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Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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71 Beiträge • Seite 5 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon euro » Mi Sep 23, 2009 21:55

Langsam langsam Löwe, hast du schonmal nen Acker der bei feuchtem Wetter mit nem Einreiher abgeerntet wurde gesehen? Da gibts keinen cm2 mehr der nicht befahren wurde, und mindestens die Hälfte des Feldes mehrmals. Imho kann man über jede Eigenleistung diskutieren aber Einreiher zum Einsilieren ist ein absolutes NO-GO.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Do Sep 24, 2009 5:37

Unsere Arbeitszeit ist absolut nicht knapp. Das ist schon mal Punkt 1. Dank auch an den Ackerlöwen für die Unterstützung.

Für euch ist es ein No-Go, aber früher war auch nicht alles schlecht oder?

Unser Mais ist zudem schon lange weg und der sandige Boden war bei Temperaturen um 20 - 25 Grad auch nicht wirklich feucht. Unser Schlepper und der kleine Kipper tragen sicher nicht mehr zur Bodenverdichtung bei als der 8-Reiher und 40-Tonnen-Kipper vom LU.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon KroneEinreiher » Do Sep 24, 2009 6:06

Ackerlöwe hat geschrieben:
KroneEinreiher hat geschrieben: Wie man an meinem Namen unschwer erkennen kann war/bin ich auch begeisterter Einreiherfahrer, aber nicht mehr in der Silage.


Wenn nicht mehr in der Silage, wo denn dann? Häckseln hat doch zwangsläufig mit Silage zu tun....


... oder man holt damit Grünfutter?!!! Guten Morgen :wink:

Ich bin der letzte der nach großen Maschinen schreit! Aber die Effektivität des Häckslers ist unantastbar. Und da ist nichts mit Kosten-Schönrederei, seht es doch ein. Wir haben letztes Jahr mit nem 3-Reiher ernten lassen, ich dachte der hat nen Cracker -> hatte er nicht. Fürs gleiche Geld hat heuer ein 6 Reiher SF gehäckselt, der musste zwar ab und zu warten, aber es funktionierte einwandfrei. Und... wir haben die ganze Energie im Silo, da gecrackt!

Und zum Thema kleine Maschinen, schaut euch die Maisernte heuer bei uns doch an, da fährt alles mit ;)

http://www.agrartechnik-im-einsatz.de/d ... y&id=28325


Man kann sich auch alles SCHLECHTREDEN :mrgreen:

Grüße

KE
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Do Sep 24, 2009 6:59

Und man kann sich auch alles schönreden....... :klug:
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon KroneEinreiher » Do Sep 24, 2009 7:29

Ich wenn die letzten 3 Jahre die wir selbst gehäckselt haben nur die Reperaturen vom Einreiher anschaue wird mir übel :) Ganz zu schweigen von den Nerven die mich das Ding gekostet hat. ->Unrentabel

-> 2005: Kette gerissen, 2 Stunden Stillstand
-> 2006: Rutschkupplungsgehäuse an der Gelenkwelle abgebrochen. (Wir haben aber nur eine neue normale Kupplung daraufhin montiert)
-> 2007: Andere Seite seite der Glenkwelle gebrochen, die mit dem Freilauf, hat uns eine neue Gelenkwelle gekostet. + Kette gerissen
-> 2008: Messerschaden, ein Satz neue Messer wäre fällig gewesen um weiterhin vernünftige Qualität zu haben. Darauf haben wir verzichtet, zu Grünfutter holen reicht er noch lange, Silohäckseln übernimmt der LU.

Häckseln unserer 0,7ha Mais kostet uns jetzt

60,- für den Häcksler
25,- fürs Walzen
20 Liter Diesel für den Häcksler
15 Liter Diesel für alle Traktoren (Die wären auch beim Einreiher gelaufen, nur eben länger)
Eine vernünftige Brotzeit für alle Fahrer

Häckseldauer 40 Minuten, nach insgesamt 2 Stunden ist zugedeckt und wir sitzen beim Bier.


Und Einreiher, den Diesel hätte der Fiat vorm Häcksler versoffen, ein Halber Tag Arbeit ohne Reperaturen.

Aber Spaß hat das einreihern trotzdem gemacht, keine Frage
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Carsten » Do Sep 24, 2009 7:56

Hallo,

ich denke doch das wichtigste ist doch das Ergebnis, nämlich die Qualität der Silage. Ob nun mit mit dem Einreiher oder dem LU. Es muss aber alles im Verhältnis stehen. Wenn ich mit dem 1-Reiher mehrere Tage das Silo offen habe ist es mit Sicherheit nicht so gut.

