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Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Terreblanche » Fr Apr 10, 2026 18:11

County654 hat geschrieben:Ich gehe davon aus, das so mancher auf die Suche nach solventen Pächtern gehen wird.



Glaube ich nicht. Eher warten die meisten noch gespannter darauf, dass sie ihre 900er Varios noch besser auslasten können.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ecoboost » Fr Apr 10, 2026 18:25

Servus,

ich kenne ihn nicht und will ihm mit Sicherheit auch nichts schlechtes nachsagen. Aber die Zeiten mit dicken Maschinen im Lohn zu fahren ist (erst) wohl mal vorbei.


Gruß

Ecoboost
Wenn eine Frau schweigt soll man sie nicht unterbrechen. :roll:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » Fr Apr 10, 2026 19:51

Manfred hat geschrieben:
was ist dann die Lösung? Umstellung auf Bio und in einen Mulcher investieren?


Wer sich im konventionellen Ackerbau schon schwer tut, wird im Bio-Ackerbau scheitern, außer evtl. in Grenzertragslagen, wenn der Anbau primär der Prämienoptimierung dient.
Guter Bio-Ackerbau, besonders wenn viehlos, stellt sehr hohe Anforderungen an das Können und Timing des Betriebsleiters.
Wäre das so einfach, und die Gewinne höher, hätte die Regierung keine Probleme, ihre Bio-Ausbauziele zu erreichen.

Du missverstehst mich, ich habe damit gemeint den Betrieb auf Bio umzustellen. Und dann der Mindesttätigkeit nachzugehen.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » Fr Apr 10, 2026 19:59

Ecoboost hat geschrieben:Servus,

ich kenne ihn nicht und will ihm mit Sicherheit auch nichts schlechtes nachsagen. Aber die Zeiten mit dicken Maschinen im Lohn zu fahren ist (erst) wohl mal vorbei.


Keine Aufträge und müssen Maschinchen verkaufen, aber zerstören den Stall, der ein gesichertes Einkommen bringen könnte, planloser Haufen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » Fr Apr 10, 2026 20:29

T5060 hat geschrieben:[


Keine Aufträge und müssen Maschinchen verkaufen, aber zerstören den Stall, der ein gesichertes Einkommen bringen könnte, planloser Haufen.

kann ich jetzt auch nicht ganz nachvollziehen, war ja alles da.
Aber kenne inzwischen mehre wo alles sinnlos Kaputt gemacht haben!
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Manfred » Fr Apr 10, 2026 20:40

Ist ja nicht so, dass ihm bei gut 100 ha Landwirtschaft mit 40 Mutterkühen, 100 ha Wald und der sonstigen Lohnunternehmerei gleich langweilig wär.
Ist doch eine rationale Handlung, die Gespanne zu reduzieren, wenn er sie nicht auslasten kann.
Vom Melken würde die Auslastung der Mulden auch nicht besser.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Agrohero » Sa Apr 11, 2026 6:26

210ponys hat geschrieben:
Manfred hat geschrieben:
was ist dann die Lösung? Umstellung auf Bio und in einen Mulcher investieren?


Wer sich im konventionellen Ackerbau schon schwer tut, wird im Bio-Ackerbau scheitern, außer evtl. in Grenzertragslagen, wenn der Anbau primär der Prämienoptimierung dient.
Guter Bio-Ackerbau, besonders wenn viehlos, stellt sehr hohe Anforderungen an das Können und Timing des Betriebsleiters.
Wäre das so einfach, und die Gewinne höher, hätte die Regierung keine Probleme, ihre Bio-Ausbauziele zu erreichen.

Du missverstehst mich, ich habe damit gemeint den Betrieb auf Bio umzustellen. Und dann der Mindesttätigkeit nachzugehen.

Genau das sind echte Konzepte die ich meine !
Gerade auf Grenzertragsstandorten , Nebenerwerb Betriebe mit Tierhaltung , wird es zum prämienorientierten ackerbau kurzfristig kaum Alternativen geben .
Nur sollte man au h gleich ein Konzept mitbringen, was nach der Prämienopimierten Zeit kommt ....
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon 210ponys » Sa Apr 11, 2026 7:36

wen die größeren Betriebe die 70-80-90-100 tausend Euro vom Staat auch nicht mehr bekommen, brauchen die auch kein Mähwerk mehr anhängen. Also wen nicht alles Heckenland werden soll, und eine Kulturlandschaft erhalten werden soll. Wird nix an einer Nutzung vorbeiführen.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » Sa Apr 11, 2026 11:50

Ne interessante Größe ist der Anteil der staatlichen Transferleistungen am Gewinn. Zwischen 10 und 120 % alles möglich
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » Sa Apr 11, 2026 14:04

Es wird nicht mehr die "eine" Lösung oder das "eine" Geschäftsmodell geben.
Mir sind wieder in einer Zeit, wo sich jeder sein Arbeitsgebiet selbst erschliessen/entwickeln muss.
2/3 der Konzepte daraus werden scheitern, was heisst du musst faktisch mit 5-7 Projekten starten,
damit dir mit hoher Wahrscheinlichkeit aus einer Idee eine Säule wird, die deinen Betrieb trägt.
Wenn alles gut läuft hast du am Ende einen auf einen "wachstumsfähigen Kern" geschrumpften landw. Bereich
und du hast einen weiteren Bereich, der noch was, aber nicht mehr viel mit Landwirtschaft gemein hat.

Denken wir an die Geschichte von Horsch, Elobau(Joysticks), Goldhofer oder Waldner.

Wer im Ackerbau fit ist und wachsen will, wird dies am Schlausten mit Kooperationspartnern tun.

In der historischen Rückschau und der aktuellen globalen und lokalen politischen Entwicklung heraus,
ist der klassische Gutsherr mit sehr gutem Ackerbau für die Zukunft ein todgeborenes Kind.

Und ansonsten gilt: "Trotz Rückschlägen, niemals Aufgeben!", entsprechend muss man dann so wirtschaften, dass man immer noch Pulver im trockenen hat :mrgreen:
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon AEgro » Sa Apr 11, 2026 18:46

T5060 hat geschrieben:
Und ansonsten gilt: "Trotz Rückschlägen, niemals Aufgeben!", entsprechend muss man dann so wirtschaften, dass man immer noch Pulver im trockenen hat :mrgreen:

Betrieb aufgeben ist fast immer eine unumkehrbare Entscheidung.
Es sind nur ganz wenige, die es in bislang meist besseren Zeiten, geschaft haben einen aufgegebene Betrieb wieder wirtschaftlich erfolgreich wieder zu beleben.
Wenn mal Vieh, Gebäude und Maschienen weg sind oder veraltet, Pachtflächen gekündigt und der Betriebsleiter einige Zeit weg ist von kontinuierlichen Fortbildung und Erfahrungsgewinn, wird es schwer und teuer wieder zurück zu kommen.
Mit Eigenflächen gut ausgestattete Betriebe tun sich zwar leichter, aber teuer ists dennoch.
Ich kenne fast keinen, der nach einer Auszeit wieder erfolgreich zurückgekehrt ist.
Gruß AEgro
Es gibt Tage, da komm ich einfach mit dem Kopfschütteln nicht hinterher !
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Fendt 308 ci » Sa Apr 11, 2026 19:17

Ackersau hat geschrieben:Ne interessante Größe ist der Anteil der staatlichen Transferleistungen am Gewinn. Zwischen 10 und 120 % alles möglich


Heute den EKSt Bescheid 23 bekommen, ich liege da bei genau 11 Prozent bei ausschließlich landw. Einkommen.
Betriebe, die über 50 Prozent liegen sollten ihre Wirtschaftsweise mal hinterfragen, aber was man so hört ist das ja die Mehrheit in D.
Ackersau kann darüber seitens des BV sicherlich näheres Erläutern?
Wenn ich da die Zahlen, die ja im Netz einsehbar sind so anschaue, tauchen da in meiner Umgebung irgendwelche Feierabend-Pupsbetriebe auf mit Zahlungen für Umweltprogramme, die ihren Gewinn, wenn sie denn überhaupt einen machen, sicherlich um ein vielfaches übersteigen.
Solche Zombiebetriebe braucht kein Mensch, wer aus eigener Kraft nicht überleben kann, soll das Hoftor abschließen.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Ackersau » Sa Apr 11, 2026 19:38

Vor 2 -3 Jahren, als nach dem Begin des Ukrainekrieges die Preise für Agrarprodukte in die Höhe gingen haben doch einige gesagt, man solle auf die Direktzahlungen verzichten. Bei mir im Betrieb mit dem Tierhaltungsschwerpunkt ist der Anteil am Gewinn jetzt auch nicht so groß. Trotzdem warne ich vor der Abschaffung. Die Auflagen werden über das "Fachrecht" zum größten Teil bleiben. Es ist aber seitens der EU und vom Bund da vieles falsch gelaufen, bei der Schwerpunktsetzung. Die, die hier Höchstsätze auf dem Grünland kassieren sind eigentlich alles keine Landwirte.
Ebenso ist das meiste aus der zweiten Säule stark zu hinterfragen ( Leader etc)
Fakt ist aber auch, wenn vor Weihnachten in vielen Betrieben die Prämie nicht am Konto gewesen wäre, dann wären zum 31.12 einige Lastschriften geplatzt. Was in Brandenburg passiert, wenn die Degression wirklich kommt, kann ich mir ungefähr ausmalen.
Die These, dass mit dem Wegfall der Prämie die Pachten sinken würden, kann ich nicht so ganz unterstützen. Zumindest sind ja laufende Pachten erst mal fix, und was man in den Jahren zwischenwegfall Prämie und anpassung Pacht macht ist die Frage.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon T5060 » Sa Apr 11, 2026 20:07

2/3 der Prämienempfänger sind reine Zombiebetriebe ohne nennenswerte Nahrungsmittelproduktion. Mit Wegfall der Prämien, verbessern sich Schlaggrößen, weniger Maschinenkosten einschl. weniger CO2 und sinken die Pachtpreise.
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Re: Eure ackerbauliche Strategie für das nächste Jahr?

Beitragvon Caramba » Sa Apr 11, 2026 20:10

Äs ghörd a Sabbadjohr eigeläichd! Dia 100%-Brache wärd doch a gförderd un brauchd ken deira Diesel und ken Dünga net !
Es gehört ein Sabbatjahr eingelegt! Die 100%-Brache wird doch auch gefördert und braucht keinen teuren Diesel und keinen Dünger nicht !
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