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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langholzbauer » Fr Sep 30, 2022 13:13

Prof.Vario wieder... :roll:
Prinzipiell hat er meistens Recht.
Aber seine Darlegungen sind gnau so schwer verständlich , wie im Fendt- Faden.

Biogas, Windkraft und PV haben, genau wie Pflanzenölkraftstoffe noch reichlich Potenzial in D. .
Aber dazu braucht es einer guten Kombination dieser Energiequellen, welche schon làngst technisch möglich ist, aber bisher durch die Lobbyarbeit der Energiekonzerne unterdrückt wurde!
Als die RME - Herstellung endlich für Rapsanbauer im Verbund wirtschaftlich war, wurde sie politisch abgewürgt, wie die Biogasbranche durch das EEG...
Beim Biodiesel war ja Palmöl aus Übersee und beim Biogas das russische Erdgas billiger!
Flächen für PV sind in D. mit allen Verkehrsflächen ausreichend vorhanden und sollten lange vor natürlichen Agrarflächen genutzt werden, damit der Strom endlich wieder dort erzeugt wird, wo er genutzt wird.
Biogas kann als Regellast eine sehr große Rolle spielen.
Dazu braucht es aber auch vernünftige Regelungen im Baurecht dazu .
Es gibt genug praxistaugliche Forschungs- und Pilotprojekte, aus gespeichertem Biogas, durch die Nutzung von Netzüberschüssen zur Aufbereitung ,Erdgasqualitäten zu erzeugen, welche als Energiespeicher selbst nach Verflüssigung für den Straßenverkehr deutlich günstiger sind, als direkte Verstromung und aktuelle Akkutechnolgie.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Smavaron » Fr Sep 30, 2022 18:00

Natürlich muss der PV Halter dafür zahlen. Wenn PV so lukrativ ist wie alle sagen, braucht es keine Subventionen geschweigedenn Einspeisepriorität.

Dass der Markt die Einspeisepriorität hervorbringt ist lachhaft. Die Einspeisepriorität ist staatlicher Zwang. Überall dort, wo der Staat etwas erzwingt, ist es immer die teure ineffiziente Lösung. Wäre das so dolle und günstig würden es alle sowieso machen ohne Subvention und Einspeisepriorität. Dann hätte nur kein privater ne PV, komisch wobei das doch so günstig ist. Verstehe auch die dummen Unternehmen nicht, wieso die nicht auf absurd günstige grüne Energie gehen.

Wirres Zeug? Wo sparen wir CO2 ein? Der Strom ist über den Zertifikatehandel in der EU geregelt und international wüsste ich nicht wo die Einsparung bestehen sollte, wenn der Verzicht von D nicht zur Senkung der Fördermengen Führt. Wo ist denn das Öl in den Tanks, die wir versiegeln damit kein co2 emittiert wird?

Das einzige, wo wir einen Impact hätten, ist Kohle. Und da hauen wir raus was geht. Absolut absurd.

Dir dunkelflauten sind problematisch, weil dann zu wenig Energie bereit steht. Die spitzen, weil wir sie zu negativpreisen verschrotten müssen. Wenn die Speicherlösung so effizient wäre, wäre sie doch schon lange flächendeckend eingesetzt. Die Wirtschaft sucht immer die günstigste Lösung.

Und wir sind gerade bei 7,5% mit Wind und Sonne, das Problem wird also riesig werden. Völlig absurd entgegen der führenden Wissenschaftler in dem Bereich zu behaupten, das wäre alles total easy machbar.

es planen nur acht Länder neue AKW? Bitte einmal beim Ifo Institut vorbei schauen, selbst mir fallen auf Anhieb 15 ein die bauen und 30 die welche in Planung haben.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Sep 30, 2022 19:18

Todde hat geschrieben:Ja, in anderen Ländern arbeitet man daran auch global gesehen, nur in Deutschland ist das mit der Energiewende nicht realisierbar.

Und wieso sollte es ausgerechnet in Deutschland nicht funktionieren?

Todde hat geschrieben:Dazu braucht man dann aber Übermengen an Strom.

Ja... und?
Dass Windkraft und PV massiv ausgebaut werden soll, hast du mitbekommen, oder?
Insbesondere offshore, wo noch unglaublich viel WKA-Leistung installiert werden kann, ohne dass es irgendwen stört und wo es sowieso unmöglich ist, den gesamten Strom bis weit ins Landesinnere zu transportieren, drängt sich die Installation riesiger Elektrolyseure geradezu auf.
Und wenn mal einige Kurzzeitspeicher installiert sind, kommen auch mit PV viele Stunden mit ordentlichen Überschüssen zusammen, für die sich dann Elektrolyseure rechnen.
Da ja mindestens mittelfristig definitiv kein günstiges Erdgas aus Russland mehr kommt, wird Wasserstoff aus Deutschland wesentlich attraktiver. Der CO2-Preis wird auch weiter steigen. Also eigentlich günstige Bedingungen für Wasserstoff aus erneuerbarem Strom. Noch fehlen dafür natürlich die Kapazitäten bei Windkraft und PV, aber die bekommen gerade viel Rückenwind. Ich bin jedenfalls gespannt, wie es in zehn oder fünfzehn Jahren aussieht.
Wenn bis dahin natürlich wie dummerweise vorgesehen zig Millionen batterieelektrische PKW und LKW sowie Wärmepumpen am Netz hängen, das Biogasproblem nicht gelöst wird und die Vergütung erneuerbaren Stroms nicht sehr grundlegend überarbeitet wird, kann daraus natürlich nichts werden. Sollte es so kommen, kann sich jeder glücklich schätzen, der in einem Eigenheim mit weitgehend autarker Energieversorgung lebt. Für alle anderen wird es dann nämlich richtig teuer, wenn sie die vermurkste Energiewende bezahlen müssen.
Ich will nicht behaupten, dass ich die Patentlösung für die gesamte Energieversorgung kenne, das wäre vermessen. Aber so langsam muss die Politik in Sachen erneuerbare Energie mal aus dem Modus "Anschubfinanzierung" herauskommen. Die Herausforderung sind nicht länger die Bereitstellungskosten, sondern mehr und mehr die Systemintegration. Und die wird mit einigen Maßnahmen torpediert statt unterstützt.
Leider setzen sich die meisten Klimaaktivisten und co auch mehr mit den potentiellen Folgen des Klimawandels auseinander als mit Lösungen für geringere Nettoemissionen. Viele erkennen die Herausforderungen der Energiewende überhaupt nicht und schaffen es leider auch nicht, aus den Herausforderungen herauszulesen, was denn geeignete Maßnahmen wären, um sie möglichst schnell und kostengünstig zu überwinden. Diese Oberflächlichkeit sowohl seitens der Aktivisten als auch seitens der Politik geht mir auf den Keks und ist glaube ich auch einer der Gründe für oft geäußerte Kritik an der Energiewende als Ganzes.
Oft ist die geäußerte Kritik ja teilweise gerechtfertigt, andererseits ließen sich die Kritikpunkte meist mit minimalem Aufwand aus der Welt schaffen. Das wiederum scheinen aber weder einige der Befürworter der Energiewende noch deren Gegner überhaupt zu wollen. Viele Klimaaktivisten stehen ihren eigenen Zielen im Weg, indem sie zum Beispiel Dinge pauschal verteufeln, die ihnen eigentlich bei der Erreichung Ihrer Ziele helfen könnten. Sei es der Verbrennungsmotor oder PtX oder was weiß ich was sonst noch alles super böse ist. Allein die Tatsache, dass Klimaaktivisten beim Wort Technologieoffenheit auf die Barrikaden gehen, will mir nicht in den Kopf.

Smavaron hat geschrieben:
Dass der Markt die Einspeisepriorität hervorbringt ist lachhaft.

Nennt sich merit order und ist die absolute Grundlage zur Preisfindung am Strommarkt. Wenn du das nicht verstehst, kann ich mir wohl jede weitere Erklärung sparen :regen:

Smavaron hat geschrieben: Wäre das so dolle und günstig würden es alle sowieso machen ohne Subvention und Einspeisepriorität. Dann hätte nur kein privater ne PV, komisch wobei das doch so günstig ist. Verstehe auch die dummen Unternehmen nicht, wieso die nicht auf absurd günstige grüne Energie gehen.

In welchem Jahr lebst du? 2005? :lol:
Mach mal die Augen auf!

Smavaron hat geschrieben:Wirres Zeug? Wo sparen wir CO2 ein? Der Strom ist über den Zertifikatehandel in der EU geregelt und international wüsste ich nicht wo die Einsparung bestehen sollte, wenn der Verzicht von D nicht zur Senkung der Fördermengen Führt.

Also erstens ist der Emissionshandel nicht gottgegeben. Zweitens ist nur ein Bruchteil der gesamten Emissionen überhaupt vom EU-Emissionshandel erfasst (EU-weit nur rund 35%) und drittens haben auch Bereiche, die nicht dem Emissionshandel unterliegen, in den letzten Jahren und Jahrzehnten erhebliche Einsparungen erzielt.
Also was du da schreibst ist von vorne bis hinten völliger Quatsch.

Smavaron hat geschrieben:Das einzige, wo wir einen Impact hätten, ist Kohle. Und da hauen wir raus was geht. Absolut absurd.

Mir fällt spontan keine relevante Anwendung von Kohle in Deutschland ein, die nicht dem Emissionshandel unterliegt, von dem du ja zu denken scheinst, dass durch ihn nichts eingespart wird :|

Smavaron hat geschrieben:Dir dunkelflauten sind problematisch, weil dann zu wenig Energie bereit steht. Die spitzen, weil wir sie zu negativpreisen verschrotten müssen. Wenn die Speicherlösung so effizient wäre, wäre sie doch schon lange flächendeckend eingesetzt. Die Wirtschaft sucht immer die günstigste Lösung.

Es gab noch nie eine nennenswerte Grünstromspitze. Also wofür sollten bereits nennenswerte Speicher existieren?

Smavaron hat geschrieben:Und wir sind gerade bei 7,5% mit Wind und Sonne, das Problem wird also riesig werden. Völlig absurd entgegen der führenden Wissenschaftler in dem Bereich zu behaupten, das wäre alles total easy machbar.

Na dann zeig mir doch mal einen führenden Wissenschaftler in dem Bereich, der irgendeine deiner Ansichten teilt. Ich in gespannt.

Smavaron hat geschrieben:es planen nur acht Länder neue AKW? Bitte einmal beim Ifo Institut vorbei schauen, selbst mir fallen auf Anhieb 15 ein die bauen und 30 die welche in Planung haben.

Na dann schieß los :lol:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Smavaron » Fr Sep 30, 2022 19:49

Die Merit Order hat rein gar nichts mit der Einspeisepriorität von PV-Anlagen zutun. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Meine private PV-Anlage speist immer ein wenn die Sonne auch nur minimal scheint, völlig egal ob der Strom gebraucht wird oder nicht. Und ich kassiere meine 36ct/kWh. Mit dem System der Merit-Order hat das rein gar nichts zutun.

Ich erkläre es dir etwas ausführlicher. Der Emissionshandel ist natürlich nicht gottgegeben, sondern ein Instrument der EU. Selbstredent sind auch nur ein Bruchteil der Emissionen vom Zertifikatehandel betroffen, weil es nur den Strom erfasst (Ja, seit 2021 auch ein paar weitere Energieträger). Der Strom widerrum ist nur etwa 20% der Bruttoprimärenergie.

Nun kurz zum Strom: Die CO2-Menge, die emittiert werden darf, wird vorab von der EU festgelegt. Wer emittiert, muss eben Zertifikate in entsprechender Höhe erwerben. Das heißt also, es spielt überhaupt keine Rolle, ob eine einzelne Nation in der EU beim Strom mehr oder weniger CO2 emittiert, weil die Menge vorher von der EU festgelegt wird. Wenn wir auf Zertifikate verzichten, drücken wir diese im Preis, das Nachbarland freut sich um emittiert genau unsere Ersparnis. Beim Strom ist unser Einsparpotenzial also genau 0.

Nun zu den fossilen wie Öl und Kohle. Wenn wir CO2 einsparen wollen, geht das nur, wenn die fossilen Brennstoffe in der Erde bleiben. Sobald sie einmal gefördert wurde, gehen sie auch auf einen Tanker und werden irgendwo verbrannt. Heißt also: Wenn wir auf den Kauf von Öl verzichten, kaufts ein anderer und es wird eben CO2 emittiert. Auch hier haben wir kein Einsparpotenzial, weil man dieses Problem nicht Nachfrageseitig lösen kann. Nur wenn wir den Scheich dazu bringen, das Öl nicht zu fördern, genau dann haben wir impact.
Anders gesagt: Wir müssten das Öl vom Weltmarkt weiter kaufen, die Fässer versiegeln und irgendwo endlagern. Auch dann hätten wir einen impact. Und GENAU DAS könnten wir mit der Kohle in D machen. Wir lassen sie einfach in der Erde!

Ansonsten ist all das was wir zun hier CO2-Neutral. Wir bewirken 0,0% globale CO2-Einsparung - das ist absoluter common sense in der scientific community und auch keine umstrittene, steile These, sondern simpler Fakt.

