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Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon John Deere 6320Premium » Mo Feb 24, 2020 20:22

bien hat geschrieben:In der Märzausgabe des Deutschen Bienenjournals ist ein längerer Artikel zum Glyphosat-Fall, der eine Imkerfamilie jetzt zum Aufgeben der Imkerei bewog:

https://www.rbb24.de/wirtschaft/thema/2 ... otest.html

Einige Details:
- Es gab zwei Schäden. Der erste Schaden ergab sich durch Abspritzen eines Luzernebestandes mit Glyphosat (152-fache Überschreitung des Grenzwertes)
Der zweite Schaden , 1,4t Kornblumenhonig, mit 50-facher Überschreitung des Grenzwertes (Hier wurde ein Getreidefeld vermutlich mittels Sikkation "behandelt").

- Zitat: "Das Problem ist wohl nicht flächendeckend, aber die Imkerei Seusing ist sicherlich kein Einzelfall. ... In den vergangenen Jahren zeigten Untersuchungen in Bayern, Brandenburg und Niedersachsen, dass 1,5% - 3% der untersuchten Honigproben den Grenzwert für Glyphosat überschritten."

( Dieses Video zu Glyphosat von der Tierärztin Monika Krüger aus Leipzig fand ich informativ: https://youtu.be/3OzdL1EW-vo?t=653 )


Die Dame redet auch mit KEN FM, einem bekannten Verschwörungstheoretiker, kann weg
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John Deere 6320Premium
 
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon bien » Mo Feb 24, 2020 20:52

Von der Veterinärmedizinerin kann man viel lernen. Sachlich bleiben, Diffamierung vermeiden. So dumm sind die Forennutzer nicht.
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon 240236 » Mo Feb 24, 2020 21:01

Ob das überall Glyphosat ist, das wage ich zu bezweifeln. Denn Glyphosat wird angeblich nachgewiesen über das Vorhandenseins des Formulierungshilfsstoffes. Es gibt Reinigungsmittel, die den gleichen Wirkstoff enthalten. Eine Brauerei in der Nähe hatte erst im letzten Jahr das Spülwasser der Flaschenwaschanlage untersuchen lassen. Dabei kam eine angeblich überhöhter Glyphosatwert von über 600% raus.
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon Todde » Mo Feb 24, 2020 21:07

bien hat geschrieben:Von der Veterinärmedizinerin kann man viel lernen. Sachlich bleiben, Diffamierung vermeiden. So dumm sind die Forennutzer nicht.


Die Theorien von Frau Krüger wurden hier schon vor 6, 8 Jahren widerlegt und gehören ins Reich der Fabeln. Die Forensuche wird da sehr hilfreich sein.
Zu dem stellten französische Landwirte im letzten Jahr Unregelmäßigkeiten bei den Urintest ihres Labors fest.
2 Journalisten haben dann den Selbsttest gemacht und ebenso die Erfahrung gemacht.
http://seppi.over-blog.com/2019/11/la-f ... bihan.html



Was ist daran unsachlich?
Dumm ist der, der seinen Glauben nicht durch Wissen ersetzen möchte.
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon bien » Mo Feb 24, 2020 21:49

Die Frau hat viele Jahre als Professorin an der Uni Leipzig gearbeitet. ( http://forschen.uni-leipzig.de/professu ... logie.html )
Sie stellt in dem Video auch etliche Studien von anderen Forschern vor, nicht nur die eigenen aus Leipzig.

Sich einfach mal die Zeit nehmen und das Video https://youtu.be/3OzdL1EW-vo?t=653 anschauen und sich danach selbst ein Urteil bilden.
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon Todde » Mo Feb 24, 2020 21:59

bien hat geschrieben: ein Urteil bilden.


Super. Wenn Du nach einem Jahrzehnt Krüger nun um die Ecke kommst und meinst etwas ganz neues gefunden zu haben.
"Studien"... So so, die Masse ist nicht mal PeerReviewed und in Journalen veröffentlicht, die alles veröffentlichen.
Ist eben nicht so einfach Unsinn zu verbreiten, da gibt es eben schon riesige Qualitätsunterschiede.

