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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon T5060 » So Nov 28, 2021 1:28

Pass auf:

Wir haben demnächst mit Solarstrom gespeiste, abgas - und lärmfreie Autos, die automatisch von A nach B fahren,
dazu kommt eine Forcierung des Radverkehrs, die sich dann auch mal an Regeln halten müssten.

Eisenbahnverkehre machen im Personenfernverkehr, in Ballungsräumen und bei Ganzzuggüterverkehren wirklich Sinn.
Von dem ganzen Nebenstrecken-Blödsinn muss man sich mal verabschieden. Dafür sind die alten Trassen, die besten neuen Straßen und nicht als Radweg.
Bei Straßen ist die energiesparsamste und damit klimaschützenteste Variante, die gerade Linie von A nach B.
Parallel zur Straße laufen dann die Versorgungsleitungen. Damit entstehen dann Fern-, Regional- und Nahkorridore.

Könnte man gut mal geomathematisch, ein europäisches Optimalmodell der Verbindungen berechnen.
Jede neue Verkehrs - oder Leitungstrasse muss sich dann an diesem Modell orientieren.
Die Einflußnahme von Politik und Öffentlichkeit sollte auf NULL gesetzt werden.
Die Beschränkung hier läge alleine bei der wirtschaftlichen bautechnischen Umsetzung.
Wer mal draussen beobachtet, der merkt dass die Trassenführung der meisten Überlandstraßen noch aus den bautechnischen Möglichkeiten des Mittelalters herrührt.
Damals hat man einfach die Böschung angekratzt oder ist entlang des festen Rands einer Aue hergegangen.

Da muss jetzt mal langsam neu gedacht werden

Bahnhof ist eine Haltestelle mit Wartehäuschen und Fahrkartenautomat, mehr braucht es heute nicht mehr
und in Zeiten von Elektrobussen, braucht man Fernverkehrsstrecken nicht mit einem verblödeten ÖPNV verstopfen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » So Nov 28, 2021 1:37

Moin,

T5060 hat geschrieben:
Bei Straßen ist die energiesparsamste und damit klimaschützenteste Variante,
die gerade Linie von A nach B.



So haben es die Römer trassiert.

Das wird aus Unfallverhütungsgründen heute nicht mehr gemacht.

Fernstraßen werden in Deutschland mit Kreisbogenabschnitten und Klothoiden trassiert.


Olli
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » So Nov 28, 2021 1:44

Moin,

T5060 hat geschrieben:
Von dem ganzen Nebenstrecken-Blödsinn muss man sich mal verabschieden.
Dafür sind die alten Trassen, die besten neuen Straßen und nicht als Radweg.



Deswegen hat die DB seit den 70er Jahren viele Nebenstrecken stillgelegt.

Nein die Trassierungslemente von Eisenbahnlinien und Straßen sind andere.
Auf einer zuasphaltierten Eisenbahnlinie kann man keine Straße anlegen.
Eisenbahnlinien habe keine Klothoiden.
Die bestehen nur aus Kreisbogenabschnitten und Geraden.
Die Querneigung passt nicht.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » So Nov 28, 2021 1:50

Moin,

T5060 hat geschrieben:Pass auf:

Wir haben demnächst mit Solarstrom gespeiste, abgas - und lärmfreie Autos,
die automatisch von A nach B fahren,



Das wird so schnell nicht kommen.

Aus einem ganz einfachen juristischen Grund:
Wer ist im Falle eines Unfalls schuld ?
Wenn dann eine andere Person zu schaden kommt,
wird ein Strafverfahren eröffnet.
Gegen wen soll sich das richten ?

- Den Fahrzeughalter ?
- Die Insassen ?
- Den Softwareprogrammierer ?
- Den Hardwarlieferanten ?
- Den Konstrukteur des Autos ?
- Den Chef des Autoherstellers ?

Oder ist das Töten von Personen durch autonom fahrende Autos grundsätzlich straffrei ?

Das würde natürlich einen völlig neuen Markt für die Mafia eröffnen.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » So Nov 28, 2021 5:54

Neuland79 hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:Berufskollege ist seit Januar aus dem EEG raus. Irgendwas um 3 ct gibt es nun. Für ne größere Reparatur bleibt da nix.

Kann ich mir nicht vorstellen bei den aktuellen Preisen an der Strombörse.

Welche Laufzeit sein Vertrag hat, weiß ich nicht, auch nicht mit wem.

Mehr gäbe es, wen die Anlage durch den Abnehmer regelbar wäre.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » So Nov 28, 2021 10:05

meyenburg1975 hat geschrieben:Mehr gäbe es, wen die Anlage durch den Abnehmer regelbar wäre.

