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Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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382 Beiträge • Seite 1 von 26 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 26
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Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Tinyburli » Di Apr 11, 2017 16:38

Ihr wisst ja, letztes Jahr wollte ich meinen leeren Stall zu Ferienwohnungen umbauen. Das habe ich bis jetzt noch nicht verwirklicht, da da einige Widerstände dagegen waren.

Jetzt ist mir unser alter Hof im Dorf im Sinn:
Bei uns kommt die Dorferneuerung. Da gibt es so 20 % Zuschuss.
Ich würde das alte Haus und den alten Schweinestall wegreißen. Den Baushutt würde ich unter das neu zu errichtende Haus verteilen. Dadurch ist die Hochwassergefahr gebannt und das Fertighaus würde nicht so leicht davonschwimmen.

Ich würde mir ein Massa- Ausbauhaus so um 80.000,- € kaufen. Ich würde an die vorhandene Fernwärme anschließen und versuchen ein KFW Effizienzhaus 40 Plus zu erreichen. Da bekäme ich einen Tilgungszuschuß von 15 % auf das Darlehen 1,2 % 100.000,- € wenn man das für ein Ferienwohnungshaus bekommen kann.

Ich würde es dann selbst ausbauen und vielleicht 50.000,- € verbraten.

Ich hätte also 130.000,- Kosten.
minus 19% USt 20.000,-
minus Tilgungszuschuss 15.000,- (geht nicht!)
minus 20 % Dorferneuerung 18.000,-
Verbleiben 77.000,- (92000)
Dann müßte wohl noch der Kanalanschluss bezahlt werden: 10.000,-
Ich hätte also so 87.000,- € Kosten. (102.000,-)

Ich würde dann den Sommer über vermieten so 300,- die Woche x 10 Wochen = 3000,-

Das wäre dann grob gerechnet 3 % Rendite. Wenn ich das Darlehen mit einrechne so 1,8 %

Da hätte ich einen Ausgleich der Kosten der Dorferneuerung, was vielleicht 10.000,- kosten wird.
Zuletzt geändert von Tinyburli am Mi Apr 19, 2017 3:27, insgesamt 1-mal geändert.
Mit freundlichen Grüssen
Tinyburli
 
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon LUV » Di Apr 11, 2017 17:14

Mach doch......
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Estomil » Di Apr 11, 2017 18:09

Alleine das Inventar für die Wohnung (küche, fernseher, Möbel etc) wird schnell mit 20000 zu buche schlagen. Und damit hast du dann auch nur günstige Ikea quallität. Alle 5 Jahre kannst du einen guten Anteil der Möbel austauschen. Also rechne in 20Jahren mal wenigstens mit 50000€. Bei 3000€ jahresmiete bezahlen dir die Leute also die Möbel plus mal ne neue heizung.

Wenn du sowas schon aufziehen willst, dann müssen die wohungen ganzjährig vermietet werden und sollten eine gehobene Ausstattung haben mit entsprechendem preis. Das hilft dann schon mal dabei, dass auch nur Leute die Wohung mieten die sich zu benehmen wissen.

Für eine Ferienwohnung würde ich mir den Ärger allerdings nicht machen. Der Aufwand ist pervers für eine wohung. (In internetportalen anmelden, unzählige Anfragen bearbeiten, abrechungen erstellen, schlüsselpbergaben, reinigungen organisieren etc.
Man stall mit Schweigen ist einfacher....

Bau die Bude wenn du es meinst und Vermiete sie ganz nornaml. Da hast du mehr vom. Im übrigen würde ich übertrieben viel Forderungen nicht mitnehmen. Der Aufwand für Ausschreibungen und Papierkram ist es oft nicht wert.
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Tinyburli » Mi Apr 12, 2017 5:28

Die ersten Jahre muß ich als Ferienwohnung machen, da es bei normal vermieten keine Vorsteuererstattung gibt.

Ansonsten bestechen die Zuschüsse, die ja das Projekt um 50 % ermäßigen. Wenn es denn eintrifft, was ich mir so zusammengereimt habe.

Jedenfalls ist es im Dorf einfacher es genehmigt zu bekommen, da Wasser, Abwasser und Fernwärme bereits vorhanden ist.

Um den Standard Effizienzhaus 40 Plus zu erreichen, kann es sein, dass eine PV- Anlage mit Speicher gefordert wird. Weiß aber noch nichts genaues. Vielleicht geht es mit der Fernwärme auch so.

Bei der letzten Versammlung haben sie gesagt, man darf erst mit den Arbeiten beginnen, wenn das Projekt genehmigt ist. Sollte man eine ältere Rechnung einreichen, wird der ganze Zuschuss gestrichen! Sie wollen die Originalrechnungen und schauen da ganz genau drauf.
Mit freundlichen Grüssen
Tinyburli
 
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Estomil » Mi Apr 12, 2017 9:48

Von wieviel qm Wohnfläche reden wir denn hier? Ich würde immer mindestens 1500€ pro qm ansetzten. Der teure Schnickschnack wie übertriebene Dämmung auf KfW standart rechnet sich zudem nicht.
Wenn du deine Wohnungen irgendwann nochmal anders vermieten willst wird dir das Finanzamt zudem eine saftige rückforderung aufs Auge drücken.
Bei schweineställen beträgt die Frist 10 jahre. Wie hoch das bei ferienwohungen ist weiss ich nicht.
Zudem musst du die Wohung dann immer plus MwSt vermieten. Das heisst du hast einen erhöhten verwaltungsaufwand und wirst um eine Bilanz wohl nicht herum kommen.

Mal ganz davon abgesehen, dass bei 3000€ Einnahmen keine Gewinne erwirtschaftet werden und die das Finanzamt früher oder später liebhaberei vorwerfen wird mit allen konsequenzen.

Also entweder richtig machen oder garnicht.
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Jörken » Mi Apr 12, 2017 11:06

Tinyburli hat geschrieben:Ich würde das alte Haus und den alten Schweinestall wegreißen. Den Baushutt würde ich unter das neu zu errichtende Haus verteilen.

boa bist dir sicher das passt? Wenn bei uns ein paar alte Betonbrocken verschwinden lässt darfst schon niemanden sagen, aber Gesetze sind natürlich überall anders.

Ich hätte da noch ein Option: mittlerweile vergeben Grundbesitzer gerne ein Baurecht auf 99 Jahre. Dafür erhält man dann jährlich Kohle. Das bringt dir nicht schnell was, dafür hast du auch keine Investitionskosten, minimales Risiko, keine Arbeit (eine Ferienwohnung erfordert etwas Arbeit und Anwesenheit zumindest sporadisch).
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Knechtruprecht » Mi Apr 12, 2017 11:34

Und warum nicht das alte Haus silvoll zur Fewo umbauen?
Was altes hat immer mehr Charme als was kühles modernes.

Bei uns im Saarland heißt Dorferneuerung alte Bausubstanz zu erhalten damit die Dorfkerne ihren Charakter erhalten und nicht für Neubauten weichen sollen.
http://www.saarland.de/92770.htm
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Tinyburli » Mi Apr 12, 2017 16:45

Weil es mir nicht sinnvoll erscheint.
Wenn ich das alte Haus erhalten wollte, müßte ich wohl genausoviel reinstecken als wenn ich gleich neu baue.
Und dann bleibt es ein altes Haus.
Aber es ist ja noch nicht so weit. In einem Jahr weiß ich vielleicht mehr, was die vom Amt sagen.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon emskopp33 » Mi Apr 12, 2017 17:20

https://www.fertighaus.de/haeuser/lifestyle-2/

Wenn ich hier aber noch den Estrich machen muss, die ganze Stromverkabelung, das Rohr- und Heizsystem, dann kann ich eben so gut massiv bauen mit viel Eigenleistung nach Feierabend und am WE + etwas Zeit; das ist nicht teurer, aber massiv
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Sottenmolch » Mi Apr 12, 2017 20:55

Servus,

ich frage mich immer wieder, dass es hier so viele gibt die ernsthaft auf Tinyburlis Krampf antworten.
Ich muss jetzt aber auch mal was dazu schreiben. Tiny du schreibst von Kosten in Höhe von 87000€, was kostet dich das Haus zu entkernen und die Entsorgung, der Abriss, die Aussenanlage, Versicherungen (für den Bau).....? Anscheinend nichts, hat dir wohl niemand gesagt, dass das auch Geld kostet.

Gruß
Sottenmolch
 
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Tinyburli » Do Apr 13, 2017 3:09

Ja, Sottenmolch, die Abrisskosten kämen auf mich zu auch wenn ich nicht neu bauen würde. Jetzt bekomme ich vielleicht einen Zuschuß.

Vor 20 Jahren hat mein Vater bereits die Scheune abgerissen. Da er ein paar Mauern stehen hat lassen, hat er nur 2000,- DM für den Bagger bezahlt.

Natürlich werde ich da jetzt mehr rechnen müssen. Aber den Bauschutt will ich zur Nivauanhebung des Geländes verwenden. Den Teerestrich in zwei Zimmern werde ich teuer entsorgen müssen.

Da es ja nur die ersten Gedanken zu dem Projekt sind, habe ich noch keine genauen Zahlen.