Und natürlich haben wir ein Problem mit überschießenden Spitzen (mit dunkelflauten natürlich auch). Wir hatten 2020 gerade mal 5,5% des Primärenergieverbrauchs durch Solar und Windkraft gedeckt. Wir sind heute nicht viel höher. Das ist einfach nichts. Gar nichts. Und trotzdem hatten wir 2020 bereits 308 Stunden mit negativen Strompreisen, wir mussten Geld dafür bezahlen, dass uns die Nachbarländer den Strom wie Schrott bloß abnehmen mögen. Das ist nicht nennenswert in anbetracht der Tatsache, dass gerade mal ein paar Prozent aus Wind und Sonne kommen?

Neubauten von AKW: USA, Frankreich, Russland, China, Indien, Südkorea, Japan, UK, Slowakei, Argentinien, Iran, Türkei, Bangladesch, ....

In Planung kommen u. a. dazu Tschechien, Pakistan, Bulgarien, Rumänien, Usbekistan, Ägypten, ...

Wenn du keinen Wissenschaftler in der einschlägigen scientific community findest, der diese simplen Umstände schon mehrfach versucht hat der Bevölkerung zu erläutern, würde ich mir Gedanken über die Literaturauswahl machen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Sep 30, 2022 20:04

Smavaron hat geschrieben:Die Merit Order hat rein gar nichts mit der Einspeisepriorität von PV-Anlagen zutun. Das sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe.

Dann hast du leider nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Schade. Wiederholen werde ich es nicht, lies halt nochmal nach.

Smavaron hat geschrieben:Ich erkläre es dir etwas ausführlicher.

Nicht nur ausführlicher, sondern auch komplett falsch.
Wenn du wirklich denkst, dass das "common sense in der scientific community" ist, bist du gewaltig auf dem Holzweg.
Deine "Fakten" sind nichts anderes als frei erfunderner Humbug.
Es ist keine Schande, den europäischen Emissionshandel oder den globalen Energiemarkt nicht zu verstehen. Aber sein Unwissen so selbstbewusst öffentlich zu präsentieren wie du es hier tust, ist schon ziemlich peinlich.

Smavaron hat geschrieben:Und trotzdem hatten wir 2020 bereits 308 Stunden mit negativen Strompreisen, wir mussten Geld dafür bezahlen, dass uns die Nachbarländer den Strom wie Schrott bloß abnehmen mögen. Das ist nicht nennenswert in anbetracht der Tatsache, dass gerade mal ein paar Prozent aus Wind und Sonne kommen?

Ja, das ist nicht nennenswert.

Smavaron hat geschrieben:Neubauten von AKW: USA, Frankreich, Russland, China, Indien, Südkorea, Japan, UK, Slowakei, Argentinien, Iran, Türkei, Bangladesch, ....

In Planung kommen u. a. dazu Tschechien, Pakistan, Bulgarien, Rumänien, Usbekistan, Ägypten, ...

Quelle?

Smavaron hat geschrieben:Wenn du keinen Wissenschaftler in der einschlägigen scientific community findest, der diese simplen Umstände schon mehrfach versucht hat der Bevölkerung zu erläutern, würde ich mir Gedanken über die Literaturauswahl machen.

Ich habe dich nach einem Namen gefragt. Also lenk nicht ab und wirf keinen Dreck :roll:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Smavaron » Fr Sep 30, 2022 20:14

Quelle Ifo Institut.

Nimm meinetwegen Prof. Dr. Dr. Sinn.

Erläutere mir gerne was daran falsch ist. Bin sehr gespannt wie du dich da rauswindest.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Sep 30, 2022 20:51

Keine Quelle für irgendwas, kein Name eines Wissenschaftlers auf dem Gebiet, von dem wir hier reden.
Ich hatte ja schon wenig erwartet aber das ist ja wirklich erschreckend :regen:

Was genau soll ich dir denn erläutern?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Smavaron » Fr Sep 30, 2022 20:55

Quelle und Name steht dort. Ein bisschen Recherchen traue ich dir zu. Genau um das Gebiet geht es hier.

Du kannst auch gern die Länder bzgl. der AKWs durchgehen und das überprüfen, offenbar weißt du nicht wie du es auf die schnelle findest.

Wo unsere globale CO2 Einsparung liegt, das könntest du mir erklären. Dort wirfst du mir ja frei erfundenen Humbug vor.

