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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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6313 Beiträge • Seite 351 von 421 • 1 ... 348, 349, 350, 351, 352, 353, 354 ... 421
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Do Nov 16, 2023 23:01

! ! !
Lieber mal zuhause auf passende Bedingungen warten...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon tyr » Fr Nov 17, 2023 7:47

Bison hat geschrieben:Naja, nur weil es oben Nass ist muß es nicht automatisch unten auch Nass sein :wink:

Wie weit reicht denn das "unten"? Und wie relevant ist es. Die Bäche und Gräben sind jedenfalls alle wieder voll.
Ernste grundwasserprobleme hat es hier nicht mal in dem wirklich trockenem Sommer vor zwei Jahren gegeben, trotzdem sind wir angeblich im roten Gebiet.
Dürre ist vor allem offensichtlich eine Frage der Definition geworden, und da nur noch gefördert wird, was der Klimahysterie entspricht, sind diese Untersuchungen offensichtlich mit Vorsicht zu genießen. Eine echte Dürre, das die Bäche austrocknen, und es wirklich vom Frühling bis in den Herbst nicht regnet, gab es zuletzt, mWn, vor rd 80 Jahren, und es scheint, schaut man sich die alten Wetteraufzeichnungen an, da einen natürlichen Zyklus zu geben, auch was die besonders nassen Jahre betrifft, jedenfalls hat das offensichtlich nichts mit der politischen Ideologie des menschengemachten Klimawandels zu tun.
Deswegen betrachte ich solche Untersuchungen nur noch mit größter Vorsischt... und bevor einer kommt, Brandenburg ist schon lange ein Gebiet mit Böden mit geringem Wasserhaltungsvermögen, und demenstprechenden Problemen.... deswegen hat Friedrich auch den Habsburgern Schlesien abgenommen, um mal zu ertragsreicherem Land zu kommen...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Botaniker » Fr Nov 17, 2023 9:10

tyr hat geschrieben:Wie weit reicht denn das "unten"? Und wie relevant ist es. Die Bäche und Gräben sind jedenfalls alle wieder voll.
Ernste grundwasserprobleme hat es hier nicht mal in dem wirklich trockenem Sommer vor zwei Jahren gegeben, trotzdem sind wir angeblich im roten Gebiet.


Deshalb geht es Sachsens Wäldern auch so blendend und der Waldzustandsbericht ist eh eine rotgrün versiffte Kampfschrift. :lol:
(Ironie wieder aus)
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon meyenburg1975 » Fr Nov 17, 2023 9:18

2018 war ein schönes Jahr in der Marsch. Immer warm, immer trocken, planbare zügige Arbeit und nur gute Qualitäten, so könnte ich das jedes Jahr vertragen. Dieses Jahr war murks. Scheiß Regen :regen:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon tyr » Fr Nov 17, 2023 13:16

Botaniker hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:Wie weit reicht denn das "unten"? Und wie relevant ist es. Die Bäche und Gräben sind jedenfalls alle wieder voll.
Ernste grundwasserprobleme hat es hier nicht mal in dem wirklich trockenem Sommer vor zwei Jahren gegeben, trotzdem sind wir angeblich im roten Gebiet.


Deshalb geht es Sachsens Wäldern auch so blendend und der Waldzustandsbericht ist eh eine rotgrün versiffte Kampfschrift. :lol:
(Ironie wieder aus)


Es kommt auf den Wald an. Flachwurzlern, wie Kiefern, Fichte und auch Birken, ging es die letzten drei Jahre nicht so gut, den hier natürlich vorkommenden Bäumen, vor allem Eichen udn Buchen, geht es gut, zumindest in dem Bereich, den ich überblicken kann. Auch den vielen Weidenarten, die hier gern wachsen, geht es prächtig... Eschen und Erlen ebenso...
Das Kiefern- und Fichtensterben gabs allerdings auch früher schon, lange bevor man den Klimawandel "entdeckte"..
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » Fr Nov 17, 2023 14:50

Und ich habe immer geglaubt, daß Kiefern Tiefwurzler sind :lol:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Groaßraider » Fr Nov 17, 2023 15:08

