Würden die bereitgestellten Mittel des EU- Agrarhaushalts bis runter zur Bundesladebene wirklich bei den Bewirtschaftern der Flächen ankommen , könnten wir uns glücklich schätzen!
Praktisch verbraucht doch die Bürokratie jährlich mehr davon für Verwaltung und Kontrollen, obwohl die Anzahl der Betriebe ständig sinkt.
Über LEADER oder GAK kann man diskutieren. Davon kommt aber wenigstens noch was im ländlichen Bereich an!
Es sind doch seltenst die Landwirte daran schuld, dass immer mehr Wertschöpfung ihrer Produktion auf Strecke und im Großhandel verloren geht!
Wenn " der Staat " * nicht mehr bereit ist, mir für das Produkt einer modernen fachgerechten Bewirtschaftung einen kostendeckenden Erlös abzusichern, aber jährlich die Daumenschrauben bei Tier- und Umweltschutz weiter anzieht, brauche ich mich auch nicht zu schämen, alle seine Umweltprogramme mitzunehmen.
Jeder Bauer sollte aber trotz der aktuellen Lage nicht die Bodenfruchtbarkeit aus den Augen verlieren.
Man kann mit geschickter Stilllegung oder Düngung am Oberrand der Extensivierung auch Flächen sanieren oder wenigstens deren Fruchtbarkeit erhalten.
Und genau da sehe ich aktuell das Potential.
Sicher wird es dieses Jahr sehr interessant, ob und wieweit die freiwilligen ÖR gezeichnet und durchfinanziert werden...
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Der Staat ist bzw. sollte die Regierung und Verwaltung sein, die vorrangig ein sattes und zufriedenes Volk unter allen möglichen außenpolitischen Szenarien anzustreben hat!

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet 