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Es därfad amol rechn

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Marian » Di Jan 02, 2024 11:58

1383mm in 2023.

Statt Mais in '24 könnte man wohl auf vielen Flächen auch mal Karpfen oder Forellen durch kalkulieren...
Die Böden sind absolut übersättigt.
Trotzdem es hier nahezu topfeben ist gibt es mittlerweile Wassererosion.
15mm sind über Nacht schon wieder gefallen und es ist noch sehr viel mehr angesagt.
Am 01.02 wird hier nirgends was auf dem Acker mit Gülle gehen. Durch die verlängerte Sperrfrist in roten Gebieten ist das aber bei den Betrieben mit der Lagerkapazität nen heikles Thema. Wer keine Zipfelmütze auf dem Rundbehälter hat, hat mal so richtig die Arschkarte. Anders kann man es nicht sagen.
Wenn's nicht auf Frühjahrs Dürre umschlägt wird die Mais Aussaat noch viel nervenaufreibender, als in '23.
20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Di Jan 02, 2024 13:06

Forelle klappt ganz sicher nicht. Aber Reis wäre doch dann eine Überlegung wert.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » Di Jan 02, 2024 14:12

Das wird noch schlimmer werden: Wenn ich da in der Nähe wohnen würde, dann würde ich alle Gebäude im Erdgeschoss wasserdicht machen.

Ich hätte auch im Ahrtal vom obersten Pegel der Flut plus 1 m nix mehr bauen und renovieren lassen. Oder wenigstens so bauen, dass man alles wasserdicht machen kann.
Das Volk der Ukraine verteidigt die Ausbeutung Europas durch die Amerikaner
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon böser wolf » Di Jan 02, 2024 18:42

germane hat geschrieben:Das wird noch schlimmer werden: Wenn ich da in der Nähe wohnen würde, dann würde ich alle Gebäude im Erdgeschoss wasserdicht machen.

Ich hätte auch im Ahrtal vom obersten Pegel der Flut plus 1 m nix mehr bauen und renovieren lassen. Oder wenigstens so bauen, dass man alles wasserdicht machen kann.

Hätte hätte Fahrradkette .......
Und ich habe vorsorglich im oberen Teil meines Windrades einen wohnbereich eingerichtet! :mrgreen:
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Höffti » Di Jan 02, 2024 18:57

Marian hat geschrieben:1383mm in 2023.

Statt Mais in '24 könnte man wohl auf vielen Flächen auch mal Karpfen oder Forellen durch kalkulieren...
Die Böden sind absolut übersättigt.
Trotzdem es hier nahezu topfeben ist gibt es mittlerweile Wassererosion.
15mm sind über Nacht schon wieder gefallen und es ist noch sehr viel mehr angesagt.
Am 01.02 wird hier nirgends was auf dem Acker mit Gülle gehen. Durch die verlängerte Sperrfrist in roten Gebieten ist das aber bei den Betrieben mit der Lagerkapazität nen heikles Thema. Wer keine Zipfelmütze auf dem Rundbehälter hat, hat mal so richtig die Arschkarte. Anders kann man es nicht sagen.
Wenn's nicht auf Frühjahrs Dürre umschlägt wird die Mais Aussaat noch viel nervenaufreibender, als in '23.



Bis zur Maisaussaat läuft noch viel Wasser den Rhein hinunter (oder versickert im Boden).
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » Di Jan 02, 2024 19:00

böser wolf hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Das wird noch schlimmer werden: Wenn ich da in der Nähe wohnen würde, dann würde ich alle Gebäude im Erdgeschoss wasserdicht machen.

Ich hätte auch im Ahrtal vom obersten Pegel der Flut plus 1 m nix mehr bauen und renovieren lassen. Oder wenigstens so bauen, dass man alles wasserdicht machen kann.

Hätte hätte Fahrradkette .......
Und ich habe vorsorglich im oberen Teil meines Windrades einen wohnbereich eingerichtet! :mrgreen:


Ganz einfach: Die Welt wird noch wärmer werden-> es verdampft noch mehr Wasser -> es wird noch mehr regnen.

