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Fertighaus ersteigern und vermieten

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73 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Tinyburli » Sa Mär 03, 2018 12:02

Hallo, ich hab da auf der Amtsgerichtsseite ein Grundstück mit Fertighaus gefunden. Die Aussenanlagen sind noch nicht ordentlich und die Garage noch nicht ganz fertig.

Der Verkehrswert wäre bei 150.000,-

Wenn man annimmt, man würde das Haus für 200.000,- bekommen und es zu 600,- monatlich vermieten, käme man auf eine Rendite von 7200 /200000 = 3,6 %

Ausserdem hat man eine sichere Geldanlage .

Ich glaub, ich schaus mir mal an.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon egnaz » Sa Mär 03, 2018 12:31

Tolle Rechnung. Hast du das Geld unter dem Kopfkissen liegen, oder musst du es dir leihen?
Bei Aktien bekommst du auch 3% Rendite allein über die Dividende.
Vergiss auch die Nebenkosten nicht. Nicht alles kann man umlegen.
Auch die Abnutzung des Hauses nicht vergessen. Nach 20 Jahren Vermietung kannst du auch ordentlich was in die Renovierung stecken, und wenn du mit den Mietern in die Sche..... gegriffen hast, auch wesentlich früher.
Gruß Eckhard
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Tinyburli » Sa Mär 03, 2018 17:44

Ja, ich bin da schon länger am spekulieren und hab sowas ähniches auch schon mal vor einem Jahr gefragt.

Wenn man rechnet, dass man nach 20 Jahren ja 7200 x 20 = 144000,- eingenommen hat, geht das renovieren leichter.

Es wird ja immer behauptet, das Geld ist unsicher und wird weniger wert. Immobilien sind sicher und werthaltig.

Vor 30 Jahren hat mein Vater bereits ein Haus gekauft und das ist jetzt das Doppelte des Kaufpreises wert.

Von daher hat eine Immobilie folgende Vorteile, die mir einfallen:
- sicher
- werthaltig
- gute Rendite
- Wohnung im Alter

Ich habe ja bereits 2 Mieter. Die Mieteinnahmen gefallen mir sehr gut.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Trecker-fahrer » Sa Mär 03, 2018 17:58

Hallo @Tinyburli,

bevor du das Haus ersteigerst informier dich bitte erst im Internet über Zwangsversteigerungen. Es ist immer ein größeres Risiko da du vorher nicht in das Haus kommst. Du weist auch nicht was in der Zeit zwischen Gutachten und Versteigerung passiert ist. Sind vielleicht die Wasser- und Heizungsleitungen kaputt gefroren weil nicht geheizt wurde?
Ganz vorsichtig mußt du sein wenn der Eigentümer noch darin wohnt. Wenn er nicht freiwillig auszieht kann das bis zu zwei Jahre dauern und viel Geld für dich kosten.
Noch viel vorsichtiger mußt du sein wenn das Haus, oder Teile davon vermietet sind. Kauf bricht keine Miete und Mieter sind gesetzlich super geschützt!
Ich habe es schon erlebt das der bankrotte Hauseigentümer das Haus eine Woche vor dem ZV Termin „offiziell“ an seine Lebensgefährtin vermietet hat. Für eine minimale Spottmiete natürlich. Es wusste auch keiner vom Mietvertrag, erst als der neue Besitzer mit dem Schlüsseldienst ins Haus wollte wurde er ihm unter die Nase gehalten. Sie hat ihren Lebensgefährten dann bei sich in „ihrer“ Mietwohnung mit wohnen lassen.... Der neue Eigentümer hat sie nicht rausbekommen.
Ich will dir nicht abraten das Haus zu kaufen, aber du musst sehr sehr vorsichtig sein. Und nur mit Geld kaufen was du über hast.
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Tinyburli » Sa Mär 03, 2018 18:46

Das sind ja Horrorgeschichten, die Du erzählst, Treckerfahrer. Das schreckt mich schon etwas ab. Da sind mir dann 200000 € schon zu viel, was da passieren kann. Wenn da noch einer kommt, gebe ich den Plan auf.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon bauer hans » Sa Mär 03, 2018 20:16

Trecker-fahrer hat geschrieben:Ich habe es schon erlebt das der bankrotte Hauseigentümer das Haus eine Woche vor dem ZV Termin „offiziell“ an seine Lebensgefährtin vermietet hat.

der zwangsverwaltete hauseigentümer kann keinen rechtswirksamen mietvertrag abschliessen,nur mit zustimmung des zwangsverwalters.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon egnaz » Sa Mär 03, 2018 20:57

Tinyburli hat geschrieben:Vor 30 Jahren hat mein Vater bereits ein Haus gekauft und das ist jetzt das Doppelte des Kaufpreises wert.

Hat dir dein Vater auch vorgerechnet was er in den 30 Jahren alles in das Haus investiert hat? Hätte er sich vor 30 Jahren gebrauchte Traktoren gekauft, wären die heute auch doppelt so viel Wert.
Der Wert einer Immobilie steht erst einmal nur auf dem Papier. Entscheidend ist, was dir ein Käufer tatsächlich zahlt, wenn du verkaufen willst oder musst. Und das wird dir für die Zukunft niemand seriös voraussagen. Zur Erinnerung: Die Immobilienblase in den USA hat erst kürzlich die ganze Weltwirtschaft in eine Krise gebracht.
Deine Rechnung wird auch nicht besser. Willst du die Mieteinnahmen nun als Rendite verwenden, oder für Reparaturen zurücklegen?
Immobilien können natürlich eine gute Anlage sein. Um das in deinem Fall beurteilen zu können, braucht man aber viel mehr Informationen.
Gruß Eckhard
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Trecker-fahrer » Sa Mär 03, 2018 21:07

@Bauer Hans
Das ist so nicht ganz richtig. Nur wenn der Hausbesitzer den „Offenbarungseid“ heutzutage die „Vermögensauskunft“ geleistet hat, dann hat er auch einen Zwangsverwalter. Das heißt das er nur noch eingeschränkt selbstständig handeln kann. Dann kann er den Mietvertrag auch nicht mehr selber machen.

Meistens hat der Eigentümer der Zwangsversteigerten Immobilie aber keinen Offenbarungseid geleistet. Die Hausversteigerung wird häufig z.B. von dem Kreditgeber initiiert weil der Kredit nicht mehr bedient wird. Ganz häufig kommt der Auftrag auch vom Ex Ehepartner weil die Gemeinschaft aufgelöst wird. Oder vom Finanzamt oder......
In all diesen Fällen kann der Hausbesitzer seine Immobilie vermieten wie er will.
Und es reicht sogar ein mündlicher Mietvertrag. Die Mietzahlung muß auch nicht per Kontoauszug etc. nachgewiesen werden. Da haben manche ganz unseriöse Sachen gemacht.

Die Zwangsversteigerung hat natürlich auch Vorteile.
Die Immobilie kann Lastenfrei übernommen werden.
Sogar Wohnrechte, Niesbrauch etc. werden gelöscht.
Keine Maklergebühr.
Keine Notargebühr.

Es ist ein bißchen wie Roulette.
Mal gewinnt man, mal verliert man. Deshalb ist es so wichtig sich im Vorfeld schlau zu machen und nur Geld einzusetzen das man über hat.
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Tinyburli » Mo Mär 05, 2018 14:35

Hab nachgefragt, das Haus gehört nur einem der Bewohner. Jetzt geällt mir die Sache gar nicht mehr.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Trecker-fahrer » Mo Mär 05, 2018 22:04

Hallo @Tinyburli,

Das macht die Sache nicht einfacher!
Wenn du wirklich Interesse hast, dann gehe zum zuständigen Amtsgericht. Dort kannst du dir das komplette Gutachten anschauen, im Internet gibt es nur die „anonymisierte“ Version.
In Original Gutachten siehst du wer als Eigentümer eingetragen ist und wer die Zwangsversteigerung betreibt. Dann kann man mal evtl. versuchen mit dem einen oder anderen zu sprechen.....
Wenn du beim Amtsgericht bist kannst du auch gleich einen Blick ins das Grundbuchblatt machen. Da stehen auch sehr wichtige Sachen drin.
Nimm dein Handy mit, das kopieren der Seiten kostet richtig Geld. Selber abfotografieren ist umsonst :wink:
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Tinyburli » Di Mär 06, 2018 1:02

Ja, danke Trecker- fahrer, da könnte ich mal hin. Aber die Gefahr eines Mietvertrages bleibt bestehen, ob ich den Namen kenne oder nicht.

