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Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 2810 » Di Feb 21, 2023 7:37

Neuland79 hat geschrieben:Uuuui, wer hat den zertifiziert? ;)
Schon interessant, was da an Leistung wegbricht.
https://www.enbw.com/unternehmen/presse ... ock-7.html


Heute in der Heilbronner Stimme:"Gerüst soll Kesselhaus von Block 7 stützen" :shock:
Papier ist ja geduldig -- aber woraus besteht ein Kesselhaus :?: Rigips Trockenbau :?:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » Di Feb 21, 2023 8:44

Eigendlich, wenn es nicht ein besonderer Bau ist, wie Beispielsweise Irsching, aus einem Stahlträgergerüst mit Blechverkleidung. Die Russen z.B. haben seinerzeit im Kraftwerk Boxberg komplett auf die verkleidung verzichtet und die Träger des Kesselhauses als Rohrhalterung benutzt, typisch russisch/sowjetischer Pragmatismus, warum kompliziert, wenn es auch einfach geht^^... ist nur für die arbeitende Klasse, vor allem im Winter unangenehm...
Aber in dem Artikel von Neuland gehts nur um die Rauchgaskanäle, das sidn Blechkanäle, die vom unteren bereich des kessels zum Schornstein, bzw Kühlturm führen.
Könnte eine Vepuffung gewesen sein, jedenfalls ist das keine besonders große Katastrophe, wenn wirklich bloß der Rauchgaskanal kaputt.
das gerüst soll eher den Kanal stützen...
Könnte sein, das ich dort, in meiner Zeit als Wärmebehandlungstechniker, auch mal gewesen bin, steht das Ding auf ner Insel?
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon 2810 » Di Feb 21, 2023 9:49

tyr hat geschrieben:..

Könnte sein, das ich dort, in meiner Zeit als Wärmebehandlungstechniker, auch mal gewesen bin, steht das Ding auf ner Insel?


Grob gesagt könnte man es so sehen: auf der Westseite fliest der Neckar, macht nach dem Kraftwerk einen Bogen von fast 90°.
Und nach 150 Meter mündet der Osthafen an der Stelle in den vorbeifliesenden Neckar --> von oben betrachtet fast ne Halbinsel.

Nochmal zum Kesselhaus: Das Stahlgedöns , welches nun zusmmengefallen ist, leitet nur die Rauchgase zum Kamin, nach dem die Wärme
ihren Dienst getan hat?
Ist so , wenn zu Hause das Ofenrohr zerbröselt ?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon tyr » Di Feb 21, 2023 12:59

So ungefähr, nur daß das Ofenrohr beim Kessel ein viereckiger Kanal ist, und so 2m im Durchmesser, je nach Kesselgröße.
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Falke » Di Feb 21, 2023 18:16

Bei einem viereckigen Kanal wäre die Diagonale ein besseres Größenmaß als der "Durchmesser" ... :wink:

A.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Mi Feb 22, 2023 9:10

Südheidjer hat geschrieben:(…)
Wärmepumpen sind sinnvoll, wenn das Haus bzgl. der Energieverbrauchs dazu geeignet ist. Wenn nicht, sind andere Energieträger sinnvoller.


Das ist auch wieder Nonsens
Energieverbrauch eines Hauses kriegt man über Isolierung in den Griff, zumindest deutlich runter.
Natürlich wird das dann nie ein Neubau, das ist klar.
Man muss auch Schritt für Schritt anpacken.
Da, wo die meiste Wärme flöten geht, fängt man an.
1.Fenster und Aussentüren
2.Dachdämmung bzw. oberste Geschossdecke
wenn beides vorher Mist war, hat man jetzt schon ein großes Stück weniger Energiebedarf.

Außendämmung ist teuer, bringt aber nicht soviel, wie die ersten Beiden.

Woher die Wärme kommt, ist dabei völlig wumpe.
Selbst ein völlig ungekämmtes Haus mit Einfachverglasung kriegt man mit der Wärmepumpe warm.
Fußboden / Estrich wird auf 35 Grad gefeuert, fertig.
Eine Ölheizung würde dann 10.000 Liter Heizöl p.a. brauchen.

Bei der Wärmepumpe gehts nur darum, das man nicht über 40 bis 45 Grad Heizwasser-Vorlauf geht.
Ölbrenner kann auch 70-80 Grad
Niedrige VL Temp = weniger Wärmeeintrag ins Haus.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Mi Feb 22, 2023 13:26

langer711 hat geschrieben:
Südheidjer hat geschrieben:(…)
Wärmepumpen sind sinnvoll, wenn das Haus bzgl. der Energieverbrauchs dazu geeignet ist. Wenn nicht, sind andere Energieträger sinnvoller.


Das ist auch wieder Nonsens
Energieverbrauch eines Hauses kriegt man über Isolierung in den Griff, zumindest deutlich runter.
Natürlich wird das dann nie ein Neubau, das ist klar.
Man muss auch Schritt für Schritt anpacken.
Da, wo die meiste Wärme flöten geht, fängt man an.
1.Fenster und Aussentüren
2.Dachdämmung bzw. oberste Geschossdecke
wenn beides vorher Mist war, hat man jetzt schon ein großes Stück weniger Energiebedarf.

Was ist daran Nonsens? Lies dir meinen Satz nochmal durch, dann wirst du feststellen, daß dort steht, daß eine Wärmepumpe zum Energieverbrauch des Hauses passen muß.
Du beschreibst dann, wie man den Energieverbrauch des Hauses reduzieren kann, eben um es tauglich für einen Wärmepumpeneinsatz zu machen. Nach so einer Sanierung ist dann das Haus bzgl. des Energieverbrauchs geeignet für eine Wärmepumpe. Vorher nicht.

Wenn man 10.000 Liter Heizöl dem Stromverbrauch von 40000 kWh Strom für Wärmepumpe gegenüberstellt, dann erscheint mir das Heizen mit Heizöl günstiger. Strom zu 0,50 Euro/kWh und Liter Heizöl zu 1,- Euro mal angenommen.
Und kann man im tiefsten Winter noch mit Faktor 2,5 bei der Wärmepumpe rechnen?
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon langer711 » Mi Feb 22, 2023 13:54

Es kommt nicht auf den Wärmeverbrauch an, sondern auf die Heizwassertemperatur.

Je tiefer die Vorlauftemperatur vom Heizwasser, umso besser der COP.

Je besser isoliert, umso weniger Wärmebedarf.
Das ist aber allgemein so.

Der Lange
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Mi Feb 22, 2023 19:01

also wenn meine bude 10000l öl frisst bau ich erstmal fenster ein :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Todde » Mi Feb 22, 2023 19:10

weissnich hat geschrieben:also wenn meine bude 10000l öl frisst bau ich erstmal fenster ein :wink:


Du hast eben zu klein gebaut.
:mrgreen:

Bevor man Wärmepumpen einbaut, wäre es da nicht sinniger Warmwasser mit PV zu erzeugen? Auch für die Heizung?
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Südheidjer » Mi Feb 22, 2023 19:23

weissnich hat geschrieben:also wenn meine bude 10000l öl frisst bau ich erstmal fenster ein :wink:

Der Südheidjer wohnt in keinem kleinen Mäuseloch. Für 'ne Frau (oder auch mehrere) wäre noch ausreichend Platz. :lol:
....und 10.000 Liter sind's auch nicht, aber damit kann man gut rechnen.
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon germane » Do Feb 23, 2023 7:52

Es gibt wieder eine neue Hoffnung: Natürlicher Wasserstoff!

https://www.ingenieur.de/technik/fachbe ... soSFbpJSLz
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon weissnich » Do Feb 23, 2023 11:08

Südheidjer hat geschrieben:
weissnich hat geschrieben:also wenn meine bude 10000l öl frisst bau ich erstmal fenster ein :wink:

Der Südheidjer wohnt in keinem kleinen Mäuseloch. Für 'ne Frau (oder auch mehrere) wäre noch ausreichend Platz. :lol:
....und 10.000 Liter sind's auch nicht, aber damit kann man gut rechnen.



wieviel ist es denn.. 10kl öl klingt eher nach grossem zelt :wink:
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon Vario_TA » Fr Feb 24, 2023 19:58

forstfux1.0 hat geschrieben:Bitte um Bekanntgabe der Quellen worauf du deine Aussage beziehst dass in vielen Regionen Einspeisemanagement und Redispatch weniger wurden.