Wenn Du ein Windrad hast, dann schalte das nie aus, denn ein stück weit hinter den Windrädern regnet es weniger. Am besten für Dich wäre noch mehr Windräder bauen. Im Sommer musst halt ausschalten.

Ich habe neulich mal dazu rumm FANTAsiert und bin zu der Überzeugung gekommen, dass die Windräder das Abschmelzen der Arktis fördern. Mit der Erkenntnis will ich aber noch ne Weile "schwanger" gehen, bevor ich sie hier verrate.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Botaniker » Di Jan 02, 2024 19:08

germane hat geschrieben:Ich habe neulich mal dazu rumm FANTAsiert.....


Neulich mal, ist aber definitiv erheblich untertrieben. :lol:
Botaniker
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon germane » Di Jan 02, 2024 20:05

Botaniker hat geschrieben:
germane hat geschrieben:Ich habe neulich mal dazu rumm FANTAsiert.....


Neulich mal, ist aber definitiv erheblich untertrieben. :lol:


Da hast im Prinzip recht, aber jetzt ist mir eine neue Theorie dazu eingefallen, die ich noch überdenken muss.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Di Jan 02, 2024 22:38

Wir hatten heute 28l, alles schwimmt wieder so wie Heiligabend. Wie sieht das bei euch aus?
Gruß, allgaier
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Sottenmolch » Mi Jan 03, 2024 0:01

30l bisher. Die nächsten Tage soll hier im Lkr. teilweise Meldestufe 3 erreicht werden. In der näheren Umgebung soll es, so wie es bisher aussieht, allerdings nicht so hoch wie vor Weihnachten steigen.
Sottenmolch
 
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Temperatur und Regen

Beitragvon adefrankl » Mi Jan 03, 2024 0:28

germane hat geschrieben:
Ganz einfach: Die Welt wird noch wärmer werden-> es verdampft noch mehr Wasser -> es wird noch mehr regnen.

Wenn Du ein Windrad hast, dann schalte das nie aus, denn ein stück weit hinter den Windrädern regnet es weniger. Am besten für Dich wäre noch mehr Windräder bauen. Im Sommer musst halt ausschalten.

Nun wenn man sich die Niederschlagsentwicklung in Deutschland ansieht, o entwickelten sich die Temperatur- und Niederschlagsentwicklung im Wesentlichen parallel bis etwa so 1980 - 2000. Ein solcher Zusdammenhang ist ja auch zu erwarten, da mit steigenden Temperaturen auch mehr Wasser verdunstet. Seit dieser Zeit geht insbesondere Im Frühjahr und im Sommer die Entwicklung stark auseinander (Siehe Abbildung. Daten vom DWD. Trend wurde jeweils durch Polynom 4. Grades beschrieben).
Temp und Regen.jpg


Link zur Quelle?
Falke



Es spricht vieles dafür, dass die reduzierte Luftzirkulation durch die zunehmende Windkraftnutzung zu diesem Rückgang, speziell im Frühjahr beigetragen hat. Die Entwicklung im Sommer sollte zusätzlich auch eine Folge des Niederschlagsrückgangs im Frühjahr sein. Denn, wenn die Böden trockener sind, verdunstet auch weniger. Dementsprechend bilden sich dann auch weniger Gewitterniederschläge, ...
Im Winter sind die Temperaturgegensätze, und damit das Windkraftpotential wesentlich höher. Dementsprechend sollte da die Windenergienutzung sich weit schwächer auswirken, obwohl die produzierte Energiemenge dann deutlich größer ist.
Aber das Wetter ist keineswegs Monokausal. Es gibt viele weitere Einflüsse z.B. Nordatlantische Oszillation, Sonnenzyklus, Staub in der Atmosphäre (Industrie und Vulkane), Bebauung (Einfluss auf Sonnenabsorption und Verdunstung) und vieles mehr. Und dazu ist das Wetter sowieso ein chaotisches System mit starken Schwankungen.
Und um zu den aktuellen starken Niederschlägen zu kommen (im Norden, hier in Mittelfranken wurde gerade der Jahresdurchschnitt erreicht). Da habe ich vor wenigen Tagen mit einem emeritierten Professor für Wasserbau aus Niedersachsen gesprochen. Nach seinen Aussagen liegen die Abflüsse im Großen und Ganzen kaum über dem, was als 10-jähriges Hochwasser zu erwarten ist (natürlich gibt es örtlich Abweichungen nach oben). Nach seiner Aussage wurde halt auch der Hochwasserschutz vernachlässigt. Angefangen von der Deichpflege (hier Flussdeiche) bis zur Flussgestaltung. Da waren irgendwelche Ökovorstellungen weit wichtiger als der Hochwasserschutz. Und zwar sowohl bei der Güterabwägung als auch hinsichtlich des Mitteleinsatzes.
Insofern verursacht das Hochwasser natürlich durchaus größere Probleme und Schäden. Historisch betrachtet ist es aber nicht außergewöhnlich. Unabhängig von irgendwelchen Klimaveränderungen, und deren Ursachen, muss man immer mit dem (gelegentlichen) Auftreten derartiger Hochwasser rechnen.
Ansonsten ist nur sicher, dass sich die Grundwasserstände verbessert haben. Ansonsten ist ein trockenes (Spät-)Frühjahr oder ein trockener Sommer 2024 längst nicht ausgeschlossen. Dem aktuellen Hochwasser ging ja umgekehrt auch ein trockenes Frühjahr vorraus.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
adefrankl
 
