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Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon juergen515 » Di Sep 22, 2009 9:54

maexchen hat geschrieben:Hierzulande wird mit Durchflußmeßgeräten gearbeitet. Wie ist die Genauigkeit der Dinger einzuschätzen ?


angeblich sehr genau, haben uns mal mit dem "häckslerspezialisten" unseres LAMAs unterhalten er meinte es kommt pro fuhre bis auf ein paar kg hin...
muss ja erst kalibriert werden (wagen vollhäckseln - wiegen - eingeben - fertig ;) )
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Di Sep 22, 2009 11:31

@KroneEinreiher

Warum willst du mich vom Gegenteil überzeugen.

Punkt 1 Wir betreiben die LWS höchstens noch 2 - 3 Jahre, also kommt mir nicht mit Maschinen.

Punkt 2 Unster 3,7 to Kipper ist sicher schon mal 30 Jahre alt und tuts auch noch die letzten Jahre, über Mehrbelastung beim einzigen Kipper auf dem Hof kann ich nur lachen. Auf den 106 (Fendt trifft das gleiche zu). Die gebrauchten Einreiher über die letzen 20 Jahre haben uns wohl mit Reparatur 2 - 3000 € gekostet.
Das Mitfahren mit unseren Maschinen wäre wohl eher ein schlechter Witz..... :lol:

Punkt 3 Sag mir warum ich die Arbeitszeit rechnen soll? Sag es mir! Ich hingegen hätte nicht vor ersatzweise in der Zeit einen anderen Job auszuüben. Und die meisten hier auch nicht. Man kann sich also alles schönreden, auch ein LU.

Punkt 4 Die Häckselqualität könnte besser sein; da gebe ich dir Recht.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon KroneEinreiher » Di Sep 22, 2009 12:42

Soooo....

zu Punkt 1: Hab ich gesagt du sollst investieren? Nein! Wieso auch...

Zu Punkt 2: Ihr habt 5 Ha Mais und angeblich nur einen 3,7to Kipper? Glaub ich dir nicht ganz, tut mir leid. Wo hab ich was von Mehrbelastung geschrieben? Was ist sonst noch Maschinentechnisch vorhanden? P.S. Man kann auch mit kleinen Wagen Mais abfahren, dauert zwar etwas länger aber man bekommt es im Silo schön fest und der Häcksler kostet nur Trommelstunden oder pro Ha. -> Stillstand kostet nichts.

Zu Punkt 3: Wenn du in deiner Freizeit irgendwo beim Ma-Ring arbeiten würdest wäre es dann auch Hobby oder möchtest du dann Geld dafür?

Zu Punkt 4: Das ist der Hauptgrund -> CORN-CRACKER!!! Der ist sein Geld wert. Wie man an meinem Namen unschwer erkennen kann war/bin ich auch begeisterter Einreiherfahrer, aber nicht mehr in der Silage.

Grüße

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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Di Sep 22, 2009 13:58

Ich werde dir heute Anbend genau sagen was für ein Kipper es ist, sonfern das Typenschild noch lesbar ist. Da darfst du mir dann schon glauben... :D

Zu Punkt 3:

Deine Frau kocht sicher auch nicht mehr selbst sondern lässt den Cateringservice kommen, weil das günstiger ist, wenn man ihre eigenen Lohnkosten betrachtet. Genauso beim Putzen. Da bekommt man auch ganz billige Kräfte. Gehst du eigentlich noch selbst aufs Klo oder vergibst du das auch? Das Lohnkosten einrechnen ist sowas von lächerlich. Akzeptiere ich nur, wenn du ansonsten eine andere Tätigkeit die du normalerweise ausübst nicht durchführen kannst und somit Einkommenausfall hast.


Zu Punkt 4

Corn-Cracker gibts im Mex GT (haben wir allerdings nicht) auch, also immer schön locker bleiben.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon KroneEinreiher » Di Sep 22, 2009 14:17

So nun werd mal nicht frech Junge. Wir wollen hier nicht ins persönliche abrutschen.

