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Fairer Pachtpreis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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65 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon brainfart » Do Okt 16, 2008 18:11

> Im Gegenzug dazu müsste der Verbraucher dann aber bereit sein,
> einen angemessenen Preis für die Produkte zu bezahlen.

Naja, ob wir die Subventionen mit unseren Steuern bezahlen oder an der Ladentheke ist dann letztendlich auch egal. Rauskommen wirds aufs gleiche, man könnte aber sicherlich jede Menge Sesselpupser mit Beamtenstatus einsparen.

> Die Partei DIE LINKEN !

Soweit isses schon gekommen. Um den Sozialismus und die Planwirtschaft abzuschaffen muß man die Ex-SED wählen?
Brain, du bist echt... wäh, lol.
[Rohana]

Solange Du Menschen, Schweine und Kühe nicht unterscheiden kannst, halt Dich einfach raus.
[SHierling]

Dem ham`s wirklich ins Hirn geschissn. Der heißt nicht nur so...
[Oberpfälzer]

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Beitragvon Agrotron » Do Okt 16, 2008 18:30

Natürlich is das so. Letztendlich bezahlt es der Verbraucher sowieso.
Aber mach das mal der breiten Masse klar, dass die auf einmal für ihre Milch das doppelte bezahlen sollen. Der Deutsche will seine Lebensmittel billig einkaufen, alles andere ist dem egal!
Tut mir Leid, wenn ich das jetzt so sage, aber viele sind einfach zu blöd das zu kapieren, dass die Sachen im Endeffekt dadurch höchstens noch teurer werden...


MfG Agrotron
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Flächennprämie ist kein Geschenk des Staates.

Beitragvon Irmgard » Fr Okt 17, 2008 15:02

Wenn die Landwirte die Ausgleichszahlungen nicht bekämen, hätten sie in der Vergangenheit nicht kostendeckend produzieren können. Dann müßten die Lebensmittel alle aus dem Ausland kommen und dann würden ganz andere Preise durch die Abhängigkeit allein entstehen.
Außerdem würde die Landschaft verwildern und das würde den STaat ein vielfaches der Ausgleichszahlungen kosten.

Also es ist kein Geschenk an die Landwirte.
Es nützt auch nix wenn ihr die Nachfolgepartei der SED wählt, denn das meiste wird eh in Brüssel festgelegt.
Carpe diem
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Re: Flächennprämie ist kein Geschenk des Staates.

Beitragvon hans g » Fr Okt 17, 2008 17:35

Irmgard hat geschrieben:
Also es ist kein Geschenk an die Landwirte.

weder geschenk,noch subvention,sondern ein entgeld für ne menge auflagen(cross compliance),die kontrolliert und bei verstoss sanktioniert werden.
hans g
 
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Re: Flächennprämie ist kein Geschenk des Staates.

Beitragvon fedorow » Fr Okt 17, 2008 18:29

Irmgard hat geschrieben:Wenn die Landwirte die Ausgleichszahlungen nicht bekämen, hätten sie in der Vergangenheit nicht kostendeckend produzieren können. Dann müßten die Lebensmittel alle aus dem Ausland kommen und dann würden ganz andere Preise durch die Abhängigkeit allein entstehen.
Außerdem würde die Landschaft verwildern und das würde den STaat ein vielfaches der Ausgleichszahlungen kosten.

Also es ist kein Geschenk an die Landwirte.
Es nützt auch nix wenn ihr die Nachfolgepartei der SED wählt, denn das meiste wird eh in Brüssel festgelegt.

oder sagen wir mal so : ohne ausgleichszulagen würden die landwirte auch nicht viel schlechter dastehen denn wenn europaweit FÜR ALLE Landwirte diese gelder gestrichen werden, dann müssen die erzeugerpreise steigen ( was sie auch machen würden ), was dem verbraucher mehr geld kosten würde.
da hat aber die politik kein interesse dran, den ohne ausgleichsgelder kann viel weniger sanktioniert und somit weniger kontrolliert werden. dann hätte weder die politik, noch brüssel die landwirte in der hand, was natürlich von politischer seite nicht gewollt ist.
also lieber schlechte preise + ausgleichszulagen, somit kann der bauer klein gehalten werden und die vielen beamten im agrarsektor haben ihren sicheren arbeitsplatz, weiter kann dem landwirt unter strafandrohung vorgeschrieben werden was er zu tun bzw. zu lassen hat.
fedorow
 
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon Maic » Sa Okt 18, 2008 6:59

Neoracer hat geschrieben:Hallo,

mein Vater will seine Rente antreten und seinen Hof (in Bayern) verpachten. Es handelt sich dabei um:

-50 ha Ackerfläche
-10 ha Wiesen
-Zuckerrübenlieferrecht über fast 7000 dz
-Ethanolrübenlieferrecht über 140 dz

Die Böden sind top und die Äcker relativ groß. Der Größte hat ca. 10 ha

Der Pächter erhält die BIP und ZA. Über die geplanten 9 Jahre Pachtdauer erhält der Pächter so voraussichtlich 192000€.

Es bleibt also die Frage offen was ein fairer Pachtpreis wäre, wenn die durchschnittlichen Förderungen schon bei 356€/(ha*a) liegen?


Wer Pächter von Kirchen Flächen ist der kennt die Pachtpreise !

Und für diesen Betrieb wenn alle Zahlen stimmen nickt der Verpächter auch erst bei ca 900 bis 1000 Euro pro ha !!
Maic
 
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon hans g » Sa Okt 18, 2008 8:45

Maic hat geschrieben:
Und für diesen Betrieb wenn alle Zahlen stimmen nickt der Verpächter auch erst bei ca 900 bis 1000 Euro pro ha !!

wie soll der pächter denn dann zurecht kommen :roll: :?:
hans g
 
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Beitragvon juergen515 » Sa Okt 18, 2008 9:36

hier bei uns liegen die pachtpreise bei so 2-300 euro
in welchem gebiet (PLZ, Ort)
soll denn verpachtet werden?
juergen515
 
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Re: Flächennprämie ist kein Geschenk des Staates.

Beitragvon filou » Do Dez 11, 2008 0:06

fedorow hat geschrieben:
Irmgard hat geschrieben:Wenn die Landwirte die Ausgleichszahlungen nicht bekämen, hätten sie in der Vergangenheit nicht kostendeckend produzieren können. Dann müßten die Lebensmittel alle aus dem Ausland kommen und dann würden ganz andere Preise durch die Abhängigkeit allein entstehen.
Außerdem würde die Landschaft verwildern und das würde den STaat ein vielfaches der Ausgleichszahlungen kosten.

Also es ist kein Geschenk an die Landwirte.
Es nützt auch nix wenn ihr die Nachfolgepartei der SED wählt, denn das meiste wird eh in Brüssel festgelegt.

oder sagen wir mal so : ohne ausgleichszulagen würden die landwirte auch nicht viel schlechter dastehen denn wenn europaweit FÜR ALLE Landwirte diese gelder gestrichen werden, dann müssen die erzeugerpreise steigen ( was sie auch machen würden ), was dem verbraucher mehr geld kosten würde.
da hat aber die politik kein interesse dran, den ohne ausgleichsgelder kann viel weniger sanktioniert und somit weniger kontrolliert werden. dann hätte weder die politik, noch brüssel die landwirte in der hand, was natürlich von politischer seite nicht gewollt ist.
also lieber schlechte preise + ausgleichszulagen, somit kann der bauer klein gehalten werden und die vielen beamten im agrarsektor haben ihren sicheren arbeitsplatz, weiter kann dem landwirt unter strafandrohung vorgeschrieben werden was er zu tun bzw. zu lassen hat.


So ist es :!: Das Problem ist auch das wir durch die Welthandelskonferenzen (WTO) unsere Grenzen/Märkte immer weiter öffnen mussten damit die Industrie (auf Kosten der Landwirtschaft)immer mehr exportieren konnte.
Dabei ist es total egal unter welchen Umständen die ausländischen Lebensmittel hergestellt und Importiert werden :evil: .Argentinische und Amerikanische Rinder bekommen auch weiterhin die Hormonspritze und Gen Mais etc. Offt wird auch Chemie eingesetzt die bei uns längst nicht mehr zugelassen ist.
Abgesehen davon das unsere Kollegen in Amerika,Japan und der Schweiz wesentlich mehr Subventionen pro Arbeitskraft erhalten als die LW in der EU.Es herrschen massive Wettbewerbsverzerrungen die abgebaut werden müssen :!: Oder eben zu mindest Teilweise ausgeglichen werden.Was immer nur die komplizierteste und schlechteste Lösung ist...
Gruß
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Beitragvon voro » Do Dez 11, 2008 18:38

Agrotron hat geschrieben:@Brainfart
Ja, der Landwirt kriegt die Subventionen dafür, das er auf seinem Acker etwas anpflanzt.