Das Fertighaus, das Du mir genannt hast, emskopp, finde ich sehr praktisch. Es hat das Elternschlafzimmer im EG und erspart im Alter das Treppensteigen. Keller mach ich eh keinen.

Der Vorteil des Fertighauses ist der, dass die Isolierung sehr gut ist und da dann sehr wenig Heizkosten anfallen.
Wenn ich nicht an die Fernwärme anschließe, werde ich eine kleine 5 kW- Luft- Wasser- Wärmepumpe nehmen. Es wird eine Fußbodenheizung eingebaut.
Mit freundlichen Grüssen
Tinyburli
 
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon The Judge » Do Apr 13, 2017 6:52

Tinyburli hat geschrieben:...Den Baushutt würde ich unter das neu zu errichtende Haus verteilen. Dadurch ist die Hochwassergefahr gebannt und das Fertighaus würde nicht so leicht davonschwimmen...

Tinyburli hat geschrieben:...Aber den Bauschutt will ich zur Nivauanhebung des Geländes verwenden...

Niveauanhebung in einem Hochwassergebiet? Viel Erfolg mit der Baugenehmigung :mrgreen:
Eine Ausgleichsfläche wird dann auch noch erforderlich sein...

Knechtruprecht hat geschrieben:Und warum nicht das alte Haus silvoll zur Fewo umbauen? Was altes hat immer mehr Charme als was kühles modernes...

Weil das vermutlich keine Zuschüsse bringt. Und Zuschüsse sind geil, Projekte ohne Zuschüsse taugen nichts. Wenn Zuschüsse fließen, setzt bei den meisten der (betriebswirtschaftliche) Verstand aus. Das Projekt rechnet sich, es gibt ja schließlich Zuschüsse!

@Tinyburli: Wie wäre es damit, alles abzureißen, Gras zu säen und Kulap zu machen?
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Eicher1950 » Do Apr 13, 2017 9:23

Am Ende ist das ganze Vorhaben dann teurer wie gedacht...aber es gab ja Geld vom Staat :mrgreen: n8. Tinyburli pass auf, dass Familyguy hier nicht mit liest.. :klug: :mrgreen:
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon julius » Do Apr 13, 2017 13:37

Tinyi ist auch nicht mehr der jüngste wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Ich würde an Tinyis stelle deshalb zuerst prüfen ob der Nachwuchs daran überhaupt Interesse hat. Kenne in meinem Bekanntenkreis doch einige die haben von Mietwohnungen oder Ferienwohnungen genug und sie ( oder ihre Erben ) haben ihre Mietwohnungen sogar wieder verkauft damit sie keinen Ärger mehr haben.

Bauschutt : Ist es denn erlaubt mit Bauschutt den Neubau aufzufüllen ?
Und die Höhe vom Gebäude wird vorgegeben. Man kann also nicht einfach höher bauen.

Wieviel Kosten fallen denn beim Finanzamt an wenn die Gebäude aus der Landwirtschaft entnommen werden ?

Und bei Kosten von 100 000 Euro sind Einnahmen von 3000 Euro Im Jahr viel zu wenig. Du hast neben den 100 000 Euro Investition doch ständig laufende Kosten die anfallen und bezahlt werden müssen wie Versicherungen usw. .
Da gehen doch vorher schon wieder die Reperaturen los bevor die Investition überhaupt abbezahlt ist.
Wobei ich von deutlich mehr als 100 000 Euro Kosten ausgehen würde. Mindestens 150 000 Euro an Kosten bis der erste Feriengast einziehen kann. Und dann geht die Rechnung eh nicht mehr auf.
Auch wäre ich mit den Förderungen und Zuschüssen vom Staat vorsichtig. Da wurde doch schon im Nachhinein nochmal gekürzt weil das Geld im Haushalt knapp wurde.
julius
 
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Re: Fertighaus als Ferienwohnung bauen?

Beitragvon Tinyburli » Do Apr 13, 2017 17:04

Ja, Julius, Du hast ja in der Vergangenheit schon öfter geschrieben, dass Du von Mietwohnungen nichts hälst.

Ich denke aber, wenn man ein Haus günstig errichten kann, ist die Miete eine feine Sache.

Deine Kostenprognose werde ich unterbieten. Wenn ich denn das alte Haus abreisse und ein neues hinstelle, ist das mMn einfach genehmigt zu bekommen. Schwierigkeiten könnte ich mit dem fränkischen Baustil bekommen, auf den die Behörde hier fixiert ist. Nichtsdestotrotz werde ich es versuchen.

Ob und was der Family- Guy davon hält ist nicht von Bedeutung.
Mit freundlichen Grüssen
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