Es gibt Anlagen, wo der Direktvermarkter keinen Fernzugriff hat? :shock:
Bei Mini Solaranlagen könnte ich mir das noch vorstellen, aber bei Wind...
Da muss ich mich mal schlau machen.
Bei der Steuerbarkeit durch den Netzbetreiber gibt es Leistungsgrenzen, aber in der Direktvermarktung?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neuland79 » So Nov 28, 2021 10:25

Neo-LW hat geschrieben:Deutschland hat zwar vergeichsweise bescheidene Braunkohle Vorräte,
ist aber Weltmeister bei der Fördermenge.

das liest sich hier aber anders
https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-2008/
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Teddy Bär » So Nov 28, 2021 15:00

Bei einem hier im Dorf ist die Solaranlagen dieses Jahr auch aus der hohen Einspeisevergütung raus.
Er lässt die jetzt umbauen, also will das Warmwasser seiner Mietwohnungen jetzt damit zum Teil aufheizen, also mit so einem intelligenten Tauchsieder. Er erhofft sich dadurch viele Hackschnitzel zu sparen. Ich finde die Idee eigentlich sehr gut, muss mir das mal anschauen wenn es dann umgesetzt ist. Vom Aufwand und den Kosten sollte das doch sehr überschaubar sein.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » So Nov 28, 2021 17:02

Moin,

Neuland79 hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Deutschland hat zwar vergeichsweise bescheidene Braunkohle Vorräte,
ist aber Weltmeister bei der Fördermenge.

das liest sich hier aber anders
https://de.statista.com/statistik/daten ... seit-2008/


Voilà, die Mengenangaben:
.
Braunkohle_Menge_Förderung_a.jpg
Braunkohle_Menge_Förderung_a.jpg (66.61 KiB) 576-mal betrachtet



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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon T5060 » So Nov 28, 2021 17:09

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

T5060 hat geschrieben:
Bei Straßen ist die energiesparsamste und damit klimaschützenteste Variante,
die gerade Linie von A nach B.



So haben es die Römer trassiert.

Das wird aus Unfallverhütungsgründen heute nicht mehr gemacht.

Fernstraßen werden in Deutschland mit Kreisbogenabschnitten und Klothoiden trassiert.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » So Nov 28, 2021 17:16

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

Neuland79 hat geschrieben:Es scheint anders zu kommen als geplant. Aktuell wird wieder Gas als erstes eingesenkt und Braunkohle fährt Strich. Dabei wollte man für die CO2 Bilanz mehr Gas im Strommix haben. Warten wir also auf den zweiten Nordwind, damit die Gaskraftwerke wieder mitspielen können.


Das ist nicht gewünscht.

Derzeit soll 'auf Teufel komm raus' Braunkohle verheizt werden.
Möglichst so, daß 2038 die Tagebaue leer sind.
Das nennt man das grüne Paradoxon.
Wen man also den Endtermin kennt, und weiß wieviel Braunkohle man noch hat,
kann man sich ausrechnen, was man pro Jahr verfeuern muß, um am Ende auf Null anzukommen.

Deutschland hat zwar vergeichsweise bescheidene Braunkohle Vorräte,
ist aber Weltmeister bei der Fördermenge.


Olli

.


Wir haben auch, zumindest in den ostdeutschen Braunkohlerevieren, die effizientesten Fördermethoden. Mal davon ab, das viele der anderen Kohleländer lieber auf Steinkohle setzen, da in der Verbrennung deutlich effizienter als die Blumenerde.

Mein letzter Arbeitsplatz als Bergmann, ist allerdings inzwischen auch schon über 10Jahre her, man wird langsam alt^^ :

Bild
(Revier Nochten/Sachsen https://www.f60.de/ )
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » So Nov 28, 2021 17:24

Moin,

wir haben aber doch nur noch die "Blumenerde".

Die Restbestände Steinkohle in NRW und im Saarland werden aus Kostengründen im Boden bleiben.

Pfiffiger wäre es, auch die Braunkohle im Boden zu belassen,
damit die nächsten Generationen auch noch eigene Rohstoffe haben.
Anstelle dessen sollten wir Steinkohle aus Südafrika oder Australien verfeuern.
Die wird dort kostengünstig im Tagebau abgebaut.
Hier könnte man die 'auf Halde' legen, und bei Bedarf zu Strom verwandeln.


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » So Nov 28, 2021 17:30

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

wir haben aber doch nur noch die "Blumenerde".

Die Restbestände Steinkohle in NRW und im Saarland werden aus Kostengründen im Boden bleiben.

Pfiffiger wäre es, auch die Braunkohle im Boden zu belassen,
damit die nächsten Generationen auch noch eigene Rohstoffe haben.
Anstelle dessen sollten wir Steinkohle aus Südafrika oder Australien verfeuern.
Die wird dort kostengünstig im Tagebau abgebaut.
Hier könnte man die 'auf Halde' legen, und bei Bedarf zu Strom verwandeln.


