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Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 14, 2026 11:23

Die ganz kleinen Legus( Kleearten und Luzerne), als Bestandteil einer Mischung mit Gräsern gehen in schattengaren dichten Getreidebeständen auch ohne Bearbeitung an.
Besonders Weiß- und Steinklee sind da wahre Künstler, aber nicht das billigste Saatgut.
Da ist der Abstand zur letzten PS- Maßnahme und eine feuchte Witterung wichtiger, als die Einarbeitung.
Die Luftratten beschäftigen sich lieber mit großkörnigen auf zugänglichen Flächen. :wink:

Anlässlich Luftratten füttern:
Hat schon jemand erfolgreiche Versuche mit Sonnenblumen etc. ,Vogelfuttermischungen aus dem Futtermittelhandel und oder Buchweizen aus dem LEH im ZF- Anbau gemacht?
Für ZF braucht man ja noch keine Erklärung an die Saatguttreuhand abzugeben. :wink:
Wenn dann im Folgejahr die Fläche als Stilllegung codiert wird, kann man ja noch bis 1.4. mulchen und die Stilllegung " selbstbegrünt" codieren, um das teure Saatgut der Blühmischung einzusparen, ohne sich einer natürlichen Verunkrautung auszuliefern?
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Agrohero » Di Apr 14, 2026 12:18

Ja , ich habe das schon oft gemacht, allerdings nicht mit buchweizen , aber Sonnenblumen.
Ich hätte jetzt beinahe gesagt das es eine gute Möglichkeit ist um sich im Nebeneffekt auch noch stechapfel und Co aufmden den nacker zu holen , aber das gelingt inzwischen mit den überteuerten Zwischenfrüchtmischungen nahmenhafter Hersteller viel besser :mrgreen:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Agrohero » Di Apr 14, 2026 12:28

Und zu deiner angepriesen untersaat .....
Ich bevorzuge da ganz eindeutig die klassische sämaschine , allerdings wird das,immer mehr zum Glücksspiel, im letzten Jahr sind bei mir die untersaaten im Mai Juni komplett vertrocknet in 24 haben die untersaaten zur Ernte oben aus dem Getreide geschaut durch die regenperiode in der Ernte sind die Bestände in die Knie gegangen und inkanatklee und ko haben oben rausgeschaut .
Ich denke mal zuverlässig lassen sich untersaaten nur noch im Herbst oder ganz zeitigen Frühjahr zuverlässig etablieren, dann können Sie auch eine trockenperiode auf leichten sandböden überstehen
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 14, 2026 12:47

Das Risiko von höherem Fremdbesatz ist mir schon bewusst.
Vielleicht sogar aus Beiträgen von Dir?
Bei ZF- Mischungen zur Bodenverbesserung kann man da aber noch früh und günstig mit Walze oder Mulcher eingreifen.
Der Buchweizen war mir auch erst dieses Jahr im Norma aufgefallen.
Bisher war der ja eher teurer im Reformhaus bzw. Biobereich zu bekommen.

Bei dem günstigeren Vogelfutter hoffe ich auch noch mehr auf Auswinterung der unerwünschten Beikräuter auf meinem Grenzertragsstandort, weil die ja idR. in besserem Klima angebaut wurden.
Im Gegensatz dazu muss die teure Blühmischung von ungünstig spätestens Anfang Mai bis Mitte August stehen bleiben.
Daher kam mein Gedanke, neben hochwertiger Kleeuntersaat zur Futternutzung, auch Vogelfuttermischung als günstige Sommer/Winterzwischenfrucht zu nutzen, die dem Boden hilft und bis in den Mai zu Mais noch Option zur Sommerung oder freiwilliger Stilllegung ohne Verunkrautung offen hält.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Di Apr 14, 2026 13:40

Agrohero hat geschrieben:Und zu deiner angepriesen untersaat .....
Ich bevorzuge da ganz eindeutig die klassische sämaschine , allerdings wird das,immer mehr zum Glücksspiel, im letzten Jahr sind bei mir die untersaaten im Mai Juni komplett vertrocknet in 24 haben die untersaaten zur Ernte oben aus dem Getreide geschaut durch die regenperiode in der Ernte sind die Bestände in die Knie gegangen und inkanatklee und ko haben oben rausgeschaut .
Ich denke mal zuverlässig lassen sich untersaaten nur noch im Herbst oder ganz zeitigen Frühjahr zuverlässig etablieren, dann können Sie auch eine trockenperiode auf leichten sandböden überstehen

Das Anbaurisiko ist mir bewusst.
Für die klassische Drille oder auch Striegel mit Pneumatiksägerät ist es dieses Jahr noch nicht überall zu spät.
Ich habe schon an Himmelfahrt erfolgreich Untersaat unter Hafer etabliert.
Aber da gehen eben die Antworten hier komplett auseinander.
@Fahrer 412 macht sich Sorgen, dass eine Untersaat im dichten Bestand nicht gelingt.
Du oder andere machen sich Sorgen, dass sie über den wasserknappen oder schlecht bestockten Bestand hinweg wachsen.
Macht doch bitte einige Jahre selbst Versuche mit unterschiedlichen Ausgangsbeständen und Saatmischungen!
Ich will da nichts anpreisen, sondern nur dieses bewährte Werkzeug immer wieder gern erwähnen.
Der 1. scheint noch zu selten gesehen zu haben , was da an Gras und Klee zum Druschzeitpunkt doch an fadenähnlichen Blättern gebildet haben und nach 2-3 Wochen plötzlich flächendeckend da sein können.
Die anderen mit dünnen Beständen sollten sich auf flache Arten wie Weißklee o.Ä. orientieren.

Eine ähnliche Diskussion hatte ich letzte Woche mit einem Kollegen zur Unkrautbekämpfung mit dem Striegel.
Wer genug RvG( Rauhfutter verwertendes Großvieh ) inkl. BGA selbst hält oder im Absatzmarkt findet, kann solche durchgewachsenen Bestände dort siliert auch mal überjährig gelagert , verwerten und bekommt die Nährstoffe wieder zurück.
Gerade bei Mastrindern oder BGA kommt vom Acker bei so einer durchgewachsenen und feucht genug silierten Kultur mehr Energie an als bei , wegen Trockenstress dünnen und dadurch spätverunkrauteten, Marktfruchtgetreide jemals auf einer Abrechnung stehen wird.

Der viehlose Biobauer wird sie teuer vernichten und hat außer dem entgangenen Erlös nur die Förderung , welche schon für die Produktion drauf geht und den eingesparten Nährstoffabgang ohne ein Produkt zu verkaufen...
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » Di Apr 14, 2026 15:49

Freundlich formuliert: Es fliegt uns gerade alles um die Ohren

deshalb kannst im Moment nur die Liquidität sichern und Strategien verfolgen, die auch zeitnah CASH abwerfen

Wenn ich so die letzten 50 Jahre, also bis 1970 zurückdenke, dann war die Lage noch nie so beschissen.
Vor allen Dingen mir wurden noch nie so beschissen, weil wir mal wieder die Inflationsbremse machen sollen,
damit die Gewinne des LEH´s und seiner Vermieter sichergestellt sind.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 826 » Di Apr 14, 2026 22:44

T5060 hat geschrieben:Freundlich formuliert: Es fliegt uns gerade alles um die Ohren

deshalb kannst im Moment nur die Liquidität sichern und Strategien verfolgen, die auch zeitnah CASH abwerfen

Wenn ich so die letzten 50 Jahre, also bis 1970 zurückdenke, dann war die Lage noch nie so beschissen.
Vor allen Dingen mir wurden noch nie so beschissen, weil wir mal wieder die Inflationsbremse machen sollen,
damit die Gewinne des LEH´s und seiner Vermieter sichergestellt sind.


...gut,dass du wieder da bist...keiner kann die Wahrheit so nett und direkt formulieren wie du... :mrgreen:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Agrohero » Mi Apr 15, 2026 7:19

Ganz genau :mrgreen:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » Mi Apr 15, 2026 8:57

Harter Schutz für Stahl, weiche Regeln für Landwirtschaft

Das ist Doppelmoral pur: Während just die Zölle auf Stahlimporte auf 50 Prozent angehoben wurden, um die Stahlindustrie vor einer Flut billiger chinesischer Exporte zu schützen, setzt die EU in puncto Landwirtschaft auf ein „Spiel ohne Grenzen“.
Ein Abkommen nach dem anderen wurde in den vergangenen Wochen geschlossen, um Agrar-Importe aus überseeischen Ländern nach Europa zu erleichtern. Ob der Mercosur-Deal mit südamerikanischen Staaten, das Freihandelsabkommen mit Australien und – nicht zu vergessen – die Ukraine: Massenhaft gelangen Produkte auf unseren Markt, die unter deutlich niedrigeren Umwelt- und Produktionsstandards hergestellt werden als in Europa. Eine solche Wettbewerbsverzerrung würde man in der Industrie niemals akzeptieren.

Die FREIEN BAUERN meinen: So agiert eine Politik, die Aktionismus über Strategie stellt. Entscheidungen wirken wie Schnellschüsse – ohne klare Linie, ohne nachhaltiges Konzept. Kanzler Merz’ Motto „whatever it takes“ bekommt hier einen schalen Beigeschmack: Egal, was es kostet – auch wenn am Ende die ganze (Agrar-) Branche den Preis dafür zahlt.


Quelle: FREIE BAUERN über WhatsApp

PS: Rukwied schon Minister unter dem Özgür ?
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon strokes » Mi Apr 15, 2026 20:54

allgaier81 hat geschrieben:Moin,

für Soja muss man ja auch einen Abnehmer haben.
Der Standort muss passen (im März befahrbar und danach eine stabile Wasserversorgung...zumindest für Bohnen)
Für Erbsen dann möglichst steinfrei...
https://www.landwirtschaftskammer.de/La ... v-2025.pdf

Ich habe schon oft Erbsen und Bohnen angebaut aber das ist kein Selbstläufer.


Was willst du auf dem Sojaacker im März? Aussaat Ende April wenn ordentlich Bodentemperatur gegeben ist. Und zur Technikfrage vom Vorredner: Normale Drilltechnik
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon allgaier81 » Do Apr 16, 2026 6:47

@strokes
Mein Beitrag bezog sich auf Erbsen und Ackerbohnen, habe ich nicht gut formuliert.
Dafür muss man im März drillen können.
Gruß, allgaier
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon strokes » Do Apr 16, 2026 20:40

Ok, habe ich vermutlich auch falsch verstanden, weil bei den letzten Beiträgen es um die Sojabohnen ging
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » So Apr 19, 2026 7:12

jetzt bauen wir alle Soja für unsere Vegetarier und Veganer und natürlich Hafer für Hafermilch. Ach ja Mandeln für Mandelmilch, und dann ist die Thematik Ackerbau geklärt...
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Agrohero » So Apr 19, 2026 8:00

Und am besten noch eine Tugend aus der Not heraus , wie wäre es mit ERDMANDELMILCH.
Ist immerhin ein dauerkultur :gewitter:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon strokes » So Apr 19, 2026 10:53

Ich hatte letztes Jahr Hafer. Preis Hafer 17€, Preis Weizen 17€. Aufwand Hafer -300€. Ertrag Hafer 69dt, Ertrag Weizen 75dt.
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