Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Fr Mai 01, 2026 1:23

Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
157 Beiträge • Seite 7 von 11 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11
  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » So Apr 12, 2026 10:58

Ackersau hat geschrieben:Ja, Ph Wert 4,9. Nebenleistungen waren Organischer Dünger auf das Grünland, welches ein Reiterhof nutzt. Und Misten beim Reiterhof. Letztes Jahr stand da raps mit 5 Pflanzen / m2.

wen der Ph wert bekannt ist, welche versorgungstufe kam dann bei der Grundbodenuntersuchung raus?
210ponys
 
Beiträge: 8051
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » So Apr 12, 2026 11:02

@Agrohero
funf-jahre-kulap-und-was-dann-t120182.html?hilit=F%C3%BCnf%20Jahre%20Kulap
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13747
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » So Apr 12, 2026 22:41

210ponys hat geschrieben:
Ackersau hat geschrieben:Ja, Ph Wert 4,9. Nebenleistungen waren Organischer Dünger auf das Grünland, welches ein Reiterhof nutzt. Und Misten beim Reiterhof. Letztes Jahr stand da raps mit 5 Pflanzen / m2.

wen der Ph wert bekannt ist, welche versorgungstufe kam dann bei der Grundbodenuntersuchung raus?


Hauptproblem war Kali mit 15 mg P2O% 8

Ja, man muss auch mal "nachts raus " :D Bevor man abgibt
Ackersau
 
Beiträge: 608
Registriert: Sa Feb 18, 2023 21:38
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » Mo Apr 13, 2026 8:04

wen ihr sehr schwere Böden habt ist das wenig ja. Aber würde sagen noch nicht dramatisch, und nochmals hinzubekommen.
210ponys
 
Beiträge: 8051
Registriert: Sa Dez 31, 2016 23:23
Wohnort: Bw
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » Mo Apr 13, 2026 12:12

Ich sehe das Problem wirklich in "mangendem Bodenleben" irgendwie alles tot . Normalerweise bekommt man ja mit Kalk und Gülle einiges wieder hin, aber dann braucht es eine längere Laufzeit als 9 Jahre
Ackersau
 
Beiträge: 608
Registriert: Sa Feb 18, 2023 21:38
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Mo Apr 13, 2026 12:29

Naja,
Etwas mehr, als viel Kalk und Gülle braucht es schon, um einen toten Boden wiederzubeleben.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13747
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Fahrer412 » Mo Apr 13, 2026 12:38

Das A und O fürs Bodenleben ist und bleibt Bodenruhe und ausreichend Futter, sprich organische Masse. Und diese organische Masse MUSS an der Oberfläche sein. Letzte Woche hatte ich in einer Hand voll Boden 6 Würmer, auf der Fläche die zuvor Sonderkultur war. Sprich 5 Jahre bloß hacken auf 2 Centimeter und alle Organik auf dem Acker geblieben. Im Herbst Roggenaussaat nur mit der Kreiselegge auf Saattiefe. Bei dem vorhandenen Bodenleben "funktionieren" die Böden. Eine Bearbeitung ist hier eigentlich nicht mehr notwendig. Und die Flächen sind im PH auch nur bei round about 6.

Auf meinen anderen herkömmlich bewirtschafteten Flächen, egal ob Pflug oder lange Jahre pfluglos ist eine solche Menge an Bodenleben nicht feststellbar.
Fahrer412
 
Beiträge: 525
Registriert: Do Mai 19, 2022 14:01
Wohnort: Oberpfalz
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » Mo Apr 13, 2026 15:00

Zur Ernte 2026 bzw. WJ 25/26 und WJ 26/27 gibt es gar keine bedeutenden Möglichkeiten, die Ackerbaustrategie so zu ändern das man selbst das Betriebsergebnis erheblich beeinflussen könnte.
Spürbare Veränderungen können deshalb nur aus der Preisbildung externer Märkte kommen. Der Bauer hockt also wie das Karnickel vor der Schlange.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35716
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon strokes » Mo Apr 13, 2026 21:42

Nunja, kurzfristig kann man noch von Körnermais auf Soja umschwenken. Weniger Kosten für Dünger, Diesel, Trocknung, Transport. Und nachher pfluglos Weizen
strokes
 
Beiträge: 1201
Registriert: So Dez 20, 2009 16:15
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Mo Apr 13, 2026 22:39

Ackersau hat geschrieben:Ich sehe das Problem wirklich in "mangendem Bodenleben" irgendwie alles tot . Normalerweise bekommt man ja mit Kalk und Gülle einiges wieder hin, aber dann braucht es eine längere Laufzeit als 9 Jahre

Besonders , als Antwort für solche Flächen:
Es wäre jetzt auch noch Zeit, eine leguminosenhaltige Untersaat ins Getreide zu bringen.
Das kann mit weniger Saatgut, als bei Blanksalat, die energieintensive Bodenbearbeitung zur ZF einsparen, Stickstoff binden und die Basis für eine wirklich bodenverbessernde Stilllegung in '27 anlegen.
Und Förderung aus ÖR war da doch auch noch möglich?
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13747
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Fendt 308 ci » Di Apr 14, 2026 6:20

strokes hat geschrieben:Nunja, kurzfristig kann man noch von Körnermais auf Soja umschwenken. Weniger Kosten für Dünger, Diesel, Trocknung, Transport. Und nachher pfluglos Weizen


Naja, so einfach geht das nicht, mit ein paar Hektar vielleicht, aber ab einer gewissen Betriebsgröße gehen solche Springereien nicht. Saatgut und Dünger ist seit Dezember bestellt, Vorkontrakte wurden auch schon abgeschlossen und Erfahrung mit Soja fehlt auch, um es im größeren Stil anzubauen, ebenso die Technik.
Also eher Nein.
Fendt 308 ci
 
Beiträge: 1885
Registriert: Sa Okt 20, 2018 18:54
Wohnort: wärmste Region Deutschlands
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon allgaier81 » Di Apr 14, 2026 7:06

Moin,

für Soja muss man ja auch einen Abnehmer haben.
Der Standort muss passen (im März befahrbar und danach eine stabile Wasserversorgung...zumindest für Bohnen)
Für Erbsen dann möglichst steinfrei...
https://www.landwirtschaftskammer.de/La ... v-2025.pdf

Ich habe schon oft Erbsen und Bohnen angebaut aber das ist kein Selbstläufer.
Gruß, allgaier
allgaier81
 
Beiträge: 3084
Registriert: Di Dez 11, 2012 19:04
Wohnort: nördliches Niedersachsen
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Fahrer412 » Di Apr 14, 2026 7:10

langholzbauer hat geschrieben:
Ackersau hat geschrieben:Ich sehe das Problem wirklich in "mangendem Bodenleben" irgendwie alles tot . Normalerweise bekommt man ja mit Kalk und Gülle einiges wieder hin, aber dann braucht es eine längere Laufzeit als 9 Jahre

Besonders , als Antwort für solche Flächen:
Es wäre jetzt auch noch Zeit, eine leguminosenhaltige Untersaat ins Getreide zu bringen.
Das kann mit weniger Saatgut, als bei Blanksalat, die energieintensive Bodenbearbeitung zur ZF einsparen, Stickstoff binden und die Basis für eine wirklich bodenverbessernde Stilllegung in '27 anlegen.
Und Förderung aus ÖR war da doch auch noch möglich?


In intensiven, konventionellen Beständen hilft die Untersaat wahrscheinlich auch bloß dem, der das Saatgut verkauft. Drohnensaat der Zwischenfrucht finde ich sehr interessant, insbesondere wenn Stroh auf dem Feld bleibt. Dann müsste der nackte Boden nach Bearbeitung nicht 4 Wochen in der Sonne liegen bis die Zwischenfrucht wieder dicht macht.
Fahrer412
 
Beiträge: 525
Registriert: Do Mai 19, 2022 14:01
Wohnort: Oberpfalz
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 14, 2026 9:37

Ich hab ja nichts vom Verfahren geschrieben.
Auch für Aussaat mit Drohne oder Pneumatikstreuer ist noch Zeit genug um das richtig zu organisieren. :wink:
In meinen Augen sind das einfache und längst bewährte Möglichkeiten um Kraftstoff und Wasser zu sparen.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
langholzbauer
 
Beiträge: 13747
Registriert: Fr Okt 19, 2012 22:08
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Marian » Di Apr 14, 2026 10:56

Leguminosen per Streusaat?!
Wird ja immer besser mit den Vorschlägen.
Ich würde lieber gezielt in Vogelhäuschen die Luftratten und ihre schwarze Verwandtschaft versorgen.
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
Moderator
 
Beiträge: 4485
Registriert: Mi Jan 19, 2005 15:31
Wohnort: Ostwestfalen
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
157 Beiträge • Seite 7 von 11 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki