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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Neuland79 » Mi Mär 22, 2023 10:28

Für Interessierte News aus den USA Colorado Wasserreservoirs. Es war ein guter Winter, der jetzt evt. zu etlichen Überschwemmungen führt, aber immer noch nicht annähernd reicht, um die riesigen Reservoirs Lake Powell und Lake Mead aufzufüllen.
https://www.youtube.com/watch?v=jGy463YTW8c

Auch spannend:
In Arizona (Süd-USA) regnet/schneit es schon wieder seit 24 h auf eine der bisher höchsten gemessenen Schneedecken bei Flagstaff/Phoenix und die Speicher/Stauseen sind nach dem nassen Winter bereits voll...
https://www.youtube.com/watch?v=K2c_b7ocPaw
Die 3m Schneedecken in den Sierra Nevadas (Westküste) werden auch extrem stark beregnet und sind auch am tauen. Hier laufen die Talsperren bereits über
https://www.youtube.com/watch?v=QvsbzEPeto8
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Homer S » Do Mär 23, 2023 6:59

Bei uns ist es auch viiiieeel zu nass um nur an eine Aussaat zu denken, hier wird es auch Ostern werden. Pflegearbeiten sind auf vielen Flächen möglich wenn man nicht kleinlich ist. Räder sind halt Braun und man sollte bevor es auf die Straße geht nochmal schnell einen Feldweg langfahren. Ich habe Gestern Mittag auch ein Zeitfenster genutzt um meine Sommergerste aus dem Herbst zu behandeln. Ging so la la. Da aber ab Sa und nächste Woche wieder mehr Regen gemeldet ist, nutzt man gerne auch mal diese Bedingungen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Do Mär 23, 2023 8:17

GsD hatte ich für dieses Frühjahr keine Sömmerungen zur Aussaat vorgesehen. Auf absehbare Zeit geht hier gar nichts mehr. Aus meinen Jauchbehälter fahre ich mit meinem kleinen Fass immer so viel heraus, dass der nächste Regen Platz hat. Jeder Woche 3-4 mal anspannen ist schon ärgerlich. Das große Fass vom LU würde Fahrspuren hinterlassen, die erst nach einigen Jahren wieder verschwunden sind. Einzig die noch verbliebenen Kraniche fühlen sich wohl. Sie übernachten hier in meiner Seenplatte und begleiten mich mit ihrem Geschrei auch durch die Nacht. Gestern sah ich den ersten Weißstorch des Jahres. Auf dem Futtertisch des Offenfronstalles, er reicht außen an den gewachsenen Boden heran, heisst es jeden Morgen Regenwürmer auflesen. Wie alles hier im Osten, sind auch diese besonders groß. Der diesjährige Rekord liegt bei 29cm. Wir nennen sie "little snakes".
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon tyr » Do Mär 23, 2023 8:34

Hab vorgestern den Hafer gesäät... aber es soll spätestens morgen schon wieder regnen...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon ackerer » Do Mär 23, 2023 9:33

Hallo Leute,
warum meckern alle über Regen. Die letzten Jahre war der März immer zu trocken. Seid doch froh. Ich denke,so können zum einen die Futterbaubetriebe ihre Lager wieder auffüllen und auch in den gebeutelten Regionen mit schwächeren Böden können ihr Getreide gut erzeugen und das Grundwasser wird angefangen sich nachzubilden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Botaniker » Do Mär 23, 2023 10:25

Also ob man übers Wetter meckert oder sich freut, ist dem Wetter völlig wurscht, es macht doch was es will. :D
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 23, 2023 11:43

Ich habe spaßhalber mal vorige Woche ein 1,5 m tiefes Loch in eine, der wenigen so tiefgründigen Stellen , im Acker gegraben.
Da ist es noch so trocken, dass in 24h gerade mal 10cm Wasser zusammen gesickert sind.
Die vermeintliche Feuchtigkeit hält sich trotz Sandböden nur an der Oberfläche.
Pflugsolenverdichtete ebene Flächen gaukeln da einen Wasserüberschuss vor, den es in Wirklichkeit nicht gibt.
Hier im Weststau vom mittleren Rennsteig, waren vor 3 Wochen die Wassergräben auf Niveau von langfristig Anfang Juli.
Da muss es noch sehr viel regnen...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Peter North » Do Mär 23, 2023 13:07

M
Zuletzt geändert von Peter North am Do Mär 23, 2023 17:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Limpurger » Do Mär 23, 2023 13:16

langholzbauer hat geschrieben:...Die vermeintliche Feuchtigkeit hält sich trotz Sandböden nur an der Oberfläche...

Kann ja nicht anders sein. Warum? Ganz einfache Physik - wo 1 Teil ist kann kein 2. sein. Könnt ihr euch noch daran erinnern als in einem heftigen Dürresommer auf Wegen und Straßen plötzlich über unterquerenden Rohrleitungen mit mehr als Wasserleitungs-Ø plötzlich Kuppen sicht- und spürbar wurden? Sind diese je wieder ganz verschwunden? Für einen Bodenvorrat an Wasser muß auch ein entsprechendes Porenvolumen vorhanden sein. Und das ist das Problem - wenn das Wasser erstmal raus ist lagert der Boden gerne dichter = Porenvolumen nimmt ab. Am Oberboden können wir durch mechanische Lockerung oder den Anbau von tiefwurzelnden Kulturen die Wassserspeicherfähigkeit noch direkt verbessern, in den tiefer liegenden Schichten tun wir uns schwer. Ich glaube daß wir froh sein müssen wenn die Grundwasserpegel gehalten werden können und nicht noch weiter absinken, der Verbrauch ist hier einfach zu hoch im Verhältnis zur aktuellen Neubildung. Aber sag das mal demjenigen der täglich 2x duscht oder aus Grundwasserbrunnen seine Felder beregnet. Der Duscher möchte nicht darauf verzichten, der beregnende Kollege kann dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht da sich eine Beregnung mit aufgefangenem Oberflächenwasser für ihn aktuell unwirtschaftlich darstellt. Mittelfristig werden beide ihre Gewohnheiten ändern müssen - das Duschen wird teurer werden und für die Beregnung wird kein Grundwasser mehr zur Verfügung stehen. An den geändert Niederschalgsereignissen können wir nichts ändern, am Verbrauch schon. Es fehlt alleine am Wille. Für unsere Gesellschaft ist es eben wichtiger E-Autos zu bauen, auch wenn für die notwendige Stromerzeugung fruchtbarster Ackerboden geopfert wird. Das bisher dort geerntete Gemüse kann man doch billig importieren, was brauchen wir da noch die verkehrsbehindernden einheimischen Landwirte auf unseren Straßen. Dann sind auch unsere Feldwege nicht mehr verschmutzt und stehen den 4-Tage-Angestellten für ihre Freizeitaktivitäten vollumfänglich zur Verfügung. Und unter den Freiflächen-PV-Anlagen können die Wölfe die Nilgänse jagen, denn Nutztierhaltung ist auch nicht mehr erwünscht. In Fluß- oder Bachhähe wird es auch an Bibern nicht mangeln, diese sind für eine intakte Fluß- und Auenlandschaft weit wertvoller als eine funktionierende einheimische Landwirtschaft für unsere Gesellschaft. Armes Deutschland.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Kartoffelbluete » Do Mär 23, 2023 15:46

So, das musste jetzt aber mal raus :!: :wink:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Do Mär 23, 2023 17:46

Limpurger hat geschrieben:... Ich glaube daß wir froh sein müssen wenn die Grundwasserpegel gehalten werden können und nicht noch weiter absinken, der Verbrauch ist hier einfach zu hoch im Verhältnis zur aktuellen Neubildung. Aber sag das mal demjenigen der täglich 2x duscht oder aus Grundwasserbrunnen seine Felder beregnet. .....In Fluß- oder Bachhähe wird es auch an Bibern nicht mangeln, diese sind für eine intakte Fluß- und Auenlandschaft weit wertvoller als eine funktionierende einheimische Landwirtschaft für unsere Gesellschaft. Armes Deutschland.



Du merkst schon was du geschrieben hast? Es geht ja ums Wasser.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon tyr » Do Mär 23, 2023 18:04

Limpurger hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:...Die vermeintliche Feuchtigkeit hält sich trotz Sandböden nur an der Oberfläche...

Kann ja nicht anders sein. Warum? Ganz einfache Physik - wo 1 Teil ist kann kein 2. sein. Könnt ihr euch noch daran erinnern als in einem heftigen Dürresommer auf Wegen und Straßen plötzlich über unterquerenden Rohrleitungen mit mehr als Wasserleitungs-Ø plötzlich Kuppen sicht- und spürbar wurden? Sind diese je wieder ganz verschwunden? Für einen Bodenvorrat an Wasser muß auch ein entsprechendes Porenvolumen vorhanden sein. Und das ist das Problem - wenn das Wasser erstmal raus ist lagert der Boden gerne dichter = Porenvolumen nimmt ab. Am Oberboden können wir durch mechanische Lockerung oder den Anbau von tiefwurzelnden Kulturen die Wassserspeicherfähigkeit noch direkt verbessern, in den tiefer liegenden Schichten tun wir uns schwer. Ich glaube daß wir froh sein müssen wenn die Grundwasserpegel gehalten werden können und nicht noch weiter absinken, der Verbrauch ist hier einfach zu hoch im Verhältnis zur aktuellen Neubildung. Aber sag das mal demjenigen der täglich 2x duscht oder aus Grundwasserbrunnen seine Felder beregnet. Der Duscher möchte nicht darauf verzichten, der beregnende Kollege kann dies aus wirtschaftlichen Gründen nicht da sich eine Beregnung mit aufgefangenem Oberflächenwasser für ihn aktuell unwirtschaftlich darstellt. Mittelfristig werden beide ihre Gewohnheiten ändern müssen - das Duschen wird teurer werden und für die Beregnung wird kein Grundwasser mehr zur Verfügung stehen. An den geändert Niederschalgsereignissen können wir nichts ändern, am Verbrauch schon. Es fehlt alleine am Wille. Für unsere Gesellschaft ist es eben wichtiger E-Autos zu bauen, auch wenn für die notwendige Stromerzeugung fruchtbarster Ackerboden geopfert wird. Das bisher dort geerntete Gemüse kann man doch billig importieren, was brauchen wir da noch die verkehrsbehindernden einheimischen Landwirte auf unseren Straßen. Dann sind auch unsere Feldwege nicht mehr verschmutzt und stehen den 4-Tage-Angestellten für ihre Freizeitaktivitäten vollumfänglich zur Verfügung. Und unter den Freiflächen-PV-Anlagen können die Wölfe die Nilgänse jagen, denn Nutztierhaltung ist auch nicht mehr erwünscht. In Fluß- oder Bachhähe wird es auch an Bibern nicht mangeln, diese sind für eine intakte Fluß- und Auenlandschaft weit wertvoller als eine funktionierende einheimische Landwirtschaft für unsere Gesellschaft. Armes Deutschland.


jaja, die welt wird untergehen. Es ist aber nicht die erste Trockephase der letzten hundert Jahre gewesen, sondern nur eine von vielen. Der Boden hat sich immer wieder erholt, meist schloss sich der Trockenphase eine sehr nasse Pahas an, was auch zu problemen führt.
In den 1930iger jahren muss es schon mal eine zehnjährige, sehr trockene Phase gegeben, jdenfalls sagen das die Überlieferungen, und in dieser zeit wurde unsere Mühle von Wasserrad auf zusätzlichen Dieselmotor umgerüstet, eine hohe Investition, die ganz sicher nicht wegen einem einzigen trockenen Jahr getätigt wurde...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 23, 2023 19:22

Der Limpurger hat in vielen Punkten Recht.

Zur(wieder) besseren Wasseraufnahme verdichteter Böden braucht es entweder Wasser und Frost oder alternativ sehr oft wechselnde Quellung und Schrumpfung.
Ohne diese Bodenphysik können auch viele Pflanzen nicht ihr Potential ausnutzen.
Ein wesentliches Problem ist auch bei noch intaktem Kapillarsystem die Luft in den mittleren Bodenschichten, die am sickernden Wasser vorbei muss.
Deshalb läuft uns zu viel Niederschlag ab, der in normalen Jahren eigentlich versickern würde.
Und diese Luft verhindert leider auch in manchen grundwassernahen Auen, einen Anschluss der Vegetation im niederschlagarmen Vorsommer.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Do Mär 23, 2023 19:31

@tyr
Ja,
nicht die Welt, aber der dt.Wohlstand wird am pseudogrünen Wesen untergehen!
Ich habe mehrere Teiche, die vermutlich von meinen Ahnen in bzw. nach so Dürrephasen angelegt wurden und noch weitere Grundstücke , die sich durch einfache Dämme zur Wasserspeicherung und Hochwasservorsorge eignen.
Es sind aber die Naturschutzbehörden und kurzsichtigen Amphibienschützer, welche aktive Handlungen zur besseren Wasserhaltung in unseren oberen Lagen verhindern.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Neuland79 » Fr Mär 24, 2023 2:46

In Californien hat sich nun durch die Schneeschmelze der See im alten Tulare Lakebed wieder gebildet.
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