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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » Sa Apr 15, 2023 9:58

langholzbauer hat geschrieben:Mein Mitleid für DWEWT hält sich in Grenzen.
Im gleichen Beitrag von anbahnenden Futtersorgen zu schreiben und gleichzeitig die Vernichtung des neuen Aufwuchses zu planen...
Wegen solchen Künstlern werden dann zukünftig die Behörden auch noch jährlich eine zertifiziert bestätigte Futtervorratsplanung anfordern müssen. :oops:
So etwas wie von DWEWT habe ich auch noch nicht gehört. Weideaufwuchs, der zu viel ist, wandert doch normalerweise ins Silo. Wenn man den besten Aufwuchs vom Jahr mulcht, dann ist einem aber nicht mehr zum helfen. Solche Berater brauche ich nicht auf meinem Hof.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Sa Apr 15, 2023 11:07

@240236

Vor meiner Beratung bist du absolut sicher! :lol:

@allgemein
Ich schrieb übrigens von überständigem Pflanzenmaterial. Für die, die das nicht kennen, das ist Pflanzenmaterial welches die Rinder nicht mehr fressen. D.h., es befindet sich auf Flächen, die schon beweidet wurden. Deshalb ist eine Gewinnung als Futter aus fütterungshygienischen Gründen auch nicht mehr möglich. Vielleicht sehen das einige user hier nicht ganz so eng? Mir ging es auch weniger um das Material, als mehr um die Kosten die durch das Mulchen hervorgerufen werden. Auch frage ich mich, wie will man überständiges Material silieren? Vor allem, wer soll das denn fressen?
btw: Dass sich einige user hier, wenn sie meiner fünf Buchstaben ansichtig werden, vorschnell zu einer geschriebenen Reaktion herausgefordert fühlen kann ich nachvollziehen. Der dann schnell geschriebene Inhalt sollte trotzdem überdacht sein! :lol:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 15, 2023 11:20

Bei bestem Wetter (etwas höher) direkt ins Schwad gemäht (nach etwa 2-3 Wochen Weideruhe) funktioniert das einwandfrei. Die Kuhfladen bleiben fast vollständig auf dem Feld, das Futter ist geruchsunauffällig und wird auch nicht ausselektiert.
Wenn das Wetter es hergibt, bevorzuge ich das gegenüber dem Mulchen. Die Nachweide nach einem Reinigungsschnitt ist wesentlich besser, als nach dem Mulchen, wo den Tieren der Geruch von vergammelndem Gras in die Nase steigt.
Bei kleinen Mengen haben wir auch schon gemäht und in die Mistplatte abgefahren.

Wenn ich so recht überlege, ist die Nutzung des Mulchers die letzten Jahre deutlich rückläufig geworden. Der kann so sehr alt werden bei mir.

Dieses Jahr kann man Pfähle übrigens auch prima mit dem Vorschlaghammer einkloppen :mrgreen:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Sa Apr 15, 2023 11:32

Das hätte ich auch bei jedem anderen so beantwortet.
Im obigen Beitrag steht nichts von Weideresten.
Der liest sich so, als ob die Erntekapazitäten nicht für eine pünktliche Ernte reichen würden. :wink:
Mit früher Schnittnutzung der geplanten Anschlussweiden und geschickter Weideführung lässt sich " überständiges" Gras vom 1.Aufwuchs in wüchsigen Jahren recht gut vermeiden. :wink:
Das sieht in Dürrejahren ganz anders aus.
Da kann es manchmal sinnvoller sein, Futterreserven auf dem Halm zu lassen...

Zurück zum Wetter
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Seit ca.5 Uhr ganz dünner Nieselregen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Sa Apr 15, 2023 11:42

meyenburg1975 hat geschrieben:Bei bestem Wetter (etwas höher) direkt ins Schwad gemäht (nach etwa 2-3 Wochen Weideruhe) funktioniert das einwandfrei. Die Kuhfladen bleiben fast vollständig auf dem Feld, das Futter ist geruchsunauffällig und wird auch nicht ausselektiert.
Wenn das Wetter es hergibt, bevorzuge ich das gegenüber dem Mulchen. Die Nachweide nach einem Reinigungsschnitt ist wesentlich besser, als nach dem Mulchen, wo den Tieren der Geruch von vergammelndem Gras in die Nase steigt.
:mrgreen:

So kenne ich das auch noch aus den Zeiten mit Mähbalken.
Manchmal fressen die Kühe das alte hoch liegende Gras bei der nächsten Runde sehr gern mit weg.
Das hatte ich letztes Jahr mal einem Kollegen erklärt.
Der hat es aber leider nass in eine Regenwoche hinein gemäht. :oops: n8
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Apr 15, 2023 12:36

Ich habe das schon des öfteren einsiliert. 9m Mähbreite mit Schwadzusammenführung ohne wenden und umschwaden. Da geht fast nix mit ins Futter. Muss halt gutes Wetter mit Sonne und Wind sein, um etwas Anwelkung zu erreichen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Apr 15, 2023 12:56

@ langholzbauer - er meinte bestimmt, das dieses Jahr eine richtig frühe Schnittnutzung für die Anschlußweideflächen
auf Grund der wassergesättigten Böden nicht gelingen wird.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Sa Apr 15, 2023 13:42

