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Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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157 Beiträge • Seite 6 von 11 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 ... 11
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Sa Apr 11, 2026 20:18

Würden die bereitgestellten Mittel des EU- Agrarhaushalts bis runter zur Bundesladebene wirklich bei den Bewirtschaftern der Flächen ankommen , könnten wir uns glücklich schätzen!
Praktisch verbraucht doch die Bürokratie jährlich mehr davon für Verwaltung und Kontrollen, obwohl die Anzahl der Betriebe ständig sinkt.
Über LEADER oder GAK kann man diskutieren. Davon kommt aber wenigstens noch was im ländlichen Bereich an!

Es sind doch seltenst die Landwirte daran schuld, dass immer mehr Wertschöpfung ihrer Produktion auf Strecke und im Großhandel verloren geht!

Wenn " der Staat " * nicht mehr bereit ist, mir für das Produkt einer modernen fachgerechten Bewirtschaftung einen kostendeckenden Erlös abzusichern, aber jährlich die Daumenschrauben bei Tier- und Umweltschutz weiter anzieht, brauche ich mich auch nicht zu schämen, alle seine Umweltprogramme mitzunehmen.
Jeder Bauer sollte aber trotz der aktuellen Lage nicht die Bodenfruchtbarkeit aus den Augen verlieren.
Man kann mit geschickter Stilllegung oder Düngung am Oberrand der Extensivierung auch Flächen sanieren oder wenigstens deren Fruchtbarkeit erhalten.
Und genau da sehe ich aktuell das Potential.
Sicher wird es dieses Jahr sehr interessant, ob und wieweit die freiwilligen ÖR gezeichnet und durchfinanziert werden...

*
Der Staat ist bzw. sollte die Regierung und Verwaltung sein, die vorrangig ein sattes und zufriedenes Volk unter allen möglichen außenpolitischen Szenarien anzustreben hat!
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » Sa Apr 11, 2026 20:26

Schuld ist der "Deutsche Raiffeisenverband" der koordinierend zwischen Bundesregierung und den Warengenossenschaften, die Preisspannen festlegt.
Wenn man bedenkt, dass der DRV mal vom größten dilettantischen Depp und Trottel der europäischen Landwirtschaft, Manfred N., geführt wurde,
dann braucht es keiner weiteren Erläuterung. Der BV hat eigentlich gar nichts zu entscheiden. Der BV muss nur die Bauern ruhig, dumm und wachstumsgeil halten.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon tyr » Sa Apr 11, 2026 21:30

langholzbauer hat geschrieben:Würden die bereitgestellten Mittel des EU- Agrarhaushalts bis runter zur Bundesladebene wirklich bei den Bewirtschaftern der Flächen ankommen , könnten wir uns glücklich schätzen!
Praktisch verbraucht doch die Bürokratie jährlich mehr davon für Verwaltung und Kontrollen, obwohl die Anzahl der Betriebe ständig sinkt.
Über LEADER oder GAK kann man diskutieren. Davon kommt aber wenigstens noch was im ländlichen Bereich an!

Es sind doch seltenst die Landwirte daran schuld, dass immer mehr Wertschöpfung ihrer Produktion auf Strecke und im Großhandel verloren geht!

Wenn " der Staat " * nicht mehr bereit ist, mir für das Produkt einer modernen fachgerechten Bewirtschaftung einen kostendeckenden Erlös abzusichern, aber jährlich die Daumenschrauben bei Tier- und Umweltschutz weiter anzieht, brauche ich mich auch nicht zu schämen, alle seine Umweltprogramme mitzunehmen.
Jeder Bauer sollte aber trotz der aktuellen Lage nicht die Bodenfruchtbarkeit aus den Augen verlieren.
Man kann mit geschickter Stilllegung oder Düngung am Oberrand der Extensivierung auch Flächen sanieren oder wenigstens deren Fruchtbarkeit erhalten.
Und genau da sehe ich aktuell das Potential.
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Der Staat ist bzw. sollte die Regierung und Verwaltung sein, die vorrangig ein sattes und zufriedenes Volk unter allen möglichen außenpolitischen Szenarien anzustreben hat!



Und nicht vergessen, ein großer Teil der Agrarförderung geht in die Taschen der Bodeneigentümer, die, vor allem, hier im osten selten die bewirtschafter sind...
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon strokes » Sa Apr 11, 2026 21:31

Wenn die Prämien wegfallen glaube ich auch nicht dass die Pachtpreise sinken. Könnte man ja jetzt auch verfolgen ob bei hohen Kosten und geringen Erlösen die Pachtpreise purzeln? Aber die Kartoffelbetriebe zahlen wohl weiterhin hohe Pachten trotz des zweiten Jahr infolge schlechter Preise.

Ich sehe nichts schlimmes an Umweltprogrammen die gefördert werden. Eine PV wird ja auch subventioniert, und da regt sich keiner drüber auf. Da kommt die Prämie auch aufs Konto ohne einen Handgriff zu arbeiten
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon tyr » Sa Apr 11, 2026 21:37

Ich auch nicht. Vieles ändert gar nichts an unserer Wirtschaftsweise, wird aber neuerdings honoriert. Und zumindest in meinem Landkreis klappt die Zusammenarbeit mit dem Landwirtaschaftsamt recht gut, liegt gvielleicht daran, das es wenig durchgegrünt ist, sondern immer noch von Leuten dominiert wird, die im LPG- Umfeld gelernt haben, und diese Ämter fest in sorbischer Hand sind... das hat auch manchmal Vorteile
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » Sa Apr 11, 2026 21:57

tyr hat geschrieben:Und nicht vergessen, ein großer Teil der Agrarförderung geht in die Taschen der Bodeneigentümer, die, vor allem, hier im osten selten die bewirtschafter sind...

