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Fairer Pachtpreis

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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65 Beiträge • Seite 4 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Beitragvon forenkobold » Fr Dez 12, 2008 9:28

automatix hat geschrieben:da kann man jetzt diskutieren - waren die getreidepreise nicht vorher durch einfuhrzölle etc künstlich hochgehalten und sie wurden dem weltmarktniveau angepasst?


Das wäre zu akzeptieren gewesen, wenn die gesamten anderen Preise ud Löhne auch dem Weltmarkt angepasst worden wären...
und sämtliche Vorschriften und Auflagen dem weltmarktniveau..
Mal abgesehen davon, dass fast NIRGENDS auf der Welt zu "Weltmarktpreisen" produziert werden konnte/kann.
Nicht mal in den Ländern mit allerniedrigstem Lohnniveau.
Sonst würde ja die Behauptung nicht mehr greifen, dass wr mit zu Weltmarktpreisen auf den Markt geworfene Produkten deren Wirtscjaft kaputtmachen.
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Beitragvon Abisko » Fr Jan 02, 2009 20:24

Das Thema fairer Pachtpreis interessiert mich auch, da ich demnächst erstmals was verpachten möchte und zwar Stilllegungsflächen und ein wenig nicht genutzte Ackerfläche (weil zu weit weg). Der Pachtpreis soll dabei den Prämien entsprechen. Dazu 3 Fragen:

Mir wurde vor einiger Zeit erzählt, dass Top-Up´s beim Verpächter verbleiben. Ist das wirklich so?
Wie ändern sich die Beihilfezahlungen bis 2013 (Pachtende)?
Pacht ist ab demnächst mehrwertsteuerpflichtig, was heisst das? Dass ich die Mehrwertsteuer (Wie hoch ist die in dem Fall?) auf den Pachtpreis draufschlagen muss?

Finde das ganze ziemlich verwirrend. Hab leider nur studiert und an der Uni lernt man ja nix was einem im wirklichen Leben weiterhilft.
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Beitragvon hans g » Fr Jan 02, 2009 22:05

Abisko hat geschrieben:
Hab leider nur studiert und an der Uni lernt man ja nix was einem im wirklichen Leben weiterhilft.

warum haste denn studiert :roll:
bezüglich deiner fragen wende dich an den bauernverband---die wissen bz. pacht bescheid.
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Beitragvon Mr.T. » Sa Jan 03, 2009 9:24

Abisko hat geschrieben:Wie ändern sich die Beihilfezahlungen bis 2013 (Pachtende)?
.

Als Verpächter bekommst Du keine Beihilfezahlungen zurück, die behält alle der jetzige Pächter.
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Beitragvon Abisko » Sa Jan 03, 2009 14:42

Das ist mir schon klar, aber der Pachtpreis sollte ja den über die Jahre gemittelten Beihilfezahlungen entsprechen. Ich hoffe, bei meinem Steuerberater wird Montag wieder gearbeitet.
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Beitragvon Mr.T. » Sa Jan 03, 2009 15:04

Abisko hat geschrieben:Das ist mir schon klar, aber der Pachtpreis sollte ja den über die Jahre gemittelten Beihilfezahlungen entsprechen. Ich hoffe, bei meinem Steuerberater wird Montag wieder gearbeitet.

Der Pachtpreis ist völlig unabhängig von der Beihilfeprämie.
Der neue Pächter der Fläche muss sich die Zahlungsansprüche selber kaufen, da kann er billige oder teuere wählen, hat mit der Fläche nichts zu tun.
Oder er kauft sie von dir ab, z.b. 1,4 facher Nennwert hat aber wie gesagt mit dem Flächenpacht nichts zu tun.
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Beitragvon Abisko » Sa Jan 03, 2009 18:27

Der Pächter kauft sich keine Zahlungsansprüche, der pachtet sie von mir zusammen mit der Fläche. Dass der Pachtpreis von den Beihilfen unabhängig ist, ist klar. Wir haben uns aber darauf geeinigt, dass er mir soviel Pacht zahlt, wie er für die dazugehörigen Zahlungsansprüche Zahlungen erhält. Ich hab letzten Endes genausoviel Geld aufm Konto wie vorher, dafür werden die Flächen dann aber ordentlich kultiviert.
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon Irmgard » Di Jan 24, 2012 22:20

Das Thema könnte man noch mal anschubsen.

Also für die Zahlungsansprüche würde ich nie und nimmer verpachten. Mit den Preisen für Getreide beispielsweise läßt sich meiner Meinung nach kostendeckend wirtschaften und ein passabler Gewinn erzielen. Ich kenne viele Landwirte die auf die Flächenprämie verzichten würden.
Warum sollte ich dann für die Zahlungsansprüche das Land verpachten. Seit den letzen Einträgen hat sich die Lage ja verändert, stabilisiert, oder bei euch nicht? Siehe Getreidepreise!
Oder will der Pächter jetzt wegen der Düngerpreise die Pacht reduzieren?
Da bleibt der Verpächter auf der Strecke, ohne sein Grundvermögen brauch der Landwirt weder Betriebsmittel noch sonst was, von den in die Höhe geschnellten Landpreisen hier im Westen ganz zu schweigen.
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon automatix » Mi Jan 25, 2012 18:22

Irmgard hat geschrieben:Das Thema könnte man noch mal anschubsen.

Also für die Zahlungsansprüche würde ich nie und nimmer verpachten. Mit den Preisen für Getreide beispielsweise läßt sich meiner Meinung nach kostendeckend wirtschaften und ein passabler Gewinn erzielen. Ich kenne viele Landwirte die auf die Flächenprämie verzichten würden.
Warum sollte ich dann für die Zahlungsansprüche das Land verpachten. Seit den letzen Einträgen hat sich die Lage ja verändert, stabilisiert, oder bei euch nicht? Siehe Getreidepreise!
Oder will der Pächter jetzt wegen der Düngerpreise die Pacht reduzieren?
Da bleibt der Verpächter auf der Strecke, ohne sein Grundvermögen brauch der Landwirt weder Betriebsmittel noch sonst was, von den in die Höhe geschnellten Landpreisen hier im Westen ganz zu schweigen.


und den 'passablen' Gewinn soll man an den Verpächter abgeben?
Schau dir die Düngerpreise an, die Dieselpreise, die Saatgutpreise, die Maschinenpreise, die Handwerkerpreise - nö, im Prinzip ist mehr als die ZA immer noch eigentlich nicht wirklich drin bei Getreidebau.
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon Irmgard » Mi Jan 25, 2012 20:27

Automatix, bei deiner Einstellung wirst du nur Eigenland bewirtschaften in Zukunft. Hoffentlich hast du reichlich davon damit sich deine Maschinen amortiesieren. Die Verpächter lassen sich die Preise von dir genau so wenig diktIeren wie Düngemittelhersteller oder Andere. Angebot und Nachfrage regeln das Preisniveau.
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon automatix » Mi Jan 25, 2012 23:09

Irmgard hat geschrieben:Automatix, bei deiner Einstellung wirst du nur Eigenland bewirtschaften in Zukunft. Hoffentlich hast du reichlich davon damit sich deine Maschinen amortiesieren. Die Verpächter lassen sich die Preise von dir genau so wenig diktIeren wie Düngemittelhersteller oder Andere. Angebot und Nachfrage regeln das Preisniveau.


nö, bei der Einstellung werde ich bald die Seiten wechseln - weils keinen Sinn mehr macht, sich Pachtpreisen zu verweigern, die man mit normelen Getreidebau auf keine Stunde mehr erwirtschaften kann.
Und ja, erstmal regeln Angebot und Nachfrage den Markt - nur muß ich auf dem Markt mit Leuten konkurrieren, die ihr Geld nicht oder nicht nur mit dem Ackerbau verdienen - die machen Strom, die haben Miethäuser, Bauland usw - und die können und wollen mehr zahlen als andere.
Und bedenke, jeder, der die Seite wechselt ist ein Nachfrager weniger und ein Anbieter mehr - und irgendwann liegen deine Flächen so, daß sie nur noch für wenige Nachfrager interessant sind - und das werden die dir dann am Preis spüren lassen.
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon Schrat » Mi Jan 25, 2012 23:15

Wie kann ich meine Flächen in die 1000€/ha-Gegend transferieren? :P
Ich bin Atheist. Gott sei Dank!
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon Irmgard » So Jan 29, 2012 10:41

Wohl kaum, eher umgekehrt, die Pachtpreise werden auch bei euch steigen. Nur Geduld.
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Re: Fairer Pachtpreis

Beitragvon solarreinigung-sh » So Jan 29, 2012 12:39

fairer Pachtpreise müssen sein ohne geht garnicht
Saubere Kollektoren auf dem Haus, bereiten dem Sonnenbauer nen Schmaus !!
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