Hoschscheck hat geschrieben:Na das erklär mal den Müttern im Kindergarten.
Was da alles so prophylaktisch gegeben wird damit niemand zu Hause unter einem "kranken Kind" leiden muss,.
Oh, Oh.
Hoschscheck
...schwieriges Thema, willst du etwa die KInder mit landwirtschaftlichen Nutztieren vergleichen? Hier muss man ganz klar Prioritäten setzen. Also Kinder prohylaktische mit Antibiotika zu versorgen ist manchmal nötig, aber in normal Fällen selten. ( Meninigococcen oder Immunsupression, Nierensteine...usw) Ich würde zur Diskussion das Thema eher ausweiten, da ältere Menschen viel eher prophylaktisch Antibiotika bekommen. Und ich habe dazuu eine klare Ansicht: Antibiotik gehören nicht in die Landwirtschaft, da muss man ganz klar entscheiden, und vergleichen welches Lebewesen ist höher anzusiedeln: Der Mensch oder das Tier? Für mich ist der Mensch das wichtigere Individuum.
Und ich stand schon oft in meinem Hauptberuf vor dem Problem, dass Antibitika nicht mehr funktionieren.......und dann um auf dich zurück zukommen, mein lieber Hoschschek, habe ich kein Problem einer Mutter im Kindergarten zu sagen, dass ich antibiotika bei einem Schnupfen nicht als sinnvoll finde, ebeso teile ich meinen Landwirtsskollegen mit, dass ich es für falsch finde gerade in der Landwirtschaft Antibiotika anzuwenden ( und das schlimme daran, die selben wie in der Humanmedizin, Tetracyclide,Penecillin, Nitrufurantine...usw)...aber wenn ich einem 26 jährigen nach einer Lebertranplantation mitteilen muss, dass er MRSA hat oder andere Keime, die resistent sind, und es keine wirkliche Hoffnung mehr gibt......dann habe ich wirklich ein Problem damit
Ich bin kein entschiedener Gegner der Intensivlandwirtschaft, aber wenn man so weiter macht, dann haben wir dasselbe Problem wie in Afrika mit HIV, das hat man auch erst totgeschwiegen.....
mfg
m
