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Film über Monsanto & Co.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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117 Beiträge • Seite 7 von 8 • 1 ... 4, 5, 6, 7, 8
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Beitragvon Anita » Fr Jul 25, 2008 10:21

anita
Zuletzt geändert von Anita am Sa Aug 23, 2008 16:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon SHierling » Fr Jul 25, 2008 10:28

Jo, DAS fehlt mir noch, das alle Themen von 90 % Volltrotteln abgestimmt werden, weil nie mehr als 10% der Bevölkerung von einem Beruf / einem Thema oder einem Industriezweig Ahnung haben. RTL4President, Sat1 als Richter, und wer das meiste Geld hat, gewinnt, weil er sich die besten Werbekampagnnen leisten kann - her mit den "charismatischen Führerpersönlichkeiten" - dolle Idee....
Sollen dann auch die Patienten demokratisch über die Behandlung ihres Blinddarms abstimmen, oder ist das Erlernen eines Berufes dann ganz und gar überflüssig? (mal davon abgesehen, daß Deine Idee ja mit dem Verfahren zur Gesetzgebung gar nichts zu tun hat)

Aber daon mal abgesehen: wo bleiben die Antworten auf die zentralen Fragen zum Thema? Falls Du sie vergessen haben solltest:

Wie willst Du Züchtung anders als über Patente / Lizenzen finanzieren?

Solange Du das nicht beantworten kannst, wird Dich in JEDER Demokratie JEDER für einen dummen Laberkopf halten.
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Beitragvon hans g » Fr Jul 25, 2008 11:47

brigitta,damit das hier nicht so langatmig wird,empfehle ich dir,etwas mehr ´´pfeffer´´ rein zu bringen---du bist doch sonst nicht so ängstlich :lol:
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Beitragvon SHierling » Fr Jul 25, 2008 11:57

Ja,. klar. Das Du nichts besseres zum Thema beizutragen hast als mal wieder eine Anleitung, was andere Leute Deiner Meinung nach zu tun und zu lassen haben, hat jetzt jeder begriffen :P
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Beitragvon hans g » Fr Jul 25, 2008 12:05

SHierling hat geschrieben:Ja,. klar. Das Du nichts besseres zum Thema beizutragen hast als mal wieder eine Anleitung, was andere Leute Deiner Meinung nach zu tun und zu lassen haben, hat jetzt jeder begriffen :P

brigitta,solche leute wie anita und franz hab ich bei mir in der nachbarschaft wohnen und hab schon manchmal gedacht:ich müsste dich mal einladen,diesen leuten tierhaltung zu erklären----das würde spannend werden:!:
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Beitragvon Hoschscheck » Fr Jul 25, 2008 12:38

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

natürlich zahlen Bauern auch jetzt schon Lizenzgebüren, wenn sie sortengeschütztes Saatgut nachbauen.

Der Unterschied zu den patentierten Genen ist jedoch, dass da nicht die Sorte angemeldet ist, sondern eine bestimmte Gensequenz patentrechtlich geschützt ist. Nun befruchten eben Pflanzen (auch Nutzpflanzen) sich gegenseitig, ohne dass der Mensch da eingreifen muss, wie er es bei der Tierzucht tut. Und die Gene haben leider die Eigenschaft von einer Art zur nächsten zu springen (z.V. durch virale Vektoren). So kann man markierte Gene in Pflanzen(samen) finden, die sicher nicht genmanipuliert wurden, bzw. wo die Saat sicher nicht eine transgene Sorte war.

Es ist laut einigen Beiträgen im öffentlich-rechlichen Rundfunk so, dass in einigen Ländern die so durch natürlichen Gentranfer veränderten Sorten oder Ernteerträge auch noch lizenzpflichtig für das eingeschleppte patentierte Gen werden. So ist das angeblich in Kanada und USA. Auch in Europa soll es solche Bemühungen geben.
Noch könnten in Deutschland eventuell die Anbauer von genmanipulieten Sorten für die Verunreinigung der Ernte auf dem benachbarten Feld regresspflichtig gemacht werden. Aber der Beweis ist schwierig und mir ist bislang kein Prozess bekannt, der durchgezogen und gewonnen wurde.

Da ist wohl auch die Rechtsprechung noch in Entwicklung und die Gesetzgebung muss aufpassen, dass nicht einige Großkonzerne das entdeckte Erbgut von Pflanzen oder Tieren sich für den alleinigen Gebrauch reservieren lassen können.


Aus Sicht der Konzerne macht es natürlich Sinn, wenn man die Verwendung der patentierten Gensequenzen sich bezahlen lässt. Um den Anfängen zu wehren, müsste eine solche Firma natürlich Lizenzgebüren für natürlich (z.B. durch Wildbefruchtung) eingekreuzte Gensequenzen verlangen. Ansonsten bestünde die Gefahr, dass jemand gezielt eine genmanipulierte Sorte einkreuzt, um die eigenen Sorten damit aufzuwerten. (die haben eben jetzt z.B. auch eine bestimmte Resistenz) und die gezielte Verwendung von genmanipuliertem Ausgangsmaterial abstreitet (wehret den Anfängen)

So abwegig meine Behauptungen für vielleicht industriegesponserte Autoren wohl klingen mögen, so wichtig ist es doch, die biologischen Grundlagen der Vererbung auf molekularer Ebene zu akzeptieren und die daraus resultierenden Konsequenzen zu berücksichtigen.

Wie in x Jahren die höchstrichterliche Rechtsprechung in Europa zur ungewollten Verwendung von patentierten Gensequenzen in Pflanzen ausehen wird, steht in den Sternen. Die Gefahr, dass irgendwann eine konventionelle Züchtung nicht mehr möglich sein sollte, da das Ausgangsmaterial mit patentierten Gensequenzen verunreinigt ist, ist aber nicht von der Hand zu weisen.

Gruß


An diesem Beitrag ist nun wirklich nicht viel Richtiges dran.
Biologisch nicht,
Juristisch nicht,
die Abfolge stimmt nicht und
die Gliederung reicht nicht aus um eine Angst um Laib und Leben bei mir zu erzeugen.
Das Bild, das du mit deinem Beitrag bei mir erzeugst ist eher ein Aquarell auf dem man nicht erkennen kann ist es ein Stillleben oder ein Pferd im Galopp.
Die Gentechnik ist ein sehr komplexes Thema (Biologisch, Juristisch, Wirtschaftlich), um Statements dann auch mit der nötigen Aussage zu konzipieren (und sei es ruhig Falsche) sollte man/du sich in dieses Thema ein wenig weiter einlesen als nur "ein bisschen bla von hier und ein Bisschen blub von dort" wiederzukäuen.
Diese Sorgfalt spreche ich dir ab.


Gegenfrage: "Wenn das alles stimmen würde was du schreibst warum hat Monsanto Geld an Landwirte (Mehrzahl) zur Beseitigung von Auskreuzungen in deren Lizenzlose Rapsschläge gezahlt?"

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Beitragvon meyer wie mueller » Fr Jul 25, 2008 18:52

Hallo Hoschschek

so ein Forum ist nun mal nicht dazu geschaffen, um auf wissenschaftlicher Basis Fachartikel zu veröffentlichen. Man hofft aber doch, dass die Antwort auf eine Meinungsäußerung nicht nur aus dem Statement "Du bist ein Volltrottel" besteht.

Falls Du aber wirklich molekularbiologisch gearbeitet haben solltest, (3-5 Originalarbeiten in anerkannten internationalen Fachzeitschriften wären da als Hinweis recht hilfreich; es muss ja nicht unbedingt etwas in Nature sein, es reicht ein European J. of blabla) können wir uns gerne auf fachlicher Ebene auseinandersetzen.

Gruß
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Beitragvon SHierling » Fr Jul 25, 2008 20:02

Tu Dir bloß keinen Zwang an, wir lernen gern dazu, nur immer her mit den fachlichen Infos - sowas schreibt man ja nicht für den Elfenbeinturm, und immerhin sind es die "Dummen Bauern", die die Genetik nachher anwenden sollen. Mindestens Deine Arbeiten lesen wir besonders gern!
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Beitragvon Rohana » Fr Jul 25, 2008 21:52

Mal ehrlich SHierling, wieviel Ahnung von Genetik *im Detail* hat ein durchschnittlicher Landwirt ? Ich will ja niemandem was absprechen, aber naja.. :roll:
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Beitragvon hans g » Fr Jul 25, 2008 21:57

Rohana hat geschrieben:Mal ehrlich SHierling, wieviel Ahnung von Genetik *im Detail* hat ein durchschnittlicher Landwirt ? Ich will ja niemandem was absprechen, aber naja.. :roll:

immerhin weiss ich was übern heteroriseffekt----aber was soll denn solche theoretische diskussion,ach nee,solch schlagabtausch bringen :!:
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Beitragvon Hoschscheck » Sa Jul 26, 2008 7:30

meyer wie mueller hat geschrieben: ....


