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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bibbler » Sa Jul 25, 2020 20:33

Das ist ja eigentlich das komische. Ich habe beim Stoppelsturz auch leicht feuchte Erde hervorgeholt wenn der Grubber also mal zu tief ein den Boden ist. Aber beim Senf säen sieht man den Schlepper nicht.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Hosenträger » Sa Jul 25, 2020 21:03

Crazy Horse hat geschrieben:
Bibbler hat geschrieben:Hallo, also jetzt "kinnts mol wider regne" wir hatten zwar letzte Woche 25 Liter aber das hat nix gebracht.
Die Wiesen sind verbrannt. Der zweite Schnitt war solala aber jetzt wird es eng das es überhaupt einen dritten gibt. Manche haben schon drei aber sehr mäßig was da zusammen gekommen ist.
Das Kinzigtal sieht noch schlimmer aus. Also futtertechnisch war 2019 klar besser. Das einzige was bis jetzt noch gut ist ist der Käfer. Aber das wird jetzt dann losgehen.

Gruß


25 Liter hatten wir im ganzen Juli noch nicht. Dafür sind wir aber seit Wochen schon immer in den Top 10 bzw. Top 20 der wärmsten Orte Deutschlands, wenn ich mir die Wetteraufzeichnungen bei http://www.wetterkontor.de ansehe.

Mein Nachbar reißt gerade seine Böden mit dem Grubber auf. Und so wie sich das anhört, geht das ziemlich schwer, weil sein 200 PS Puma röhrt wie blöd. Aber die schweren Tonböden sind ja auch knochenhart zusammengetrocknet.

Es derft wirklich amol reechne

Bei uns im Südosten des Bayerischen Waldes hat es an einen Tag 90 Liter geregnet. Wer nicht hurtig ist, bekommt sein Futter nicht Heim. Angeblich soll es nächste Woche schön werden(für heute hat der Wetterbericht auch sonnig und warm gemeldet, und war den ganzen Tag bewölkt), dann wird der 3. Schnitt ins Silo gefahren. Futter (Gras)bekommt man heuer bisher reichlich! Sollte es weiter so gehen, kann ich heuer wieder die Vorräte auffüllen, welche ich die letzten 2 Jahre reduziert habe! :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » Sa Jul 25, 2020 21:28

Bei uns im Rottal haben wir auch passendes Wetter. Mal Sonne, mal Regen. Vorgestern wurde bei uns die letzte Wintergerste geerntet und heute hat der erste Raps gedroschen, hat aber wieder aufgehört, Einfach noch ein bisschen zu früh. Weizen könnte Ende nächster Woche gehen. Gras haben wir heuer mit 3 Schnitten bis jetzt soviel wie im durchschnitt der Jahre. Ende nächster Woche werde ich den 4. Schnitt mähen (beginnt jetzt zum Rispenschieben). Mais steht bombastisch (als Körnermais viel zu lange). Ist durchschnittlich 3,4 bis 3,9 m hoch.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Sa Jul 25, 2020 21:30

Ich habe bereits alle geplanten Rapsflächen wieder gepflügt und gekreiselt.
Könnte nun einen Regenguss mit 20 Liter durchaus gebrauchen.
Auch die Zuckerrüben und der 2. Mais nach Wintergerste könnten Regen vertragen.
Gruß
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » Sa Jul 25, 2020 21:32

Mais nach Wintergerste? Wanderte diese ins Fahrsilo?
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » So Jul 26, 2020 13:14

Gerade kurzer Gewitterschauer.
Heftiger Wind aus Nord-West ( Orkanboe ? ), daß es den Mais ca. 1,5 bis 2,2 m hoch fast flachgelegt hat.
Kurzer heftige Regen, eiskalt, 3 Minuten, 5,5 l /m².
Nach dem Wetterradar wars nur eine kleine Gewitterzelle, eine kleine Störung.
Ein Wunder, daß sich die zu uns her verirrt hat.
Da kommt nicht mehr.
Ein Tropfen auf den heißen Stein. :roll:
Vorgestern hab ich mit einem Kollegen gesprochen der über Wetter und Niederschlag Buch führt.
Im Mai waren genau 45 l und im Juni, genau 46 l / m².
Im Juli einschl.jetzt, 16,5 l.
Der Kollege sagte mir, 2020 warens von März bis Stand 24. Juli weniger als die Hälfte als Hitze u. Dürrejahre 2019.
Auch 2018 wars nicht so trocken.
2019 hatten wir durch die extrem Niederschläge von Ende September bis Sylvester sogar 10 % über langjährigem Schnitt.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kreuzschiene » So Jul 26, 2020 15:39