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon Neuland79 » Mi Jan 10, 2024 19:17

Welcher Landwirt fährt Schlittschuh auf seinem Acker?
Ordnung ist das halbe Leben - der Rest Streben.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon elchtestversagt » Mi Jan 10, 2024 19:35

Das mit dem trockenen Frühjahr war in Nds. nicht ganz richtig. Der Januar 23 war viel zu nass, der Februar rel. trocken, der März zu nass, der April zu nass. Nur vom 10 Mai bis 20 Juni gab es so gut wie keine Niederschläge. Wir haben hier allerdings von Anfang Okt. bis Neujahr gute 500 mm bekommen ( von knappen 1300, üblich 700-750...), und für diese Menge in der Zeit ist das alles noch relativ "harmlos" verlaufen, wenn ich sehe, wie schnell die Gräben hier bei uns in die Hase entwässert haben....Wir hatten halt diesen Herbst wieder eine umgekehrte Omega-Wetterlage, dieses mal sind wir halt abgesoffen, in 2018, 2022 komplett vertrocknet.
In 1998 ist btw. die Hase komplett abgesoffen, und das bei deutlich weniger Herbstniederschlag ( gleiches gilt für die Hunte, hab da in der BW-Zeit Sandsäcke geschleppt...). Also ist doch einiges an Hochwasserschutz gemacht worden. Aber, wie so immer, liegt das auch an den "Provinzfürsten", ob und was gemacht wurde. Im Bereich der Hase bspw richtung Meppen wurde schon frühzeitig keine Bebauung zugelassen, wenn ich aber regelmässig durch Lilliental fahre, was sich da in den letzten 10 Jahren verändert hat, ist kaum mehr ein "Unterschied" ob man noch in Bremen ist oder schon im anderen Landkreis....mit all den unschönen Konsequenzen.
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon 2810 » Mi Jan 10, 2024 21:37

Neuland79 hat geschrieben:Welcher Landwirt fährt Schlittschuh auf seinem Acker?


An unserem Ortsrand seit heute möglich.
Grund ist, dass in der Nähe eines gedränten Ackers ein unscheinbarer( in den trockenen Sommern trockener ))
Wassergraben überbaut wurde :lol:
Ein Angrenzer hat nun schon einen gewässerten Keller, er geht nun auf die Gde los. :wink:
Wasser steht nur ca 20 cm auf dem Acker ,und wir hatten 2 mal -9°C --> also relativ gefahrlos,
falls doch was bricht. :=
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Re: Es därfat amol rechn

Beitragvon allgaier81 » Do Jan 11, 2024 8:08

Ja, hier!
Wir haben so viele Eisflächen zur Auswahl...herrlich.
Ist aber anscheinend für uns hier im Norden die letzte Chance, ab heute Tauwetter.
Gruß, allgaier
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