Argumentativ kam jetzt irgendwie nichts mehr von dir nach meiner Erläuterung.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Sep 30, 2022 21:13

"ifo institut" ist keine Quelle und Sinn hat mit Energieversorgung überhaupt nichts am Hut.

Ich kenne verschiedene Wege, die Situation bei AKWs zu recherchieren und keiner davon führt zu deinen behaupteten Umständen. Deshalb fordere ich eine Quelle von dir und du scheiterst an einer so simplen Aufgabe. Zum totlachen.

Smavaron hat geschrieben:Wo unsere globale CO2 Einsparung liegt, das könntest du mir erklären. Dort wirfst du mir ja frei erfundenen Humbug vor.

Richtig, dahast du kompletten Humbug verzapft.
Ich weiß jetzt aber trotzdem nicht, was du von mir willst.
GEGENÜBER WAS soll ich dir Einsparungen erläutern?

Smavaron hat geschrieben:Argumentativ kam jetzt irgendwie nichts mehr von dir nach meiner Erläuterung.

Welche Erläuterung?
Du hast überhaupt keinen Inhalt geboten, zu dem man irgendetwas argumantatives hätte schreiben können :lol:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Fr Sep 30, 2022 21:26

Vario_TA hat geschrieben:"ifo institut" ist keine Quelle und Sinn hat mit Energieversorgung überhaupt nichts am Hut.

Also das Ifo-Institut befasst sich mit Volkswirtschaft und forscht in diesem Bereich intensiv.
Deren Renommee ist exzellent und weltweit geachtet. Wenn das keine Quelle ist....dann weiß ich auch nicht.

Und laut Wikipedia (ja ich weiß, Wikipedia ist auch keine Quelle)

https://de.wikipedia.org/wiki/Ifo_Institut_f%C3%BCr_Wirtschaftsforschung

hat das Ifo-Institut die folgenden Aufgabenbereiche:

Wikipedia hat geschrieben: Makroökonomik und Befragungen
Bildungsökonomik
Außenwirtschaft
Öffentliche Finanzen und politische Ökonomie
Industrieökonomik und neue Technologien
Internationaler Institutionenvergleich und Migrationsforschung
Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsökonomik
Energie, Klima und Ressourcen
Niederlassung Dresden (Ostdeutschlandforschung)
Forschungsgruppe Steuer- und Finanzpolitik


also auch "Energie, Klima und Ressourcen".

Der ehemalige Chef von der Truppe, Prof. Sinn, hat mit seinen Prognosen in der Vergangenheit immer ganz gut gelegen. Sein Nachfolger Prof. Clemens Fuest macht auf mich auch einen sehr kompetenten Eindruck.

Die beiden (Sinn / Fuest) sind die Creme-de-la-Creme der deutschen Volkswirtschaftler.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Smavaron » Fr Sep 30, 2022 21:30

Da sagen seine Publikationen etwas völlig anderes.

Schau hier bzgl AKWs https://world-nuclear.org/information-library.aspx

Simpler kann ichs nicht formulieren. Sparen wir nun global CO2 ein durch unsere Maßnahmen zum Klimawandel in D oder nicht?
Worin besteht unser globaler Beitrag zur Einsparung von CO2?

Erläutere mir genau worin die Einsparung besteht, die auf globaler Ebene nicht negiert wird.

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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Sep 30, 2022 21:41

@Südheidjer
Lies doch bitte nochmal, worum es ging :roll:
Was das ifo institut macht, dürfte bekannt sein und gehört hier überhaupt nicht hin.

Und dass Sinn mit seinen Prognosen meist gut lag, ist wohl hoffentlich ein Witz. Abgesehen davon hat Sinn wie gesagt mit dem Thema absolut nichts am Hut.

Smavaron hat geschrieben:Da sagen seine Publikationen etwas völlig anderes.

Na dann zeig mal her :lol:

Smavaron hat geschrieben:Schau hier bzgl AKWs https://world-nuclear.org/information-library.aspx

Na geht doch.
Jetzt fehlt dir wohl nur noch die Info, dass die Definition, nach der die Reaktoren dort als "planned" geführt werden, mehr als großzügig ist und bei genauerer Betrachtung die meisten der "geplanten" Reaktoren noch überhaupt nicht geplant werden und einige wohl auch nie geplant werden.

Smavaron hat geschrieben:Simpler kann ichs nicht formulieren. Sparen wir nun global CO2 ein durch unsere Maßnahmen zum Klimawandel in D oder nicht?

Ja.

