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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Sa Nov 27, 2021 17:53

Moin,

Zement hat geschrieben:
Ausbau der Güterverkehr auf den Schienen,



Wir haben keine Gleise dafür.

Die Anlieger von Bahnstrecken sind gegen den Ausbau, und gründen Bürgerinitiativen,
um Bau und Ausbau zu verhindern.

Wir haben keine Loks,
wir haben keine Triebfahrzeugführer,
wir haben keine Waggons für zusätzlichen Güterverkehr,
wir haben keine Cargo-Bahnhöfe in der Fläche,
wir haben keine Elektriker, um auf ETCS umzustellen.

Und nu ?


Olli
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Sa Nov 27, 2021 17:56

Moin,

langholzbauer hat geschrieben:
Mach beim Fleischkonsum aus der Reduzierung eine Regionalisierung von Verbrauch
und Erzeugung ...



Wir kaufen auch nur noch aus der Region Europa.

Ausser bei Kokosnüssen.
Da kaufen wir ín der Region Frankfurt.
(Wegen der Luftfracht.)


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Trecker-fahrer » Sa Nov 27, 2021 17:59

Neo-LW hat geschrieben:Moin,
Zement hat geschrieben: Ausbau der Güterverkehr auf den Schienen,

Wir haben keine Gleise dafür.
Die Anlieger von Bahnstrecken sind gegen den Ausbau, und gründen Bürgerinitiativen,
um Bau und Ausbau zu verhindern.
Wir haben keine Loks,
wir haben keine Triebfahrzeugführer,
wir haben keine Waggons für zusätzlichen Güterverkehr,
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Nov 27, 2021 18:14

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

Zement hat geschrieben:
Ausbau der Güterverkehr auf den Schienen,



Wir haben keine Gleise dafür.

Die Anlieger von Bahnstrecken sind gegen den Ausbau, und gründen Bürgerinitiativen,
um Bau und Ausbau zu verhindern.

Wir haben keine Loks,
wir haben keine Triebfahrzeugführer,
wir haben keine Waggons für zusätzlichen Güterverkehr,
wir haben keine Cargo-Bahnhöfe in der Fläche,
wir haben keine Elektriker, um auf ETCS umzustellen.

Und nu ?

Olli

Olli, bei mir in der Gegend regen sich gerade einige Mitbürger darüber auf, daß die Züge pfeifen/hupen. Die scheinen sich nicht bewußt zu sein, daß ein Zug nunmal an jedem (unbeschrankten) Übergang hupen muß. Da wird dann bei Facebook gepostet, ob wer wüsste, was für Züge das wären. Ich vermute mal vorn eine Lokomotive und dahinter Waggons. Was du da zu lesen kriegst, ist grandios: "Meine Hunde drehen bei dem Hupen immer durch". Ich glaub' hier gibt's in den Dörfern inzwischen ein irrsinnge Potential an Hunden, die man mal schussfest machen müßte. 4-Wochenenden-Kurs 2000,- Euro pro Hund.

Kumpel, der ETCS macht ist ausgebucht, bis er in Rente geht und auch dann wird man ihm attraktive Angebote machen, die Strecken zu ertüchtigen. Völliger Mangel.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Sa Nov 27, 2021 18:27

Neo-LW hat geschrieben:Moin,

Zement hat geschrieben:
Ausbau der Güterverkehr auf den Schienen,



Wir haben keine Gleise dafür.

Die Anlieger von Bahnstrecken sind gegen den Ausbau, und gründen Bürgerinitiativen,
um Bau und Ausbau zu verhindern.

Wir haben keine Loks,
wir haben keine Triebfahrzeugführer,
wir haben keine Waggons für zusätzlichen Güterverkehr,
wir haben keine Cargo-Bahnhöfe in der Fläche,
wir haben keine Elektriker, um auf ETCS umzustellen.

Und nu ?