Vielleicht ist es bei russischen Kiefern anders :lol:
Gruß R. M.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon elchtestversagt » Sa Nov 18, 2023 8:24

morgen wäre ein Tag, wo an darüber nachdenken könnte, auf gewissen Ecken wieder Weizen zu drillen....Wenn da nicht die heute abend gemeldeten 10mm wären...( bzw. die für die nächsten drei Tage gemeldeten 45mm...).
So wie es momentan aussieht, werden wir nächstes Jahr mit 50% Mais und 25/25 Raps/Getreide staren, wobei GsD in den Rapsflächen 2025 schon Getreide drin ist...So wie die Aussichten sind, werden wir mit min. 350mm im letzten Quartal aus dem Rennen gehen...
Interessant ist, hier kann man jetzt jeden Bodenpunkt sehen, wenn schon was gedrillt wurde. Karnickelsand; alles gut. Anlehmiger Sand, Fleckenauflauf. Lehm-steht nix bis garnix. Gedrillte Bestände aus der Monatswende Sept./Okt. zeichnen auch sehr stark, besonders Raps und Gerste.
Vor zwei Wochen nach 40mm Niederschlag konnte man nach zwei Tagen Niederschlagsfrei kein Wasser mehr sehen, heute, nach 5mm, steht das Wasser noch Tagelang, ergo, der Boden ist voll....Einziger Pluspunkt, man kann, wenn man will, die Drainausläufe an den Gräben wiederfinden, weil es bei eingewachsenen Drains halt aus dem Boden rausdrückt...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon rottweilerfan » So Nov 19, 2023 9:14

rottweilerfan hat geschrieben:biete mehr,bis jetzt 1150 laut station in 5 km entfernung,die 1300 reißen wir noch.


von wegen 1300 bis silvester,nochmal 92 mm,ergibt dann ca. 1350 mm.
Deutschland,ein Paradies für Schmarotzer und Taugenichtse...
" Der Rottweiler ",in seiner Familie gutmütig,treu und ergeben...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon allgaier81 » So Nov 19, 2023 9:33

Moin, hier war auch am Freitag mal wieder Aktivität auf dem Feld...

Aber so viel Spuren wurden im Herbst bei der Herbizidbehandlung auch noch nie gezogen.

Es ist hier mit dem Getreideauflauf genauso wie du schreibst. Aufm 30er Sand sieht das alles gut aus, aber wo der Lehm sehr hoch ist und Staunässe war ist der Roggen gar nicht erst gekeimt.
Gruß, allgaier
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Südheidjer » Mo Nov 20, 2023 19:26

Die Südheide scheint abzusaufen. Regen, Regen und Regen. Über 50 mm in den letzten 24 Stunden. Über's Jahr sind schon über 1000 mm zusammengekommen. Ich kann mich nicht erinnern, daß wir das in den letzten 20 Jahren mal hatten.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Mo Nov 20, 2023 19:37

Ja, 45mm hatten wir auch. Da die Böden sowieso satt waren ist hier jetzt Seenlandschaft.
Mal sehen wie voll die Wümme morgen ist.
Gruß, allgaier
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Bonifaz » Mi Nov 22, 2023 17:59

bei uns war das erste Anstauen des Hochwasserrückhaltebecken eine Zeitungsmeldung wert. So wie ich unsere Pegelverläufe einschätze, wurde der maximal "zulässige" Durchfluss nur wenige Stunden überschritten. wenn der Regen nachlässt, sinken sofort die Pegel. Am nächsten Morgen sind die Zeitungsfritzen umsonst hergefahren.
Wir bekommen demnächst das gleiche Bauwerk, nur etwas größer, in die Flur gestellt.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Mi Nov 22, 2023 18:12

Schade, dass es für unsere Ackerflächen keine unterirdischen, großflächigen Rigolensysteme gibt.
Damit könnt man die überschüssigen Niederschläge im Herbst und Winter effektiv vor der Versickerung bewahren.
Gekoppelt an ein kleine PV-Anlage, könnte man damit die FLächen im kommenden Sommer bewässern.

Ein weiterer Vorteil in roten Gebieten: Kein N-Eintrag ins Grundwasser mehr !!

Was haltet Ihr von der Rigolen-Idee ?

Für einzelne Bäume gibt es das übrigens schon:
https://www.sieker.de/fachinformationen/article/baumrigolen-381.html

Gruß

Wini
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Do Nov 30, 2023 12:56

Die Absicht, bei einsetzendem Frost die Herbstaussaat zum Abschluss zu bringen, ist Schnee von gestern. Hier liegen jetzt ca. 5cm von der weißen Pracht. Gestern schneite es den ganzen Tag vor sich hin. Zum Abend taute es und in der Nacht fiel das Thermometer dann auf knackige -8°C. Unter dem Schnee ist der Boden allerdings komplett ungefroren. Ohne den Schnee wären die Aussaatbedingungen fast ideal gewesen. Weiter warten!
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