Entsprechende Zahlen der Bundesnetzagentur. Bericht Engpassmanagement.
Das höchste Redispatchvolumen wurde 2017 erreicht. Selbst Bundesweit ist das Volumen seitdem gesunken, in einzelnen Regionen teils noch viel mehr (siehe dazu zum Beispiel Einzeldaten der Bundesländer).

forstfux1.0 hat geschrieben:Wenn du eine Prognose der Bundesnetzagentur anführst solltest du auch sagen können wie die geplanten Maßnahmen dazu aussehen und was diese kosten. Ansonsten ist das relvativ nichtssagend.

Woher soll ich alle Einzelmaßnahmen kennen, die die Bundesnetzagentur in ihren Prognosen berücksichtigt?
Hellseher bin ich leider nicht.
Ein Großteil der Maßnahmen sind jedenfalls Netzausbau.
Bundesnetzagentur hat geschrieben:Die Bundesnetzagentur hat mit dem Netzentwicklungsplan 2019-2030 am 20. Dezember 2019 insgesamt 114 Maßnahmen bestätigt. Ein Großteil dieser Maßnahmen ist als Verstärkung bereits bestehender Verbindungen geplant. Zusätzlich sind im Netzentwicklungsplan Maßnahmen zur Optimierung, wie das sogenannte Monitoring von Freileitungen und innovative technische Ansätze, berücksichtigt.
(...)
Die Berechnungen der Bundesnetzagentur im Rahmen des Netzentwicklungsplans 2019-2030 zeigen, dass mit der Realisierung der derzeit bestätigungsfähigen Netzausbaumaßnahmen der Bedarf an Redispatch-Maßnahmen auf circa zwei TWh zurückgeht.



forstfux1.0 hat geschrieben:Die Quelle für die rund 0,2ct/kWh hast du auch noch nicht genannt. Woher hast du die Zahl?

Siehe oben. Bericht Engpassmanagement der Bundesnetzagentur.
Hab gerade extra nochmal nachgeschaut. Zuletzt war es tatsächlich etwas mehr. Die 0,2ct/kWh sind von 2019. Dass es mittlerweile mehr ist (nach wie vor aber kaum nennenswert, die Senkung des Börsenstrompreises durch EE liegt vielfach höher), liegt aber maßgeblich an den jetzt höheren Kosten der fossilen Stromerzeugung.


langer711 hat geschrieben:Selbst ein völlig ungekämmtes Haus mit Einfachverglasung kriegt man mit der Wärmepumpe warm.
Fußboden / Estrich wird auf 35 Grad gefeuert, fertig.
Eine Ölheizung würde dann 10.000 Liter Heizöl p.a. brauchen.

Und die Wärmepumpe braucht dann halt meinetwegen 3.500kWh Strom, die wiederum aus 10.000kWh Kohle erzeugt werden. Absolut genial.


langer711 hat geschrieben:Niedrige VL Temp = weniger Wärmeeintrag ins Haus.

Der Wärmeeintrag wird allein durch die Solltemperatur und die Isolierung bestimmt. VL-temp ist da vollkommen egal. Niedrige VL-temp ermöglichen nur in der Regel eine effizientere Bereitstellung der Wärme. (COP Wärmepumpe, Brennwertnutzung, Leitungsverluste vom Heizungskeller bis in die beheizten Räume usw...). Außerdem ist bei Flächenheizungen wie eben Fußbodenheizungen der Anteil der Strahlungswärme besonders hoch, sodass teils niedrigere Solltemperaturen der Räume zum gleichen Wohlbefinden der Bewohner führen (Stichwort gefühlte Temperatur).
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Re: Energiewende politisch geistesgestört! oder ins Nichts

Beitragvon forstfux1.0 » Sa Feb 25, 2023 18:20

Vario_TA hat geschrieben:

forstfux1.0 hat geschrieben:Die Quelle für die rund 0,2ct/kWh hast du auch noch nicht genannt. Woher hast du die Zahl?

Siehe oben. Bericht Engpassmanagement der Bundesnetzagentur.
Hab gerade extra nochmal nachgeschaut. Zuletzt war es tatsächlich etwas mehr. Die 0,2ct/kWh sind von 2019. Dass es mittlerweile mehr ist (nach wie vor aber kaum nennenswert, die Senkung des Börsenstrompreises durch EE liegt vielfach höher), liegt aber maßgeblich an den jetzt höheren Kosten der fossilen Stromerzeugung.


Bitte endlich mal die konkrete Quelle nennen. Link & Seite des Berichtes.
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