Warum verbreitet ihr hier so einen Stuß?

Die Ausgleichszahlungen - so wurden sie bei Einführung derselben genannt - wurden als Ausgleich für ein künstliches Absenken der Getreidepreise gezahlt.

Die Subventionen erhält also in keinem Falle der Bauer:
sie führen lediglich zu einem niedrigeren Preisniveau - letztendlich fliessen sie also dem Verbraucher zu.

Der Bauer hat davon lediglich mehr Bürokratie und muss es sich gefallen lassen, Daumenschrauben angelegt zu bekommen.
Der Hauptunterschied zw. etwas, was möglicherweise kaputtgehen könnte und etwas, was unmöglich kaputtgehen kann, besteht darin, daß sich bei allem, was unmöglich kaputtgehen kann herausstellt, daß es unmöglich zerlegt oder repariert werden kann.
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Beitragvon automatix » Do Dez 11, 2008 20:17

voro hat geschrieben:
Agrotron hat geschrieben:@Brainfart
Ja, der Landwirt kriegt die Subventionen dafür, das er auf seinem Acker etwas anpflanzt.


Warum verbreitet ihr hier so einen Stuß?

Die Ausgleichszahlungen - so wurden sie bei Einführung derselben genannt - wurden als Ausgleich für ein künstliches Absenken der Getreidepreise gezahlt.

Die Subventionen erhält also in keinem Falle der Bauer:
sie führen lediglich zu einem niedrigeren Preisniveau - letztendlich fliessen sie also dem Verbraucher zu.

Der Bauer hat davon lediglich mehr Bürokratie und muss es sich gefallen lassen, Daumenschrauben angelegt zu bekommen.


da kann man jetzt diskutieren - waren die getreidepreise nicht vorher durch einfuhrzölle etc künstlich hochgehalten und sie wurden dem weltmarktniveau angepasst?
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Beitragvon voro » Do Dez 11, 2008 20:41

automatix hat geschrieben:da kann man jetzt diskutieren - waren die getreidepreise nicht vorher durch einfuhrzölle etc künstlich hochgehalten und sie wurden dem weltmarktniveau angepasst?


Ist doch total egal - Erzeugung für "unter dem" geht halt hier nicht -
wenns hier nicht geht, gibts nur noch den Weg der Einfuhren, aber wenn wir 100% einführen müssten, dann behaupte ich mal, würden die Preise sicher steigen.

Dazu kommt, dass der sog. "Weltmarktpreis" an sich nur deshalb diesen Stand hat, weil überall Subventioniert wird oder Exporterstattungen gezahlt werden. Ausserdem bildet der sich nur deshalb in dieser Höhe, weil immer leichte Überschüsse da waren.

Fällt nun ein Erzeuger (oder, eigentlich wärs ja sogar die ganze EU) aus, und muss seinen kompletten Bedarf aus Drittländern decken, würden die Weltgetreidemengen bei weitem nicht mehr ausreichen, und Preissteigerungen werden weitaus stärker ausfallen als die im letzten Jahr. Und dann sind wir wieder an dem Punkt, wo auch hier kostendeckend produziert wird. Nur halt zu höheren Preisen für den Verbraucher.
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Beitragvon Paulo » Do Dez 11, 2008 21:33

voro hat geschrieben:
Dazu kommt, dass der sog. "Weltmarktpreis"


Sollte man in der Diskussion nicht wieder mehr auf das eigentliche Thema "Pachtpreis" kommen?? :wink:
..und Servus!
Ich steh auf "einfache" Technik:-)

http://www.schlueter-traktoren.de/
http://www.stockmann-landtechnik.de/
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Beitragvon Mr.T. » Do Dez 11, 2008 23:11

Paulo hat geschrieben:[Sollte man in der Diskussion nicht wieder mehr auf das eigentliche Thema "Pachtpreis" kommen?? :wink:


Das ist hier öfters so, es kann durchaus passieren, daß im Thread " Seitensprung " Klosterfrauen über die Sonntagsmesse plaudern.
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Beitragvon hans g » Fr Dez 12, 2008 7:58

Paulo hat geschrieben:
Sollte man in der Diskussion nicht wieder mehr auf das eigentliche Thema "Pachtpreis" kommen?? :wink:

was soll das bringen---den pachtpreis kann man rational kalkulieren,aber trotzdem werden emotionale pachtpreise gezahlt nach dem motto:
HABEN WOLLEN/MÜSSEN
...und hinterher beschweren--WOZU :roll:
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