AEgro hat geschrieben:Gerade kurzer Gewitterschauer.
Heftiger Wind aus Nord-West ( Orkanboe ? ), daß es den Mais ca. 1,5 bis 2,2 m hoch fast flachgelegt hat.
Kurzer heftige Regen, eiskalt, 3 Minuten, 5,5 l /m².
Nach dem Wetterradar wars nur eine kleine Gewitterzelle, eine kleine Störung.
Ein Wunder, daß sich die zu uns her verirrt hat.
Da kommt nicht mehr.
Ein Tropfen auf den heißen Stein. :roll:
Vorgestern hab ich mit einem Kollegen gesprochen der über Wetter und Niederschlag Buch führt.
Im Mai waren genau 45 l und im Juni, genau 46 l / m².
Im Juli einschl.jetzt, 16,5 l.
Der Kollege sagte mir, 2020 warens von März bis Stand 24. Juli weniger als die Hälfte als Hitze u. Dürrejahre 2019.
Auch 2018 wars nicht so trocken.
2019 hatten wir durch die extrem Niederschläge von Ende September bis Sylvester sogar 10 % über langjährigem Schnitt.
Gruß AEgro


Mein Mitleid hast Du.
Bringt aber auch nichts.
Über Dinge, die man nicht ändern kann, sollte man nicht jammern.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon AEgro » So Jul 26, 2020 20:55

Du hast recht.
Jammern nützt nichts.
Ich wundere mich eher, daß meine Sommerungen, Gerste, Rüben und der Mais trotz Trockenheit bislang noch rel. gut aussehen.
Eher Normalentwicklung.
Dem Soja, durch spätern Saattermin und mehrfacher Bearbeitung davor, felt auch Wasser für volle Entwicklung.
Mein Winterweizen litt am meisten.
Liegt aber nicht nur an der Trockenheit, sondern auch an den Strukturschäden nach der Extzremsaat vom letzten Herbst.
Keine Wurzelentwicklung durch die Nässe und dann, plötzlicher Wechsel zur Trockenheit mit geringster Luftfeuchte und hohe Verdunstung ab Ende März.
2. Düngergabe brauchte lange bis zur Wirkung.
Das reicht nicht für Rekorderträge.
Gruß AEgro
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bibbler » So Jul 26, 2020 21:05

Heute hatten wir 8 Liter. Besser wie nix.
War heute beim Kollegen paar Ortschaften weiter. Da holen sie teilweise die Kühe von der Weide. Kein Futter mehr alles verbrannt.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Paule1 » So Jul 26, 2020 21:34

Heute gesamt 11 Liter + X heute Abend

Das X waren nochmal 3 Liter heute Nacht
Zuletzt geändert von Paule1 am Mo Jul 27, 2020 11:38, insgesamt 1-mal geändert.
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kormoran2 » So Jul 26, 2020 22:00

Bibbler, schlimm für euch.
Hier ist es dieses Jahr so, dass das Gras wächst wie bekloppt. Bloss, davon hat das Vieh nichts mehr, das wegen Futtermangel im letzten Jahr nach Tönnies und Co. gegangen ist.

Merkwürdig ist die Erscheinung, dass nach Regenschauern zunächst mal das Gras wächst, aber schon zwei Tage später in Spatentiefe keinerlei Feuchtigkeit mehr zu finden ist. Das läuft wohl alles nach unten durch, in die tieferen, nachhaltig ausgetrockneten Bodenschichten. Der Grundwasserspiegel ist vielleicht einer der besten Indikatoren für den Klimawandel, weil er den besten Dämpfungsfaktor bietet. Ist genauso wie bei der elektronischen Dämpfung des Tankgebers im Trecker.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Mo Jul 27, 2020 0:28