Selber schuld.
Bei mir fliegt wieder eine langjährige Flächenpflege einer kleinen Hangfläche aus der Bewirtschaftung raus, weil der Eigentümer andere Ansichten hat, als ich.
Die Bürokratie für die par € schieße ich gern in den Wind.

Zum Thema hier gehört auch, dass man sich konsequent von unwirtschaftlichen Pachtfächen trennen sollte.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon MikeW » So Apr 12, 2026 1:24

Spätestens jetzt und vor allem für die Zukunft muß Vieles auf den inneren Prüfstand ...
Wirtschaftlichkeit der Pachtflächen, Optimierung der Arbeitsabläufe, Optimierung der vorhandenen und eingesetzten Technik, Vertrieb der Erzeugnisse, Einkauf Betriebsmittel ...
Von Unwirtschaftlichem muß man loslassen können und Neues ausprobieren. Da muß jeder seinen Weg finden ... ein Universalrezept gibt es mMn nicht.
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » So Apr 12, 2026 2:11

Hier ist wirklich was geschehen, womit ich so auch nicht gerechnet hätte. Eine Stiftung schreibt 33 ha Pachtfläche aus. Kurs auf den ersten Blick angepasst. Aber Nebenleistungen wie Strohbereitstellung und noch 2 andere Sachen. Ich hab mich nicht gemeldet, weil mir das mit den "Hand und Spanndiensten" da nicht ins Konzept passte. Nach 3 Monaten wurde erneut ausgeschrieben. Hintergrund war, dass die Flächen nach 30 Jahren beim einen Verpächter in solch einem schlechten zustand war, das bisher kein Kollege ne Perspektive zur Einkommenserzielung gesehen hat
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » So Apr 12, 2026 8:10

Ackersau hat geschrieben: Hintergrund war, dass die Flächen nach 30 Jahren beim einen Verpächter in solch einem schlechten zustand war, das bisher kein Kollege ne Perspektive zur Einkommenserzielung gesehen hat
genau das ist der Grund warum die großen so scharf auf die Flächen der kleinen sind. Der Kleine hat nie raub betrieben und alles nach bestem Wissen und Gewissen gemacht. Und die ersten Jahre sind Höchsterträge zu erwarten, und dann kommt man daher und sagt oh da wächst nimmer soviel, ich kann nimmer soviel Pacht bezahlen.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon langholzbauer » So Apr 12, 2026 8:54

Wenn wir uns den Faden vom Tinyburli dazu anschauen, ist das keine Frage von groß oder klein. :wink:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 826 » So Apr 12, 2026 8:58

Ackersau hat geschrieben:Hier ist wirklich was geschehen, womit ich so auch nicht gerechnet hätte. Eine Stiftung schreibt 33 ha Pachtfläche aus. Kurs auf den ersten Blick angepasst. Aber Nebenleistungen wie Strohbereitstellung und noch 2 andere Sachen. Ich hab mich nicht gemeldet, weil mir das mit den "Hand und Spanndiensten" da nicht ins Konzept passte. Nach 3 Monaten wurde erneut ausgeschrieben. Hintergrund war, dass die Flächen nach 30 Jahren beim einen Verpächter in solch einem schlechten zustand war, das bisher kein Kollege ne Perspektive zur Einkommenserzielung gesehen hat


Mich würde interessieren, was die anderen 2 Nebenleistungen waren. Dann kann ich mich darauf einstellen was bei uns noch so kommen könnte :mrgreen: . Ich habe in den letzten Jahren, seit dem die Pachten stagnieren erlebt, dass bei Pachtvertragsverlängerung (bei zwei Verpächtern bei mir ) zwar nicht die Pacht erhöht wurde sondern ich die Nebenkosten der Flächen übernehmen sollte. In einem Fall wurde der Zahlungstermin um ein halbes Jahr nach vorne gezogen. Nicht aus Misstrauen, sondern weil das Geld einfach gebraucht wurde.... :regen:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 304 » So Apr 12, 2026 9:03

Ackersau hat geschrieben:Hier ist wirklich was geschehen, womit ich so auch nicht gerechnet hätte.

Erwarte ich bei den KULAP bzw. VNP Flächen schon seit Jahren.

Komplett ausgehungert und verunkrautet, aber solange es noch Prämie dafür gibt und sich unwissende Abnehmer finden ...
Für die Flächen wird sich danach kein Pächter mehr finden.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » So Apr 12, 2026 9:28

Ja, Ph Wert 4,9. Nebenleistungen waren Organischer Dünger auf das Grünland, welches ein Reiterhof nutzt. Und Misten beim Reiterhof. Letztes Jahr stand da raps mit 5 Pflanzen / m2.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 826 » So Apr 12, 2026 9:55

danke, darauf hätte ich mich auch nicht eingelassen...
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Agrohero » So Apr 12, 2026 10:40

langholzbauer hat geschrieben:Wenn wir uns den Faden vom Tinyburli dazu anschauen, ist das keine Frage von groß oder klein. :wink:

Was ist das für ein Faden ?
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