In der ZDF-Sendung "Was nun?" sagte Fr. Merkel gestern, man müsse die Ursachen der Flüchtlingskrise (Krieg in Syrien) beheben. Auch die anderen Parteien (SPD, Die Grünen) schlagen in die gleiche Kerbe.
Nun ist es aber so, dass ein Krieg wie der in Syrien nicht über Nacht beendet werden kann. Diese Krisen können Jahre oder sogar Jahrzehnte andauern. Und selbst wenn uns ein schnelles Kriegsende gelänge, gibt es unzählige andere Krisenherde auf der Welt, die den Flüchtlingsstrom beeinflussen. Wie wir wissen kommen nicht nur Syrer nach Deutschland, sondern auch Afghaner, Iraker, Pakinstaner, usw. Selbst Menschen aus dem tiefsten Afrika machen sich schon auf dem Weg zu uns.
Ich befürchte daher, dass wir ohne Abschottung (Zäune) die Lage nicht in den Griff bekommen.
Außerdem stelle ich mir die Idee, ganze Menschenmassen in den Arbeitsmarkt zu integrieren, ziemlich schwierig vor. Aufgrund der Rationalisierung/Technisierung tun sich selbst normal qualifizierte Deutsche immer schwerer, eine Arbeit zu finden. Und nun will uns die Politik erzählen, man könne Zuwanderer Arbeit verschaffen, die kein Wort Deutsch (geschweige denn Englisch) können, und die oftmals sogar Analphapeten sind?
Natürlich gibt es einzelne offene Stellen (z.B. Bäcker), doch wir sprechen von hunderttausenden, ja sogar Millionen Menschen, die nach Arbeit verlangen.
Wenn wir uns überfordern, das Sozialsystem zusammenkrachen lassen und den Frieden Europas aufs Spiel setzen, ist weder uns noch den Flüchtlingen geholfen.

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet 