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Aktuelle Zeit: Fr Jan 16, 2026 2:07

Film über Monsanto & Co.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Beitragvon Rohana » Fr Jul 18, 2008 12:03

Danke, das bringt mich schon eine Ecke weiter.

Ein Landwirt müßte dann Lizenzen zahlen, wenn er in seinem Labor nach dem patentierten Verfahren die Gene seiner Tiere untersucht, dabei das - überall vorhandene! - Gen findet, und DANN aus diesen Untersuchungen Schlußfolgerungen zieht, welche Tiere mit welchen anderen besonders gute Ferkel hätten. Das kann aber nur dann "zufällig" passieren, wenn er auch "zufällig" das selbe Verfahren erfindet, nach diesem Gen zu suchen - und eben das ist bis jetzt erst ein einziges Mal auf der ganzen Welt passiert, DAFÜR gibt es das Patent.


Muss man denn die Gene unbedingt untersuchen, kann es nicht einen mehr oder wenigen Zufall geben, dass man grad die Schweine paart die es haben ? Wenn es denn so häufig ist, scheint mir doch recht wahrscheinlich. Oder geht es nicht um "ein" bestimmtes Gen, sondern eine bestimmte Kombination die den Erfolg ausmacht ?
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Beitragvon SHierling » Fr Jul 18, 2008 12:19

Umgekehrt: "normale Kreuzungen" gibt es schon so viele und so lange, das man einen wirklichen Zuchtfortschritt - also einen Vorteil gegenüber anderen Züchtern - heutzutage eigentlich nur dann erwarten kann, wenn man über ein Verfahren Gene findet, die eben bisher nicht "einfach so" gekreuzt worden sind, oder ein Verfahren patentiert, das über kurz oder lang alle anderen Züchter auch benutzen wollen.

Im ersten Fall dürfte die Ausbeute des Patentes ziemlich gering sein, weil sich die Nachkommen der Schweine eben gerade nicht schützen lassen.(nochmal, das Verfahren ist geschützt, NICHT die Tiere und erst recht NICHT deren Nachkommen!) Das ist aber zugegeben der Teil, bei dem ich die Behauptungen der Leute von GreenPeace einfach nicht verstehe - "die Nachkommen seien betroffen und geschützt" - die denken sich da imho Sachen aus, die biologisch unmöglich und außerdem wirtschaftlicher Blödfug sind. Das, was bei der Kreuzung solcher Tiere den besonderen Vorteil machen würde, ist der sogenannte "Heterosiseffekt" (in der F1), und der tritt bei den Nachkommen der Tiere (F2) gar nicht auf. REINgezüchtete Tiere sind aber wieder entweder gar nicht schützbar (weil eben Tiere), oder müssen besondere Gene haben, und das ist ja auch wieder nicht der Fall. Im "schlimmsten" Fall gibt es nachher auf dem Markt "Monsanto-Schweine" genau so mit Warenzeichen versehen wie DBrid, BHZP, PIG oder andere "Markenschweine" heute auch schon, aber das ist auch alles, was dabei rauskommen kann. Und DAZU müssen sie die Schweine dann auch erstmal haben, dazu reicht das Verfahren als Patent ja nicht aus.

Und im zweiten Fall ist das ganze natürlich ein gutes Geschäft - aber deswegen nicht irgendwie anrüchig oder abzuschaffen - eine Erfindung muß man halt schützen können, Streichhölzer waren auch 25 Jahre lang geschützt, obwohl jeder "zufällig" oder sogar absichtlich Feuer machen durfte. So funktioniert unsere Wirtschaft (auch wieder egal, ob man das gutr findet oder nicht)
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Beitragvon Hammelwirt » Fr Jul 18, 2008 15:58

Ich möchte mich doch noch mal zu Wort melden, und zusammenfassen was ich aus den bisherigen Ausführungen, vor allem von SHierling, gelernt habe. Die erste Lektion war, dass ich eigentlich meine Klappe halten sollte, da ich nicht vom Fach bin, sowieso keine Ahnung habe, und bisher der Meinung war, das Ferkel vom Esel plumpsen. Mhhhh, und ich dachte immer der Kunde ist König, naja egal zurück zum Thema:

Das Gen um das es hier geht, und wiederum auch nicht geht, wurde nicht von Monsanto entdeckt, benannt, entschlüsselt, oder was auch immer, sondern kann eigentlich von jedem halbwegs gut ausgerüsteten Labor vorgenommen werden denn: „die "konkrete Genbeschreibung" ist doch heute nix besonderes mehr“. Dennoch scheint Monsanto eine Möglichkeit gefunden zu haben „das Gen besonders schnell und gut zu FINDEN“. Dieses Verfahren hat Monsanto sich nun patentieren lassen, das bedeutet: „Monsanto hat ein Patent auf ein ZUCHTVERFAHREN beantragt, und auf dessen Ergebnisse, also quasi das "Urheberrecht" an einer bestimmten Schweinelinie“ Wenn sich nun also Schweinezüchter XY dazu entschließt seine Zucht durch das „Monsanto Verfahren“ zu erweitern, da dieses „am besten (= am schnellsten und am sichersten) herausfindet, welches Schwein mit welchem anderen Schwein die schönsten Ferkel macht“, wird er dann für das Verfahren und die daraus resultierenden Ferkel eine Gebühr an Monsanto überweisen müssen. Stellt sich dann im Laufe der Zeit heraus, dass dieses Verfahren den bisherigen Zuchtverfahren weit überlegen ist, da es das Einzige (weil Patentiert) ist, das auf der Entschlüsselung der Gene beruht, wären allein schon aus wirtschaftlichen Gründen alle Schweinezüchter dazu gezwungen zum Monsantoverfahren überzuwechseln. Damit hätte Monsanto sein Ziel erreicht und ein weiteres Landwirtschaftssegment fest in seiner Hand. Dies muss verhindert werden, deshalb sind die Propaganda Aktionen von Greenpeace erlaubt, auch wenn sie manchmal über das Ziel hinausschießen.
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Beitragvon SHierling » Fr Jul 18, 2008 16:19

das bedeutet: „Monsanto hat ein Patent auf ein ZUCHTVERFAHREN beantragt, und auf dessen Ergebnisse, also quasi das "Urheberrecht" an einer bestimmten Schweinelinie“
NEIN, eben genau das hat man damit NICHT. Mann, das kann doch nicht so schwer sein. Es ist ein Patent auf ein VERFAHREN erteilt worden und eben gerade NICHT auf das ERGEBNIS! Wenn Du ein Schweißgerät erfindest, oder einen Akkuschrauber, dann ist NICHT das Blech damit patentiert, was Du damit zusammenbaust, und wenn Du einen Hammer erfindest, mit dem man jemandem Wissen ins Gehirn hämmern kann, dann ist (sag mir bescheid, bitte) nur das VERFAHREN betroffen, NICHT das spezielle Wissen an sich und auch nicht der Kopf!
Nochmal für Blonde, weil das Patent jetzt auch öffentlich und übersetzt online steht: patentiert wurde die "VERWENDUNG EINES EINZELNUKLEOTID-POLYMORPHISMUS IM CODIERENDEN BEREICH DES LEPTINREZEPTOR-GENS AUS SCHWEIN ZUR VERBESSERUNG DER SCHWEINEFLEISCHPRODUKTION"
(http://www.epo.org/patents/patent-infor ... erver.html)
NICHT das Gen, auch nicht der Rezeptor. Und erst recht NICHT das Schwein.

Und selbst wenn sich irgendjemand nach Anwendung dieses Verfahrens und nach Zahlung der Gebühren dafür eine zusätzliche, weiter, nächste, noch eine Schweinekreuzung schützen lassen würde (nochmal, DAS ist nichts Neues, das ist schon seit zig Jahren so!) - bei Kreuzungen, (auch "Hybriden" genannt) sind NUR die F1-Tiere besonders leistungsfähig, genau wie bei Pflanzen. Und das ist eben gerade KEINE "Linie", (eine Linie ist eine Population oder Untergruppe davon, deren Individuen REINerbig sind und ihre eigenen EIgenschaften weitergeben, einie Kreuzung ist ein Tier, dessen Genom MISCHerbig ist und das deswegen nicht "weitergezüchtet" werden kann, ohne genau diese Eigenschaften wieder zu verlieren.
Du bekommst also mit dem entsprechenden Verfahren , das nebenbei überhaupt kein Landwirt je wird finanzieren können, völlig Utopisch, so ein Labor kostet locker mehr als alle Betriebe einer ganzen SchweinezüchterGEGEND - jedenfalls: damitt bekommst Du einfach GUTE SCHWEINE. Ganz genau so wie mit jedem anderen guten Zuchtverfahren auch. Und die kannst Du verkaufen. Dann sind sie weg, und wenns Matsschweine waren, werden sie gemästet und gegessen, wenns Sauen waren, kaufen die die Ferkelerzeuger, und wenns Eber sind, werden die auf Besamungsstationen stehen.

Stellt sich dann im Laufe der Zeit heraus, dass dieses Verfahren den bisherigen Zuchtverfahren weit überlegen ist, da es das Einzige (weil Patentiert) ist, das auf der Entschlüsselung der Gene beruht,
Gene entschlüssen machen heutzutage Maschinen am Fließband, DAFÜR braucht man nichts mehr zu patentieren! Da steckst Du vorne eine Probe rein, und hinten komm der Ausdruck AACCGTGTGAAGGT ... raus, wir leben doch nicht mehr in den 60er Jahren!

Hier noch mal die Ansicht eines Juristen zu der ganzen Sache:
http://www.transgen.de/forum/index.php? ... 3&inc=read

Gegenfrage, weil der Kunde ja angeblich König sein soll: wie soll Deiner Kundenmeinung nach Tierzucht oder Pflanzenzucht in Zukunft finanziert werden? Welche Zuchtwertschätzung und welche Selektionskriterien sollen angelegt werden, welche Verfahren sollen angewendet werden (und welche ggf nicht), und wer soll das machen?
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Beitragvon Hammelwirt » So Jul 20, 2008 15:51

OK, ich habe jetzt tatsächlich was über das Züchten von Schweinen gelernt, und die „neue“ Monsanto-Methode scheint eine echte Bereicherung zu sein. Nur, was mich an der Sache stört ist, dass durch die Verbreitung von genverändertem Saatgut, und neuerdings auch patentierter Züchtungsverfahren die auf Genanalysen beruhen, immer mehr Macht in die Hände einiger weniger weltweit agierender Konzerne gelangt. Diese Konzerne verstehen sich untereinander nicht mal als Konkurrenten sondern erarbeiten gemeinsam unter dem Dach der ICAAA (http://www.isaaa.org/), Strategien zur weltweiten Verbreitung von genverändertem Saatgut. Dabei geht es nicht wie vorgegaukelt wird, um die Bekämpfung des Hungers auf der Welt, sondern einzig und allein um geopolitische Strategien.

Henry Kissinger wird folgendes Zitat zugeschrieben:
«Beherrsche die Energie, und du beherrschst die Nationen. Beherrsche die Nahrung, und du beherrschst die Menschen.»
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Beitragvon gerd gerdsen » So Jul 20, 2008 16:21

Hammelwirt hat geschrieben: Dabei geht es nicht wie vorgegaukelt wird, um die Bekämpfung des Hungers auf der Welt, sondern einzig und allein um geopolitische Strategien.


woher willst du das beurteilen ?
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Beitragvon forenkobold » So Jul 20, 2008 16:39

gerd gerdsen hat geschrieben:
Hammelwirt hat geschrieben: Dabei geht es nicht wie vorgegaukelt wird, um die Bekämpfung des Hungers auf der Welt, sondern einzig und allein um geopolitische Strategien.


woher willst du das beurteilen ?


Hör mal...
das sagt Greenpeace, das sagt der Schmeisser, dass sagt der Engdahl, das kommt in den Medien...

Also muß es stimmen!
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Beitragvon SHierling » So Jul 20, 2008 16:49

Hammelwirt hat geschrieben:was mich an der Sache stört ist, dass durch die Verbreitung von genverändertem Saatgut, und neuerdings auch patentierter Züchtungsverfahren die auf Genanalysen beruhen, immer mehr Macht in die Hände einiger weniger weltweit agierender Konzerne gelangt. Diese Konzerne verstehen sich untereinander nicht mal als Konkurrenten sondern erarbeiten gemeinsam unter dem Dach der ICAAA (http://www.isaaa.org/), Strategien zur weltweiten Verbreitung von genverändertem Saatgut.


