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Film über Monsanto & Co.

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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117 Beiträge • Seite 1 von 8 • 1, 2, 3, 4, 5 ... 8
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Film über Monsanto & Co.

Beitragvon Malte » So Jun 17, 2007 17:00

Habe folgenden Hinweis per Mail erhalten:


Zitat:
„Macht euch die Erde untertan“. Ein paar multinationale Konzerne sind fleißig dabei. Ob das gut für die Menschheit ist? Dieser Film www.wdr.de/tv/diestory/070625.phtml

geht alle an. Was wollen wir den nachfolgenden Generationen antworten auf die Frage: „Wo warst du, als Tiere patentiert wurden, tierische Gene in Pflanzen eingeschleust und die Natur aus dem Gleichgewicht gebracht wurde?“


Bitte sehen Sie sich unbedingt den Film „Arme Sau“ an. Es geht um das Milliardengeschäft mit dem Erbgut.



SWR, Montag, 18.06.07, 22.30 Uhr

WDR, Montag, 25.06.07, 22.30 Uhr



www.wdr.de/tv/diestory/070625.phtml

www.ard-digital.de/programmvorschau/sen ... D=84615687


Einige von uns haben diesen Film bereits gesehen und sind schockiert. Ich wurde deshalb gebeten, diesen Filmtipp weiterzugeben. Bitte informieren Sie auch Ihren Freundeskreis und ganz besonders die Landwirte.



Herzliche Grüße


Zitat Ende
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Beitragvon Hinnerk » Di Jun 19, 2007 9:16

Hallo zusammen.

Habe gestern die Sendung über Monsanto und die Patente auf Schweinegene gesehen. Wenn ich das so sehe, kann mir schon Angst und Bange werden. Nicht nur Monopolstellung bei den gentechnisch veränderten Pflanzen, sondern im Anschluss auch noch Patente auf Schweine, was eine endlos sprudelnde Geldquelle erschliessen würde. Lizenzgebühren für jedes Tier, was den Stall verlässt. :roll:
Die Zulassungen der Produkte und Genehmigungen für die Patente werden dem Film nach durch eine enge personelle Verpflechtung zwischen Monsanto und der Zulassungsbehörde (FDA) erleichtert.

Was mir nur nicht ganz klar ist: Wie kommt die geschütze Gensequenz in deutsche Schweine ? Sogar in alte Haustierrassen? (Wie im Film gezeigt.)
Kann ich mir nur so erklären, dass das Patent nahezu identisch zu einer natürlich vorkommenden Gensequenz ist. Irgendwie absurd, patentrechtlich meine ich.
Die gentechnisch veränderten Pflanzen wurden am Rande auch erwähnt, in den USA und Südamerika ja weit verbreitet. Selbst der konventionelle Landwirt, der auf GVO verzichtet, aber von solchen Ackerflächen der Nachbarn umgeben ist muss Lizenzgebühren und Strafe zahlen, wenn in seinen Pflanzen patentrechtlich geschützte Gene (zB durch Pollenflug) enthalten sind. Noch mal klargestellt: wir reden hier von den USA, in D sieht es zum Glück anders aus. Schadensersatzzahlungen mit Strafcharakter (punitive damages) sind hier an der Tagesordnung und führen so manchen in den Ruin.
Es wurde auch ein Zusammenhang zwischen der nachlassenden Fruchtbarkeit bei den Sauen und der jahrelangen Fütterung von überwiegend aus GVO hergestelltem Futter vermutet.


Wie sind eure Meinungen zum Thema Patente auf Lebewesen ? Als Schweinezüchter oder -mäster ? Das Kühe nur der nächste Schritt sind, liegt m. E. auf der Hand.

Wie kann es sein, das ein Unternehmen so eine Macht erlangt, Patente auf Dinge zu erlangen, die bislang auch so funktionierten und (meine Einschätzung) keiner geändert haben will ? Aber dann bezahlen muss...

Nachdenkliche Grüße
Hinnerk
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Beitragvon Eddi » Di Jun 19, 2007 11:54

Das ist der gleiche Film den ich schon mal hier reingestellt hab.

Hab den damals gesehen, wenns stimmt ist es schlimm.

Leider arbeitet jetzt BASF auch mit Monsanto zusammen. :?
Ich hab Rücken Schätzelein....
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Beitragvon Weinbauer » Di Jun 19, 2007 13:47

allerdings ist das schlimm. aber derzeit ist in deutschland und glaube auch in der EU keine gesetzliche grundlage da, um tiere mit patenten zu belegen.
wobei: die züchtung zur etragssteigerung (geldvermehrung) gab es glaub bei schweinen schon in den fünfzigern. wurde da nicht extra bei einer rasse ein rippenbogen mehr angezüchtet? sowas hat zumindest mal mein ehemaliger deutschlehrer erzählt.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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zur Fragwürdigkeit der Monsanto Methoden

Beitragvon Pfadfinder » Di Jun 19, 2007 16:03

Ich finde es sollte eine Intressensvereinigung gegen Agrarkonzerne gestartet werden, die durch diese Methoden versuchen den maximalen Profit und eine Monopolstellung zu erlangen.
Ihre Vorgehensweisen sind in bestimmten Fällen sogar rechtswiedrig (zumindest nach Deutschem Recht) da sie den Landwirt mehr oder minder zum schweigen verpflichten, welches eine Verletzung der freien Meinungsäuserung darstellt.
Die Situation ist ungefähr so als wollte ich nun ein Patent auf das Auto beantragen, nur weil ich es geschaft habe es in einer Form zu beschreiben in der es keiner vor mir beschrieben hat.

Ich finde es sollte gehandelt werden, weil ich meinen Kinder mal nicht schuldbewusst gegenüberstehen möchte, wenn sie fragen: "Wo warst du als die Menschen versklavt wurden, und die Oligarchen die Welt zerstörten?"
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Beitragvon Malte » Di Jun 19, 2007 17:02

Ich denke, die Flieger vom 11. September sind auf die völlig falschen Gebäudekomplexe gestürzt. Da muss nachgebessert werden.
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Beitragvon INtrac » Fr Jun 22, 2007 22:54

Malte hat geschrieben:Ich denke, die Flieger vom 11. September sind auf die völlig falschen Gebäudekomplexe gestürzt. Da muss nachgebessert werden.


Malte, du hast Recht!! Man müsste das mal Bin Laden klarmachen... der würde sofort ein paar Jumbos darein fliegen lassen... . Also, allgemein bin ich gegen GENTECHNIK. Ich hab mal gehört, Monsanto oder die Konkurenz hat ein Patent auf eine 15000 Liter Kuh, stimmt dies?

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Ist der Landwirt nicht am Feld, sitzt er zu Hause und zählt sein Geld.
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Beitragvon H.B. » Mo Jun 25, 2007 21:13

Erinnerung :wink:


WDR 22:30
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Beitragvon SHierling » Mo Jun 25, 2007 21:22

Ah gut *aufnehm*

Hab ich aber neulich auch schon gesehen.
[quote]Was mir nur nicht ganz klar ist: Wie kommt die geschütze Gensequenz in deutsche Schweine ? Sogar in alte Haustierrassen? (Wie im Film gezeigt.)
Kann ich mir nur so erklären, dass das Patent nahezu identisch zu einer natürlich vorkommenden Gensequenz ist. Irgendwie absurd, patentrechtlich meine ich. [/quote]
Nee, nee, das ist schon EXAKT das selbe. Nur die Sache mit der Henne und dem Ei ist zu klären. Monsanto hat schlicht und ergreifend den Patentantrag auf ein Gen gestellt, DAS ES SCHON LANGE GIBT. Und eben das ist zu beweisen - nämliich das das Gen eher da war als Monsanto.
Dürfte aber, wenn man wirklich Geld hat, auch nicht allzu schwierig sein, es gibt ja noch uralte Fleisch- und Organproben nett im Glas in irgendwelchen Instituten, oder ausgestopfte Schweine, und mit den heutigen Methoden kann man auch noch nachweisen, welche Gene da drin sind, wenn nur noch eine einzelne Borste von so einem Altschwein da ist (z.B. an einem Jägerhut ;-) )

So gesehen fand ich das von beiden Seiten leicht übertrieben, das einzig WIRKLICHE Problem an der Sache ist meiner Meinung nach, daß am Patentamt halt keine Fachleute sitzen, sondern irgendwelche Hoschis, die ohne Hintergrundwissen Gutachten gegen Gutachten "auswerten" sollen, und das ist dann wie Lotto :-(

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Kuddel » Di Jun 26, 2007 16:43