Ich denke, ich werde mich jetzt auf unser Anwesen hier im Dorf konzentrieren. Da ist die Dorferneuerung jetzt angeordnet worden und ich könnte das alte Haus renovieren oder was neues bauen. Allerdings bin ich auch nicht mehr der Jüngste und werde immer älter.

Ich hab mir heute auch in Kitzingen die ehemalige Siedlung der Amerikaner angeschaut, da werden renovierte Wohnungen zu 1700,- den m2 verkauft. Ein Wohnblock wäre schon verkauft, zwei weitere wären reserviert und in einem halben Jahr fertig. Es besteht eine starke Nachfrage, aber so 20 Wohnblocks sind noch da.

Ich weiss da nicht recht, was ich mir vornehmen soll.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Tinyburli » Di Mär 06, 2018 17:10

Ich hab da jetzt weiter geschaut und einen polnischen Fertighauhersteller gefunden. Dort kostet ein 110 m2 großes 120 000,-
Grundstück hab ich ja. Wenn dann noch 30 000,- dazukommen, bin ich auch bei 150 000,-.

Da ich ja Regelbesteuerung mache, kann ich das Haus ja zum Nettopreis kaufen. Ich muss es dann halt gewerblich vermieten.

Ich glaube, das muss man 10 Jahre machen, dann braucht man die Umsatzsteuer nicht zurückzahlen. Da komme ich dann mit 120 000,- zurecht.

Danwood heisst der Hersteller:

http://www.danwoodfamily.de/hauskonfigurator.php

family_bau_und_leistungsbeschreibung_09_2017.pdf
(305.49 KiB) 309-mal heruntergeladen
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon wastl90 » Di Mär 06, 2018 18:04

Tinyburli hat geschrieben:Ich hab da jetzt weiter geschaut und einen polnischen Fertighauhersteller gefunden. Dort kostet ein 110 m2 großes 120 000,-
Grundstück hab ich ja. Wenn dann noch 30 000,- dazukommen, bin ich auch bei 150 000,-.

Da ich ja Regelbesteuerung mache, kann ich das Haus ja zum Nettopreis kaufen. Ich muss es dann halt gewerblich vermieten.

Ich glaube, das muss man 10 Jahre machen, dann braucht man die Umsatzsteuer nicht zurückzahlen. Da komme ich dann mit 120 000,- zurecht.

Danwood heisst der Hersteller:

http://www.danwoodfamily.de/hauskonfigurator.php

family_bau_und_leistungsbeschreibung_09_2017.pdf


Bei solchen Anbietern wärst du nicht der Erste der auf die Fresse fliegt.
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon Tinyburli » Di Mär 06, 2018 18:30

Die Polen sind doch für Ihre Qualitätsarbeit am Bau bekannt. Ich kenne da einen Fliesenleger. Der arbeitet sogar besser als ich und am Auto schraubt er auch alles was geht.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 40388.html

Der Mehrwertsteuersatz beträgt jedenfalls 23 %. Und die kriege ich raus.
Mit freundlichen Grüssen
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Re: Fertighaus ersteigern und vermieten

Beitragvon berlin3321 » Di Mär 06, 2018 20:03

Wie jetzt, die Mehrwertsteuer bekomme ich raus und Regelversteuerung?

M.W. nach kannst Du wählen wo Du die Mehrwertsteuer bezahlst, hier oder in PL. Voraussetzung ist, das Du eine Umsatzsteuerid DE XXXX XXX hast, also Gewerbetreibender mit Umsatz- oder Mehrwertsteuer Erstattung bist.

Dann kaufst Du im Regelfall in PL netto ohne Steuer, hättest hier die Einfuhrumsatzsteuer i.H. von 19 % zu zahlen. Im Gegenzug bekommst Du die erstattet, also kaufst Du Netto.

Innergemeinschaftlicher (EU) Erwerb heißt das, glaube ich.

MfG Berlin
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