Smavaron hat geschrieben:Worin besteht unser globaler Beitrag zur Einsparung von CO2?

Nutzung erneuerbarer Energien sowie Effizienzsteigerungen und gesenktem Energiebedarf.

Smavaron hat geschrieben:Erläutere mir genau worin die Einsparung besteht, die auf globaler Ebene nicht negiert wird.

Es werden weniger Treibhausgase emittiert, als wenn oben genannte Maßnahmen nicht ergriffen worden wären.


War doch nicht so schwer, oder? Nur ein bisschen peinlich für dich, aber das kann ja mal passieren :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Smavaron » Fr Sep 30, 2022 21:47

Nun zur Kernfrage: Es wird genauso viel fossile Energie gefördert wie vor den Maßnahmen in D. Genauso viel Öl, Kohle, Gas. Heißt, dass was wir am Weltmarkt nicht nachfragen, führt zu keiner Angebotsseitigen Reduktion.

Beim Strom haben wir die Cap durch Zertifikate, heißt die die wir nicht nachfragen, kauft wer anders.

Wo genau ist nun die CO2 Ersparnis global?


Es ist eben genau nicht der Fall, dass weniger Treibhausgase emittiert werden. Betrachtet man D im Vakuum, ja, dann natürlich. Auf globaler Ebene sind unsere Maßnahmen CO2-neutral.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Sep 30, 2022 22:01

Fast vergessen...
Smavaron hat geschrieben:es planen nur acht Länder neue AKW? Bitte einmal beim Ifo Institut vorbei schauen, selbst mir fallen auf Anhieb 15 ein die bauen und 30 die welche in Planung haben.

Deine eigene Quelle (die plötzlich doch nicht das ifo institut ist) nennt mit ihrer optimistischen Definition nur 16 Länder, die neue AKW planen.

Also welche sind die restlichen 14, die dir auf Anhieb eingefallen sind und die selbst die Atomlobby nicht kennt? Würde mich ehrlich interessieren.


Smavaron hat geschrieben:Nun zur Kernfrage: Es wird genauso viel fossile Energie gefördert wie vor den Maßnahmen in D. Genauso viel Öl, Kohle, Gas. Heißt, dass was wir am Weltmarkt nicht nachfragen, führt zu keiner Angebotsseitigen Reduktion.

Das ist völlig irrelevant für die Kernfrage. Die global genutzte Menge fossiler Energie ist nicht gottgegeben.

Smavaron hat geschrieben:Beim Strom haben wir die Cap durch Zertifikate, heißt die die wir nicht nachfragen, kauft wer anders.

Auch das ist für deine Ausgangsfrage irrelevant. "Wir" haben den Emissionshandel überhaupt erst erschaffen und zwar mit dem einzigen Zweck, die Emissionen zu verringern. Daran, dass der CO2-Preis nicht null ist, erkennt man, dass er wirkt.

Smavaron hat geschrieben:Wo genau ist nun die CO2 Ersparnis global?

Habe ich in meinem letzten Beitrag beschrieben. Erneuerbare Energie, effizientere Verwendung und Einsparung von Energie.

Smavaron hat geschrieben:Es ist eben genau nicht der Fall, dass weniger Treibhausgase emittiert werden. Betrachtet man D im Vakuum, ja, dann natürlich. Auf globaler Ebene sind unsere Maßnahmen CO2-neutral.

Du setzt einfach willkürlich voraus, dass die Menge des Global freigesetzten CO2 fix ist und begründest mit dieser willkürlichen Annahme dann, dass niemand einen Einfluss darauf hat. Das ist ein klassischer Zirkelschluss. Also wie gesagt völliger Humbug.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Smavaron » Fr Sep 30, 2022 22:11

Ist überhaupt nicht irrelevant, genau das ist der Kern.

Wir können uns denke ich auf einen gemeinsamen Nenner einigen: Um CO2-Reduktion zu erreichen, muss die Reduktion fossiler Energieträger erreicht werden. Einverstanden?

Keine unserer Maßnahmen ist imstande, dies zu bewerkstelligen.

Das Öl, dass wir nicht nachfragen, kauft der Nachbar. Ebenso beim Strom.

Das ist kein Zirkelschluss, dass ist simple Logik.

Und nein, diese Menge des freigesetzten CO2 ist nicht fix, wieso sollte sie auch? Die Emissionen steigen doch stetig. Und selbstverständlich hat man einen Einfluss darauf, keine Frage. Nur eben nicht wie D es macht, ganz offensichtlich.
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