AEgro hat geschrieben:Du hast recht.
Jammern nützt nichts.
Ich wundere mich eher, daß meine Sommerungen, Gerste, Rüben und der Mais trotz Trockenheit bislang noch rel. gut aussehen.
Eher Normalentwicklung.
Dem Soja, durch spätern Saattermin und mehrfacher Bearbeitung davor, felt auch Wasser für volle Entwicklung.
Mein Winterweizen litt am meisten.
Liegt aber nicht nur an der Trockenheit, sondern auch an den Strukturschäden nach der Extzremsaat vom letzten Herbst.
Keine Wurzelentwicklung durch die Nässe und dann, plötzlicher Wechsel zur Trockenheit mit geringster Luftfeuchte und hohe Verdunstung ab Ende März.
2. Düngergabe brauchte lange bis zur Wirkung.
Das reicht nicht für Rekorderträge.
Gruß AEgro



Von einer Extremsaat will ich nicht reden, aber es war schon gut feucht, und unsere Tonböden trocknen im Herbst halt auch schlecht ab. Ich hätte mir letztes Jahr in den Allerwertesten beißen können, weil ich die Äcker statt sie nach dem Grubbern einfach liegen zu lassen, mit der Kreiselegge fein gemacht und dabei zu stark rückverfestigt hab. So durfte ich vier Tage nach der Saat die gesäten Äcker nochmal alle flach nachkreiseln, um die Spuren zu beseitigen und die Körner in den Boden zu verfrachten.
Bei der Saat hab ich auf die Kreiselegge verzichtet, weil ich Angst hatte, die Packerwalze würde zuschmieren.

Dort wo ich erst um den 10. Oktober das erste Mal flach gegrubbert (Stoppeln hab ich zuvor abgemulcht und das Ausfallgetreide abgespritzt) und fünf Tage später gesät hab, ging's trotz der Lettenplatten im Acker relativ gut. Da hab ich mir auch keine Spuren reingefahren und die Körner hat es gut abgedeckt. Da musste ich später nur das Vorgewende nachkreiseln.

Die Herbstentwicklung des Stoppelweizens war aber eher schwach, weil ich praktisch nichts für die N-Mineralisierung getan habe. Da haben sich früher gesäte Weizen auf intensiver bearbeiteten Böden besser entwickelt. Dafür hat mein Weizen jetzt im Mai nochmal einen ordentlichen N-Mineralisierungsschub bekommen, wo halt bei anderen nicht mehr viel aus dem Boden kam.

Wahrscheinlich ist mein Chevignon der letzte Weizen, der hier auf unserer Gemarkung gedroschen wird. Und das liegt nicht daran, dass ich Ende Mai in moderaten Mengen ein Strobilurin eingesetzt hab, sondern daran, dass nochmal ordentlich Stickstoff freigesetzt wurde. Das kann auf schweren Böden mit hohem Tongehalt die Reife ganz schön verzögern. Und die ganz große Hitze wie in den Jahren zuvor hatten wir jetzt auch nicht, obwohl wir in den Sommermonaten immer zu den wärmsten Orten Deutschlands gehören (immer in den Top 20 und oft auch in den Top 10).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Fanta » Mo Jul 27, 2020 6:40

Gestern völlig unerwartet 16 mm Regen abbekommen. Damit liegen wir jetzt bei 212 mm in 2020.

Evtl. gibts also doch Maiskolben.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Mo Jul 27, 2020 11:29

Moin, wir hatten gestern auch 18mm, sehr gut für den Mais. Der geht jetzt in Richtung 3,5-4m und hat richtig dicke Kolben angesetzt.
Da bin ich gespannt...
Gruß, allgaier
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bibbler » Mo Jul 27, 2020 11:53

@ allgaier
Dann gratuliere ich euch. Bei uns ist der Mais naja, im Frühjahr als er aus dem Boden kam wurde sehr viel von den Krähen​ geholt. Dazu durch Trockenheit nicht alles aufgegangen. Teilweise fehlt ein Drittel im Feld. Dazu gerade mal 2 m hoch und Kolben? Noch nix zu sehen. Viele Flächen wurden nach gesät. In den letzten Jahren war das die Futter Reserve aber das wird auch dieses Jahr nix.
Ich kenne auch​ Betriebe die im Mai schon nix mehr hatten,oder zu wenig, das wird ganz eng bei denen. Vor allem die Bio Heumilch Produzenten werden den Mehrertrag an Milchgeld in Futter stecken müssen oder Kühe abschaffen. Gruß
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