Hallo,

ich habe auch den Film "Arme Sau " gesehen und bin entsetzt, daß
Genveränderungen am Saatgut patentiert werden können!
Kein Landwirt, der nicht Mikrobiologie studiert hat, kann seine Feldfrüchte
überprüfen, ob nicht diese über Fremdbestäubung neue patentierte
Gensequenzen enthalten. Die Saatgutfirmen werden langfristig über
diese Genpatente auf alle Produkte aus der Landwirtschaft hohe
Lizenzgebühren kassieren.
Ein solches Abkassieren sollte vom Gesetzgeber im Keime erstickt
werden!
Genmanipulierte Pflanzen und Tiere sind für die Forschung,
aber nicht für die Lebensmittelerzeugnung von Bedeutung.

Viele Grüße
Arno
"Die Religion kann man betrachten als eine einzige Geschichte des Wahsinns!" (Eugen Drewermann, 5.11.2006 im ZDF Nachtstudio)

Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung!
(Wilhelm Busch)
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Aufgenommen

Beitragvon Heinrich » Mi Jun 27, 2007 11:15

Hat irgrnd jemand den Film aufgenommen. Wenn ja, kann man so einegrosse Datei eventuel per Datei übers Netz verschicken?
Heinrich
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Problem

Beitragvon Pfadfinder » Mi Jun 27, 2007 17:25

Das Problem ist, dass Monsanto das Schweinegen, welches angeblich für besonders starke Zunahme und Fleischbildung verantwortlich ist, auf eine ganz neue Art und weise "beschrieben" hat, in welcher es für das Patentamt schwer nachzuprüfen ist ob genau dieses Gen bei allen Schweinen vorkommt, ob Monsanto-Zucht oder nicht.

Es wäre nun wichtig genauso wie das Kyoto-Protokoll, auch eine Art von Ethikvereinbarung für den Umgang mit Natürlichenresourcen zu vereinbaren, und zwar ohne Mitspracherecht der Aufsichtsräte und Konzerngiganten.

Wenn dieses Patent vergeben wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis für jeden geernteten Apfel Lizenzgebühren abgeführt werden müssen, ob Landwirt oder Nicht-Landwirt.

MfG
Markus
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Beitragvon SHierling » Mi Jun 27, 2007 18:03

Hallo,
[quote]auf eine ganz neue Art und weise "beschrieben" hat[/quote]
Was meinst Du denn damit? Ich denke, ein Gen ist ein Gen, das hat nur 4 Buchstaben in einer einzigartigen Reihenfolge - was kann man da so oder anders "beschreiben"?
Und wenn das Gen für ausgesprochen hohe tägl.Zunahme ausschlaggebend sein soll - DA wäre es dann allerdings schon sehr merkwürdig, wenn es in alten Rasse vorkäme und nicht in Pi oder ähnlichen Rassen?!

Heinrich: ich hatte eine Aufnahme versucht, hat aber leider nicht geklappt. Ich probier aber mal, das file über onlinetvrecoder zu bekommen, wenn das klappt, sag ich Dir bescheid, dann kannst Dus gern als Download oder als CD bekommen.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon stefan » Mi Jun 27, 2007 22:45

Ich habe es schon vor einer Woche aufgenommen. Sind aber als ZIP 1,4GB. Ich habe Zeit.... ICQ 289393456

Monsanto hat es einfach geschafft dieses "Fleischgen" zu identifizieren und zu beschreiben. Die können einfach sagen "Das da hinten ist es" .

Ich melde morgen auch ein Patent an. Wie wäre es mit der Photosynthese? C6 H12 O6 . Ich werde Reich!!!!! :roll:
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Beitragvon SHierling » Do Jun 28, 2007 7:31

Hallo,
falls da mal jemand seriöse Informationen dazu findet, wäre ich froh über den ein oder anderen link - ich hab mir jetzt mal so 10, 15 Beschreibungen der Sache im Netz durchgelesen, die beruhen alle auf irgendwelchen GreenPeace-Artikeln und sind fachlich absolut unbrauchbar. Da wird mit Begriffen durcheinandergewürfelt , zwischen Futterverwertung und Zunahmen gar nicht unterschieden - das KANNs nicht sein.
Und ich möchte bitte das Patent auf Frauen. Weiblichkeit oder so, das Gen für Kochkünste, irgendwas in der Art womit ich nix zu tun habe aber gut Geld machen kann :-)
Grüße
Brigitta
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