Olli

Wir haben/hatten die ganze Infrastruktur.
Im Osten länger, als im Westen bis vor 30/40 Jahren schon!
Mit der modernen Umschlagtechnik wie Wechselbrücken und Containern und den dazu passenden Staplern wäre es auf der Schiene genau so zuverlässig, wie auf der Straße.
Allein der Wille bzw. die Unabhängigkeit von der Lobby der " Lagerhaltung auf der Straße" spricht dagegen.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Sa Nov 27, 2021 19:14

Wenn es auf die Schiene mehr transportiert werden soll, dann sollte es auch schneller werden auf der Schiene. Da fängt es mit dem Koppeln an, es wird Zeit das es auf automatische ankoppeln umgerüstet wird.
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Sa Nov 27, 2021 19:48

langholzbauer hat geschrieben:.......
Aber es wird ja auch viel lieber großflächig PV auf landw. Flächen geplant und voran getrieben, als erst mal sämtliche Parkplätze mit PV zu Überdachen. :roll:



ein punkt bei dem ich dir absolut recht geben muss.. total bekloppt wir stellen unser auto in den regen oder in die pralle sonne beim einkaufen - da könnt doch gut ein dach mit pv modulen drüber sein.. und auch dsie dächer der supermärkte könnten volliegen.. (sofern es nicht die auf kante genähten hallen von vor 10jahren sind bei denen ein vogelschwarm die statik gefährdet..)

gut agraflächen vollzustellen wird die gleichen probleme bringen wie bei biogas.. landwirte können sich die pachten nicht mehr leisten.. strom bringt mehr geld als nahrung.. das kann nicht der richtige weg sein.. bei schlechten flächen seh ichs durchaus anders aber man darf und sollte nicht alles sinnlos zupflastern und die dächer werden die höchste aktzeptanz haben - die gibt es sowieso und jeder kann mitmachen..

hab heut mal ein vid über ne studie gedreht wie man da eventuell wieder nen zahn zulegen könnte.. kommt morgen in meinem yt kanal*lacht
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Isarland » Sa Nov 27, 2021 19:59

Zement hat geschrieben:Wenn es auf die Schiene mehr transportiert werden soll, dann sollte es auch schneller werden auf der Schiene. Da fängt es mit dem Koppeln an, es wird Zeit das es auf automatische ankoppeln umgerüstet wird.

Lass dich doch als Waggonkuppler einstellen. :lol: :lol:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Fassi » Sa Nov 27, 2021 20:16

Gibt's doch schon lange, mal nach Scharfenbergkupplung oder auch Schaku googeln. Bei Triebzügen Standard. Ist aber auch störanfälliger und wartungsintensiver.

ETCS ist definitiv kein Hinderungsgrund. Ist zwar bequemer, aber keineswegs nötig im Güterverkehr. Signalgeführt geht auch bis 160km/h, und muss als Rückfallebene eh erhalten bleiben. Und wenn ich dann noch überlege, wie oft schon die Leidis ausfällt oder fehlerhaft arbeitet, dann bin ich mir nicht sicher, ob ETCS wirklich Vorteile im Güterverkehr bringt.

Das Problem ist wirklich schlicht und ergreifend die Infrastruktur und deren Unterhaltung. Betrieb und Netz gehören bei der DB ganz dringend getrennt. Letzteres ist auch definitiv reformbedürftig und in den letzten Jahrzehnten sehr stiefmütterlich behandelt.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Sa Nov 27, 2021 20:28

Tinyburli hat geschrieben:Da wäre ich sicher auch dafür, wenn das mit dem Efuel und der chilenischen Pampa so einfach ginge, wie es sich hier bei Dir, Vario-TA so liest.

Nur warum wird das schon längst nicht so gemacht? Ich habe halt die Befürchtung, die Wirkungsgrade sind verhältnismäßig sehr schlecht, und insgesamt wird das sehr sehr teuer kommen.

Es wird nicht schon längst gemacht, weil es nicht subventioniert wird. Sogar im Gegenteil, es wird massiv besteuert. Neben der sehr hohen Energiesteuer kommt jetzt auch noch die CO2-Abgabe dazu (weil dabei erneuerbare Kraftstoffe nicht berücksichtigt werden).

Was ebenfalls hinzukommt: erneuerbarer Strom ist tatsächlich relativ billig. Aber eben nur, wenn er nicht gespeichert werden muss. Genau das wäre aber notwendig, wenn man tatsächlich eine erneuerbare Energieversorgung haben will. Sobald Speicher hinzukommen, wird Strom unfassbar teuer. E-fuels haben dieses Problem ganz einfach nicht. Während erneuerbarer Strom also mit zunehmendem EE-Stromanteil immer teurer wird (teure Speicherung und sinkende Auslastung der Erzeuger), werden E-fuels mit der Skalierung der Produktion und durch technische Fortschritt sogar günstiger.
Die Zukunftsaussichten sind für E-fuels deshalb erheblich besser.

Versteh mich nicht falsch, der Ausbau von Windkraft und PV in Deutschland muss weiter vorangetrieben werden. Noch sind wir bei weitem nicht so weit, dass große Speicherkapazitäten notwendig sind.
Es wäre aber fatal, wenn wir jetzt alles mögliche elektrifizieren und dann in 20-30 Jahren einen gigantischen Stromverbrauch haben und plötzlich feststellen, dass wir nicht über 70-80% erneuerbaren Anteil kommen, ohne dass die Kosten explodieren.
Viel besser wäre es doch, wenn man den Stromverbrauch und damit die zukünftig nötige Speicherkapazität und damit die Kosten so weit wie möglich senkt und dafür schon jetzt eine Energieversorgung aufbaut, bei der Speicher überhaupt kein Problem sind, sodass es eben nicht zu dieser Kostenexplosion wie im stark elektrifizieren Szenario kommt.

Weissnich scheint es zu reichen, 80% der Energie erneuerbar zu haben. Kann er ja gerne so sehen. Ich halte das für sehr kurzsichtig. Wir müssen zwangsläufig komplett raus aus der fossilen Energieversorgung. Und das geht nur dann zu verträglichen Kosten, wenn wir nicht gigantische Saisonspeicher für Strom brauchen.

Abgesehen davon:
Bereits heute werden in Deutschland sehr kontroverse Diskussionen über die Standorte von WKA geführt. Ich glaube nicht, dass wir in 30 Jahren fünf Mal so viele Windräder in Deutschland haben wie jetzt. Nicht mal annähernd. Ewig lange rechtliche, politische und umweltbezogene Diskussionen stehen dem Ausbau im Weg. All das ließe sich umgehen, wenn man die Anlagen nicht mitten im dicht besiedelten und artenreichen Europa aufstellen würde, sondern eben irgendwo in der Pampa, wo sie niemanden stören. Da kann man auch locker 5 mal so viele Anlagen aufstellen. Die Genehmigung riesiger Parks mit hunderten WKA ist im Nirgendwo viel einfacher als in Deutschland, wo der Standort jeder Anlage penibelst geprüft wird und größere Windparks sowieso kaum möglich sind. Die Zuwegung ist in Deutschland rechtlich oft eine Katastrophe, in der Pampa kein Problem. Die Transportkosten für große Windradteile sind in Deutschland enorm. In der chilenischen Wüste wirft man sich das Zeug auf den LKW und ab geht's. Planung, Genehmigung, Logistik usw... Alles ist in Deutschland teuer und kompliziert und jeder hat irgendwas einzuwenden. In Chile ist das alles viel einfacher.
Und auch bei PV wäre es deutlich billiger, die Paneele einfach nur aufzuständern statt sie aufwändig in Kleinarbeit auf irgendwelche (womöglich auch noch schlecht ausgerichtete) Dächer zu basteln. Zumal Deutschland sowieso nicht gerade zu den sonnenreichsten Gegenden des Planeten gehört.