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Das ist so nicht wahr, die Steinkohleflöze im Ruhrpott reichen noch mindestens die nächsten hundert jahre, wir bauen sie aus ökonomischen und ideologischen gründen nicht mehr ab, nicht weil die Gruben ausgekohlt waren.
Es ist auch letztlich eine Frage der Abhängigkeiten, udn damit der politischen Handlungsfähigkeit sich bei den Grundresourcen von anderen Mächten abhängig zu machen. Die DDR hat das am eigenen Leib erfahren, wie auch "Freunde" schnell Rohstoffe zu Waffen machen können und deswegen auf Braunkohle gesetzt. Steinkohle gab es in der DDR keine, die ostdeutschen Steinkohlevorkommen liegen in Oberschlesien/Polen.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » So Nov 28, 2021 17:41

Moin,

T5060 hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Moin,

T5060 hat geschrieben:
Bei Straßen ist die energiesparsamste und damit klimaschützenteste Variante,
die gerade Linie von A nach B.



So haben es die Römer trassiert.

Das wird aus Unfallverhütungsgründen heute nicht mehr gemacht.

Fernstraßen werden in Deutschland mit Kreisbogenabschnitten und Klothoiden trassiert.


Olli


Du bist und bleibst ein Festnetztelefonierer !


Telefonieren am Festnetz klappt in Deutschland am besten.
Die Verbindungen von Funktelefon zu Funktelefon gehen regelmäßig in die Brüche.
Das ist in Afrika und Haiti anders.
Dort hat man die Sendeenergie steil nach oben gedreht.
So kann man stabile Verbindungen aufrecht erhalten.

So, und nun zu den Straßentrassierungen.
Seit den 60er Jahren hat sich aus der Forschung über die Unfallzahlen ein umfangreiches
Regelwerk entwickelt, Fernstraßen zu trassieren.
So sind die Deutschen Straßen welche der sichersten der Welt.
Wer mal in den USA mit dem PKW gefahren ist, kann den Unterschied selbst erkennen.
Wir planen z.B. umfangreich 'Überholsichtweiten'.
In den USA steht anstelle dessen da nur ein Schild zur Geschwindigkeitsbegrenzung.
Wir trassieren auf 80% nass.
In anderen Ländern muss der Fahrer selbst herausfinden,
wie er einen Straßenabschnitt sicher passieren kann.
Wir können natürlich die Sicherheit zurückschrauben, und 'aus Klimaschutzgründen'
die Unfallzahlen nach oben drücken.
Aber ob das so gewollt ist ?


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » So Nov 28, 2021 17:46

Moin,

tyr hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Moin,

wir haben aber doch nur noch die "Blumenerde".

Die Restbestände Steinkohle in NRW und im Saarland werden aus Kostengründen im Boden bleiben.

Pfiffiger wäre es, auch die Braunkohle im Boden zu belassen,
damit die nächsten Generationen auch noch eigene Rohstoffe haben.
Anstelle dessen sollten wir Steinkohle aus Südafrika oder Australien verfeuern.
Die wird dort kostengünstig im Tagebau abgebaut.
Hier könnte man die 'auf Halde' legen, und bei Bedarf zu Strom verwandeln.


Olli


Das ist so nicht wahr, die Steinkohleflöze im Ruhrpott reichen noch mindestens die nächsten hundert jahre, wir bauen sie aus ökonomischen und ideologischen gründen nicht mehr ab, nicht weil die Gruben ausgekohlt waren.
Es ist auch letztlich eine Frage der Abhängigkeiten, udn damit der politischen Handlungsfähigkeit sich bei den Grundresourcen von anderen Mächten abhängig zu machen. Die DDR hat das am eigenen Leib erfahren, wie auch "Freunde" schnell Rohstoffe zu Waffen machen können und deswegen auf Braunkohle gesetzt. Steinkohle gab es in der DDR keine, die ostdeutschen Steinkohlevorkommen liegen in Oberschlesien/Polen.


Wieso ist das 'nicht wahr', was ich geschrieben habe ?

Wir haben doch beide das gleiche geschrieben.

Die Steinkohlenförderung in Deutschland war in den letzten 20 Jahren seines Betriebes
hoch defizitär.
Mit anderen Worten: Aus Gründen der Ökonomie hätte man die Förderung schon
20 Jahre ehr einstellen müssen.
Es wäre für Deutschland billiger gewesen, alle Steinkohlen-Mitarbeiter zu 100 % zu bezahlen,
und sie nach Hause zu schicken, um die Kohle aus Australien zu importieren.
Aus ideologischen Gründen hat man die Förderung weiter geführt.


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