 
Beiträge: 86
Registriert: So Jun 01, 2025 20:38
Wohnort: Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Jan 11, 2026 15:20

Ich brauche mich GsD. noch nicht mit PV- Pflicht zu befassen.
Gibt es denn da Größenvorgaben und eine Verpflichtung zur Einspeisung daraus?
Ansonsten nutzt man den Strom für einen Hausspeicher und Brauchwasser und lässt die Anlage abregeln, wenn man nichts mehr braucht?
Die Probleme für die Netzbetreiber verschärfen sich trotzdem mit zunehmender PV, solange der Strombezug neben der Einspeisung nicht auch mit Hausspeichern geglättet und wieder halbwegs statistisch planbar wird.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » So Jan 11, 2026 15:26

So ist es wohl, 260er!

Ein gesättigter Zustand bringt kein Wachstum mehr. Also muss was neues her.
Und mit Parolen wie "Stillstand ist Rückstand", dem Gerede gegen die "Ewiggestrigen" und den nicht gänzlich abwegigen Prophezeiungen der Klimareligion wird der "kleine Mann" mürbe dafür gemacht ...

A.
Benutzeravatar
Falke
Moderator
 
Beiträge: 25933
Registriert: Mo Dez 15, 2008 20:15
Wohnort: SüdOst-Kärnten, AUSTRIA
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 260er » So Jan 11, 2026 15:49

Bitte nicht falschverstehen!
Ich bin auch für Umweltschutz und nachhaltiges Heizen/ Energieproduktion.
Dabei kann man aber auch mit einzelnen gezielten Maßnahmen wie z.B. Dämmung einen guten Erfolg erzielen, ohne dass das gesamt Ersparte drauf geht.

Bei einer Sanierung eines Bestandsgebäudes wie ich es oben beschrieben hatte gehen bei einem Haus mit durchsnittlicher Größe 100.000-150.000 € drauf.
Bei Menschen im Rentenalter/ kurz vor der Rente ist dieses Ersparte die private Altersvorsorge um dann in der freien Zeit auch etwas schönes unternehmen zu können.
Das Haus mussten die Leute vorher natürlich auch noch kaufen/ bauen und über lange Jahre abbezahlen.
Es kann doch nicht sein, dass man nur arbeitet um ein Haus zu haben, zu heizen und mit Strom zu versorgen.

Die Oma sitzt dann mit Ihrer neuen PV Anlage und Wärmepumpe da, kann sich aber den Seniorenausflug und das Essen auf Rädern nicht mehr leisten :shock:
260er
 
Beiträge: 86
Registriert: So Jun 01, 2025 20:38
Wohnort: Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » So Jan 11, 2026 16:17

Die Oma muss ja noch nicht zwingend sanieren, solange sie das Haus weiter bewohnt und die Heizung noch reparabel ist.
Aber ich gebe Dir Recht.
Die Sanierungspflicht nach(Ver)Kauf drückt die Preise für deren Immobilie soweit runter, dass man von einer kalten Enteignung ausgehen kann.
Wenn dieser Mist nicht zügig korrigiert wird, kommen dadurch auch höhere Sozialkosten auf die Gesellschaft zu, weil der niedrigere Erlös weniger lange für Heim-Betreuung reicht. :oops:

Ich habe letztens wieder eine tüchtige Polenfamilie kennengelernt, die hier so ein gepflegtes Rentneranwesen gekauft haben.
Eigentlich schönes Haus und gut bewohnbar.
Wenn da aber der Amtsschimmel mit dem GEG richtig hart lostrabt, werden die in die Insolvenz getrieben.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13036
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
12534 Beiträge • Seite 835 von 836 • 1 ... 832, 833, 834, 835, 836

Zurück zu Aktuelles und Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki