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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Fr Jan 19, 2024 9:40

Moin, das mag ja einen Effekt gehabt haben aber ich kann mir nicht vorstellen, das es wirklich zur Verschärfung beigetragen hat.

Pro Talsperre wurden da dann statt 15 eben 30m³/s abgelassen.
In der Aller waren bestimmt 500m³/s und in der Weser 1000m³/s unterwegs.
Das kam ja nicht durch eine Schneeschmelze im Harz sondern durch extreme Niederschläge in der Fläche in ganz Niedersachsen zustande.

Einheit angepasst
Zuletzt geändert von allgaier81 am Fr Jan 19, 2024 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß, allgaier
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon County654 » Fr Jan 19, 2024 10:19

allgaier81 hat geschrieben:
Pro Talsperre wurden da dann statt 15 eben 30m³/h abgelassen.
In der Aller waren bestimmt 500m³/s und in der Weser 1000m³/s unterwegs.



Bei 15-30m³/h sollten vermutlich / s stehen :?: :?

Zum Bericht aus Appolo News sei zu sagen, dass man da auch nicht von astreinem Qualitätsjournalismus ausgehen sollte.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
County654
 
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Disqualifiziert

Beitragvon adefrankl » Fr Jan 19, 2024 11:15

County654 hat geschrieben:
allgaier81 hat geschrieben:
Pro Talsperre wurden da dann statt 15 eben 30m³/h abgelassen.
In der Aller waren bestimmt 500m³/s und in der Weser 1000m³/s unterwegs.



Bei 15-30m³/h sollten vermutlich / s stehen :?: :?

Zum Bericht aus Appolo News sei zu sagen, dass man da auch nicht von astreinem Qualitätsjournalismus ausgehen sollte.


Sind die Zahlen falsch? Dann sind die Fehler zu benennen! Ansonsten ist es nur billiges Framing und es spricht nicht gerade für ein hohes intellektuelles Niveau, wenn man einen Bericht als schlecht bezeichnet, ohne dies irgendwie zu begründen! Ich habe ja durchaus Verständnis für Rechtschreibfehler. Aber es hat schon eine gewisse Komik, wenn man einer Quelle fehlenden Qualitätsjournalismus unterstellt und dabei den Namen der Quelle nicht einmal richtig schreibt.
Was die Wassermengen betrifft, so haben die Harztalsperren hauptsächlich Einfluss auf Flüsse wie die Oker. Und im Idealfall kann man zum Fluthöhepunkt den Abfluss sogar unter den Standardabfluss reduzieren.
Was die Weser betrifft, so müsste man da die Edertalsperre mit einbeziehen. Ansonsten hat der mir bekannte emeritierte Professor für Wasserbau darauf hingewiesen, dass die Abflussmengen nicht so ungewöhnlich waren. Er meinte, dass diese nicht wesentlich vom dem abweichen, was alle 10 Jahre zu erwarten ist (Kleinräumig gibt es natürlich immer Extreme)
Exemplarisch habe ich dem Weserabfluss nach dem Zusammenfluss mit der Aller angeschaut. Da lag das Maximum bei etwa 2700 m³/s bei Intschede. Damit lag dieser nicht unter den 10 höchsten Werten (3100 m³/s bis 4300 m³/s seit etwa 1850?). Quelle: https://undine.bafg.de/weser/pegel/wese ... chede.html
Faktisch erreichte der Maximalabfluss also einen Wert der in der Vergangenheit so alle 10 - 20 Jahre auftrat. Auf solche Pegel muss der Hochwasserschutz vorbereitet sein.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Fr Jan 19, 2024 11:52

Du schreibst es selbst.
Eigentlich ist es ein H10.
Also ein Hochwasser, mit dem alle 10 Jahre zu rechnen sein könnte.
Im November 2023 haben die Verantwortlichen auf 5 Dürrejahre zurück geschaut und daher vermutlich aus Vorsorge mehr Volumen aus dem Herbst vorgestaut.
Von Versagen würde ich da nie schreiben.
Die haben gute Wettermodellrechnungen und auch hohe Verantwortung für die sichere Wasserversorgung im nächsten Jahr.

Auch wenn im Dezember erhebliche Wassermassen aus den Talsperren abgelassen werden mussten, sollte sich jeder Kritiker fragen, wie hoch wohl der Scheitel ohne die Talsperren und deren zwar erforderliche, aber trotzdem noch regulierende Abflüsse wohl gewesen wäre.
Die Ursachen der Schäden sind vermutlich eher unterhalb der Talsperren zu suchen, weil man sich lange auf deren Regulierung verlassen konnte und deshalb zu wenig Vorsorge traf.

Das ist das gleiche wie im Ahrtal.
Nur GsD. deutlich milder.
Wir Menschen können die Natur nicht bezwingen!
Gerade Wasser braucht seinen Raum.
Deshalb haben schlaue Menschen nie in Flussauen gebaut.
Im Wetter- und Klimaverlauf der Erde sind die letzten 2000 Jahre Menschheit auch nur ein Fliegenschiss.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Fr Jan 19, 2024 13:36

Adefrankl, danke für die Quelle. Die Daten hatte ich gesucht aber beim NLWKN nicht gefunden.
Es geht ja um die Einordnung des kleinen Volumenstroms der Talsperren zu dem Gesamtvolumenstrom.

Lokal hat das für Probleme gesorgt, aber das Hochwasser war hier an Weser und Aller jetzt nicht katastrophal.
Es dauerte relativ lange bis die Pegel wieder runter gingen weil sehr viel Wasser auch in den Flächen stand.
Gruß, allgaier
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Fr Jan 19, 2024 14:03

langholzbauer hat geschrieben:...
Deshalb haben schlaue Menschen nie in Flussauen gebaut.
...



Das stimmt nun aber ganz und gar nicht. Seit der Mensch seßhaft wurde, baut er an, in und um Gewässer. Es hat nämlich nicht nur Nachteile.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon countryman » Fr Jan 19, 2024 14:19

allgaier81 hat geschrieben:
Lokal hat das für Probleme gesorgt, aber das Hochwasser war hier an Weser und Aller jetzt nicht katastrophal.


Dito an Ruhr und Lippe. Speziell letztere bot schon ein beeindruckendes Schauspiel aber große Schäden gab es m.W. "nur" in Form abgesoffener Äcker im Auenbereich. Die Maßnahmen zur Renaturierung haben sich positiv ausgewirkt, indem große Wassermengen erstmal in der Fläche verblieben sind.

Jede Menge Leute mosern auch fernab der Flüsse über Wasser im Keller :-) aber das sind Baumängel, keine Fehler vom Amt. Gut früher hatte man dort Kohlen und Kartoffeln, heute lagern dort Pellets für die neue Heizung, die mögen deutlich weniger nasse Füße...
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon langholzbauer » Fr Jan 19, 2024 20:36

Interessant wird es die nächste Woche, wenn warmer Regen auf den Schnee und darunter durchgefrorenen Boden fällt!
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Fr Jan 19, 2024 20:53

Im Wald ist der Boden hier nicht sehr tief gefroren. Es läuft noch immer das Wasser.
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Re: Hochwasser und Talsperrenmanagement

Beitragvon Neuland79 » Sa Jan 20, 2024 19:40

adefrankl hat geschrieben:Bei Apollo News finden sich Daten dazu, dass das Talsperrenmanagement in Niedersachsen die Hochwasserlage wesentlich verschärft hat.

Immer wieder spannend, wie ihr hier im Landtreff informiert seid.
Sachsen hat aus dem Hochwasser 2002 gelernt und die Pegel niedrig gehalten. Da ist (soweit meine Infos) nix übergelaufen.
Ganz verhindern kann man ein Überlaufen jedoch nicht, wenn innerhalb weniger Tage das x-fache des Stauvolumen einer Talsperre einläuft.
Ich erinnere mich noch Angaben (ohne Gewähr) von 3-4 fachen Stauvolumen in 2002. Ob man ein Überlaufen hätte verhindern können, müsste man genauer durchrechnen. Aber ich gehe davon aus, dass sie das tun werden.
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 07, 2024 13:00

Nachdem der Grundwasserstand hier zwischenzeitlich wieder leicht gefallen war, ist er aktuell wieder auf 70cm gestiegen. Letzte Nach kamen 20l/m² runter. Die Lagerkapazitäten für Jauche und Schmutzwasser sind jetzt komplett ausgenutzt. Mit dem kleinen 4m³-Fass wird fast täglich für freien Stauraum gesorgt. Auf den höheren GL-Flächen läuft das Fass, ohne heftige Spuren zu hinterlassen. An das Ausbringen mit dem Lohner (20m³-Fass), ist noch gar nicht zu denken.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Wini » Mi Feb 07, 2024 20:44

Nach voll kommt halt der Überlauf.
Die Not-Güllung muß halt wieder erlaubt werden.
Oder nehmt doch endlich mal bei den Bauernprotesten ein paar volle
Gülle- und Jauchefässer zum Kreisverkehr-Odeln mit.

Gruß
Wini
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon DWEWT » Mi Feb 07, 2024 21:08

Wini hat geschrieben:Nach voll kommt halt der Überlauf.
Die Not-Güllung muß halt wieder erlaubt werden.
Oder nehmt doch endlich mal bei den Bauernprotesten ein paar volle
Gülle- und Jauchefässer zum Kreisverkehr-Odeln mit.

Gruß
Wini


Falls das in Franken noch nicht angekommen ist, die landwirtschaftlich fortschrittlichen Regionen sind schon außerhalb der Sperrzeit.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Feb 07, 2024 21:37

Gibts bei euch keine Verschlauchung?
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Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 240236 » Do Feb 08, 2024 1:48

DWEWT hat geschrieben:
Falls das in Franken noch nicht angekommen ist, die landwirtschaftlich fortschrittlichen Regionen sind schon außerhalb der Sperrzeit.
Haben gerade Schweine verladen und dann lese ich diesen Spaßbeitrag vom Rittergutbesitzer.

Wenn die Sperrfrist auch vorbei ist, ist das kein Freibrief zur Gülleausbringung. In deinem Fall würde man bei uns von wassergesättigtem Boden sprechen. Also Ausbringung verboten.

Ps.: Das ist halt der Vorteil eines Puppenstubenbauer. Dieser kann noch von der Hofeinfahrt bis zur Güllegrube denken. Rittergutsbesitzer denken nur von der Hofeinfahrt bis zum nächsten Motoradkauf. Wenn du deine Güllelagerraumberechnung die letzten 5 Jahre vorschriftsmäßig gemacht hättest, dann müßte dir aufgefallen sein, daß irgend etwas nicht stimmt. Verstehe sowieso nicht, daß wie bei uns auch mehrere, Biobetriebe mit Strohhaltung der Tiere die größten Probleme mit dem Lagerraum haben. Da hätte der Berater mal nen Berater gebraucht :lol:
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