Zu Punkt 3: Siehst du die Welt eigentlich von einer anderen Seite? Du hackst hier nicht in deinem privaten Schrebergarten durch die Gegend du führst während dessen einen Betrieb. Wie kalkulierst du? Wobei du das ja schon beschrieben ist. Alles was da ist kostet nichts außer Verschließ, Versicherung und Betriebsmittel. Wie siehts aus mit der Abschreibung? (Deine Maschinen sind durch, ich weiß) Kalkulatorische Abschreibung, kalk. Zinsen etc. Und vorallem Lohn. Wieso kapierst du das nicht. Ich verstehe deine Sicht ja auch, aber es ist die tatsächlich falsche, objektiv betrachtet hast du natürlich "recht".

Zu Punkt 4: Ich kennen keinen Einreiher mit Cracker, hast du da Quellen? Würde mich interessieren wir der verbaut sein sollte.


Grüße

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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Di Sep 22, 2009 14:41

Bitte hör mir mit deiner Betriebswirtschaft auf.

Es geht hier um einen 1-Mann-Betrieb. Alternativ dazu würde ich halt am Baggersee liegen und meine Eltern im Gartenstuhl. Es geht schlicht und ergreifend darum was billiger ist.
Deine Frau putzt und kocht auch selbst und du mähst den Rasen. Das kann ich überall ins Leben fortführen. Dein Betrieb ist deine Arbeit selbst in Rechnung zu stellen finde ich einfach schwachsinnig.

Hier der Link zum Pöttinger Mex GT; bin mit Technik nicht wirklich vertraut, kann also sein dass wir von verschiedenen Dingen sprechen:

http://www.poettinger.at/landtechnik/do ... mex_de.pdf
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon KroneEinreiher » Di Sep 22, 2009 14:46

Danke für den Link, aber das ist kein Cracker sondern Reibplatten, die die meisten Einreiher haben. Diese arbeiten aber meistens sehr gut da hast du recht.

Warum soll ich damit aufhören? So ist es aber nun mal... Und ob du mit dem Einreiher günstiger fährst??? Wie gesagt das wage ich zu bezweifeln. Hab ich ja bei uns gesehen. Alleine was an dem Ding kaputt gegangen ist.

Grüße

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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Di Sep 22, 2009 14:53

Ganz einfach:

Alles was ich an Ausgaben habe ist der Sprit + eventuell kleine Reparaturen.

Ein LU würde ungefähr das vierfache gelten. kannst du hier einfach vergessen.
Es würde meinen Betriebsgewinn um 1000 Euro schmälern und anderweitig wäre nicht mehr einkommen da.

Du kannst vielleicht so planen wenn du einen Betrieb mit lauter Angestellten hast aber doch nicht wenn du einen Familienbetrieb hast.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon KroneEinreiher » Di Sep 22, 2009 14:58

Ich weiß nicht ob du die Rechnung aufstellen willst...

Aber wie siehst du dein Maishäckseln im vergleich zu LU in Zahlen. Bitte auch Stunden etc. angeben.
Wäre nett wenn du das machen könntest, das erklärt wie du auf die 4-Fachen Kosten kommst.

Grüße

KE

P.S. Ich will dich hier nicht Pro-LU stimmen, ganz sicher nicht. Jeder soll das für seinen Betrieb machen was er für Richtig hält.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Di Sep 22, 2009 17:48

Ich brauche keine Stunden angeben; bei uns läuft nichts davon. Wenn wir ein Silo abgeschlossen haben, dann ist der Arbeitstag beendet. Zudem haben wir verschiedene Maissorten und verschiedene Böden, d. h. sogar bei unseren 4,5 macht das 3 Schläge zwischen 1 und 2 Hektar. Macht dann 300 Euro für Diesel (geschätzt) + Folie.

Zudem sind bei uns ums Eck keine Lohnunternehmer; von daher sicher auch nicht günstig und schon gleich gar nicht bei solchen Kleinstmengen.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon FleischBulle » Di Sep 22, 2009 18:56

@ Krone der begreift das nicht lass ihn machen da ist jedes wort zuviel. Er ist von dem system das es hat überzeugt, und wenn der Lu oder MR kostenlos häckseln ist das immer noch zu teuer. Und die 2 jahre wird er auch so noch mit dem einreiher rumbringen.
Und auch nicht jeder mensch vertseht den anderen.
Hast du Kühe hast du Mühe,
Hast du schweine hast du Scheine,
Hast du bullen hast du nullen !!!!!!!!
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Mi Sep 23, 2009 6:07

Ich glaube einfach du checkst es nicht. Da brauche ich keine Buchführung. Das eine kostet mich 300,- das andere 1000,- + x. Da brauch ich nicht groß hin und hertun.

Sag mir einfach wo der Vorteil läge wenn wir es vom LU machen lassen würden. :lol:

PS: Mir tun die Landwirte nicht mehr Leid wenn es nicht mehr umgeht. Kaum einer will selbst noch einen Finger krum machen. Gut, bei den Mengen von heute ist es in der Tat schwieriger, das geb ich zu. Aber wenn einer wie wir den LU fürs Maishäckseln kommen lässt, dann kann er gleich aufhören.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Bodenseefarmer » Mi Sep 23, 2009 7:22

@ KroneEinreiher: Vinyard hat schon recht, es geht hier ja nicht ums tatsächliche Ausrechnen der theoretischen Produktionskosten bei regulärer Abschreibung einer Neumaschine, sondern um den Vergleich zwischen LU zahlen und auf dem Sofa sitzen oder mit dem eigenen Einreiher selbst hächseln. Du machst bei deiner Rechnerei einen großen Fehler, du möchtest als Abschreibung einen gewissen Anteil vom Neupreis absetzen, dies ist aber nicht real. Du mußt das so sehen: im moment bekommt vinyard für seinen Einreiher wenn er ihn verkauft 250 €, wenn er jetzt aber noch ein Jahr damit fährt bekommt er im nächsten Jahr vielleich noch 220€ wenn er ihn verkaufen würde. D.H. als "kalkulatorische"Abschreibung muß er gerade mal 30€ im aktuellen Jahr ansetzen, die Stückkosten wie Sprit, Ersatzteile etc. müssen natürlich voll angerechnet werden, da sie ja auch voll entstehen. Das selbe ist es mit seinem Schlepper und Kipper, damit hat er mit diesen alten Maschinen einen gewaltigen Kostenvorteil. Bezgl. der Lohnkosten kann ich auch nur sagen, wenn er in dieser Zeit mit nichts anderem mehr Geld verdienen kann, warum soll er sich dann auf das Sofa setzen und jemand anderst dafür bezahlen. Zumal ihm das Fahren ja auch noch spaß macht.

Bezgl. dem Cracker muß ich dir recht geben, zumahl bei einem recht trockenen Mais auch Reibeplatten nicht viel bringen.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon KroneEinreiher » Mi Sep 23, 2009 7:48

Wie gesagt objektiv hat er ja "recht" hab ich ja gesagt. Meine Rechnung ist gewiss nicht falsch. Du hast das mit den 30 Euro jedoch recht, nur ist das keine AfA sondern der reale Wertverlust der Maschine. Normalerweise, richtigerweise kalkulierst du ja mit den Wiederbeschaffungskosten. Das was er macht ist Arbeiten mit der Substanz. Und das ist auch ganz gut so, da er den Betrieb ja aufgeben möchte, und somit keine Neuinvestitionen machen muss.

Ich wollte ihm ja nur darlegen dass er sich theoretisch nichts spart wenn er selbst häckselt. Objektiv natürlich schon, er muss ja nichts an den LU überweisen und sieht somit keine Zahlen, außer die an der Tankuhr.

Ich hab aber auch nicht gesagt dass er die ganze Kette übergeben soll und sich faul aufs Sofa sitzen.

Aber wie bereits gesagt, jeder soll das machen was er für richtig hält.

Grüße

KE :prost:
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon euro » Mi Sep 23, 2009 7:54

So gesehen hat natürlich auch der Typ der mit gezogenem 1,3m Drescher, äh nein Mähbinder, ach was sag ich natürlich Sense bzw. Handsichel sein Getreide abhobelt, recht.
Nicht mal Spritkosten und das Sofa nutzt auch nicht ab :twisted:
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