Bis lang ist die Dame den wissenschaftlichen Beweis ihrer aufgestellten Theorien schuldig geblieben.

Und letztendlich ist sie verschwörungstheoretischen Unsinn abgedriftet.
Sowas findet man eben heute nicht nur im rechten Umfeld, sondern immer mehr in der Ökoschiene.

Laut ihren Behauptungen dürfte es in Nord- und Südamerika ja gar keine Rinder und Schweine mehr geben, da ja alle erkranken...
Warum ist die Tiergesundheit in den letzten 20 Jahren dort aber gestiegen? Es hätte ja andersrum sein müssen.

Vermutlich alles eine Weltverschwörung, in der Landwirte, Konzerne und Staaten verstrickt sind.
Und dann fragen sich Menschen, warum es immer mehr Verschwörungsspinner gibt, die sich letztendlich auch zu Extremisten entwickeln können.
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon böser wolf » Di Feb 25, 2020 19:05

bien hat geschrieben:Welche Partner brauchen denn die Bauern oder brauchen sie gar keine?

Die Imker die ich als Partner haben möchte sterben leider langsam aus !
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jul 27, 2021 7:27

Das Insektenschutzgesetz wirkt schon. Lange nicht mehr soviel Gesumm und Gebrumm gehabt.
Kann natürlich auch am dauerhaft schwül-warmem Wetter liegen...
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon julius » Di Jul 27, 2021 8:23

meyenburg1975 hat geschrieben:Das Insektenschutzgesetz wirkt schon. Lange nicht mehr soviel Gesumm und Gebrumm gehabt.
Kann natürlich auch am dauerhaft schwül-warmem Wetter liegen...

Das liegt auch an den Schwalben. Das werden immer weniger Ställe wo die noch nisten können weil die Ställe geschlossen sind. Und wenn man sieht was nur ein Schwalbenpaar an einem Tag an Insektenmassen in den Stall bringt macht das schon was aus.
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon 210ponys » Di Jul 27, 2021 9:10

meyenburg1975 hat geschrieben:Das Insektenschutzgesetz wirkt schon. Lange nicht mehr soviel Gesumm und Gebrumm gehabt.
Kann natürlich auch am dauerhaft schwül-warmem Wetter liegen...


sehe ich ein wenig anders baue dieses Jahr das 13Jahre Brachbegrünung und die letzten Jahre war auf den Feldern einfach nicht mehr so viel los! Und wenn Arten verschwunden sind würden wir das doch gar nicht merken!
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon meyenburg1975 » Di Jul 27, 2021 18:28

Was die Artenanzahl angeht, ist wieder ein anderes Ding. Das hat natürlich mit den Habitaten zu tun, die vorzufinden sind.

In den vorangegangen Auseinandersetzungen hat man sich im wesentlichen ja auf "Gewichtsstudien" bezogen. Wer Massen an Insekten züchten will, ist mit Weidewirtschaft gut bedient. Was sich dieses Jahr auf den Weiden tummelt ist echt viel. In den Kahlstellen rund um Tränken, wettergeschützten Orten, usw steht immer mal wieder Wasser. Dazu schwül warm die meiste Zeit. Auf meinen reinen Mähweiden oder den Ausgleichsflächen hier in der Nähe ist deutlich weniger los. Wobei dort dann andere Arten sein können, dass weiß ich nicht. Für die Vogelwelt aber wohl egal, wenn sie man satt werden.

Aber meine Weiden sind ja konventionell. Ganz böse :klug:
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Re: Europ. Bürgerinitiative "Bienen und Bauern retten!"

Beitragvon 210ponys » Di Jul 27, 2021 19:22

meyenburg1975 hat geschrieben:
Aber meine Weiden sind ja konventionell. Ganz böse :klug:
naja denke nicht das es die Insekten interessiert ob deine Kühe Biologisch scheißen oder nicht. Habe begonnen die Vögel das ganze Jahr zu Füttern und alle paar Tage ist der Spender Leer ob die Vögel faul sind oder nix finden weiß ich nicht!
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