Ok, wenn Du bei der Tierzucht auf Deine alternativen Vorstellungen nicht weiter eingehen willst oder kannst - dann steht es Dir frei, uns hier zum Thema Pflanzenzucht den Kundenwunsch zu erläutern. die Freisetzung von GVO ist ja tatsächlich ein großes Problem (auch wenn die Abhängigkeit der Bauern von Saatzuchtunternehmen natürlich in keinster Weise betroffen ist, völliger Quatsch, das war vor 50 Jahren mal ein Thema) - aber sei's drum: also WIE soll Pflanzenzucht Deiner Meinung nach in Zukunft funktionieren? Welche Zuchtverfahren sollen eingesetzt werden, welche nicht, welche Zuchtwertschätzung soll durchgeführt werden, welche Zuchtziele sollen verfolgt werden, wer soll das tun, und wer soll es bezahlen?

Friedrich der Große soll gesagt haben: "Wer zwei Halme dort wachsen lässt wo sonst nur einer wächst, der ist größer als der größte Feldherr!"
Und der hatte, im Gegensatz zu Kissinger und einigen anderen hier zitierten Organisationen, Ahnung von Landwirtschaft.
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Beitragvon Hammelwirt » Mi Jul 23, 2008 14:18

Hammelwirt hat folgendes geschrieben:
Dabei geht es nicht wie vorgegaukelt wird, um die Bekämpfung des Hungers auf der Welt, sondern einzig und allein um geopolitische Strategien.


woher willst du das beurteilen ?



Ich hoffe du findest die Zeit, dir dieses Filmchen anzusehen, vielleicht bringt es dich dazu deinen unerschütterlichen Glauben in die humanitären Absichten Monsantos zu überdenken.

http://video.google.com/videoplay?docid ... 3623&hl=de

Hier der Link zum Video einer Diskussionsrunde des Senders arte über den Film:

http://www.arte.tv/de/wissen-entdeckung ... 12680.html


Als Vorgeschmack, ein paar Zitate aus dem Film:

„Sie wollen Saatgut kontrollieren, Leben ihr Eigentum nennen. Wir sprechen hier über die Bausteine von Lebensmitteln. Sie sind dabei alle Lebensmittel zu ihrem Eigentum zu machen.“

Troy Roush amerikanischer Landwirt aus Indiana


„Auf Monsantos Forschungsplan können sie sehen, dass das Unternehmen derzeit um die 20 Sorten mit eingebauten BT Genen testet. Sie lassen nichts unangetastet, Senf, Okra, Ouberginen, Reis, Blumenkohl usw., sobald sie als Norm eingeführt haben, dass Saatgut ihr Eigentum sein kann, Lizenzgebühren vereinnahmt werden können, werden wir für das Saatgut aller Nutzpflanzen die wir Anbauen von Monsanto abhängig sein. Kontrollieren sie das Saatgut, kontrollieren sie auch die Lebensmittel, dass ist ihre Strategie, das verschafft mehr Macht als Bomben, ist besser als Gewehre, es ist das wirkungsvollste Mittel um die Völker der Erde zu beherrschen.“

Vandana Shiva
Indische Umweltschützerin, Träger des alternativen Nobelpreises


„Jetzt erleben wir eine neue Eroberung. Die Eroberung durch transgene Arten, die die heimischen Arten zerstören, damit der industrielle Mais regieren kann. Dann werden wir von den Multis abhängig sein, weil wir die Düngemittel und Insektenschutzmittel von ihnen kaufen müssen. Um weiter Mais produzieren zu können, müssen wir ihre Produkte kaufen. Dabei gedeiht der einheimische Mais ohne alles.“

Mexikanischer Bauer


„Reden wir von dem von Monsanto gefördertem Produktionsmodell für gentechnisch veränderte Soja. Monsanto ist ein internationales Unternehmen, das in der ganzen Welt vertreten ist. Sein Ziel ist es, die gesamte Nahrungsmittelproduktion in der Welt zu kontrollieren. Mittel zum Zweck ist eine Landwirtschaft ohne Landwirte. So berauben sie uns unserer Lebensmitteltunabhängigkeit, also der Möglichkeit uns selbst zu versorgen. Deshalb müssen wir für unsere Souveränität, für unser Land kämpfen. Wir müssen unserer Gemeinschaft, unsrer Familie, unser Land verteidigen.“

Jorge Galeano Leiter der Bauernorganisation „Movimiento Agrario y Popular“ in Paraguay
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Beitragvon Hammelwirt » Mi Jul 23, 2008 14:24

Ok, wenn Du bei der Tierzucht auf Deine alternativen Vorstellungen nicht weiter eingehen willst oder kannst - dann steht es Dir frei, uns hier zum Thema Pflanzenzucht den Kundenwunsch zu erläutern. die Freisetzung von GVO ist ja tatsächlich ein großes Problem (auch wenn die Abhängigkeit der Bauern von Saatzuchtunternehmen natürlich in keinster Weise betroffen ist, völliger Quatsch, das war vor 50 Jahren mal ein Thema) - aber sei's drum: also WIE soll Pflanzenzucht Deiner Meinung nach in Zukunft funktionieren? Welche Zuchtverfahren sollen eingesetzt werden, welche nicht, welche Zuchtwertschätzung soll durchgeführt werden, welche Zuchtziele sollen verfolgt werden, wer soll das tun, und wer soll es bezahlen?


Natürlich habe ich bereits ein Konzept entwickelt, um die von dir gestellten Fragen zu beantworten, und somit den Hunger auf der Welt zu beseitigen, um dadurch unseren Planeten zu retten. Aber ich bin doch nicht bescheuert, und veröffentliche das hier. Am Ende schnappt mir noch einer von euch den Friedens Nobel Preis weg.





















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Beitragvon euro » Mi Jul 23, 2008 18:33

Es ist schon äusserst nervend wenn man für jeden Hammel längst durchgekautes nochmal wiederholen muss: :evil:

http://www.pseudo-sciences.org/spip.php?article832

Such die Übersetzung mit der Suchfunktion.
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Beitragvon SHierling » Mi Jul 23, 2008 18:36

Hammelwirt: und jetzt, wo Du vielleicht eingesehen hast, daß es eventuell doch gar nicht schlecht ist, ein MINIMUM an Fachwissen mitzubringen, wenn man sich über solche Dinge ereiffern will, tu mir bitte einen Gefallen:

GEHE HIN UND BEKEHRE DIE; DIE DICH MIT DEM GREENPEACEMIST HIER HERGESCHICKT HABEN!
Und bitte tu das genau so hartnäckig, wie Du es hier versucht hast ;-)

Wenn Du damtt fertig bist, komme ich mit auf jede Demo gegen die Freisetzung von GVO
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Beitragvon Franz Henneken » Mi Jul 23, 2008 19:08

Bekehrung?

Wie wäre es hiermit:

http://www.3sat.de/3sat.php?http://www. ... index.html

Es geht auch ohne teure Chemie! Solche Beiträge kamen schon des öfteren in den Nachrichten wie auch heute-journal. Darin meinte in der Anmoderation Claus Kleber, ob es denn wirklich unsere Methoden mit High-Tech und allem drumherum sein müssen, die den Hunger der Welt stillen. Wie der Beitrag zeigt, geht es auch einfacher und wesentlich billiger! Und vor allem ohne diesen barbarischen Quatsch von Patenten auf Leben, was ich für eine totale Perversion halte!

Es grüßt - 8) Franz
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Beitragvon SHierling » Mi Jul 23, 2008 19:08

Ein Moderator im Heute-Journal weiß nicht mehr über Landwirtschaft als Du,
Eben deswegen HABEN wir ja solchen Mist, WEILI die meisten Leute - nämlich die Mehrheit der Wähler inklusiive Moderatoren des Heute-Journals - einfach nicht mehr wissen, wovon sie leben.

Übrigens würde ich Dir raten, mal ein paar Wochen zu versuchen; so wie die Frau da auf dem Bild zu arbeiten. Es würde mir auch schon reichen, wenn Du jeden Tag 8 Stunden so krumm gehst, am besten noch mit einem Stein in der Hand. Verkürzt die Lebensdauer nicht weniger als "Chemiie".


Und wenn Du Dich hier schon einmischst: bitte, gerne: wie soll Deiner Meinung nach Pflanzenzucht und Tierzucht finanziert werden?
Zuletzt geändert von SHierling am Mi Jul 23, 2008 19:15, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitragvon Franz Henneken » Mi Jul 23, 2008 19:14

Na, die Patente auf die Genpflanzen, die von Monsanto und so ein paar anderen multinationalen Konzernen in die Welt freigesetzt werden. Also Genmais 810 und RR-Raps.

Es geht Monsanto niemals um die Stillung des Hungers in der Welt, sondern nur um Kohle. Kohle machen um JEDEN PREIS, OHNE AUSNAHME, oder wie ein Motto von Monsanto auch heißt: "No food shall grown what we don't own!" Und die Entwicklungsländer sind denen in den obersten Etagen doch so etwas von egal.

Es grüßt - 8) Franz
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