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Fairer Pachtpreis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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65 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Fairer Pachtpreis

Beitragvon Neoracer » Mo Jun 09, 2008 0:22

Hallo,

mein Vater will seine Rente antreten und seinen Hof (in Bayern) verpachten. Es handelt sich dabei um:

-50 ha Ackerfläche
-10 ha Wiesen
-Zuckerrübenlieferrecht über fast 7000 dz
-Ethanolrübenlieferrecht über 140 dz

Die Böden sind top und die Äcker relativ groß. Der Größte hat ca. 10 ha

Der Pächter erhält die BIP und ZA. Über die geplanten 9 Jahre Pachtdauer erhält der Pächter so voraussichtlich 192000€.

Es bleibt also die Frage offen was ein fairer Pachtpreis wäre, wenn die durchschnittlichen Förderungen schon bei 356€/(ha*a) liegen?
Neoracer
 
Beiträge: 2
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Beitragvon Komatsu » Mo Jun 09, 2008 0:54

Bei dem Umfang nimmst dir mal nen Sachverständigen und macht ne ordnungsgemäße Pachtverhandlung und Pachtübergabe. Das Objekt hat doch schon einen größeren Umfang. Eine Liste der Sachverständigen findest Du unter www.hlbs.de
Komatsu
 
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Beitragvon hans g » Mo Jun 09, 2008 7:00

eine kleinanzeige unter der rubrik pachten/verpachten in eurem landw.wochenblatt---und ihr werdet euch wundern :!:
anschliessend müsste nur noch die finanzielle seite des zukünftigen pächters geklärt werden----ob das dann fair wäre,lass ich mal dahin gestellt.
aber bei uns wird das so gemacht :!:
hans g
 
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Beitragvon Komatsu » Mo Jun 09, 2008 7:27

Hans, da kommen 300 Anfragen Gebote bis 800 € / ha, aber es ist keiner dabei der das zahlen will was er bietet. Sicher wird sich E.ON Bayern melden und versuchen einen Vorvertrag mit Abschlagszahlung zumachen, den der neue Pächter dann erfüllen soll :lol: . Es hilft auch nichts, wenn der Pächter pleite geht und die überlassene Pachtsache im Wert von mehr als einer Million Euro, runtergewirtschaftet ist. Bei dem Umfang spielt die Bonität und die Wirtschaftsweise des Pächters ein größere Rolle als der Pachtpreis.

Was viele vergessen : Eine Pachtsache ist so zurückzugeben, wie man sie übernommen hat. Der unterschied ist am Pachtende in Geld auszugleichen !

Schönste beispiel ist der uralte Zaun, den der Pächter verschwinden lässt oder den der Pächter neugemacht hat.

Gibt ja oft auch der Fall das die pacht gekündigt wird, nach dem der Pächter die Flächen in einen ordnungsgemäßen Dünge - und Flächenzustand versetzt hat.

Da könnte ich Stories erzählen am lfd. Band.
Komatsu
 
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Beitragvon hans g » Mo Jun 09, 2008 7:58

reinhold,das ist dann MARKTWIRTSCHAFT in seiner reinsten form und
ich habe die erfahrung gemacht,dass der bauer immer erst die pacht überweist(heute sogar monatlich :!: )und dann erst an sich und seine familie denkt :!:
hans g
 
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Beitragvon Rapptiger » Mo Jun 09, 2008 9:13

Hier in Schleswig-holstein wird auch eine Pachtpreis um die 1000€ / ha bezahlt :?
Rapptiger
 
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Beitragvon CarpeDiem » Mo Jun 09, 2008 10:24

Unglaublich, da sind die bei euch ja noch schneller pleite als sonstwo, oder irre ich mich da???
CarpeDiem
 
Beiträge: 5313
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Jun 09, 2008 10:37

mal bei der landwirtschaftskammer nach einen pachtspiegel fragen
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gerd gerdsen
 
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Beitragvon Kaninchen » Mo Jun 09, 2008 15:38

Rapptiger hat geschrieben:Hier in Schleswig-holstein wird auch eine Pachtpreis um die 1000€ / ha bezahlt :?


wo? :?:
Grüßle,
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Beitragvon "schwabe" » Mo Jun 09, 2008 19:55

Hier in Schleswig-holstein wird auch eine Pachtpreis um die 1000€ / ha bezahlt


:shock: :shock: Gibt es bei euch tätsächlich Landwirte die einen solchen Pachtpreis bezahlen ?

Bist du dir sicher, oder hast du das nur gehört, denn mit solchen Aussagen muss man vorsichtig sein !

Ich jedenfalls glaube das nicht !
"Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand, denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat"
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Beitragvon Zement » Mo Jun 09, 2008 20:35

Also hier in Angeln kenne ich auch 2 Betriebe die geben 900,- Euro pro Ha
Allerdings sind dann die Pachtverträge nur auf 1 , 2 oder 3 Jahre abgeschlossen .
Das sind natürlich Ausnahmefälle.

Hier in Angeln ( in Norden von Schleswig-Holstein ) liegt der " Normale" Pachtpreis ab 500 ,- Euro pro Ha .

Mfg
Zement
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
Zement
 
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Beitragvon Komatsu » Mo Jun 09, 2008 20:51

Neoracer, ist doch wieder mal schlechthin das Luxussöhnchen, das sein erbe vergoldet haben möchte um dann in Schwabing mit einem Z8 Cabrio den Schickimicki spielen zu können. Junx lasst euch net lfd. von so Leuten mit einem Eintrag und ner Pachtfrage leimen.
Komatsu
 
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Beitragvon hans g » Mo Jun 09, 2008 20:52

Zement hat geschrieben:Also hier in Angeln kenne ich auch 2 Betriebe die geben 900,- Euro pro Ha
Allerdings sind dann die Pachtverträge nur auf 1 , 2 oder 3 Jahre abgeschlossen .
Das sind natürlich Ausnahmefälle.

Hier in Angeln ( in Norden von Schleswig-Holstein ) liegt der " Normale" Pachtpreis ab 500 ,- Euro pro Ha .

Mfg
Zement

aber eure erträge sind meines wissens nach, auch überdurchschnittlich :!:
hans g
 
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Beitragvon Keschicher » Mo Jun 09, 2008 23:07

Lieber Neoracer ... was hat denn die Föderprämie auf 9 (!!!) Jahre gerechnet in den Verhandlungen zu suchen ?
Ab 192.001 € auf 9 Jahre verpachtest du also ... darunter machst du nen Nebenerwerbsbetrieb weil es sich dann für dich ja mehr rechnet ?!

- Warum überbietet ihr euch ständig mit den Wasserstandsmeldungen ?!
Die die nur hier sind um Preise abzuchecken verlassen doch das Forum und denken wir Bauern können alles bezahlen ... lasst euch nicht ständig die Zahlen entlocken die ihr als Maximum im Kreis kennt. :idea:
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Beitragvon hans g » Di Jun 10, 2008 7:16

keschicher,du vergisst aber,dass der PÄCHTER erst unterschreiben muss,bevor der verpächter die pacht kassieren kann und offensichtlich ist das für viele pächter kein problem---hinterher schimpfen bringt nix,vorher RECHNEN :!:
hans g
 
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