Die andere Seite ist das die großen Häcksler mittlerweile eine solche Leistung haben das an eine ordentliche Verdichtung bei einer kleinen Silofläche gar nicht zu denken ist.
Gruß
Carsten
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon johndeere8608 » Do Sep 24, 2009 20:46

Hallo zusammen, getrau mich fast nicht zu schreiben. Haben unsere 6ha und 3ha von Nachbarn alles mit dem Mex Gt gehäckselt. Hab den Mais im Optimalen Zeitpunkt ernten können.

Unsere Silos sind Spätestens nach 2 tagen zugedeckt. Da ich noch Hochsilos habe kann ich nach 1tag den Silo nochmal mit 1-2 Fuder nachfüllen wenn er sich gesetzt hat.

Bei den Fahrsilos ( 2 Stück hab ich noch Sandwichsilage gemacht) Und ausserdem hatte es noch Spass gemacht.
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Ackerlöwe » Fr Sep 25, 2009 19:38

euro hat geschrieben:Langsam langsam Löwe, hast du schonmal nen Acker der bei feuchtem Wetter mit nem Einreiher abgeerntet wurde gesehen? Da gibts keinen cm2 mehr der nicht befahren wurde, und mindestens die Hälfte des Feldes mehrmals. Imho kann man über jede Eigenleistung diskutieren aber Einreiher zum Einsilieren ist ein absolutes NO-GO.



Wenn ich schon selber nen Häcksler hab, kann ich wohl meistens an einem Termin häckseln, an dems nicht so nass ist. Der LU dagegen kommt wann er Zeit hat.

Das macht absolut gar nix, dass da keine Stelle unbefahren bleibt, das Gewicht, mit dem drübergefahren wird, ist ja beim Einreiher sehr gering.

Außerdem sind hohe Gewichte und Radlasten deutlich schlimmer als mehrmalige überfahrten mit geringem Gewicht. Mehr Gewicht bedeutet, dass die Verdichtungen tiefer in den Boden reingehen. Da kann ich auch mit geringem Gewicht öfter drüberfahren, deswegen wirkt die Verdichtung aber nicht tiefer. Die Verdichtungen, die von großen Mudenkippern/Abschiebewagen/Häckselwagen gemacht werden, gehen so tief runter, dass sie mit normaler Bodenbearbeitung nicht wieder zu beseitigen sind. Im Gegensatz zur oberflächlichen Verdichtung durch leichte Fahrzeuge.


frankenvieh hat geschrieben:Im Herbst ist die Arbeitszeit sehr knapp.


Nicht bei allen, und so auch nicht bei ihm. Er wird wohl seine Verhältnisse besser kennen als du.



KroneEinreiher hat geschrieben:... oder man holt damit Grünfutter?!!! Guten Morgen :wink:


Reihen gibts z.B. beim Mais, bei Zuckerrüben oder bei Kartoffeln...nicht aber auf der Wiese. Das klang etwas verwirrend. Pickups gibts logischerweise auch nicht nach Reihen, sondern nach Breite angegeben. Kann ich ja nicht schmecken, was du mit deinem Höllengerät alles anstellst! :wink:


Vinyard hat geschrieben:Unsere Arbeitszeit ist absolut nicht knapp. Das ist schon mal Punkt 1. Dank auch an den Ackerlöwen für die Unterstützung.


Sehr gerne :wink:


mfg
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon johndeere8608 » Fr Sep 25, 2009 20:01

Hallo, Hab da mal Druckzwiebeln eingegeben bei Freund Google und siehe da http://www.soil.ch/doku/gefaherdung_schwerlast.pdf


Denke da bin ich mit meinen Maschinen noch auf der sicheren Seite.

@ Ackerlöwe, denke genau gleich wie Du


Gruss
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon domi120 » So Sep 27, 2009 19:28

Naja,
mit dem LU gehts schöner.. Bevor ich da selber 2 Tage rumgurke lass ichs dem LU machen, dann kann ich gleich grubbern und säen.
Wenn ich dann alles in 3 Stunden hab, kann ich ja noch solang walzen wie ich will..
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Re: Erntekosten Silomais: Vergleich Lohnunternehmer vs. Selbst

Beitragvon Vinyard » Mo Sep 28, 2009 12:44

Klar, ich finde mit Haushälterin ist es auch schöner. ;-)

Wir haben hier die Kosten verglichen und nicht was schöner ist. :roll:
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