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Festmist zu Gülle aufrühren

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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50 Beiträge • Seite 4 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: Festmist zu Gülle aufrühren

Beitragvon meyenburg1975 » Mi Apr 07, 2021 12:23

Marian Pradler hat geschrieben:Etwa 50 Jahre alte Literatur besagt, dass die Fleisch Qualität von männlicher Milchvieh Nachzucht nicht taugt.

Das was hier vor 50 Jahren als Milchvieh rumlief, hält ein Kollege heute als EU-Bio/Mutterkühe. Und verkauft zB die Ochsen für 7€ in ein Markenprogramm für Restaurants usw.
Die haben wohl die falschen Bücher gelesen :mrgreen:
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Re: Festmist zu Gülle aufrühren

Beitragvon LupusArctos » Mi Apr 07, 2021 12:59

Wegen Mist aufrühren, grundsätzlich geht das und du findest du auch einige Threads in den verschiedenen Landwirtschaftsforen...

Ich selber mache das mit Schafsmist (hat verschiedene Gründe, die Wirtschaftlichkeit nur untergeordnet), und nach Beurteilung eines (landwirtschaftlichen) Bodenkundlers ist das Aufrühren des Mists in Wasser und die Ausbringung dann von der Wirkung her eher als schnellwirkender Dünger wie Gülle zu betrachten. Grundsätzlich lässt sich mit entsprechendem Rührwerk auch Frischmist aufrühren. Es ist aber sinnvoller (auch von der Düngungswirkung her) den Mist vorher zu verrotten zu lassen (1-2x wenden).

Ich selber habe eine Mixerpumpe mit Schneidwerk da ich noch hin und her Pumpen muss. Wenn es nur ums Mixen geht, würde ich wahrscheinlich heute einen reinen Güllenmixer verwenden, idealerweise ebenfalls mit Schneidwerk (habe mir die Mixer ebenfalls angeschaut, da hätte ich damals einen gebrauchten Reck Mixer genommen). Das Mixen ist aber nicht zu unterschätzen, das kann durchaus mal ein paar Stunden oder noch länger dauern. Etwas mehr in den Güllenmixer investieren lohnt sich übrigens, es macht keinen Spass dauernd etwas zu reinigen / entstopfen, sowohl beim Mixen wie auch dann beim Ausbringen.

Am "schwierigsten" bei mir ist übrigens nicht gefressenes / heruntergefallenes Heu/Emd, da es halt relativ lang ist. Das geschnittene Stroh, welches ich als Einstreu verwende, macht keine Probleme. Wenn ich Probleme habe, dann meist mit zu schnell zu viel Material reingekippt, oder vorher zu wenig Wasser hineingetan zu haben. Was du peinlichst genau vermeiden musst sind Netze von Rundballen / Schnüre / Seile / etc. im Mist. Das wickelt sich sonst um den Mixer / die Pumpe und sorgt für Verstopfungen bis zu Maschinenschäden.

Ach ja, eine Güllengrube wo du das ganze Aufrühren kannst, brauchst du natürlich auch...
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Re: Festmist zu Gülle aufrühren

Beitragvon DWEWT » Do Apr 08, 2021 6:00

meyenburg1975 hat geschrieben:
Marian Pradler hat geschrieben:Etwa 50 Jahre alte Literatur besagt, dass die Fleisch Qualität von männlicher Milchvieh Nachzucht nicht taugt.

Das was hier vor 50 Jahren als Milchvieh rumlief, hält ein Kollege heute als EU-Bio/Mutterkühe. Und verkauft zB die Ochsen für 7€ in ein Markenprogramm für Restaurants usw.
Die haben wohl die falschen Bücher gelesen :mrgreen:


Vielleicht hattet ihr früher beim Milchvieh auch einfach die falschen Rassen? :wink:
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Re: Festmist zu Gülle aufrühren

Beitragvon T5060 » Do Apr 08, 2021 9:59

DWEWT hat geschrieben:
meyenburg1975 hat geschrieben:
Marian Pradler hat geschrieben:Etwa 50 Jahre alte Literatur besagt, dass die Fleisch Qualität von männlicher Milchvieh Nachzucht nicht taugt.

Das was hier vor 50 Jahren als Milchvieh rumlief, hält ein Kollege heute als EU-Bio/Mutterkühe. Und verkauft zB die Ochsen für 7€ in ein Markenprogramm für Restaurants usw.
Die haben wohl die falschen Bücher gelesen :mrgreen:


Vielleicht hattet ihr früher beim Milchvieh auch einfach die falschen Rassen? :wink:


Ne die Verbaucher heute wissen einfach nicht mehr die Qualitätskriterien für Rindfleisch, deren Meinung ist nur noch unerfahren subjektiv.
Für mich das Maß für die Qualität immer noch der traditionell zubereitete Rinderbraten und Tafelspitz.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Festmist zu Gülle aufrühren

Beitragvon meyenburg1975 » Do Apr 08, 2021 11:13

DWEWT hat geschrieben:Vielleicht hattet ihr früher beim Milchvieh auch einfach die falschen Rassen? :wink:

Ich gehe doch schwer davon aus, dass Du in deinem Alter weißt, was in meiner Heimat (und weit darüber hinaus) zu der Zeit Sache war...

Über nicht messbare Qualität, insbesondere Geschmack, kann man streiten. Man kanns aber auch lassen.
Und wenn die soviel für einen Küstenweideochsen (oder so ähnlich), der aber nach deiner Literatur über unzureichende Qualität verfügt, auf den Tisch legen, kann man das doch nur begrüßen. Jeder Euro, der beim Bauern landet, ist ein guter Euro.
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