Um dies hier ging es.

EP1651777 CLMSTRAN-DE 2008-04-09
PATENTANSPRÜCHE

1. Verfahren zur Genotyp-Erstellung von einem oder mehreren nicht-menschlichen Tieren, zum Auswählen von Merkmalen, die die Produktqualität und/oder die Produktivität modulieren, mit:
a) einem biologischen Muster gewonnen von mindestens einem nicht-menschlichen Tier;
b) der Erfassung von mindestens einem Polymorphismus in dem Schweine Leptin Rezeptor-Gen (pLEPR); wobei die Polymorphie einen Polymorphismus in dem pLEPR Protein verursacht, wobei der Polymorphismus ein Threonin/Methionin Polymorphismus bei der Aminosäure Nummer 69 des Prepro-pLEPR Proteins ist, und wobei der Polymorphismus sich aus der Anwesenheit von entweder einem Thymidin (T) oder Cytidin (C) in der zweiten Position der Kodon Codierung Aminosäure Nummer 69 des Prepro-pLEPR Proteins ergibt; und
c) der Festlegung des Genotypen des Tieres, von dem jedes biologische Muster entnommen wurde; und
d) der Auswahl des Tieres, das den Genotyp für die Bereitstellung des ausgewählten Merkmals besitzt, wobei ein oder mehrere der Merkmale aus der Gruppe bestehend aus durchschnittlicher Futtereinnahme, durchschnittlicher tägliche Gewichtszunahme, Muskelmasse, Rückenfett, wasserhaltender Kapazität, Fleischfarbe, Fleisch pH,intramuskuläre Fett,Fleischzartheit und/oder Verlust beim Kochen gewählt sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Anwesenheit oder Abwesenheit von dem Polymorphismus durch ein Verfahrenbestimmt wird, das aus der Gruppe bestehend aus DANN Sequenzierung, Restriktionsfragmentlängen-Polymorphismus (RFLP) Analyse, Heteroduplex Analyse, Einstrang Konformations- Polymorphismus (SSCP) Analyse, Denatierungs-Gradient Gel-Elektrophorese (DGGE), Polymerase Kettenreaktion (PCR) Analyse, Realzeit PCR Analyse, Temperatur-Gradient Gel-Elektrophorese (TGGE), Primer Erweiterung, Allel-spezifische Hybridisierung, INVADER® genetische Analyse Assay, und Immunoassay gewählt wird; wobei das ausgewählte Verfahren ein oder mehrere Reagenzien gewählt aus der Gruppe bestehend aus Restriktionsendonuklease Enzym, DNA Polymerase, Revers - Transkriptasen, Puffern und Desoxyribonucleotiden verwendet.
3. Verfahren zur Verstärkung eines Merkmals ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus durchschnittlicher Futtereinnahme, durchschnittlicher täglicher Gewichtszunahme, Muskelmasse, Rückenfett, wasserhaltender Kapazität, Fleischfarbe, Fleisch pH, intramuskuläres Fett, Fleischzartheit und/oder Verlust beim Kochen von Tieren in einer Schweinezucht, wobei das Verfahren Folgendes umfasst:
a) Screening von einer Mehrzahl von Schweinen zur Identifizierung der Beschaffenheit einer Allel – Variante in dem Schweine- Leptin Rezeptor (pLEPR) Gen, wobei die besagte Allel - Variante einen Threonin- oder Methionin¬Polymorphismus bei Aminosäure Nummer 69 des Prepro-pLEPR Proteins erzeugt;
b) Auswahl der Schweine, die das erwünschte Allel besitzen; und
c) Verwendung der ausgewählten Schweine als Vater- bzw. Muttertiere in einem Zuchtplan zur Erzeugung von Nachwuchs; wobei der Nachwuchs häufigeres Auftreten des erwünschten Alleles aufweist.
4. Verfahren zur Steigerung der Fleischproduktion
einer Schweineherde mit:
a) der Screening von einer Mehrzahl von Schweinen zur Identifizierung der Beschaffenheit einer Allel - Variante in dem Schweine - Leptin Rezeptor (pLEPR) Gen, wobei die besagte Allel - Variante einen Threonin- oder Methionin¬
Polymorphismus bei Aminosäure Nummer 69 des Prepro-pLEPR Proteins erzeugt;
b) der Auswahl der Schweine, die das erwünschte Allel besitzen; und
c) der Verwendung der ausgewählten Schweine als Vater¬ bzw. Muttertiere in einem Zuchtplan zur Erzeugung von Nachwuchs; wobei der Nachwuchs häufigeres Auftreten des erwünschten Alleles aufweist.
d) der Wiederholung der Schritte a) bis c) bis eine erhöhte Häufigkeit des erwünschten Alleles erreicht ist.
5. Verfahren zur Identifizierung eines Polymorphismus, das mit einem aus der folgenden Gruppe ausgewählten Merkmal verbunden ist: durchschnittlicher Futtereinnahme und/oder durchschnittlicher täglicher Gewichtszunahme,
Muskelmasse, Rückenfett, wasserhaltender Kapazität, Fleischfarbe, Fleisch pH, intramuskuläres Fett, Fleischzartheit und/oder Verlust beim Kochen, durch Identifizierung eines Einzel- Nucleotiden Polymorphismus bei Aminosäure 69 des Prepro-pLEPR Proteins (T69M Polymorphismus), wobei das Verfahren Folgendes umfasst: von
a) Identifizierung von mindestens einem breiten Insert genomischen Klon, welcher den ganzen oder einen Teil des pLEPR Gens enthält;
b) Bestimmung der Sequenzen des ganzen oder eines Teils des Klons bzw. der Klone;
c) Identifizierung von Zielbereichen in enger Nähe zu dem pLEPR Gen;
d) Screening einer Auswahl von Tieren zur Bestimmung der Sequenz der Ziehbereiche;
e) Identifizierung der vorhandenen Einzel Nucleotid¬Polymorphismen (SNPs) in den Zielbereichen, zur Bereitstellung von einem Satz von mindestens einem Ziel SNP; und
f) Bestimmung, welches der Ziel SNPs in Verkettungs-¬ Ungleichgewicht mit dem T69M Polymorphismus liegt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei der breite Insert genomische Klon aus der Gruppe bestehend aus künstlichem Bakterien - Chromosom (BAC), künstlichen Hefe-Chromosom (YAC), Pl Phage-, Kosmid-, Fosmid-, Phage-, und Plasmid¬Konstrukten gewählt wird.
7. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Sequenz des Klons
durch ein Verfahren bestimmt wird, welches Polymerase Kettenreaktion Verstärkung eines Teils des Klons umfasst.
8. Verfahren nach Anspruch 5, in dem der identifizierte Zielbereich innerhalb von 5 Centimorgans oder 5 Millionen Grundpaaren des pLEPR Gens liegt.
9. Verfahren nach Anspruch 4 wobei Schritt b) ferner Folgendes umfasst:
b') Tabellieren der identifizierten Beschaffenheit der Allele Varianz, welche jedes Schwein besitzt; und b") Verwendung der tabellierten Varianzen als Teil eines Programms zur Markierung-unterstützten Auswahl und/oder Markierung-unterstützten Zuweisung.
10. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Anwesenheit oder Abwesenheit des Polymorphismus durch die Verwendung eines Oligonucleotid bestimmt ist, welches zur Verwendung als DNA oder RNA Probe oder als Premier in einer DNA oder RNA Synthese geeignet ist, wobei das Oligonucleotid eine Sequenz umfasst, welche aus der Gruppe bestehend aus SEQ ID Nr.:l, 2 und 4-9 gewählt wird.
11. Verfahren nach Anspruch 10, wobei das Oligonucleotid aus einer Sequenz besteht, welche aus der Gruppe bestehend aus SEQ ID Nr.:l, 2 und 4-9 gewählt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 2, wobei die gewählte DNA Polymerase und/oder Revers Transkriptase thermostabil sind.



das ist die Kurzform in deutsch, Brigitta hatte das EPO schon verlinkt dort ist das Patent komplett zu bekommen.
Sicherlich möchtest du dort noch mal den Satz "... diese Schweine gehören alle Monsanto" recherchieren. :wink:
Such dir einen Patentanwalt deines Vertrauens um dir Unklare Sachverhalte erläutern zu lassen.
Sämtlichen hier im Thread gemachten Äußerungen glaubst du ja eh nicht, spiegeln diese Aussagen doch nicht das wieder was du ja gerne Verbreiten und "anderen" Lesern hier gerne mit deinen falschen Aussagen implezieren möchtest.

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Beitragvon SHierling » Sa Jul 26, 2008 8:38

Rohana hat geschrieben:Mal ehrlich SHierling, wieviel Ahnung von Genetik *im Detail* hat ein durchschnittlicher Landwirt ? Ich will ja niemandem was absprechen, aber naja.. :roll:


Also zunächst mal ganz ERHEBLICH MEHR als jeder durchschnittliche Verbraucher, soviel ist mal sicher, weswegen ich mich auch immer weiter dafür einsetzen werde, das bestenfalls die Bauern, aber ganz sicher nicht die Verbraucher über solche Dinge entscheiden.

Und dann ist es doch tatsächlich auch so: das sind KEINE Geheimnisse, die da verklausuliert werden, Genetik ist NICHT so schwer, das man sie niemandem erklären könnte, sondern umgekehrt: die gezielte und geplante Verdummung der Bevölkerung, wie GreenPeace sie betreibt, hat Methode!!

JEDER, wirklich JEDER Bauer kann Dir sagen, daß es keinen "Genmais" gibt, sondern das JEDES Lebewesen Gene hat. Diese Gene werden seit mehr als 100 Jahren züchterisch bearbeitet, und das das jetzt auch "technisch" möglich ist, ist nur ein kleiner Unterschied zur ganz normalen Arbeit jedes Tierhalters und Pflanzenzüchters!

Ok, natürlich lernt man die Details eher auf der Fachschule oder im Studium als in der Lehre, ein Landwirt muß nicht unbedingt wissen, wie man die Genfrequenz innerhalb einer Population ausrechnet - aber er kennt selbstverständlich die Heritabilitäten der einzelnen Eigenschaften und weiß, "wie sehr oder wenig" sich etwas vererbt, das steht (hab ich grade noch mal nachgeguckt) im Jungbauern, drittes Lehrjahr, Zuchtwertschätzung.

Sieh es mal so: die gesamte Landwirtschaft, die Geschichte der Tierzucht und erst recht die Geschichte der Pflanzenzucht beruht darauf, das es Bauern waren, die immer wieder die besten Pflanzen und Tiere mit den besten Genen selektiert haben! Das man jetzt einzelne Gene dazutun oder wegnehmen kann ist weder etwas Neues, noch etwas ungewöhnliches - denk mal an 00-Raps! Einzig die Technik dazu hat sich weiterentwickelt.

Und deswegen sind es auch ERST RECHT die Bauern, die die Grenzen dieser Technik beurteilen sollen.

WER DENN SONST? Stell Dir doch mal die Gegenfrage: WER hat Deiner Meinung nach MEHR Ahnung von Tierzucht und Pflanzenzucht als die Bauern? Ganz ehrlich, die GreenPeace-Populisten sind es nicht. Warte mal ab, was jetzt an Schriften zum Thema Klonfleisch aus deren Ecke kommt, ist ja grad wieder aktuell. Peinlicher kann man seine eigene Unwissenheit nicht demonstrieren!
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Beitragvon Gehra » Sa Jul 26, 2008 11:00

SHierling hat geschrieben:Und deswegen sind es auch ERST RECHT die Bauern, die die Grenzen dieser Technik beurteilen sollen.

WER DENN SONST? Stell Dir doch mal die Gegenfrage: WER hat Deiner Meinung nach MEHR Ahnung von Tierzucht und Pflanzenzucht als die Bauern? Ganz ehrlich, die GreenPeace-Populisten sind es nicht. Warte mal ab, was jetzt an Schriften zum Thema Klonfleisch aus deren Ecke kommt, ist ja grad wieder aktuell. Peinlicher kann man seine eigene Unwissenheit nicht demonstrieren!

Schöne heile Welt - der Bauer wird beurteilen was richtig ist und was nicht - ein Wunschtraum.
Wie denkt ein Manager, der sich um seinen gut bezahlten Posten Sorgen macht, den Aktionären verpflichtet ist und das Ganze auf ständiges Wachstum ausgelegt ist.....
Bauer sind Produktionsmittel: Sie sollte nur gerade soviel Abbekommen, daß es zum Überleben reicht - siehe Milchbauern und wenn man sie gar nicht mehr braucht noch besser, dann braucht man sie nur mehr als Arbeiter. Derzeit kaufen gewisse Organisationen sehr viel landwirtschaftliche Produktionsflächen auf. Die derzeitige Strukturbereinigung paßt auch sehr gut dazu.

In der Wirtschaft gibt es eine eiserne Grundregel: desto weniger Marktteilnehmer desto besser und Monopol ist am besten - siehe Molkereien. Zwei drei geht schon sehr gut, die sprechen sich intern ab, so kann man am besten den Preis anheben oder andere Gruppen er- und auspressen.
Man kann sich auch gut Vorstellen wie eine Preisverhandlung zwischen Molkerei und Handelsriese ausgeht: Handelsriese wünscht sich niedrigere Einkaufpreise, will ja eine Aktion starten oder mehr Rendite oder die hohe Politik wünscht sich wegen der Inflation niedrigere Milchpreise.
Molkereimanager rechnet und rechnet und sagt halt, daß wird sich nicht mehr ausgehen. Dann kurze Nachdenkpause, kein Bauer sitzt am Verhandlungstisch und stört die Stille, wir müssen halt die Milch noch billiger einkaufen und bei gutem Wein und Essen wird dann der Deal abgesegnet.
Ein großteil der Bauern sind nur mehr Produktionsmittel und da hat der Konsument auch nicht mehr viel Einfluß. Nur mehr wenige Personen entscheiden, was für Saatgut verwendet wird, welche Schweinerasse gezüchtet werden, was via Handelsriesen auf den Tisch kommt, ...
Da ist die Diskussion über das "Schweinezuchtpatent" nur mehr Nebensache, die Ziele sind klar.
Wer das nicht versteht schaut zu viel in die Röhre oder liest nicht zwischen den Zeilen.

Gruß Horst
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Beitragvon SHierling » Sa Jul 26, 2008 11:03

Es geht hier nicht um die Preise, sondern um die biologischen Grundlagen unseres Überlebens. Und davon hat - mit Verlaub - "Der Markt" keinen blassen Schimmer mehr. - und "Der Verbraucher" erst recht nicht!

Nur mal ein Beispiel: der Verbraucher kauft einerseits "helles Kalbfleisch", nach wie vor, möchte aber andererseits alle Kälber auf Stroh gehalten wissen. Wie das funktionieren soll, weiß er nicht.

Sehr intellent (absicht!) ist auch immer die Forderung nach "Alten Schweinerassen" , möglichst aus Freilandhaltung, aber OHNE Fett!

Der Verbraucher möchte auch ungespritztes Getreide, aber andererseitts sollen auch keine Mykotoxine drin sein. Auch dafür gibt es keine Lösung (nein, auch das Verheimlichen der Tatsache, daß es Bio-Spritzmittel gibt ist keine)

Oder Hühner, ganz beliebte Spielwiese: die sollen alle draußen laufen, ganz klar. Was dem Verbraucher aber nicht klar ist dabei, ist daß man dann natürlich MEHR Medikamente braucht (weil sich ein Auslauf nicht desinfizieren läßt), MEHR Verluste hat (weil Hühner hier nicht heimisch sind) und MEHR Salmonellen (weil die Tiere im Sommer ihre eigene Scheiße picken).

Solange solche Leute, egal ob über Wahlen und/oder über den Preis ihre eigenen Lebensgrundlagen weiter so vehement zerstören, gestehe ich denen nicht mal das Recht auf Versorgung zu.


Um nochmal mein demokratisch-marktwirtschaftlich gewähltes Lieblingsbeispiel anzuführen: zur Zeit entscheidet als "Expertin" ihrer Partei über das Wohl und Wehe in der Gentechnik Frau Schavan. Die hat katholische Theologie studiert, ist Doktor der Philosophie und hat WEDER von Gentechnik NOCH von der Versorgung der katholisch geförderten Bevölkerungsexplosion einen fachkompetenten Schimmer. http://www.bmbf.de/press/2105.php
Nix gegen Philosophen, aber jemand, der sich nur zwischen der einen und der anderen Meinung von Fachleuten entscheiden kann, und dann auch noch auf Wiederwahl angewiesen ist, der KANN da einfach nicht urteilen. Kein Mensch würde auch nur seine AUTOREPARATUR dieser Frau anvertrauen - wieso überlassen wir ihre unsere Zukunft?
Zuletzt geändert von SHierling am Sa Jul 26, 2008 11:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon hans g » Sa Jul 26, 2008 11:37

du bist halt auch ein sehr emotionaler mensch--mein eindruck :!:
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