DWEWT hat geschrieben:.... Wenn es jetzt trocken werden sollte, wird es überall sprießen und wachsen und ein Teil des Aufwuchses wird, aufgrund gleichzeitiger flächendeckender Futternutzungsreife, nicht verwertet werden können. Dann wird wieder der Mulcher eingesetzt werden müssen, um den überständigen Aufwuchs vom Halm holen zu können. Kann es nicht mal wieder ein ganz normales Jahr geben? :o


Eigentlich gehört das alles nicht in diesen Faden...
Aber zwischen "flächendeckender Futternutzungsreife" und " überstandigen Aufwuchs" gibt es einen Zeitraum.
In diesem gewinnen manchmal Kräuter gegenüber Gräsern an Bedeutung im Futterwert, ohne die tierische Leistung des Aufwuchses wirklich zu schmälern.
Der nennt sich Erntefenster. Von Weide stand da nichts.
Der Begriff " überständig" ist ja bei ökologisch geführtem Dauergrünland sehr schwammig und immer im Konsens mit den anderen Rations-Komponenten zu betrachten... :wink:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Sa Apr 15, 2023 15:03

langholzbauer hat geschrieben:
Eigentlich gehört das alles nicht in diesen Faden...
Aber zwischen "flächendeckender Futternutzungsreife" und " überstandigen Aufwuchs" gibt es einen Zeitraum.
In diesem gewinnen manchmal Kräuter gegenüber Gräsern an Bedeutung im Futterwert, ohne die tierische Leistung des Aufwuchses wirklich zu schmälern.
Der nennt sich Erntefenster. Von Weide stand da nichts.
Der Begriff " überständig" ist ja bei ökologisch geführtem Dauergrünland sehr schwammig und immer im Konsens mit den anderen Rations-Komponenten zu betrachten... :wink:


Stimmt, aber das Wetter bestimmt zur Zeit ganz maßgeblich die Möglichkeiten zur Vorbereitung des Grünlands auf die kommende Nutzung.
"Überständiger Aufwuchs" ist ganz klar bestimmt als Pflanzenentwicklungsstadium nach dem Zeitpunkt der Erlangung der physiologischen Reife. Somit zur und nach der Samenreife. Der höhere Wert der Kräuter erwächst nicht plötzlich aus deren fütterungstechnischer Bedeutung, sondern aus der quasi Wertlosigkeit der Gräser aufgrund von z.B. Trockenheit.
Mein Grünland ist auch immer Weide!
btw: Ich finde es immer wieder höchst belustigend, wenn die werten Kollegen hier, ohne genauere Kenntnis meines Betriebes, mir gute Ratschläge geben wollen, bzw. lediglich Kritik, als Selbstzweck, üben. Da sind mir die Äußerungen von @meyenburg viel wichtiger. Er setzt seine Praxis zu bestimmten Themen meinen Ausführungen entgegen. Nennt sich konstruktive Kritik! Da gibt es so manche Anregung, über die es sich nachzudenken lohnt. Danke dafür!
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Marian » Sa Apr 15, 2023 15:25

Ich hatte den Beitrag grob überflogen.
Wegen meiner kann jeder so viel mulchen wie er mag. Die Entscheidung trifft jeder Bewirtschafter für seine Flächen.

Gestern war ein herrlicher Tag. Sonnenschein, hohe UV Strahlung und 16 Grad.
Heute wieder den 3/4 Tag Nieselregen in verschiedenen Intensitäten. Den ganzen Tag mit der Anglerhose und Stiefeln unterwegs. Heut früh auf der allmorgendlichen E-Bike Tour zum Betrieb Handschuh angezogen.
Es nervt. Zu nass, zu kalt, zu wenig Sonne. Das Grünland kommt dieses Jahr garnicht in Schwung. Trotz das Düngung und abschleppen bereits erledigt sind.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Sa Apr 15, 2023 15:46

Marian hat geschrieben:Es nervt. Zu nass, zu kalt, zu wenig Sonne.


:!:
Könnte die Kurzfassung meines Beitrages sein. :wink:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Sa Apr 15, 2023 18:58

Die vielen Windräder sind schuld daran, dass das Tief einfach nicht weiter zieht.
Die fehlende Windenergie lässt den Jetstream immer langsamer werden.

April, April, der weiß nicht was er will
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 2810 » So Apr 16, 2023 10:00

Na ja, geregnet hats bei mir -LK HN - schon : 13 Liter, schön sanft, von Sa 15.April ab 18 Uhr bis heute So 16.April.
Das irritierende ist jedoch, dass laut Radar ( Wetter com und Kachelmann ) wir schon ab 15 Uhr am Sa mitleren Regen hatten :?: :roll:
Nach der Prognose hätten wir über diesen Zeitraum 25 - 30 Liter erwarten können - das 5 b Tief war ja als Drohkulisse angekündigt .

Werden wir nun schon beim Radar verarscht :?:

Was mich noch irritierte, dass es Kollegen gab , welche unbedingt mit der Egge auf die Äcker mußten :roll:
Es hätten ja 30 Liter kommen können, muß man dann unbedingt noch kurz vor diesem Ereignis noch im Boden rumrühren :?:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » So Apr 16, 2023 10:05

Das "5b Tief" ist zu uns weitergezogen und auch pünktlich angekommen. :regen: :gewitter:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » So Apr 16, 2023 17:17

Kein Nachteil ohne Vorteil! Dem Wald tut`s richtig gut, wie 2021 :!:
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