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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon JonnyD2250 » Sa Apr 01, 2023 7:29

Ich plane derzeit die Anschaffung einer Drohne zur düngerausbringung im Frühjahr:D
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JonnyD2250
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » Sa Apr 01, 2023 9:37

AEgro hat geschrieben:Im W-Weizen war ich jahrelang ( Mitte der 90-er bis ca. 2005 ) bei Saaten bis Anfang November
bei Saatsärken runter bis 150 Kö.-meist 180 bis 200 ).
Motto, ich kann den Weizen " dick " düngen, wenn er mir aber zu dicht steht, geht " dünn " düngen nicht.
Kanzler, Astron, Tommy, Batis, Orestis, Ludwig u. v. a. waren die Sorten.
Vorteil der dünnen Bestände waren und sind Gesundheit, Standfestigkeit, höheres TKG und Qualität und vor allem
gute Kornausbildung auch unter Extrembedingungen.
Die Erträge lagen nicht unter denen der dichten Beständen.
Erhöht habe ich die Saatmengen die letzen Jahre überwiegend wg. Spätsaaten aus Fruchtfolgegründen
( höherer Anteil Zuckrrünen, Körnermais stat Silomais, weniger Raps, kein Feldfutter mehr ).
Und wg. zunemenden Problemen mit res. AFU. Dabei sollen die dichten Bestände besser unterdrücken.
Aber 380 bis 400 Kö./ m² ist dennoch meine Obergrenze, auch bei Saaten Ende November.
Sommergerste als Herbstsaat würde ich gerne probieren, aber auf Grund der Gräserresistenzen und fehlender
Herbstzulassungen für Herbizide, tu ich mir das nicht an.
Gruß AEgro


Ich kenne all diese Sorten und bis auf den Ludwig hatten wir die auch alle im Anbau, wobei ich Ende der 90er mit Aufkommen des MEKA-Programms und schwächerer Erzeugerpreise mehr auf die Kurzstrohsorten (Ritmo, Bandit, Maverick) umgestiegen bin, weil man dort auf Wachstumsregler verzichten konnte (gab 200 DM für den Verzicht auf WR) und insb. der Bandit hat ja auch sehr gut gedroschen mit Blatt- und Ährenbehandlung.

Du kannst aber nicht die 90er Jahre mit der Situation von heute vergleichen. Damals hat man Ende September gesät, und spätestens Mitte Oktober war dann auch schon alles vorbei. Und den Ackerfuchsschwanz hat man auch im Frühjahr noch sehr gut mit 2,5-3l Arelon (IPU) wegbekommen. Auch war das Düngeniveau etwas höher, weil es diesbezüglich keine Restriktionen gab. Damals haben manche ihren Monopol oder Bussard noch mit 17% Rohprotein abgeliefert.

Und auch das Klima hat sich verändert. Es ist heutzutage deutlich nässer im Spätherbst und es gefriert weniger. Gerade deshalb musst Du hoch mit der Saatstärke, weil viele Samen den nassen, schweren Boden leichter durchwurzeln als nur einige wenige. Als wir noch Ende September gesät haben, bin ich auf den wenigen besseren Böden, die wir haben, z.T. auch auf 250 Kö/m² runter, weil es halt einen entscheidenden Unterschied macht, ob der Weizen schon nach ner guten Woche aufläuft oder ob er dafür 3-4 Wochen braucht. Aber das war dann doch schon die untere Grenze.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 2250 » Sa Apr 01, 2023 10:00

Ich bin froh über jeden Tropfen Regen.
Für die diesjährige Frühjahrspflanzung im Wald ist es wunderbar. Nur die Arbeit macht nicht soviel Spaß wenn man immer nass wird, aber meckern tu ich nicht.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » So Apr 02, 2023 9:14

Wir haben heuer wenig Niederschlag. Gestern wurde die 100mm Marke überschritten.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Tobi2005 » So Apr 02, 2023 14:15

In Mittelhessen wurde heute die 50mm-Marke seit vergangenem Mittwoch Abend überschritten.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon rottweilerfan » So Apr 02, 2023 15:06

240236 hat geschrieben:Wir haben heuer wenig Niederschlag. Gestern wurde die 100mm Marke überschritten.

für ´23 oder nur märz ?
abnormal ,wir sind nahe der 400 in ´23,aber trotzdem,immer her damit :=
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
" Der Rottweiler ",in seiner Familie gutmütig,treu und ergeben...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » So Apr 02, 2023 15:11

Crazy Horse hat geschrieben:
Kartoffelbluete hat geschrieben:@ winni - es erschließt sich mir jetzt nicht, warum man, wenn man nach einer Pflugfurche direkt mit der Kreiseleggenkombi
einsät, die Saatmenge erhöhen muss, oder sollte :?: :roll:


Was ist denn daran so schwer zu verstehen?

Wenn Du lieber direkt mit der Kombination in den gepflügten Acker säst als in zuvor mal einzuebnen, weil es vielleicht schon etwas später im Jahr ist und auch der Boden noch etwas feuchter und schwerer ist, dann musst Du einfach mit der Saatstärke hochgehen, weil die Körner zum Teil etwas tiefer abgelegt werden und die Kluten bei der ersten Bearbeitung, die ja mit der Saat verbunden ist, noch nicht allzu schön zerfallen. Hinzu kommt, dass das tiefe Arbeiten auf schweren Böden auch nicht gerade förderlich ist, um die Bestockung anzuregen. Die Körner sind zwar deutlich besser abgedeckt, aber je tiefer die Körner abgelegt werden, desto mehr Energie benötigen die Keimlinge, um das schwere Erdreich zu durchstoßen. Da ist dann nicht mehr viel mit Bestockung.

Auf unseren tonigen Böden ist das definitiv so, dass man ohne ausreichend Feinerde bei der Saat, die Saatstärke deutlich erhöhen muss. Unter 200kg sät hier kaum einer.


Wunderbar, wie Crazy Horse hier geantwortet hat. Besser hätte ich es nicht formulieren können.
30 Prozent des Getreideertrages werden bereits im Herbst durch ordentliche Saatstärke gemacht!
Wird zu tief gesät, entwickelt sich nämlich ein Halmheber zwischen Saatkorn und Bestockungsknoten, der sich negativ auf den Ertrag auswirkt. Allerdings wollte ich den Weizen bei der Saat in die Pflugfurche komplett mit Erde bedecken.
Der Nachbar, der große Mengen Weizen an der Oberfläche gesät hat(Bild sieh WEizen), hat übrigens auch einen schönen Weizen.
Die Körner haben aufgrund der hohen Feuchtigkeit slebst an der Oberfläche gekeimt und gewurzelt.

Ich möchte noch anmerken, dass das klutige Saatbett meiner Weizen-Spätsaat bei den unerwartet hohen Niederschlägen
im März wunderbar zerfallen und eingesunken ist und den Niederschlag vollständig aufgenommen hat.
Da läuft man aktuell wie auf Federn durch, so weich sinkt der Boden ein.
Schön, dass fast kein AFS bei späteren Saaten zu finden ist.

Jetzt kommt aber erst mal Nachtfrost statt weiterer Regen !!

Gruß
Wini
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon sunnyboy » So Apr 02, 2023 15:49

Servus,

bei mir im östlichen Niederbayern ist es extrem nass. Von 1.12-1.3 300 mm Niederschlag und im März auch schon wieder 70 Liter. Wäre froh wenn es Mal vier Wochen am stück trocken wäre, dass endlich Mal abtrocknen kann. Die Wiesen und Felder gleichen eher einem Sumpf
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Crazy Horse » So Apr 02, 2023 16:18

Wini hat geschrieben:
Wunderbar, wie Crazy Horse hier geantwortet hat. Besser hätte ich es nicht formulieren können.
30 Prozent des Getreideertrages werden bereits im Herbst durch ordentliche Saatstärke gemacht!
Wird zu tief gesät, entwickelt sich nämlich ein Halmheber zwischen Saatkorn und Bestockungsknoten, der sich negativ auf den Ertrag auswirkt. Allerdings wollte ich den Weizen bei der Saat in die Pflugfurche komplett mit Erde bedecken.
Der Nachbar, der große Mengen Weizen an der Oberfläche gesät hat(Bild sieh WEizen), hat übrigens auch einen schönen Weizen.
Die Körner haben aufgrund der hohen Feuchtigkeit slebst an der Oberfläche gekeimt und gewurzelt.

Ich möchte noch anmerken, dass das klutige Saatbett meiner Weizen-Spätsaat bei den unerwartet hohen Niederschlägen
im März wunderbar zerfallen und eingesunken ist und den Niederschlag vollständig aufgenommen hat.
Da läuft man aktuell wie auf Federn durch, so weich sinkt der Boden ein.
Schön, dass fast kein AFS bei späteren Saaten zu finden ist.

Jetzt kommt aber erst mal Nachtfrost statt weiterer Regen !!

Gruß
Wini



Der Frost und etwas sonnigeres Wetter sind auch mehr als willkommen, nachdem es die letzten Tage und Wochen so viel geregnet hat. Das verbessert auf jeden Fall die Infiltration.

Aber um nochmal auf die Saatstärke zurückzukommen: Ich hab mich vor ein paar Jahren mal mit einem Vertreter von Limagrain unterhalten. Und der meinte, dass haupttriebbetonte Sorten wie Colonia oder Patras (oder Informer) richtig gut dreschen könnten, wenn man sie einfach dicker sät und sie nicht jeden schwachen Nebentrieb mithochziehen müssten. Dazu wäre es gut, wenn man sie moderat andüngt und dafür dann die Schossergabe erhöht, und auch sonst alles tut, was den Haupttrieb fördert (weniger CCC, dafür aber ausreichend Moddus).

Bei bestockungsbetonten Sorten wie dem RGT Reform (oder früher dem Transit) muss man bei der Spätsaat zwar auch die Saatstärke deutlich erhöhen. Aber hier sollte man den Focus schon eher auf eine starke Bestockung legen. Das gilt noch viel mehr für die frühreifen Grannenweizensorten aus Frankreich, die zwar durchaus spätsaatverträglich sind und keine lange Winterruhe haben, die sich aber auch nicht allzu lange bestocken und früh ins Schossen übergehen. Gerade bei diesen Sorten kannst Du bei einer Saat Ende Oktober schon 450 Kö/m² reindrücken, weil die ihren Ertrag über ein hohes TKG und hohe Bestandesdichten machen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » So Apr 02, 2023 16:58

rottweilerfan hat geschrieben:
240236 hat geschrieben:Wir haben heuer wenig Niederschlag. Gestern wurde die 100mm Marke überschritten.

für ´23 oder nur märz ?
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Höffti » So Apr 02, 2023 17:21

https://www.wetter-by.de/Internet/AM/No ... bleRow=3.5
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » So Apr 02, 2023 23:53

Ok, auf unseren humosen Böden bekommt man auch im Spätherbst, wenn man nach der Plugfurche direkt mit der Kreiselegge einsäät,
ein ordentliches Saatbett, ohne viel Kluten hin. Vorkreiseln, o.ä. ist eher kontraproduktiv, weil der Boden dann nach dem Saatstriegel zu
wenig krümmlig ist und zur Verschlämmung neigt.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon LAN » Mo Apr 03, 2023 8:08

Hallo zusammen! Ihr müsst euch nicht zurückhalten, und dürft gerne etwas Regen bei uns im Wiener Becken vorbei schicken.

Jahresniederschlag 2022: 495mm, davon genau 294mm im ersten und 201 mm im zweiten Halbjahr
1.1. bis 1.4. 2023: 75mm

Gut, dass es noch nicht richtig heiß geworden ist, aber auf den sandigen, oder kiesigen Stellen wird das Wintergetreide ganz schön hell :evil:

Mit trockenen Grüßen Richard
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Marian » Mo Apr 03, 2023 8:48

329mm in '23.

Gestern der erste Tag ohne Regen nach 19mm am Samstag. Es darf ruhig jetzt mal etwas sonniger sein.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Tatra813 » Mi Apr 05, 2023 7:06

kommt jetzt nach den Regen die Sommertrocken Zeit ? wo alle Pflanzen fast verdursten und kein Regen in Sicht ist ?
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