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Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » So Apr 19, 2026 11:14

ich habe für Hafer 16.- bekommen. Und bei den Lumpen Ba.w. nur 13.50.-
Nur das mit den 300.- nehme ich Dir nicht ab, der Drescher frisst ja schon die hälfte davon...Und was ist mit Saatgut, Drillen,Striegel oder Pflanzenschutz? Und auch wen Hafer genügsam ist ohne Dünger wächst da auch nicht viel.
Zuletzt geändert von 210ponys am So Apr 19, 2026 11:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 240236 » So Apr 19, 2026 11:22

strokes hat geschrieben:Ich hatte letztes Jahr Hafer. Preis Hafer 17€, Preis Weizen 17€. Aufwand Hafer -300€. Ertrag Hafer 69dt, Ertrag Weizen 75dt.
69dt Hafer gibt es aber in den seltensten Fällen. Das darf man nicht als die Regel ansetzen.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Sönke Carstens » So Apr 19, 2026 11:39

Mit welchem Ertrag man bei Hafer rechnen darf ist ja Standortabhängig, hier wäre man mit 69dt schon unter dem Schnitt der letzten Jahre.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Nick » So Apr 19, 2026 11:47

Dann hast du aber vermutlich auch mehr wie 75 dt Weizen
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » So Apr 19, 2026 11:59

240236 hat geschrieben:69dt Hafer gibt es aber in den seltensten Fällen. Das darf man nicht als die Regel ansetzen.

sehe ich auch so. Und wen im letzten Jahr die Erträge nicht so gut gewesen wären. Wäre da schon Drama gewesen...
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » So Apr 19, 2026 12:25

Durchschnittserträge Hessen 2025
Winterweizen: 73,5, Sommerweizen 52,7
Wintergerste: 71,1 Sommergerste: 58,2
Roggen: 50,4 Triticale 53,7
Hafer 52,7
Erbsen: 38,3, Ackerbohnen: 27,8
Raps: 38,1 Körnermais 96,0

Preise : Leguminosen 2 € über Futtergetreide, (Südzuckerbohne 32 € aber Anbauumfang halbiert)
Jetzt kann jeder sich versuchen ne rentable Fruchtfolge zu basteln.

Die relativ höhere Vorzüglichkeit der Wintergerste gegenüber Weizen nach Weizen liegt hier in 2 von 3 Jahren vor
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 240236 » So Apr 19, 2026 12:29

Wo rechnet ihr, daß der Preis von Getreide bis Weihnachten hingeht? Die meinungen, die ich höre, können unterschiedlicher nicht sein. Ich rechne mit einem leichten Anstieg
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » So Apr 19, 2026 12:46

1-2 € über Vorjahr, aber die Delle des Vorjahres nach der Ernte wird es nicht geben, weil da sind wir ja schon angekommen, retten wird es niemand.
Dank Ukraine und das ist ja nicht nur Ukraine, sondern auch jede Menge russische Ware, ist genug Ware auf dem europäischen Markt. Bedankt euch noch bei Fräulein Merkel.

2015 (das Jahr der schlechtesten Milchpreise) gingen immer ein LKW Käse pro Woche in die Ukraine und 5 LKW nach Russland.
Nach den Sanktionen ging nichts mehr nach Russland, aber 5 LKW Käse pro Woche in die Ukraine.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon strokes » So Apr 19, 2026 13:08

210ponys hat geschrieben:ich habe für Hafer 16.- bekommen. Und bei den Lumpen Ba.w. nur 13.50.-
Nur das mit den 300.- nehme ich Dir nicht ab, der Drescher frisst ja schon die hälfte davon...Und was ist mit Saatgut, Drillen,Striegel oder Pflanzenschutz? Und auch wen Hafer genügsam ist ohne Dünger wächst da auch nicht viel.


Ich hatte damit nicht den absoluten Aufwand gemeint, sondern dass der Aufwand im Hafer 300€ weniger ist, als der vom Weizen, da weniger Dünger, keine Fungizide. Im Weizen gab's knapp 100N mehr.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon RABE-Profi » So Apr 19, 2026 18:15

Mich würde mal interessieren, wie ein Komapächter mit 700 Euro Pacht, bei einer Sommergerste mit 60 dz/ha und 16 Euro/dz hinter irgendwas kommt.
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » Mo Apr 20, 2026 21:01

Man merkt in den betrieblichen Auswertungen aktuell wer "nur teures Land " hat. Das ist hier in der Gegend aber eher die Ausnahme. i.d.R einigermaßen Eigentum und nur wenig extrem teure Flächen
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » Di Apr 21, 2026 6:04

Ackersau hat geschrieben:Man merkt in den betrieblichen Auswertungen aktuell wer "nur teures Land " hat.

ist doch eigentlich ganz einfach, wer nur teures Land hat wird das Querfinanzieren müssen. Wer Eigenland hat wird länger durchhalten aber auch hier wird das so nicht ewig funktionieren!
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon aldersbach » Di Apr 21, 2026 7:38

RABE-Profi hat geschrieben:Mich würde mal interessieren, wie ein Komapächter mit 700 Euro Pacht, bei einer Sommergerste mit 60 dz/ha und 16 Euro/dz hinter irgendwas kommt.

Na ja hier in der Gegend wird in den brauchbaren Lagen nichts mehr unter 1.000 € neu verpachtet. Die Pächter sind keine Harakiri-Pächter, sondern Agraringenieure oder Landwirtschaftsmeister mit guten Betrieben. Einer erklärte mir im persönlichen Gespräch, dass er den Betrieb sowohl von der Tierhaltung, als auch vom Ackerbau um 50 Prozent vergrößern muss um die Chance zu haben, seinem Sohn einen Vollerwerbsbetrieb zu übergeben.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Terreblanche » Di Apr 21, 2026 8:11

strokes hat geschrieben:Ich hatte letztes Jahr Hafer. Preis Hafer 17€, Preis Weizen 17€. Aufwand Hafer -300€. Ertrag Hafer 69dt, Ertrag Weizen 75dt.



Ich hab auch immer Hafer. Kann ihn nur für ca 12- 13 Euro verkaufen, mehr geht nicht. Ertrag war auch schlecht.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » Di Apr 21, 2026 8:15

aldersbach hat geschrieben:Na ja hier in der Gegend wird in den brauchbaren Lagen nichts mehr unter 1.000 € neu verpachtet. Die Pächter sind keine Harakiri-Pächter, sondern Agraringenieure oder Landwirtschaftsmeister mit guten Betrieben. Einer erklärte mir im persönlichen Gespräch, dass er den Betrieb sowohl von der Tierhaltung, als auch vom Ackerbau um 50 Prozent vergrößern muss um die Chance zu haben, seinem Sohn einen Vollerwerbsbetrieb zu übergeben.

das ist eine Momentaufnahme, was in ein Paar Jahren ist weiß auch kein Mensch. Was ich hier feststellen musste das die Jungen Bauer wo reichlich und Lange in den Landwirtschaftsschulen waren. Werden so heiß gemacht das die Absolut Schmerzfrei sind, brechen die alten Bauersleute zu hause dann ein. Nimmt das Schicksal seinen lauf, und wer borgt der sorgt.
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