In Gunstregionen lässt sich also aus verschiedensten Gründen vielfach schneller und sehr billig eine enorme Menge erneuerbaren Stroms erzeugen. Mittels PtL ist die Energie dann auch sehr gut transportabel und speicherbar. Nur in Gunstregionen ist es vielleicht irgendwann möglich, die Kosten fossiler Energien mit erneuerbarer Energie zu unterbieten. Und das ist das höchstmögliche Ziel. Sobald erneuerbare Energie billiger ist als fossile Energie, wird die Energiewende global ein enormes Tempo annehmen. Darauf hinzuarbeiten, sehe ich als extrem wichtig an.
Denn selbst wenn Deutschland es wider erwarten schaffen sollte, mit Elektrifizierung und allem dazugehörigen Klimbim die Energiewende zu meistern: das ist global nur ein Fliegendreck.
Wenn wir es allerdings schaffen, dass erneuerbare Energie billiger wird als fossile, hätte das einen gigantischen globalen Effekt, bei dem Deutschland nicht draufzahlt, sondern sogar stark profitieren kann.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Sa Nov 27, 2021 20:34

Wo liegt aktuell der Erzeugerpreis für PV und Windstrom in Gunstregionen ?

2 Cent ?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Nov 27, 2021 20:43

Südheidjer hat geschrieben:Wo liegt aktuell der Erzeugerpreis für PV und Windstrom in Gunstregionen ?

2 Cent ?

Berufskollege ist seit Januar aus dem EEG raus. Irgendwas um 3 ct gibt es nun. Für ne größere Reparatur bleibt da nix.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Kormoran2 » Sa Nov 27, 2021 20:45

Glückwunsch, Vario. Das ist jetzt dein erstes Post, was ich mir von Anfang bis Ende durchgelesen habe. Endlich mal ohne tausend nervende Zitate. :lol:
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Neo-LW » Sa Nov 27, 2021 21:07

Moin,

langholzbauer hat geschrieben:
Neo-LW hat geschrieben:Moin,

Zement hat geschrieben:
Ausbau der Güterverkehr auf den Schienen,



Wir haben keine Gleise dafür.

Die Anlieger von Bahnstrecken sind gegen den Ausbau, und gründen Bürgerinitiativen,
um Bau und Ausbau zu verhindern.

Wir haben keine Loks,
wir haben keine Triebfahrzeugführer,
wir haben keine Waggons für zusätzlichen Güterverkehr,
wir haben keine Cargo-Bahnhöfe in der Fläche,
wir haben keine Elektriker, um auf ETCS umzustellen.

Und nu ?


Olli

Wir haben/hatten die ganze Infrastruktur.
Im Osten länger, als im Westen bis vor 30/40 Jahren schon!
Mit der modernen Umschlagtechnik wie Wechselbrücken und Containern und den dazu passenden Staplern wäre es auf der Schiene genau so zuverlässig, wie auf der Straße.



Die Gleisanlagen von vor 40 Jahren sind längst verrottet,
die Signaltechnik abgängig.
Die Deutschen Steuerzahler wollten die Instandhaltung nicht bezahlen.
Das Geld wurde in den Sozialhaushalt umgebucht, z.B. um Asylanten zu belustigen.

Die Schienen in Querschnitt R65 sind abweichend von dem in Deutschland verlegten UIC 60.
Weichen für dieses Schienenprofil werden schon seit Jahren nicht mehr gefertigt.

Das o.g. Personal gibt es nicht.
Die zusätzlichen Waggons gibt es auch nicht.
Also müsste jemand das Pesonal ausbilden, und die Waggons bestellen und bezahlen.
Die zusätzlichen Cargo-Bahnhöfe müsste jemand bauen und bezahlen.
Wer macht das ?


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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Zement » Sa Nov 27, 2021 21:11

Güterzüge ankoppeln bei den Güterwagen ist immer noch wie zu Kaiserzeit, das dauert heutzutage viel zu lange.
Eine Stunde bis alle zusammen gekoppelt sind, oder länger.
Beim ICE geht das auch andere mit der Scharfenbergkupplung.


Vario_TA hat geschrieben:Die Zukunftsaussichten sind für E-fuels deshalb erheblich besser

Nur, wenn die kein CO2 ausstoßen und nur dann!

Was auch unbedingt sein muss: Die Primärenergieverbrauch muss deutlich sinken.
Olli der Astroturfing
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